Rugby

Irland ist derzeit im europäischen Rugby das Maß aller Dinge. Die Weltranglistenzweiten hinter Weltmeister Südafrika feierten am Samstag in Dublin bei den Six Nations mit einem 31:7-Erfolg über Wales ihren elften Sieg in Folge und steuern als erste Mannschaft seit Frankreich 1998 auf die Wiederholung des Grand Slam zu.

Titelverteidiger Irland könnte nicht nur in zwei aufeinanderfolgenden Jahren alle anderen Gegner schlagen, sondern mit einem Erfolg über England in zwei Wochen in London auch den alleinigen Rekord an Siegen in Serie mit zwölf aufstellen.

Die Engländer verloren am Samstag im Murray Field von Edinburgh mit 21:30 gegen Schottland. Herausragender Spieler der Heimmannschaft war Duhan van Merwe mit drei Tries (21., 30. und 45. Minute).

Six Nations 2024

Tabelle:
1. Irland 3 3 0 0 105:24 15
2. Schottland 3 2 0 1 73:67 9
3. England 3 2 0 1 64:68 8
4. Frankreich 2 1 0 1 37:54 4
5. Wales 3 0 0 3 47:74 3
6. Italien 2 0 0 2 24:27 1
Ein Bonuspunkt für vier oder mehr Tries bzw. bei Niederlage mit sieben oder weniger Punkten Unterschied
Spielplan:
02.02. Frankreich Irland 17:38
03.02. Italien England 24:27
Wales Schottland 26:27
10.02. Schottland Frankreich 16:20
England Wales 16:14
11.02. Irland Italien 36:0
24.02. Irland Wales 31:7
Schottland England 30:21
25.02. Frankreich Italien 16.00 Uhr
09.03. Italien Schottland 15.15 Uhr
England Irland 17.45 Uhr
10.03. Wales Frankreich 16.00 Uhr
16.03. Wales Italien 15.15 Uhr
Irland Schottland 17.45 Uhr
Frankreich England 21.00 Uhr
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Radsport

Felix Gall ist mit einer starken Leistung in die Radsaison eingestiegen. Der Tiroler in Diensten von Decathlon AG2R kam am Samstag bei der Ardeche Classic über 168,6 Kilometer und 3.000 Höhenmeter als Vierter ins Ziel.

Österreichs Sportler des Jahres sprintete beim Eintagesrennen in Südfrankreich in einer vierköpfigen Spitzengruppe um den Sieg, musste aber dem Spanier Juan Ayuso, dem Franzosen Romain Gregoire und dem Dänen Mattias Skjelmose den Vortritt lassen. Für Gall geht es ab 3. März mit dem ersten großen Härtetest Paris – Nizza weiter.

2. Liga

Der GAK steuert weiter unaufhaltsam dem Aufstieg in die Admiral Bundesliga entgegen. Die Grazer setzten sich am Samstag in der Admiral 2. Liga zu Hause gegen Abstiegskandidaten FC Mohren Dornbirn mit 3:0 (2:0) durch.

Mit dem fünften Sieg in den jüngsten sechs Ligaspielen bauten die „Rotjacken“ ihren Vorsprung auf die ersten Verfolger FAC Wien und DSV Leoben auf 13 Punkte aus. Die SV Ried liegt einen weiteren Zähler zurück, könnte aber am Sonntag (10.30 Uhr) bei der Admira auf Platz zwei vorstoßen.

Der GAK startete vor 4.166 Zuschauern in der Merkur Arena ideal. Ein Freistoß von Benjamin Rosenberger ging unter der springenden Mauer durch und schlug im kurzen Eck ein (3.). Kurz vor der Pause erhöhte Lenn Jastremski, der den Ball nach Zuspiel von Daniel Maderner ins Kreuzeck jagte (43.). Maderner verwertete nach der Pause einen im Fallen gespielten Querpass von Kapitän Marco Perchtold unbedrängt zu seinem neunten Saisontor (71.).

Sturm II holt Remis gegen Vienna

Dem Zweitteam des Stadtrivalen Sturm Graz gelang nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge zumindest wieder ein Punktegewinn. Die Grazer erreichten zu Hause gegen die Vienna ein 1:1 (0:1). Die Wiener halten nach zwei Partien im Frühjahr erst bei einem Zähler. Die Führung durch Rapid-Leihgabe Noah Bischof (44.) glich Sturms Tizian-Valentino Scharmer (58.) aus.

Schlusslicht SKU Amstetten landete mit einem 1:0 bei Schwarz-Weiß Bregenz den ersten Saisonsieg und schöpfte im Abstiegskampf neue Hoffnung. Der Treffer fiel aus einem Eigentor von Patrick Obermüller (41.). Der im Winter aus dem Unterhaus zurückgekehrte Amstetten-Kapitän Lukas Deinhofer sah in der Schlussphase Gelb-Rot (79.). Der Rückstand der Niederösterreicher auf den Vorletzten Dornbirn beträgt nur noch drei Zähler, jener auf den Drittletzten Sturm II fünf.

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Volleyball

Die österreichischen Volleyball-Cupsieger stehen fest: Beim Finaldoppel am Samstagabend vor 2.000 Fans in Hartberg setzten sich bei den Frauen TI Innsbruck bzw. danach bei den Männern Aich/Dob durch.

Für Innsbruck war es der erste Cupsieg der Vereinsgeschichte. Die Tirolerinnen setzten sich mit 3:0 (21, 23, 13) gegen die Wildcats Klagenfurt durch. Innsbruck holte in seinem achten Finale erstmals den Titel, Klagenfurt gewann den Cup insgesamt dreimal – zuletzt 2007.

Topscorerinnen des lange packenden Duells waren für Innsbruck Match-MVP Rozalia Hnatyszyn (18), Marie Nevot und Maya Wollin (je elf) bzw. bei den Wildcats Sara Chiara Neiss, Nikolina Bajic (je neun) und Katharina Holzer (sechs). „Wir haben hart dafür gearbeitet, heute verdient gewonnen. Es war eine super Teamleistung, die Stimmung in der Halle beeindruckend“, sagte Innsbruck-Kapitänin Martyna Walter.

Zweiter Cuptitel für Aich/Dob

Auch Aich/Dob besiegte Gastgeber TSV Hartberg mit 3:0 (22, 23, 15). Für die Kärntner war es der zweite Cuptitel nach 2021. „Es tut mir leid, dass wir Hartberg die Party verderben. Priorität hat bei uns die Meisterschaft, aber wir sind schon mal fix im Europacup“, sagte der Sportliche Leiter Martin Micheu im ORF-Interview.

„Wir haben sehr gut gespielt, haben eine schlechte Phase Ende zweiter Satz gehabt. Es war in diesem ‚Hexenkessel‘ ein Topvolleyballspiel und richtige Werbung für den Sport“, meinte Micheu. Die Kärntner waren jedenfalls gewarnt, hatten sie in dieser Saison doch schon einmal einen 2:0-Satzvorsprung gegen die Steirer verspielt. Davon war am Ende aber nicht die Rede.

Das sah auch Hartberg-Coach Markus Hirczy so. „Man muss leider neidlos anerkennen, dass sie das Spiel gespielt haben, das wir uns vorgenommen haben. Unglaublicher Servicedruck, da muss man dem Gegner gratulieren“, meinte Hirczy. Ähnlich sah es Kapitän Maximilian Steinböck: „Das Einzige, was wir uns vorwerfen können: dass die geile Kulisse in Hartberg nur drei Sätze gesehen hat. Aich/Dob hat verdient gewonnen.“

Turnen

Vinzenz Höck hat sich beim Turnweltcup in Cottbus im Gerätefinale an den Ringen einen Patzer beim Abgang geleistet und wurde damit nur Achter. Das bedeutete für den Grazer auch einen weiteren Rückschlag in seinen Olympiaambitionen. Beim ersten Quali-Weltcup in Kairo vor einer Woche war er nur Neunter geworden, nun muss er bei den verbleibenden Quali-Weltcups im März in Baku und im April in Doha ganz vorne sein, um noch eine Chance zu haben.

„Ich habe mich super stark gefühlt und bin voll auf Angriff gegangen. Im Nachhinein habe ich vielleicht ein bisschen zu viel riskiert“, sagte Höck. Darum sei das Abschneiden für ihn noch nicht ganz zu begreifen. „Das Finale war richtig schön, auf einem coolen Niveau, schade nur, dass ich so gepatzt habe. Mein Übungsanfang war sehr stark, hinten raus musste ich meine letzten Kraftreserven anzapfen, aber konnte es ganz gut retten. Beim Abgang wollte ich unbedingt den perfekten Stand und habe das Gegenteil erreicht.“

Der Sieg ging an Nikita Siminow aus Aserbaidschan vor dem Franzosen Samir Ait Said und dem Armenier Wahagn Dawtjan. Diese drei liegen jetzt zur Halbzeit des Olympiaqualifikationsrennens um die letzten beiden Paris-Tickets an den Ringen vor Höck. Ebenfalls vor dem Vorjahres-WM-Sechsten Höck liegt der Nordkoreaner Ryong IlYong, der in Kairo gewonnen hatte und diesmal Fünfter wurde.

Skibergsteigen

Die Skibergsteiger Johanna Hiemer und Paul Verbnjak haben in der olympischen Mixed-Teamstaffel erstmals einen Weltcup-Podestplatz geschafft. Das österreichische Duo lief am Samstag im Martelltal auf Rang zwei hinter den Italienern Alba de Silvestro und Michele Boscacci. Sarah Dreier und Andreas Mayer gewannen das B-Finale und belegten damit Rang 13.

Die Steirerin Hiemer hatte in Südtirol am Freitag im Individual-Bewerb ebenfalls erstmals einen Stockerlplatz geschafft. Am Sonntag stehen zum Abschluss Sprintrennen auf dem Programm.

Skeleton

Janine Flock und Samuel Maier sind am Samstag bei der Skeleton-WM in Winterberg im Mixed nicht über Rang acht hinausgekommen. Das Duo lag 1,29 Sekunden hinter den deutschen Weltmeistern Hannah Neise/Christopher Grotheer. Silber sicherten sich die Briten Tabitha Stoecker/Matt Weston, Bronze die Deutschen Jacqueline Pfeifer/Axel Jungk. Für Grotheer war es schon das dritte Mixed-Gold, für Neise das erste ihrer Karriere.

Julia Erlacher und Alexander Schlintner, die ebenfalls für Österreich an den Start gingen, landeten auf dem 14. Platz (+2,52 Sek.).

Skicross

Tristan Takats hat am Samstag beim Heimweltcup der Skicrosser auf der Reiteralm für die beste österreichische Platzierung gesorgt. Der Niederösterreicher kam bei schwierigen Verhältnissen nach den starken Schneefällen in der Nacht im kleinen Finale als Dritter ins Ziel und landete gesamt auf Rang sieben.

Den Sieg holte sich der Schwede Erik Mobärg vor dem Schweizer Jonas Lenherr. Robert Winkler und Johannes Aujesky, jeweils Laufsieger im Achtelfinale, schieden im Viertelfinale aus. Für Adam Kappacher war im Achtelfinale Endstation.

Skicrosser verpassen Podest bei Heimweltcup

Das Frauen-Rennen war aufgrund der Pistenverhältnisse abgesagt worden. Am Sonntag (12.15 Uhr, live in ORF1) folgt in der Steiermark der zweite Bewerb. Da eine kalte Nacht angesagt ist, sollten die Bedingungen dann besser sein.

Rodeln

Thomas Steu und Wolfgang Kindl haben am Samstag einen Schritt Richtung Gewinn des Doppelsitzer-Gesamtweltcups gemacht. Das ÖRV-Duo wurde im Eiskanal von Sigulda Dritter und büßte damit nur 15 Zähler auf die deutschen Rivalen Tobias Wendl/Tobias Arlt ein, die auf Rang zwei fuhren.

Den Sieg sicherten sich die Lokalmatadoren Martins Bots/Roberts Plume. Zwei Rennen vor Schluss haben Steu/Kindl 126 Punkte Vorsprung, eine Entscheidung könnte bereits am Sonntag im Sprint fallen.

Rodler Steu/Kindl erreichen Platz drei

Die rot-weiß-rote Toppaarung verbesserte sich im zweiten Lauf noch von Platz vier auf drei und schaffte somit den Sprung aufs Stockerl. Es war der neunte Podestplatz in der Premierensaison von Steu/Kindl. Auf Bots/Plume fehlten am Ende 0,274 Sekunden.

„Hart erkämpfter dritter Platz“

„Das hätte ich mir nach den letzten Jahren nicht vorstellen können, mein bestes Ergebnis war hier ein fünfter Platz, und das ist lange her. Es war ein beherzter Auftritt und ein hart erkämpfter dritter Platz. Das Ergebnis ist super, es war wichtig, ein paar Punkte für den Gesamtweltcup mitzunehmen“, erklärte Steu.

Yannick Müller/Armin Frauscher wurden in Sigulda Fünfte (+0,501), Juri Gatt/Riccardo Schöpf fielen hingegen im zweiten Durchgang noch von sechs auf zwölf (1,709) zurück. Im Frauen-Doppelsitzer landeten Selina Egle/Lara Kipp auf Platz vier, auf die deutschen Siegerinnen Jessica Degenhardt/Cheyenne Rosenthal fehlten drei Zehntelsekunden.

Egle mit schlechtestem Saisonergebnis

Im Einsitzer der Frauen lief es für die Weltcup-Zweite Madeleine Egle nicht gut. Die Tirolerin erzielte mit Rang 14 ihr schlechtestes Saisonergebnis. Damit reichte der Deutschen Julia Taubitz der dritte Platz, um bereits zwei Rennen vor Saisonende den Gewinn des Gesamtweltcups zu fixieren. Es ist ihre insgesamt vierte große Kristallkugel, die dritte in Folge.

Den Sieg holte sich ihre Landsfrau Anna Berreiter vor der lettischen Lokalmatadorin Elina Vitola. Beste Österreicherin wurde Lisa Schulte als Fünfte, der Weltmeisterin fehlten sieben Hundertstelsekunden aufs Podest. Hannah Prock kam auf Platz 15, Barbara Allmaier wurde 20.

Am Sonntag (Herren-Einsitzer ab 9.30 Uhr, live in ORF Sport + und im Livestream) findet der Einsitzer-Bewerb der Männer statt sowie die letzte Sprintkonkurrenz dieses Winters. Nächstes Wochenende geht dann erneut in Sigulda das finale Weltcup-Wochenende über die Bühne.

Rodelweltcup in Sigulda

Herren-Doppelsitzer:
1. Martins Bots / Roberts Plume LAT 1:23,308
2. Tobias Wendl / Tobias Arlt GER +0,018
3. Thomas Steu / Wolfgang Kindl AUT 0,274
4. Eduards Sevics-Mikelsevics / Lukass Krasts LAT 0,336
5. Yannick Müller / Armin Frauscher AUT 0,501
6. Zachary Di Gregorio / Sean Hollander USA 0,528
12. Juri Gatt / Riccardo Schöpf AUT 1,709
Damen-Doppelsitzer:
1. Jessica Degenhardt / Cheyenne Rosenthal GER 1:25,743
2. Andrea Vötter / Marion Oberhofer ITA + 0,085
3. Dajana Eitberger / Saskia Schirmer GER 0,108
4. Selina Egle / Lara Michaela Kipp AUT 0,301
5. Chevonne Forgan / Sophia Kirkby USA 0,392
6. Viktoria Ziedina / Selina Zwilna LAT 0,500
Damen-Einsitzer:
1. Anna Berreiter GER 1:23,405
2. Elina Ieva Vitola LAT + 0,018
3. Julia Taubitz GER 0,081
4. Ashley Farquharson USA 0,116
5. Lisa Schulte AUT 0,151
6. Zane Kaluma LAT 0,156
14. Madeleine Egle AUT 0,614
15. Hannah Prock AUT 0,688
20. Barbara Allmaier AUT 1,405

Mehr dazu in Rodelweltcup 2023/24

Bob

Markus Treichl und Anschieber Sascha Stepan liegen bei der Bob-WM in Winterberg nach Tag eins des Zweierbob-Bewerbs auf Rang neun. Das österreichische Duo wies am Samstag nach zwei von vier Läufen einen Rückstand von 1,44 Sekunden auf den Deutschen Francesco Friedrich auf, der vor zwei weiteren Landsleuten führt. Der zweite österreichische Bob von Jakob Mandelbauer/Daiyehan Nichols-Bardi ist vorerst 20.

Katrin Beierl belegt im Monobob zur Halbzeit nur Rang 16 unter 26 Teilnehmerinnen. Auf die Führende Lisa Buckwitz aus Deutschland hat die 30-Jährige fast eine Sekunde Rückstand, auf einen Top-Ten-Platz sind es 0,33 Sekunden. Lea Haslwanter rangiert auf Platz 23 und liegt über zwei Sekunden hinter der Spitze. Die Läufe drei und vier finden am Sonntag (9.15 Uhr) statt.

Eishockey

Die Minnesota Wild haben mit Marco Rossi einen überraschenden Auswärtssieg in der National Hockey League (NHL) bei den Edmonton Oilers gefeiert. Das Team um den 22-jährigen Vorarlberger setzte sich am Freitag in Kanada mit 4:2 durch und feierte den sechsten Sieg in den vergangenen acht Partien. Rossi blieb in 14:30 Minuten auf dem Eis ohne Scorerpunkt. Matt Boldy traf für Minnesota doppelt, Wild-Goalie Filip Gustavsson parierte 41 Schüsse.

Leon Draisaitl (Edmonton Oilers) und Marco Rossi (Minnesota Wild)
Reuters/USA Today Sports/Perry Nelson

Damit hat die Truppe von Headcoach John Hynes die Play-off-Plätze weiter im Blick, zwei Punkte beträgt der Rückstand auf den letzten Wildcard-Platz der Western Conference. Die Wild sind im Westen derzeit Zehnter, Edmonton ist Sechster bei drei ausgetragenen Spielen weniger. Bei beiden Oilers-Treffern leistete Connor McDavid den Assist, der Superstar verlängerte seine Scorerpunktserie in Heimspielen auf 21 Begegnungen.

Boldy brachte die Wild im ersten, noch ausgeglichenen Drittel in Führung (20.), nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich des Deutschen Leon Draisaitl im Powerplay (31.) sorgten Jonas Brodin (50.) und erneut Boldy (53.) für die Vorentscheidung. Nach dem Anschlusstreffer von Zach Hyman (55.) in Überzahl traf Mats Zuccarello kurz vor Schluss ins leere Tor (59.). Wild-Tormann Gustavsson entschärfte im Schlussdrittel insgesamt 23 Schüsse auf sein Tor.

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Basketball

Die Toronto Raptors haben am Freitag (Ortszeit) im Duell mit einem unmittelbaren Konkurrenten um einen Platz im Play-in der National Basketball Association (NBA) einen Sieg gefeiert. Die Kanadier gewannen bei den Atlanta Hawks mit 123:121. Jakob Pöltl schrieb mit zwölf Punkten und 13 Rebounds doppelt zweistellig an. Zudem verzeichnete der Center aus Wien sechs Assists und zwei Blocks in 26:02 Minuten auf dem Parkett.

Toronto hatte in Atlanta vor allem eine mannschaftlich starke Leistung geboten. Acht der neun von Coach Darko Rajakovic eingesetzten Spieler warfen zumindest zehn Punkte. Immanuel Quickley war mit 24 Zählern der beste Werfer. „In einem knappen Spiel haben wir immer die richtigen Antworten gefunden“, kommentierte Pöltl den Erfolg. Am Montag sind die Raptors bei den Indiana Pacers zu Gast.

Jakob Pöltl (Toronto Raptors) und Lonnie Walker IV (Brooklyn Nets)
Reuters/USA Today Sports/Dan Hamilton

Lakers gewinnen bei Comeback von James

In einem Spitzenspiel gewannen die Milwaukee Bucks nach zuletzt zwei Niederlagen bei den Minnesota Timberwolves mit 112:107 und beendeten damit eine Serie von vier Siegen des Leaders der Western Conference. Giannis Antetokounmpo verbuchte 33 Punkte und 13 Rebounds.

Nach einer Knöchelverletzung zurückgekehrt ist LeBron James. Er führte die Los Angeles Lakers beim 123:118 gegen die San Antonio Spurs mit 30 Punkten als Topscorer an. 28 Zähler und 13 Rebounds gingen auf das Konto von Anthony Davis. Bei den Texanern zeigte einmal mehr Victor Wembanyama stark auf. Der Jungstar aus Frankreich verpasste mit 27 Punkten, zehn Rebounds und acht Assists nur knapp ein Triple-Double. Hinzu kamen je fünf Steals und Blocks.

Eine weitere Enttäuschung setzte es für die Phoenix Suns mit einem 110:114 bei den Houston Rockets. Kevin Durant erzielte 28 Punkte und stieß mit vorerst 28.296 Zählern auf Platz neun der ewigen NBA-Scorerliste vor. Er überholte Carmelo Anthony (28.289).

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Leichtathletik

Der für die Hallen-WM qualifizierte Sprinter Markus Fuchs ist am Freitagabend beim ISTAF Indoor in Berlin mit 6,60 Sekunden Saisonbestzeit über 60 m gelaufen und Zweiter hinter Emmanuel Eseme (CMR/6,55) geworden.

„Ich habe heute einige Weltklassesprinter hinter mir gelassen. Das hat mir viel Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaften in Glasgow gegeben. Der Formaufbau passt und ich habe noch Reserven“, sagte Fuchs.

Triathlon

Der Tiroler Tjebbe Kaindl hat am Samstag beim Weltcup-Auftakt der Triathleten im neuseeländischen Napier Platz zehn belegt. Im Sprintbewerb über 750 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen holte sich Kaindl dank einer starken Laufleistung wichtige Qualifikationspunkte für einen Quotenplatz bei den Olympischen Spielen in Paris.

Den Sieg sicherte sich der Australier Callum McClusky, der Niederösterreicher Martin Demuth wurde 24., der Salzburger Lukas Pertl kam als 37. ins Ziel.