Skispringen

ÖSV-Damen feiern Doppelsieg in Hinzenbach

Österreichs Skispringerinnen haben beim Heimweltcup in Hinzenbach am Samstag einen Doppelsieg gefeiert. Eva Pinkelnig, nach dem ersten Durchgang noch Zweite, überflügelte mit der Tageshöchstweite von 92 Metern in der Entscheidung noch Jacqueline Seifriedsberger und gewann 2,9 Punkte vor ihrer Teamkollegin. Für die Vorarlbergerin war es der 13. Weltcup-Sieg.

Dritte im Im ersten Weltcup-Springen nach dreiwöchiger Pause wurde die Deutsche Katharina Schmid, noch vor der slowenischen Weltcup-Spitzenreiterin Nika Prevc. Als drittbeste ÖSV-Springerin wurde Lisa Eder Elfte, sie verbesserte sich mit einem starken zweiten Sprung noch um sechs Plätze. Marita Kramer und Julia Mühlbacher landeten ex aequo auf Platz 16, Chiara Kreuzer belegte Rang 18.

Im Gesamtweltcup führt Prevc nun 202 Punkte vor der Japanerin Yuki Ito, die am Samstag nicht über Platz zehn hinauskam. Weitere 26 Zähler dahinter ist Pinkelnig Dritte. Am Sonntag (13.45 Uhr, live in ORF1) steht in Oberösterreich ein weiterer Bewerb auf dem Programm.

Pinkelnig springt in Hinzenbach zum Sieg

Eva Pinkelnig hat den ersten Bewerb beim Heimweltcup der Skispringerinnen in Hinzenbach für sich entscheiden können. Die Vorarlbergerin setzte sich in der Entscheidung vor Jacqueline Seifriedsberger durch.

„Ein richtig cooler Sprung“

Pinkelnig war nach ihrem vierten Saisonsieg im ORF-Interview natürlich sehr zufrieden. „Ich habe mich gut gesteigert und im Wettkampf die guten Sprünge ausgepackt. Der Sprung auf 92 Meter war richtig cool. Doppelsiege sind sehr speziell. Wir geben morgen gleich wieder Gas und schauen, dass wieder zwei von uns auf dem Podest stehen“, sagte die 35-Jährige.

Auch im vergangenen Jahr hatte Österreichs Sportlerin des Jahres 2023 in Hinzenbach einmal gewonnen und einmal Rang zwei hinter Kreuzer belegt. „Ein Doppelsieg, das ist sehr speziell. Das hatte ich bisher nur mit Chiara, jetzt habe ich das auch mit Jacqueline erleben dürfen“, meinte Pinkelnig.

Jacqueline Seifriedsberger (AUT)
GEPA/Christian Moser
Jacqueline Seifriedsberger wurde auf ihrer Heimschanze nur knapp geschlagen

Seifriedsberger konnte ihre Führung nach einem extrem engen ersten Durchgang nicht in ihren dritten Weltcup-Sieg ummünzen, war aber auch mit Platz zwei glücklich. „Die Abstände waren verdammt eng. Natürlich wünscht man sich einen Sieg, aber mit Platz zwei kann ich zufrieden sein. Eva hat einen wirklich starken zweiten Sprung gehabt. Sie hat alles richtig gemacht, da kann man ihr nur gratulieren“, meinte die 33-jährige Lokalmatadorin aus Oberösterreich.

Samstag-Springen in Hinzenbach

Endstand nach zwei Durchgängen:
1. Eva Pinkelnig AUT 88,5 / 92,0 243,1
2. Jacqueline Seifriedsberger AUT 88,0 / 87,0 240,2
3. Katharina Schmid GER 85,5 / 89,0 238,0
4. Nika Prevc SLO 87,0 / 87,5 237,4
5. Alexandra Loutitt CAN 91,0 / 88,0 236,9
6. Josephine Pagnier FRA 88,0 / 84,5 227,7
7. Anna Rupprecht GER 84,5 / 86,5 224,1
8. Nika Kriznar SLO 87,0 / 82,5 223,9
9. Selina Freitag GER 86,5 / 86,0 221,1
10. Yuki Ito JPN 82,5 / 85,0 220,5
11. Lisa Eder AUT 81,5 / 88,0 219,6
12. Sara Takanashi JPN 85,5 / 85,5 216,2
13. Ema Klinec SLO 81,0 / 85,5 216,0
14. Jenny Rautionaho FIN 82,0 / 84,0 215,6
15. Thea Minyan Björseth NOR 84,5 / 83,5 214,8
16. Marita Kramer AUT 84,0 / 83,5 211,6
. Julia Mühlbacher AUT 82,5 / 83,0 211,6
18. Chiara Kreuzer AUT 81,5 / 83,5 210,8
19. Klara Ulrichova CZE 81,0 / 81,5 203,5
20. Nozomi Maruyama JPN 81,0 / 81,0 203,1
21. Luisa Görlich GER 80,5 / 81,0 201,9
. Yuka Seto JPN 79,5 / 82,0 201,9
23. Tina Erzar SLO 80,5 / 82,0 201,6
24. Nicole Maurer CAN 80,0 / 82,5 198,4
25. Liu Qi CHN 81,0 / 84,5 198,1
26. Silje Opseth NOR 78,0 / 80,0 196,6
27. Juliane Seyfarth GER 77,0 / 81,0 195,0
28. Heidi Dyhre Traaserud NOR 76,0 / 78,5 191,5
29. Kjersti Gräsli NOR 80,0 / 80,5 190,5
30. Peng Qingyue CHN 79,5 / 77,0 181,7