Machbare Aufgaben für ÖVV-Teams in EM-Quali

Österreichs Volleyballnationalteams haben bei der Auslosung für die jeweilige EM-Qualifikation im Sommer machbare Gegner erhalten. Die Frauen des Österreichischen Volleyballverbands (ÖVV) bekommen es im Pool D mit Slowenien, Georgien und Aserbaidschan zu tun. Gespielt wird eine Hin- und Rückrunde zwischen 20. August und 11. September. Die sechs Gruppensieger und -zweiten fahren zur EM.

Die Männer treffen in einer von zwei Dreiergruppen (Pool B) auf Finnland und Lettland. Alex Berger und Co. bestreiten ihre vier Spiele zwischen 3. und 21. August. Hier ist der Modus etwas komplizierter: Die sieben Gruppensieger und die fünf besten Zweiten lösen das EM-Ticket. In den fünf Viererpools werden die Ergebnisse der Zweiten gegen die Letzten im Vergleich nicht berücksichtigt.

„Die Chance auf eine EM-Teilnahme ist absolut vorhanden“, sagte ÖVV-Neo-Frauen-Teamchef. „Die Sloweninnen kennen wir aus der CEV European League 2021, sie sind vielleicht etwas über uns zu stellen, aber wir sind sicher nicht weit weg. Georgien sollten wir schlagen können, Aserbaidschan ist die Unbekannte in dieser Gruppe.“

Auch Männer-Coach Radovan Gacic war mit der Auslosung recht zufrieden. „Ja, es hätte besser kommen können, aber sicherlich auch schlimmer. Finnland und Lettland sind Teams, gegen die wir bestehen können.“ ÖVV-Sportdirektor Gottfried Rath-Zobernig sprach von einer in beiden Fällen möglichen erfolgreichen Qualifikation.