Baumgartlinger hofft auf Platz in Nationalelf

Wohin es Julian Baumgartlinger nach seinem Vertragsende bei Bayer Leverkusen zieht, ist noch fraglich: „Das Ziel ist sekundär, entscheidend ist, dass ich weiterspielen will.“

Nach einigen Verletzungen in den vergangenen Wochen habe er „in dem Wissen, dass ich gesund und wettkampffähig bin, wieder Spaß am Training“. Dass er im letzten Saisonspiel am Samstag gegen den SC Freiburg (2:1) 60 Minuten als Kapitän auf dem Platz stand, war für Baumgartlinger „nochmal ein Meilenstein“.

Kapitän war er zuletzt auch in Österreichs Nationalmannschaft, bei der er verletzungsbedingt ein Jahr nicht dabei war, aber aus der er nicht zurückgetreten ist. Im Gegenteil: „Wenn ich auf gutem Niveau weiterspielen kann und der Trainer mich will, bin ich bereit“, sagte er. Da es noch keinen Kontakt zu ÖFB-Cheftrainer Ralf Rangnick gab, habe er aber „keine Ahnung, was der Trainer vorhat“.

Grundsätzlich sieht Baumgartlinger die Verpflichtung des Deutschen als positiv. „Spannend“ sei diese Entscheidung, sagte er: „Es wird einen richtigen Umbruch geben mit diesem Trainer, der auch innerhalb des Verbandes etwas umkrempeln will. Und das begrüße ich auch.“