FC Porto Spieler Otavio im Zweikamof mit Atletico Madrid Spieler Renan Lodi.
APA/AFP/Gabriel Bouys
Champions League

Trio kämpft um letzte Aufstiegschance

Nur ein Aufstiegsplatz ist vor den Dienstag-Spielen in der UEFA Champions League vakant. In der Gruppe B wird in der letzten Runde entschieden, wer hinter dem bisher makellos punktenden Liverpool FC den zweiten Achtelfinal-Platz besetzt. Der FC Porto hat im Heimspiel gegen Atletico Madrid alles in der eigenen Hand, rangiert aber nur einen Zähler vor dem Verfolgerduo AC Milan und Atletico.

Lässt Porto, der Champions-League-Sieger von 2004, zu Hause Punkte liegen, könnten nicht nur die Spanier, sondern auch Milan mit einem Sieg gegen wohl kräftesparende „Reds“ noch vorbeiziehen. Nach 15 Punkten in fünf Spielen wird Liverpool in San Siro mit einer stark veränderten Mannschaft erwartet. Kostas Tsimikas, Ibrahima Konate, Neco Williams und Tyler Morton werden neben anderen Bankspielern als mögliche Starter gehandelt.

Auf der anderen Seite steht der italienische Tabellenführer um Altstar Zlatan Ibrahimovic. Ein Königsklassen-Achtelfinale spielte Milan zuletzt 2014. Damals kam mit einem Gesamtscore von 1:5 gegen Atletico das Aus. In Liverpool mussten sich die „Rossoneri“ im September mit 2:3 geschlagen geben. „Wir haben viel aus dem Hinspiel gelernt“, versicherte Milan-Trainer Stefano Pioli. „Wir kennen die Geschwindigkeit und die Intensität von Liverpool. Wir treffen auf eines der besten Teams der Welt.“

Pioli hatte zuletzt einige Rückschläge zu verkraften – unter anderem den Langzeitausfall seines dänischen Abwehrstars Simon Kjaer wegen eines Kreuzbandrisses. Nach Ausreden wollte der 56-Jährige deswegen aber nicht suchen. „Wir müssen die Zähne zusammenbeißen und bis zur Winterpause so viele Punkte wie möglich holen.“ Immerhin lacht Milan seit dem Wochenende auch in der Liga von der Tabellenspitze.

Real gegen Inter um Gruppensieg

Der Stadtrivale Inter kämpft in Gruppe D bei Real Madrid noch um den Gruppensieg. Beide Teams sind bereits fix für die K.-o.-Runde qualifiziert. Real mit David Alaba reicht dafür im heimischen Bernabeu-Stadion schon ein Punkt. Stürmerstar Karim Benzema dürfte passen, der Franzose fehlte angeschlagen beim Abschlusstraining. Real hat die jüngsten acht Pflichtspiele gewonnen, der italienische Meister immerhin seine letzten fünf.

Rose nimmt BVB in die Pflicht

Für Borussia Dortmund ist der mit dem Europa-League-Umstieg verbundene Platz drei in einer laut Papierform machbaren Gruppe C mit Ajax Amsterdam, Sporting Lissabon und Besiktas Istanbul bereits fix. Trainer Marco Rose nahm seine Spieler vor dem Duell mit dem Tabellenletzten Besiktas noch einmal in die Pflicht: „Das ist kein Goldene-Ananas-Spiel. Es geht ums Prestige, es geht um Geld für den Verein, und es geht darum, dass wir ein paar Sachen in der Champions League wieder geraderücken.“