Guardiola relativiert Abschiedsgedanken

Startrainer Josep Guardiola hat seine Abschiedsgedanken vom englischen Fußballmeister Manchester City relativiert. Er könne sich nun doch ein Engagement über 2023 hinaus vorstellen. „Ich könnte in zwei Monaten gehen, wenn die Ergebnisse nicht stimmen oder der Club mit mir unzufrieden ist. Ich kann in drei Monaten gehen oder in fünf Jahren“, so der 50-jährige Spanier am Freitag. Was er habe sagen wollen, ist, dass er nach seiner Zeit bei ManCity eine Pause brauche.

Pep Guardiola
APA/AFP/Adrian Dennis

Das hatte sich am Mittwoch noch anders angehört. „Nach sieben Jahren mit diesem Team werde ich, denke ich, einen Schnitt machen“, hatte Guardiola laut Medienberichten bei einer Veranstaltung des brasilianischen Finanzdienstleisters XP Investimentos gesagt. „Ich werde eine Pause einlegen müssen und auf das Erreichte zurückblicken.“ Anschließend würde er gerne das Nationalteam eines südamerikanischen oder europäischen Landes trainieren.

Schon nach seiner erfolgreichen Zeit beim FC Barcelona hatte Guardiola von 2012 bis 2013 eine einjährige Pause eingelegt, bevor er für drei Jahre bei Bayern München anheuerte. 2016 wechselte der Katalane dann zu ManCity.