Rodionov gewinnt Challenger, Ofner verliert im Finale

Sieg und Niederlage hat es am Sonntag für Österreichs Davis-Cup-Spieler in ihren ATP-Challenger-Endspielen gegeben. Jurij Rodionov profitierte beim mit 118.000 Euro dotierten Hartplatzturnier in Biel beim Stand von 6:3 von der Aufgabe des Briten Liam Broady.

Sebastian Ofner verpasste in Zadar (73.000 Euro) den Titel hingegen hauchdünn, vergab der Steirer doch auch einen Matchball, ehe er dem Italiener Alessandro Giannessi mit 4:6 7:5 6:7 (6/8) unterlag.

Duo rückt in Rangliste Thiem näher

Ofner kassiert 50 ATP-Zähler und 5.820 Euro Preisgeld, Rodionov freut sich über 100 Punkte und 16.020 Euro. Für beide schlägt sich das in der am Montag erscheinenden Weltrangliste positiv nieder: Ofner schiebt sich auf Platz 121 (von 137), Rodionov auf 126 (von 131). Sie sind damit Dominic Thiem als derzeit noch bestem Österreicher als 109. bis auf 33 bzw. 48 Punkte nähergerückt.

Für Ofner war es schon sein drittes Saisonfinale nach Teneriffa und Antalya, auf den vierten Challenger-Titel muss er weiter warten. Rodionov freute sich über seinen insgesamt sechsten Challenger-Titel.