Schützenhöfer/Plesiutschnig im EM-Achtelfinale out

Das österreichische Duo Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig ist bei der Beachvolleyball-EM in Wien im Achtelfinale ausgeschieden. Die als Nummer acht gesetzte Paarung unterlag am Freitag den Deutschen Chantal Laboureur/Cinja Tillmann mit 0:2 (-15,-17).

Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig (AUT)
GEPA/Matic Klansek

Schützenhöfer/Plesiutschnig zeigten sich geknickt, bilanzierten aber insgesamt positiv, schließlich sei man wie bei der EM 2019 in den Top Ten gelandet. „So enttäuschend das jetzt ist, können wir trotzdem stolz sein. Wir gehören wieder zu den besten Teams in Europa“, sagte Schützenhöfer zur APA. Mit 27 Jahren sei man im besten Alter, die Entwicklungsrichtung in Richtung Olympia 2024 stimme. „In den nächsten Jahren kann man noch viel von uns hören. Wir haben einen großen Schritt gemacht. Das ist das Wichtigste, dass wir sehen, dass etwas weitergeht“. In dieser Saison stehen noch die Staatsmeisterschaft und ein Einladungsturnier in Utrecht auf dem Programm.

„Haben tausend Prozent gegeben“

Gegen Laboureur/Tillmann sei man am enorm starken Service der Deutschen gescheitert. „Wir haben bis zum letzten Ball tausend Prozent gegeben und gekämpft. Im Endeffekt haben sie uns mit dem Service so unter Druck gesetzt, dass alles, was wir gegeben haben, nicht gereicht hat. Wir haben alles probiert, dementsprechend können wir uns nichts vorwerfen“, meinte Plesiutschnig.

Auch ihre Partnerin verwies auf den druckvollen Aufschlag der Gegnerinnen. „Das hat den Unterschied gemacht. Die eine andere Sache kann man besser machen, sonst hätten wir ja nicht verloren, aber sie haben uns mit dem Service stark unter Druck gesetzt.“ Bei zwei sehr knappen Out-Bällen, die via Videochallenge entschieden wurden, habe man zudem nicht das nötige Glück gehabt.