Jubel des WAC-Spielers Mario Leitgeb
GEPA/Oliver Lerch
Bundesliga

Kärntner Clubs im Gleichschritt nach oben

Erstmals seit 37 Jahren spielen zwei Kärntner Clubs in der Bundesliga, und nach sechs Runden hat sich das Duo im Gleichschritt im oberen Mittelfeld angesiedelt. Sowohl Pellets WAC als auch Aufsteiger Austria Klagenfurt haben am Samstag 2:1-Siege gefeiert und halten bei acht Punkten. Die Klagenfurter mussten dafür 3:35 Stunden lang warten und belohnten sich schließlich dank einer kämpferisch und defensiv starken Leistung.

Ein Wolkenbruch mit Hagel führte in der 19. Minute zu einer Unterbrechung von 1:40 Stunden, danach „schwammen“ die Klagenfurter. Die WSG ging durch Giacomo Vrioni (23.) in Führung und hatte drei hochkarätige Chancen auf weitere Treffer. „Nach der Regenpause sind wir nicht so ins Spiel gekommen, da mussten wir froh sein, dass Wattens nur 1:0 geführt hat“, gestand Klagenfurt-Trainer Peter Pacult.

Patrick Greil (36.) und Turgay Gemicibasi per Elfmeter (45.+4) schossen die Violetten aber noch vor der Pause in Führung, die in der zweiten Hälfte trotz Unterzahl souverän verteidigt wurde. Nach dem Ausschluss von Torhüter Philipp Menzel nach einer Notbremse (50.) ließen die Klagenfurter bis zum Schluss keine zwingende Chance zu.

Turbulente erste Hälfte

Die Partie zwischen Austria Klagenfurt und WSG Tirol im Wörthersee-Stadion musste wegen Starkregens und Hagels unterbrochen werden. Nach hundert Minuten konnte fortgesetzt werden. Das Geschehen der überlangen ersten Hälfte ist hier in einer Zusammenfassung zu sehen.

Sehr zur Freude von Pacult, der die Moral seiner Truppe hervorhob. „Nach der Roten Karte war viel Laufarbeit angesagt, wir standen hinten konsequent und ließen nicht eine einzige Torchance zu. Wir haben super verteidigt und hervorragend gearbeitet“, erklärte der Coach, der sich über den besten Start eines Aufsteigers seit dem LASK 2017 (ebenfalls acht Punkte nach sechs Spielen) freuen darf.

WAC schafft Wende in Altach

Auch der Lokalrivale aus Wolfsberg hatte am Samstag Anlaufschwierigkeiten und kam nach einem Rückstand in Schwung. Nach dem 1:0 der Altacher durch Atdhe Nuhiu (5.) brachte ein Doppelschlag kurz vor der Pause durch Tai Baribo (43.) und Thorsten Röcher (44.) die Wende. „Die erste Viertelstunde war nicht gut, da haben wir etwas gebraucht, reinzukommen. Danach hat die Mannschaft natürlich richtig gut nach vorne gespielt“, meinte WAC-Trainer Robin Dutt.