Inter-Mailand-Spieler gratulieren ihrem Torschützen Marko Arnautovic
APA/AFP/Marco Bertorello
Champions League

Viel Lob für Arnautovic nach „Goldtor“

Bei Inter Mailands 1:0 gegen Atletico Madrid im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League hat Marko Arnautovic die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der ÖFB-Rekordteamspieler erzielte am Dienstag das Tor des Abends, wurde zum „Man of the Match“ gekürt und mit Lob überhäuft. Allerdings hätte der Abend auch ganz anders verlaufen können.

„Arnautovic ist Inters tödliche Waffe. Er ist ein Spieler, der nie aufgibt“, schrieb die Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“. Der Wiener wurde zur Pause für den angeschlagenen Marcus Thuram eingewechselt, brachte viel Schwung und vergab zunächst gute Chancen, ehe er in der 79. Minute per Abstauber erfolgreich war.

„Arnautovic verschwendet mindestens drei Torgelegenheiten. Die Fans spornen ihn an und er schafft am Schluss den entscheidenden Treffer“, berichtete die „Gazzetta dello Sport“, und „La Stampa“ ergänzte: „Mit 34 Jahren schießt Arnautovic das wichtigste Tor seiner Karriere, nachdem er einige Chancen vergeben hat. Inters Fans haben ihm alle Fehler verziehen.“

Arnautovic verhilft Inter Mailand zum Sieg

Bei Inter Mailands 1:0 gegen Atletico Madrid im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League hat Marko Arnautovic die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der ÖFB-Rekordteamspieler erzielte am Dienstag das Tor des Abends, wurde zum „Man of the Match“ gekürt und mit Lob überhäuft.

Was Arnautovic wirklich kann

Auch Arnautovic selbst hob die Unterstützung der Anhänger hervor. „Ich habe zwei Tore verpasst, die ich hätte machen müssen, aber die Fans und Mannschaftskollegen haben mich spüren lassen, dass sie hinter mir stehen. Sie haben mir Energie gegeben, um das Tor zu schießen.“

Marko Arnautovic (Inter Mailand) und Gabriel Paulista (Atletico Madrid)
AP/Luca Bruno
Marko Arnautovic war gegen Atletico Madrid überall auf dem Platz zu finden

Der Stürmer glänzte im Meazza-Stadion nicht nur wegen seines Tores. Arnautovic half viel in der Abwehr aus, brachte es auf eine Passquote von 100 Prozent und gewann fünf seiner sechs Zweikämpfe – für einen Offensivspieler gegen ein defensiv starkes Team wie Atletico bemerkenswerte Zahlen. „Mit fast 35 Jahren schenkt das Schicksal Arnautovic eine Gelegenheit zu zeigen, was er wirklich kann“, urteilte „La Repubblica“.

„Keine einfache Zeit für mich“

In den vergangenen Monaten war es für den ÖFB-Star bei Inter weniger gut gelaufen. Im Herbst setzte ihn eine Muskelverletzung wochenlang außer Gefecht, danach hatte Arnautovic Mühe, wieder in Form zu kommen. „Es war keine einfache Zeit für mich. Nach den Verletzungen habe ich Zeit gebraucht, um wieder fit zu werden“, sagte Arnautovic.

Am Dienstag profitierte er von einer Blessur seines Sturmpartners Thuram. Sollte der Franzose länger ausfallen, winken Arnautovic mehr Einsätze in der Startformation, möglicherweise auch beim Rückspiel gegen Atletico in Madrid am 13. März. „Das wird ein sehr schwieriges Match. Atletico ist ein extrem starker Gegner“, warnte das ÖFB-Ass.