Katrin Ofner während Skirennen
GEPA/Daniel Goetzhaber
Skicross

Val Thorens lädt zum Weltcup-Auftakt

Die Skicrosser steigen am Dienstag und Mittwoch mit dem Qualifying für die Bewerbe am Donnerstag und Freitag in Val Thorens in den Weltcup ein. Österreich ist durch zwei Fahrerinnen und sieben Fahrer in Frankreich vertreten, für das ÖSV-Team um Vizeweltmeisterin Katrin Ofner geht es auch um eine Standortbestimmung.

Die Vorbereitung verlief für die Steirerin nicht wie gewünscht. „Zuerst war die Schneelage nicht optimal, und als die Verhältnisse dann gepasst hätten, bin ich krankheitsbedingt für einige Zeit ausgefallen. Deshalb habe ich auch nicht allzu viele Schneetage in den Beinen. Die wären aber wichtig gewesen, weil ich ja auch mit neuem Skimaterial unterwegs bin“, erklärte Ofner.

Neben der WM-Zweiten von Bakuriani ist in Val Thorens auch die Oberösterreicherin Christina Födermayr mit von der Partie. Noch nicht fit für den Wettkampf ist hingegen Sonja Gigler. Die Vorarlbergerin steht zwar nach ihrem bei der WM im Februar erlittenen Kreuzbandriss wieder auf Ski, wird aber erst im neuen Jahr in den Weltcup einsteigen.

Rohrweck und Graf mit verschiedenen Voraussetzungen

Bei den Männern kommen Johannes Rohrweck und Mathias Graf mit guten Erinnerungen nach Frankreich zurück. Rohrweck hatte im Vorjahr das erste, Graf das zweite Rennen für sich entschieden. Letzterer hat die Vorbereitung genutzt, um an seinen Starts, der Technik beim Wellenfahren und am Riesentorlauf-Schwung zu feilen. „Das ist auch im Skicross eine ganz wichtige Komponente. Wenn ich meine Trainingsleistungen umsetzen kann, werden sich auch die entsprechenden Resultate einstellen“, ist Graf optimistisch.

Matthias Graf jubelt
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Mathias Graf ist zuversichtlich, auch heuer wieder seiner Freude freien Lauf lassen zu können

Anders ist die Ausgangssituation bei Rohrweck, der nach seinem Sieg in Val Thorens in Innichen schwer stürzte und danach lange mit einer Gehirnerschütterung sowie Problemen im Becken- und Adduktorenbereich zu kämpfen hatte. „Nachdem ich einen Großteil des vergangenen Winters verpasst habe, muss ich jetzt wieder in einen Rennmodus hineinkommen. Ich werde mich von Fahrt zu Fahrt herantasten“, sagte der Oberösterreicher.

Johannes Rohrweck jubelt
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Für Johannes Rohrweck gab es im letzten Winter nicht viele solcher Momente

Ebenfalls beim Start des elf Stationen umfassenden Weltcups 2023/24, der im Februar auch auf der Reiteralm gastiert, mit dabei sind Johannes Aujesky, Tristan Takats, Adam Kappacher, Daniel Traxler und Robert Winkler.