Hauser in Yokohama im WM-Serienrennen Zwölfte

Die Wienerin Julia Hauser hat am Samstag bei ihrer Triathlonrückkehr nach Japan weit besser abgeschnitten als im vergangenen Sommer bei den Olympischen Spielen in Tokio. War sie damals noch während des Schwimmens aus dem Bewerb ausgestiegen, belegte sie nun beim WM-Serienrennen in Yokohama Rang zwölf. Der Sieg ging an die Olympiazweite Georgia Taylor-Brown (GBR/1:51:44 Std.) vor der Olympiafünften Leonie Periault (FRA/+6 Sek.) und Olympiasiegerin Flora Duffy (BER/+11).

Hauser hatte im November bei einem schweren Sturz auf dem Formel-1-Kurs von Abu Dhabi einen Beckenknochenbruch erlitten, dennoch schloss sie in Japans zweitgrößter Stadt nun einigermaßen an ihren fünften Platz vom Vorjahr an. „Es war echt hart, aber ich bin echt happy mit dem Einstieg“, zeigte sich die 28-Jährige zwei Wochen vor Beginn der zweijährigen Olympiaqualifikation mit ihrem Comeback und ihren 1:55:58 Std. zufrieden. Der Sportdirektor des Österreichischen Triathlonverbandes (ÖTRV), Robert Michlmayr, freute sich mit ihr: „Das war richtig stark.“

Der Bewerb fand bei regnerischen Bedingungen statt, es kam während des Radteils zu mehreren Stürzen. Andere Österreicher hatten sich das bzw. die Reise erspart, im Fall von Tjebbe Kaindl unfreiwillig. Bei ihm war es an Einreiseformalitäten gescheitert. Das Männer-Rennen ging an Alex Yee (GBR/1:43:30). Zahlreiche ÖTRV-Athleten nehmen an diesem Wochenende an einem Europacup in Caorle teil. Die im Vorjahr mit zwei Veranstaltungen begonnene WM-Serie geht am zweiten Juni-Wochenende in Leeds weiter.