Lucas Ocampos (FC Sevilla)
IMAGO/Gonzales Photo/Jesus Ruiz Medina
Europa League

Rekordsieger muss zu Manchester United

Die UEFA Europa League wird am Donnerstag mit dem Viertelfinale fortgesetzt. Dabei steht die Partie zwischen Feyenoord Rotterdam mit Gernot Trauner und AS Roma (18.45 Uhr, live in ORF1) im Zeichen der Revanche für das Finale der Conference League im letzten Jahr. Später empfangen Manchester United und Marcel Sabitzer den krisengeschüttelten FC Sevilla (21.00 Uhr). Der EL-Rekordsieger aus Spanien steht vor einer schwierigen Aufgabe.

Marcus Rashford muss Sevilla in Manchester nicht fürchten, der Torjäger der Red Devils fällt für beide Duelle wegen einer Muskelverletzung aus. Sabitzer hingegen könnte von Coach Erik ten Hag nach mehreren Startelfeinsätzen auch auf internationaler Ebene aufgeboten werden. Seine Konkurrenz im Mittelfeld ist durch das Comeback von Christian Eriksen aber noch einmal größer geworden.

Ungeachtet dessen liebäugelt der bis zum Sommer von Bayern München ausgeliehene ÖFB-Teamspieler mit einem längeren Engagement bei Manchester. „Natürlich sind meine Gedanken in Bezug auf United, speziell mit Blick darauf, wie es läuft, welches Vertrauen ich von Erik ten Hag bekomme, sehr positiv. Aber ich habe es ja nicht allein zu entscheiden“, sagte Sabitzer zur deutschen Zeitung „Sport Bild“.

Marcel Sabitzer (Manchester United)
Reuters/Carl Recine
Sabitzer will seine Qualitäten auch gegen Sevilla unter Beweis stellen

Der 29-Jährige betonte weiters, mittlerweile seinen Platz gefunden zu haben. „Ich kenne die Premier League nun und kann sagen: Es gibt nichts Besseres, Intensiveres und Härteres.“ Auch weil es noch kein Gespräch mit dem neuen Bayern-Trainer Thomas Tuchel gegeben habe, sei alles offen. „Ich bin ab 1. Juli 2023 wieder Bayern-Spieler, so steht es im Vertrag. Ich bin in keine Richtung festgefahren.“

Trauner auf Revanche aus

Während United nach dem FC Barcelona und Betis Sevilla den nächsten spanischen Club eliminieren will, sinnt Trauner mit Feyenoord gegen AS Roma im ORF-Livespiel (Übertragungsbeginn 18.20 Uhr) auf Revanche. In der vergangenen Saison musste sich der ÖFB-Verteidiger mit den Niederländern im Conference-League-Finale der Truppe von Startrainer Jose Mourinho mit 0:1 geschlagen geben.

Bei der Neuauflage genießt der im Vergleich zu damals auf zahlreichen Positionen umgebaute Eredivisie-Tabellenführer gegen den italienischen Salzburg-Bezwinger zunächst Heimrecht. Die Feyenoord-Fans werden im De-Kuip-Stadion komplett unter sich sein, denn Anhänger aus Italien sind als Reaktion der UEFA auf dortige Behördenverbote nicht zugelassen.

Ebenfalls zuerst vor Heimpublikum treten Bayer Leverkusen gegen das belgische Überraschungsteam Saint-Gilloise sowie Juventus Turin gegen Sporting Lissabon an.