French Open

Rafael Nadal hat am Mittwoch seinen Kurs auf Roland-Garros-Titel Nummer 13 in unwiderstehlicher Manier fortgesetzt. Der Weltranglistenzweite ließ dem US-Amerikaner Mackenzie McDonald beim 6:1 6:0 6:3 keine Chance und steht in der dritten Runde.

Tennisspieler Rafael Nadal
Reuters/Gonzalo Fuentes

Nadal hält nun in seinem „Wohnzimmer“ bei nicht weniger als 95 Siegen bei zwei Niederlagen. „Ich versuche einfach, jeden einzelnen Tag mein Bestes zu zeigen. Heute war es nicht so kalt, das ist die Hauptsache. Wenn es nicht so kalt ist, sind die Bedingungen nicht so schlecht, aber der Ball ist dennoch sehr schwer“, erklärte Nadal, der erst im Halbfinale erneut auf Dominic Thiem treffen könnte. Er spielt nun gegen Kei Nishikori (JPN) oder Stefano Travaglia (ITA).

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Der Deutsche Alexander Zverev hat bei den French Open nur mit sehr viel Mühe die dritte Runde erreicht. Der US-Open-Finalist rang am Mittwochabend in Paris den Franzosen Pierre-Hugues Herbert in fünf Sätzen mit 2:6 6:4 7:6 (7/5) 4:6 6:4 nieder.

Tennisspieler Alexander Zverev
Reuters/Gonzalo Fuentes

Zverev benötigte 3:59 Stunden für seinen Erfolg und erreichte damit als erster Deutscher im Stade Roland Garros die dritte Runde. Dort trifft er am Freitag auf den Italiener Marco Cecchinato, der sich gegen den Argentinier Juan Ignacio Londero (ARG) mit 6:3 6:2 5:7 6:2 durchsetzte.

„Herbert ist sicherlich der unangenehmste Gegner für mich, weil man einfach keinen Rhythmus bekommt“, sagte Zverev in einer ersten Reaktion. „Es war erst mein zweites Spiel auf Sand. Ich habe nicht gut gespielt, aber ich bin froh, dass ich weiter bin.“

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Auch der dreifache Major-Sieger Stan Wawrinka ist bei den French Open am Mittwoch in die dritte Runde eingezogen. Wawrinka musste allerdings gegen den Deutschen Dominik Koepfer beim 6:3 6:2 3:6 6:1 einen Satz abgeben. Der Schweizer hat die French Open 2015 gewonnen.

Tennisspieler Stanislas Wawrinka
APA/AFP/Thomas Samson

„Ich bin bisher sehr glücklich mit meinem Start in die French Open“, sagte Wawrinka. „Ich fühle mich gut, habe richtig trainiert und ich mag die Bedingungen hier. Schauen wir, was in den nächsten zwei Wochen passiert“, erklärte der Schweizer. Wawrinka wäre im Achtelfinale ein möglicher Gegner von Dominic Thiem.

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Nach der verletzungsbedingten Aufgabe von Serena Williams bei den French Open am Mittwoch ergibt sich bei den Damen eine bemerkenswerte Situation. Denn schon jetzt ist keine der vier Halbfinalistinnen der US Open mehr dabei. Die Triumphatorin in Flushing Meadows, Naomi Osaka (JPN), hatte schon im Vorfeld auf ein Antreten in Paris verzichtet.

Die US-Amerikanerin Jennifer Brady erlitt ein Auftakt-Aus, und nun erwischte es neben Serena Williams auch Viktoria Asarenka. Die weißrussische New-York-Finalistin musste sich der Slowakin Anna Karolina Schmiedlova überraschend und klar mit 2:6 2:6 beugen.

Tennisspielerin Victoria Azarenka
AP/Michel Euler

Alles gegeben und vielleicht wenig Aussichten auf eine Fortsetzung des Turniers hat auch Kiki Bertens. Die als Nummer fünf gesetzte Niederländerin wehrte gegen die frühere Paris-Finalistin Sara Errani einen Matchball ab und rang die Italienerin in 3:11 Stunden mit 7:6 (7/5) 3:6 9:7 nieder. Sie hatte im Entscheidungssatz große körperliche Probleme und musste nach dem Sieg gar im Rollstuhl in die Umkleidekabinen gebracht werden.

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Dennis Novak hat bei den French Open die zweite Runde im Doppel-Bewerb erreicht. Der 27-jährige und sein slowenischer Partner Aljaz Bedene gewannen am Mittwoch gegen Ricardas Berankis/Yoshihito Nishioka (LTU/JPN) 6:4 6:3. Nächste Gegner von Novak/Bedene sind die als Nummer fünf gesetzten Ivan Dodig/Filip Polasek (CRO/SVK).

Tennisspieler Dennis Novak (AUT) und Aljaz Bedene (SLO)
GEPA/Patrick Steiner

Bereits am Dienstag hatte Jürgen Melzer mit dem Franzosen Edouard Roger-Vasselin einen Auftaktsieg gegen Enzo Couacaud/Albano Olivetti (FRA) gefeiert. Oliver Marach schied mit dem Südafrikaner Raven Klaasen hingegen überraschend in der ersten Runde gegen Benjamin Bonzi/Antoine Hoang aus.

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Football

Das ursprünglich für Sonntag angesetzte Spiel der National Football League (NFL) zwischen den Pittsburgh Steelers und den Tennessee Titans ist wegen der jüngsten Coronavirus-Fälle im Team der Titans verlegt worden. Das teilte die NFL am Mittwoch mit.

Das sei nötig, um zusätzliche Zeit für weitere tägliche Covid-19-Tests zu gewinnen und die Gesundheit und Sicherheit von Spielern, Trainern und Mitarbeitern zu gewährleisten, hieß es in der Mitteilung. Details zum neuen Spieldatum sollen so bald wie möglich bekanntgegeben werden. Geplant sei laut NFL eine Verlegung auf Montag oder Dienstag.

Drei Spieler und fünf Betreuer positiv

Zuvor hatten die Titans ihr Trainingsgelände schließen müssen, nachdem drei Spieler und fünf Betreuer am Dienstag ein positives Testergebnis erhalten hatten. Auch die Minnesota Vikings musste ihr Clubgelände bis auf Weiteres schließen, weil sie am vergangenen Sonntag gegen das Team aus Tennessee gespielt hatten.

In der US-amerikanischen Football-Liga sind die Spieler und Trainer nicht abgeschottet, sondern leben normal in ihren Wohnungen und Häusern. Bei Spielen und in den Clubgebäuden gelten Hygiene- und Gesundheitsvorschriften zum Schutz vor der Pandemie.

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Fußball

Der frühere Augsburg-Trainer Manuel Baum ist Nachfolger für David Wagner beim sportlich und finanziell angeschlagenen deutschen Bundesligisten Schalke 04. Der 41-Jährige, der zuletzt die deutsche U18-Nationalmannschaft trainiert hat, erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 und soll den Traditionsclub aus der tiefen Krise führen. Das teilte Schalke am Mittwoch mit.

frühere Augsburg-Trainer Manuel Baum
Reuters/Andreas Gebert

„Wir haben mit Manuel Baum einen absoluten Fachmann gewinnen können. Wer sich seine Stationen anschaut, wird feststellen, dass seine Mannschaften immer klare Strukturen und Abläufe auf dem Platz hatten. Das ist in unserer aktuellen Situation ein ganz wichtiger Faktor“, sagte Jochen Schneider, Vorstand Sport und Kommunikation.

Der Tabellenletzte, bei dem der Tiroler Alessandro Schöpf engagiert ist, hatte sich am Sonntag nach saisonübergreifend 18 sieglosen Spielen in Serie von Wagner getrennt. Den Ausschlag gaben die deutlichen Niederlagen beim 0:8 in München gegen die Bayern und 1:3 gegen Werder Bremen zum Saisonstart. Am Samstag spielt der Tabellenletzte bei RB Leipzig.

Real Madrid muss weiter auf Eden Hazard verzichten. Der zuletzt am Knöchel verletzte Belgier wäre am (heutigen) Mittwoch gegen Real Valladolid im Matchkader von Spaniens Meister aufgeschienen. Wie Real am Spieltag bekanntgab, zog sich der Offensivmann aber eine Muskelverletzung im rechten Bein zu. Eine genaue Ausfalldauer wurde nicht genannt, laut Medienberichten könnte Hazard aber nun drei bis vier Wochen fehlen.

Fußballspieler Eden Hazard (Real Madrid)
Reuters/Peter Powell

Der 29-Jährige war im Sommer des Vorjahres um 100 Millionen Euro von Chelsea zu Real gewechselt. Aufgrund von zwei Fußverletzungen bestritt er allderings nur 16 Ligaspiele und erzielte dabei einen Treffer. Hazard wird auch das Länderspiel Belgiens gegen die Elfenbeinküste sowie die anschließenden Auftritte der „Roten Teufel“ in der Nations League gegen England und Island versäumen. Teamchef Roberto Martinez hatte betont, den Stürmer ohnehin nur mit Matchpraxis nominieren zu wollen.

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Deutschlands „oberste“ Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus beendet ihre Karriere. „Wie viele Menschen in der Zeit der Coronavirus-Situation habe ich manches reflektiert und neu bewertet“, sagte die 41-jährige Steinhaus am Mittwoch einer Verbandsmitteilung zufolge. Die Polizistin aus Hannover war seit 2017 als bisher einzige Frau in der Bundesliga aktiv. Die Leitung des deutschen Supercups zwischen Bayern München und Borussia Dortmund am Abend wird ihre letzte große Tat.

 Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus
GEPA/Witters/Tim Groothuis

Sechsmal wurde Steinhaus „Schiedsrichterin des Jahres“, jeweils dreimal vertrat sie Deutschland bei der WM und EM der Frauen. Seit vier Jahren ist sie mit dem ehemaligen englischen Referee des Internationalen Fußballverbands (FIFA) Howard Webb liiert, der in New York lebt.

Mit einem leidenschaftlichen Appell hat Lionel Messi den FC Barcelona und alle Anhänger zur Einheit aufgerufen und will damit einen Schlussstrich unter das Sommertheater ziehen. „Nach so vielen Meinungsverschiedenheiten möchte ich dem ein Ende setzen“, sagte der Argentinier in einem Interview der Zeitung „Sport“ und forderte: „Wir müssen uns als Barca-Fans zusammenschließen und daran glauben, dass das Beste noch kommt.“

Messi hatte im Sommer signalisiert, seinen Herzensverein nach 20 Jahren verlassen zu wollen. Diese überraschende Ankündigung sorgte für viel Unruhe und großen Ärger beim Club. Ein Auslöser dürfte die 2:8-Pleite im Viertelfinale der Champions League gegen den späteren Sieger Bayern München gewesen sein. Die Barca-Vereinsbosse kritisierte Weltfußballer Messi auch dann noch, als sein Wechsel aus vertragsrechtlichen Gründen doch nicht zustande kam.

„Ich werde die Verantwortung für meine Fehler übernehmen“, sagte der 33-jährige, „und wenn es die gab, dann geschah es nur mit der Absicht, Barcelona besser und stärker zu machen“, versicherte der Kapitän der Katalanen. Er habe immer nur das Beste für die Fans und den Verein gewollt. „Leidenschaft mit Eifer und Motivation zu verbinden wird der einzige Weg sein, unsere Ziele zu erreichen und immer vereint in die gleiche Richtung zu streben.“

2. Liga

Mit dem Premierensieg von Rapid II und einer erneuten Abfuhr für Kapfenberg in Floridsdorf sind die beiden ersten Mittwoch-Spiele in der vierten Runde der 2. Liga vonstattengegangen. Das von Steffen Hofmann betreute Rapid-II-Team fixierte durch Treffer von Dragoljub Savic (6.) und Mustafa Kocyigit (45./Elfmeter) den ersten Sieg nach dem Aufstieg. Für die Gastgeber bedeutete das die erste Saisonniederlage, Christoph Domig (65.) gelang nur der Anschlusstreffer.

Die Kapfenberger kamen in Floridsdorf 0:4 (0:4) unter die Räder. Milan Jurdik (7.), Flavio (21.), Nils Zatl (27.) und Marco Krainz (44.) schossen den FAC zum zweiten Saisonsieg, Kapfenberg hält bei einem Sieg und drei Niederlagen.

2. Liga, vierte Runde

Mittwoch:

Dornbirn – Rapid Wien II 1:2 (0:2)

Tore: Domig (65.) bzw. Savic (6.), Kocyigit (45:)

FAC – Kapfenberg 4:0 (4:0)

Tore: Jurdik (7.), Flavio (21.), Zatl (27.), Krainz (45.)

Vorwärts Steyr – Austria Klagenfurt -:- (-:-)

Beginn 20.25 Uhr

Dienstag:

Juniors OÖ – Liefering 1:1 (0:1)

Tore: Boller (54.) bzw. Prass (44.)

Juniors OÖ punkten gegen Liefering

Der FC Liefering hat zum ersten Mal in der noch jungen Saison Punkte liegen lassen. Gegen die Juniors OÖ mussten sich die „Jungbullen“ mit einem 1:1 begnügen.

Blau Weiß Linz – Amstetten 2:0 (0:0)

Tore: Schubert (69., 80.)

Schubert schießt BW Linz gegen Amstetten zum Sieg

Mit einem Doppelpack schoss Fabian Schubert Blau Weiß Linz zu einem 2:0-Sieg über Amstetten. Die Linzer schoben sich damit vorerst auf Tabellenplatz zwei.

Young Violets – Horn 1:2 (1:0)

Tore: El Moukhantir (45.+1) bzw. Siverio (61.), Eler (65.)

Rote Karte: Kos (52./Austria)

Horn dreht Spiel gegen Young Violets

Der SV Horn feierte nach Rückstand noch einen 2:1-Auswärtssieg bei den Young Violets. Die Austria Amateure spielten nach der 51. Minute wegen einer Roten Karte gegen Mirko Kos in Unterzahl.

Lafnitz – GAK 0:1 (0:0)

Tor: Fink (75.)

GAK bei Lafnitz erfolgreich

Der GAK feierte einen 1:0-Auswärtssieg beim SV Lafnitz. Grazer Siegestorschütze war Thomas Fink in der 75. Minute.

Wacker Innsbruck – Austria Lustenau 0:0

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Coronavirus

Der Eislaufweltverband (ISU) hat auch die wichtigsten internationalen Wettbewerbe im Eiskunstlauf und Shorttrack bis Jahresende angesichts der Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie abgesagt. Darunter fallen auch das für Dezember geplante Grand-Prix-Finale der Eiskunstläufer und die Weltcups der Shorttracker in Südkorea und China.

In beiden Sportarten sollten die Wettkämpfe in Peking (Eiskunstlauf vom 10. bis 13. Dezember und Shorttrack vom 18. bis 20. Dezember) als Testrennen für die Olympischen Winterspiele 2022 gelten. Die ISU will nun in Absprache mit allen Beteiligten und unter Berücksichtigung der Pandemie-Entwicklungen eine Neuplanung der olympischen Testveranstaltungen vornehmen. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt werden.

Zuvor hatte die ISU Ende August bereits die ersten vier Weltcups im Eisschnelllauf abgesagt. Als Alternative lag dem Council ein Vorschlag aus den Niederlanden vor, wonach in einer „Blase“ an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden internationale Rennen mit entsprechendem Hygienekonzept veranstaltet werden sollten.

Verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie in Teilen der Niederlande führen zu einer Beeinträchtigung des Radsportkalenders.

Das Zeitfahren der Benelux- bzw. Binck-Bank-Rundfahrt vom Mittwoch in Vlissingen musste kurzfristig abgesagt werden. Mit bei der Tour dabei ist der Österreicher Michael Gogl vom Team NTT. Die lokalen niederländischen Behörden erlauben auch keine Etappen am Donnerstag und am Freitag.

Organisatoren suchen nach Alternativen

Für diese beiden Teilstücke suchen die Organisatoren in Belgien und Luxemburg, den anderen beiden Austragungsländern der Rundfahrt, nach Alternativen. Für die Etappe vom Mittwoch streuten sie kurzfristig einen ungeplanten Ruhetag ein.

Die zweite Etappe der Benelux-Rundfahrt ist das erste WorldTour-Rennen, das nach dem Neustart der Radsaison hat gestrichen werden müssen. Zumindest für Rennen in der Niederlande drohen weitere Streichungen. Das am 10. Oktober geplante Amstel Gold Race wurde bereits abgesagt. Der Klassiker im Umland von Maastricht könne aufgrund der aktuellen Coronavirus-Beschränkungen nicht durchgeführt werden, teilte der Veranstalter am Mittwochnachmittag mit.

Radsport

Der WM-Dritte Marc Hirschi hat am Mittwoch den Klassiker Fleche Wallonne gewonnen. Der 22-jährige Tour-Etappensieger aus dem Sunweb-Team setzte sich im steilen Schlussanstieg über die Mauer von Huy souverän vor dem Franzosen Benoit Cosnefroy (AG2R) durch. Dritter wurde der Kanadier Michael Woods (EF).

Radfahrer Marc Hirschi
APA/AFP/Kristof Van Accom

Patrick Konrad landete bei seiner Generalprobe für den Giro d’Italia wie auch schon im Vorjahr auf Rang sieben. Dem Niederösterreicher aus dem Bora-Team fehlten fünf Sekunden auf das zeitgleiche Toptrio.

„Ein gutes Ergebnis“

„Beim Antritt von Woods hat mir wohl auch noch ein bisschen Rennhärte gefehlt. Aber der siebente Platz ist in jedem Fall ein gutes Ergebnis, mit dem ich zufrieden bin. Es war mir wichtig, vor dem Giro noch meine Form zu testen. Nun kann ich mit Selbstvertrauen nach Italien anreisen“, sagte Konrad.

Mit Alejandro Valverde (2014 bis 2017) und Neo-Weltmeister Julian Alaphilippe (2018/2019) waren die Sieger der vergangenen sechs Jahre nicht am Start.

Ski nordisch

Der Polnische Skiverband (PZN) hat am Mittwoch aufgrund der sich wieder verschärfenden Coronavirus-Pandemie die nordische Junioren-WM 2021 in Zakopane abgesagt. Titelkämpfe im Skispringen, Langlauf und der Nordischen Kombination hätten vom 30. Jänner bis 7. Februar nächsten Jahres stattfinden sollen.

Bundesliga

Rapid-Kapitän Dejan Ljubicic ist laut Angaben der Wiener nach seiner Auswechslung im Spiel gegen St. Pölten am vergangenen Wochenende nur „leicht angeschlagen“. Der Mittelfeldspieler laboriere an muskulären Problemen, wie Untersuchungen am Montag ergeben hätten. Wann Ljubicic wieder genesen ist, hänge vom Heilungsverlauf ab.

Dejan Ljubicic (Rapid)
GEPA/Walter Luger

Der 22-Jährige musste offenbar wegen einer Leistenblessur vom Feld. Rapid trifft in der vierten Runde der tipico-Bundesliga am Sonntag daheim auf den LASK.

Basketball

Das am Mittwoch im Haus des Meeres in Wien ausgeloste Achtelfinale im Basketball Austria Cup bringt vier Erstligaduelle. Titelverteidiger Kapfenberg Bulls empfängt mit den Mattersburg Rocks den Ex-Club von Coach Mike Coffin. Spieltermin ist der 26. Oktober.

Basketball Austria Cup, Achtelfinale:

  • Wels – BC Vienna
  • Graz – Gmunden
  • Traiskirchen – Klosterneuburg
  • Timberwolves – Oberwart
  • St. Pölten – Basket Flames
  • Güssing/Jennersdorf – KOS Celovec
  • Fürstenfeld – BBC Nord
  • Kapfenberg – Mattersburg

Eishockey

Die Vienna Capitals haben einen siebenten Legionär verpflichtet. Die Wiener, die ihr erstes Spiel in der ICE Hockey League gewonnen haben, verstärkten sich mit dem kanadischen Verteidiger Brett Flemming. Der 29-Jährige spielte zuletzt für Ligakonkurrenten HCB Südtirol.

Turnen

Die Rhythmische Gymnastin Lisa Hofmann hat ihren Rücktritt vom Spitzensport erklärt. Die Teilnehmerin an den Weltmeisterschaften 2018 und 2019 sowie der EM 2019 ist erst 18 Jahre alt.

Die Korneuburgerin will sich aber auf die schulische und berufliche Ausbildung konzentrieren. Sie ist dreifache Vizestaatsmeisterin hinter Olympiateilnehmerin Nicol Ruprecht.

Segeln

Bei der Segel-EM auf dem Attersee sind am Mittwoch aufgrund von Windmangel keine Wettfahrten möglich gewesen. Die Fortsetzung ist für Donnerstag ab 11.00 Uhr geplant. Da wird auch David Hussl im 49er wieder mit dabei sein, den Auftakt am Dienstag hatte er wegen eines Magen-Darm-Infekts verpasst.

Rudern

Ohne zuvor stattgefundene internationale Regatten und Weltcups werden von 9. bis 11. Oktober in Poznan (Posen/Polen) die Rudereuropameisterschaftern gefahren. Der Österreichische Ruderverband (ÖRV) schickt sieben Boote zum Saisonhöhepunkt, Einer-Ruderin Magdalena Lobnig gilt als Medaillenkandidatin.

Ebenfalls im olympischen Einer am Start ist Lukas Reim sowie im leichten Rainer Kepplinger. Julian Schöberl/Paul Sieber sind in der LG-Doppelzweier-Klasse vertreten, Lukas Kreitmeier/Philipp Kellner/Alexander Maderner/Sebastian Kabas im LG-Doppelvierer.

Internationaler Vergleich fehlt

Das Doppelvierer-Quartett lautet Jörg Auerbach/Armin Auerbach/Thomas Lehner/Julian Brabec, jenes am Riemen Rudolph Querfeld/Gabriel Hohensasser/Christoph Seifriedsberger/Ferdinand Querfeld.

„Coronavirusbedingt hat es heuer noch keine internationalen Regatten gegeben, dementsprechend wissen wir nicht, wie die Konkurrenz drauf ist. Das macht es heuer besonders schwierig, konkrete Platzierungen als Ziele auszugeben“, sagte ÖRV-Nationaltrainer Robert Sens.

„Wir gehen mit einer breiten Mannschaft an den Start, wollen in zwei A-Finale, und Magdalena sollte dichter an den Medaillen dran sein als vor einem Jahr“, so Sens.