Jubel der Chelsea-Spielerinnen nach ihrem Sieg über Lyon
Reuters/Matthew Childs
Champions League

Titelverteidiger Lyon nach Elferkrimi out

Die Fußballerinnen von Wolfsburg und Chelsea komplettieren das Halbfinale der Champions League. Den Deutschen reichte nach dem 1:0 im Hinspiel am Donnerstag ein 1:1 im Rückspiel gegen Paris Saint-Germain. Chelsea warf den Titelverteidiger Olympique Lyon nach einem VAR-Elfmeter im allerletzten Moment und dem folgenden Elferschießen aus dem Bewerb.

Der achtfache Champion aus Frankreich rettete sich am Donnerstag in London nach der 0:1-Heimniederlage im Hinspiel zwar durch ein Tor von Vanessa Gilles (77.) in die Verlängerung, in der Sara Däbritz (110.) mit dem 2:0 vermeintlich für die Entscheidung sorgte. Doch nach VAR-Hinweis und minutenlanger Unterbrechung schoss Maren Mjelde Chelsea mit einem Strafstoß (128.) zum 1:2 noch ins Elfmeterschießen.

Dort setzte sich der englische Meister mit 4:3 durch und bekommt es nun Ende April mit dem Vorjahresfinalisten FC Barcelona zu tun. Chelsea war bei seinem bisher einzigen Vorstoß ins CL-Halbfinale 2021 erst im Finale an Barca gescheitert.

Wolfsburg wirft PSG raus

Wie Barcelona steht auch der VfL Wolfsburg wie 2022 im Semifinale der „Königsklasse“. Alexandra Popp (20.) erzielte am Donnerstag die Führung für Wolfsburg, für PSG war der Ausgleich von Kadidiatou Diani (30.) zu wenig. ÖFB-Teamspielerin Marina Georgieva verfolgte das Aus ihres Teams von der Ersatzbank aus.

Als nächster Gegner stellt sich den Deutschen, die im Vorjahr im Halbfinale an Barcelona gescheitert waren, Arsenal mit den beiden ÖFB-Nationalspielerinnen Manuela Zinsberger und Laura Wienroither in den Weg. Die Londonerinnen hatten sich am Mittwoch gegen Bayern München durchgesetzt und damit erstmals seit zehn Jahren wieder die Vorschlussrunde erreicht.