Fußball

Der FC Schalke 04 hat seine schier endlose Misserfolgsserie in der deutschen Fußballbundesliga auch gegen Aufsteiger VfB Stuttgart nicht beenden können. Die Königsblauen kamen am Freitag trotz Führung nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und warten nun schon seit 22 Spielen und 287 Tagen auf einen Ligasieg.

Abwehrspieler Malick Thiaw brachte Schalke erstmals in dieser Saison in Führung (30.), der in der Pause für ÖFB-Teamstürmer Sasa Kalajdzic eingewechselte Nicolas Gonzalez glich für die Schwaben per Elfmeter aus (56.). Bei Schalke kam Alessandro Schöpf ab der 84. Minute zum Einsatz.

Schalkes letzter Sieg in der Bundesliga datiert vom 17. Jänner 2020 (2:0 gegen Borussia Mönchengladbach). Laut Statistik des Fachmagazins „kicker“ sind die 22 Ligaspiele nacheinander ohne Sieg die zweitlängste Negativserie der Bundesliga-Geschichte. Einzig Tasmania Berlin (31 Spiele 1965/66) musste noch länger auf einen Erfolg warten.

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Der FC St. Pauli hat die Siegesserie des Stadtrivalen Hamburger SV in der 2. deutschen Bundesliga gestoppt. Der Kiezclub trennte sich am Freitagabend im hanseatischen Derby vom großen Nachbarn 2:2 (1:1). Die fünf vorangegangenen Saisonspiele hatte der HSV, bei dem Lukas Hinterseer nur auf der Ersatzbank saß, gewonnen und führt weiter souverän die Tabelle an.

Fortuna Düsseldorf ist nach dem Fehlstart in die Saison mit einem 1:0 (1:0) gegen den 1. FC Heidenheim der zweite Sieg gelungen. Dabei musste der Absteiger ohne zwölf verletzte, gesperrte oder am Coronavirus erkrankte Spieler auskommen. Die beiden Österreicher Christoph Klarer und Kevin Danso bildeten das Innenverteidigerduo, Danso musste allerdings in der 71. Minute verletzt vom Platz.

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Fußballsuperstar Cristiano Ronaldo hat 19 Tage nach dem Nachweis einer Covid-19-Infektion einen negativen Befund nach einem Coronavirustest erhalten. Sein Club Juventus Turin teilte mit, dass sich der Portugiese am Freitag einem weiteren Test unterzogen habe und dieser negativ ausgefallen sei. „Der Spieler muss daher nicht länger in Heimisolation bleiben“, hieß es in der Juve-Mitteilung.

Der 35-jährige Ronaldo hat ein Länderspiel sowie vier Partien von Juventus verpasst, zuletzt das Champions-League-Match gegen Barcelona.

Paris Saint-Germain (SPG) muss laut französischen Medienberichten am Samstag in der Ligue 1 in Nantes und auch im Champions-League-Spiel gegen RB Leipzig am Mittwoch auf Neymar verzichten. Der brasilianische Star falle wegen einer Oberschenkelverletzung aus, berichtete am Freitag unter anderem das Portal RMC Sport. Auch am 7. November gegen Rennes werde der 28-Jährige nicht dabei sein, danach folge die Länderspielpause, hieß es weiters.

Neymar (PSG)
AP/Ozan Kose

Neymar war am Mittwoch beim 2:0 von PSG in der Champions League gegen Basaksehir Istanbul in der 26. Minute ausgewechselt worden. Trainer Thomas Tuchel hatte das als Vorsichtsmaßnahme bezeichnet. Der Deutsche nannte die Adduktoren als Ursache für ein unangenehmes Gefühl bei Neymar.

Andreas Weimann wird dem englischen Zweitligisten Bristol City wohl für den Rest der Saison fehlen. Wie der Club auf seiner Website bekanntgab, erlitt der 29-jährige Stürmer in der Vorwoche im Spiel gegen Swansea einen Kreuzbandriss und wird sich in der kommenden Woche einer Operation unterziehen.

Andreas Weimann (Bristol City)
Reuters/Peter Cziborra

„Wir werden ihn vermissen. Er ist ein Anführer auf und neben dem Platz“, wurde Bristol-Coach Dean Holden zitiert. Der 14-fache-ÖFB-Teamspieler Weimann kickt seit 2018 in Bristol, davor war der Wiener für Aston Villa, Watford, Derby County und Wolverhampton aktiv.

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Formel 1

Das Topteam der Formel 1 muss sich vielleicht bald um einen neuen Motorsportchef umsehen. Während Mercedes kurz vor dem siebenten Titel in der Konstrukteurs-WM in Serie steht, hat Teamchef Toto Wolff laut über seinen Abschied nachgedacht. Einen konkreten Zeitplan nannte der Wiener aber nicht.

Toto Wolff
Reuters/Maxim Shemetov

„Ich denke seit einiger Zeit darüber nach und habe auch die Führung von MGP (Mercedes GP) einbezogen. Wir haben die Struktur für die Zukunft nicht ermittelt, sodass ich nicht sagen kann, ob es ein Jahr, zwei oder drei Jahre sind“, sagte Wolff am Freitag vor dem Grand Prix der Emilia Romagna in Imola.

Wolff, der seit Jänner 2013 Motorsportchef des seit Jahren dominierenden Teams ist, verwies auf frühere Übergaben von Verantwortlichkeiten im technischen Bereich, ohne dass Know-how verloren gegangen sei. „Wenn ich auf die nächsten Jahre schaue, würde es mich sehr stolz machen, wenn ein Teamchef übernimmt und einen besseren Job macht, als ich es dann machen könnte“, meinte Wolff.

Verbleib in anderer Funktion möglich

„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich das Team im Stich lassen würde“, sagte der 48-Jährige, der dem Rennstall in anderer Funktion erhalten bleiben könnte. Mercedes’ Mutterkonzern Daimler habe zugestimmt, dass er CEO oder Vorsitzender werden könnte. „Daimler hat mir die Wahl gelassen, aber bevor ich in eine neue Rolle wechsle, muss ich sicherstellen, dass jemand anderer die 23 Rennen macht und ich es vor einem Zoom-Bildschirm genießen kann“, sagte Wolff.

Mercedes hat heuer zehn der bisher zwölf Rennen gewonnen und ist auf dem besten Weg, sowohl die Konstrukteurs-WM als auch die Fahrer-WM durch Lewis Hamilton zu gewinnen.

Handball

Der HC Alpla Hard hat am Freitag zum Auftakt der neunten Runde der spusu Handball-Liga das Prestigeduell mit den Fivers WAT Margareten für sich entschieden. Die Vorarlberger feierten einen 32:28 (13:14)-Heimsieg und haben als Dritte – bei einem Spiel mehr – zwei Punkte Rückstand auf die Wiener und sechs auf den ungeschlagenen Tabellenführer aus Schwaz.

Die Fivers hatten in der ersten Hälfte zum 12:11 (26.) erstmals die Führung übernommen. Doch die Gastgeber kämpften sich zurück und bauten ihren Zweitorevorsprung im Finish zwischenzeitlich sogar auf fünf Treffer (30:25/58.) aus.

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Eishockey

Österreichs großes Eishockeytalent Marco Rossi hat am Freitag in der Schweizer National League debütiert. Der 19-jährige Vorarlberger kam beim 6:3-Heimsieg der ZSC Lions in Zürich über 13 Minuten zum Einsatz und bereitete das 3:0 durch Denis Hollenstein (26.) vor. Davos-Center Benjamin Baumgartner blieb ohne Scorerpunkt. Die Lions verbesserten sich mit dem ersten Sieg nach zuletzt drei Niederlagen auf Rang zwei, Davos ist weiter Schlusslicht.

Rossi war zu Monatsbeginn vom NHL-Team Minnesota Wild gedraftet worden und hat mittlerweile einen Dreijahresvertrag unterzeichnet. Der Center sammelt bis zum Beginn des Vorbereitungscamps für den am 1. Jänner geplanten Saisonstart in Nordamerika Spielpraxis bei den Lions, für die er schon im Nachwuchs gespielt hat.

Die restlichen Freitag-Spiele der National League wurden aufgrund von Coronavirus-Fällen abgesagt. Damit haben schon acht der zwölf Clubs ihren Spielbetrieb zumindest vorübergehend einstellen müssen.

Europa League

Michael Liendl ist für seinen Triplepack beim 4:1-Sieg des RZ Pellets WAC am Donnerstagabend in Rotterdam von der UEFA als „Europa-League-Spieler der Woche“ ausgezeichnet worden. Der 35-jährige Steirer hatte für die Wolfsberger gegen den niederländischen Tradtionsclub Feyenoord zweimal vom Elferpunkt (4., 13.) sowie zum 3:0 (60.) getroffen.

Liendl liegt nach seinem verwerteten Elfmeter beim 1:1 im Auftaktmatch gegen ZSKA Moskau nun mit vier Treffern auch gemeinsam mit Paco Alcacer (Villarreal) an der Spitze der EL-Torschützenliste.

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Startrainer Jose Mourinho hat sich nach dem 0:1 von Tottenham Hotspur in der Europa League bei Antwerpen aufgebracht, aber auch selbstkritisch gezeigt. „Schlechte Leistungen verdienen schlechte Resultate. Ich hoffe, jeder im Bus ist so verärgert wie ich. Morgen 11.00 Uhr Training“, postete der Portugiese nach der schwachen Vorstellung der Engländer in der LASK-Gruppe J am Donnerstagabend auf Instagram.

Tottenham-Trainer Jose Mourinho
AP/Michael Regan

Die favorisierten Spurs hatten sich in Belgien schwach präsentiert. Mourinho sparte hernach aber auch nicht mit Selbstkritik. „Ich habe die Startaufstellung gewählt. Es gibt nur einen Schuldigen. Ich bin der Boss, und es liegt in meiner Verantwortung, wer spielt“, sagte der Portugiese. Zur Halbzeit hätte er am liebsten „elf Spieler ausgewechselt“, so Mourinho, der vier Wechsel vornahm. Nach 58 Minuten brachte er Torjäger Harry Kane für Spurs-Rückkehrer Gareth Bale und hatte sein Wechselkontingent damit ausgeschöpft. „Ich wollte zur Pause nicht direkt fünfmal wechseln, weil wir noch lange 45 Minuten vor uns hatten. Das bessere Team hat gewonnen, das schlechtere verloren. Wir haben sie gewinnen lassen.“

Keine Experimente mehr

In Zukunft wird er sich vielleicht keine großen Gedanken mehr über die Aufstellung seiner Mannschaft machen. „Ihr wisst, welche unsere beste Mannschaft ist. Aber ich denke immer, dass Spieler eine Chance verdienen, weil wir einen großen Kader haben. Aber meine zukünftigen Entscheidungen werden sehr einfach sein“, meinte der 57-Jährige. Das Spiel habe für ihn einige Dinge bestätigt, bei anderen Fragezeichen aufgeworfen und „wird mir in Zukunft bei meinen Entscheidungen helfen. Ich lerne auch jeden Tag dazu.“

Direkt an die Journalisten gewandt, sagte Mourinho: „Vor den Spielen fragt ihr immer, warum der nicht spielt oder jener Spieler nicht im Kader steht. Vielleicht werdet ihr das jetzt für ein paar Wochen nicht machen, weil ihr die Antwort bekommen habt.“ Das zweite Duell mit dem LASK steht am 3. Dezember in Linz auf dem Programm, in London hatten sich die Spurs glatt 3:0 durchgesetzt. Tottenham ist in der Gruppe J vor dem punktegleichen LASK, der Rasgrad am Donnerstag mit 4:3 bezwang, mit drei Zählern Zweiter. Antwerpen führt mit sechs Punkten, Rasgrad ist punktelos Letzter.

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Chronik

Der englische Fußball trauert um Norbert „Nobby“ Stiles. Der ehemalige Nationalteamspieler, 1966 Weltmeister mit England, verstarb im Alter von 78 Jahren. Das berichteten am Freitag britische Medien unter Berufung auf Familienangehörige des ehemaligen Kickers. Er sei „nach langer Krankheit friedlich im Kreis seiner Familie gestorben“, hieß es. Stiles litt jahrelang an Prostatakrebs und fortgeschrittener Demenz.

WM 1966 „größte Sache“

Der frühere Mittelfeldspieler von Manchester United bezeichnete die englische Weltmeisterschaft von 1966 noch Jahrzehnte später als „größte Sache, die ich jemals erlebt habe“ – und auf die er selbst von Kindern im Alter seiner Enkel angesprochen werde. Beim denkwürdigen WM-Finale 1966, das England gegen Deutschland mit 4:2 in der Verlängerung gewonnen hatte, war „Nobby“ Stiles einer der Schlüsselspieler.

Nobby Stiles
AP/Peter Kemp

Nach dem Triumph tanzte er mit dem Pokal durch das Wembley-Stadion und war der meistfotografierte englische Star. Mit Manchester United holte Stiles 1968 für England erstmals den Europapokal der Meister.

Das Schweizer Bundesstrafgericht in Bellinzona hat am Freitag den ehemaligen Generalsekretär des Fußballweltverbands (FIFA), Jerome Valcke, der Urkundenfälschung schuldig gesprochen. Der Mitangeklagte Nasser al-Chelaifi, Präsident des französischen Meisters Paris St. Germain (PSG) und Besitzer der Mediengruppe BeIn Media, wurde von der Anklage der ungetreuen Geschäftsbesorgung freigesprochen.

Für die Urkundenfälschung verurteilte das Bundesstrafgericht Valcke zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 200 Franken (187,20 Euro). Valcke war die Nummer zwei der FIFA und rechte Hand des damaligen Präsidenten Joseph Blatter.

Das Urteil beendet eine am 14. September begonnene Verhandlung. Es war der zweite FIFA-Prozess vor dem Bundesstrafgericht, im ersten war wegen Verjährung kein Urteil ergangen. Der Prozess war Teil einer langen Reihe von Skandalen innerhalb des Weltverbands. Konkret ging es um die Vergabe von Fernsehrechten an mehreren Weltmeisterschaften und anderen Wettbewerben an Medienkonzerne, die von Chelaifi und einem abwesenden griechischen Geschäftsmann, der ebenfalls freigesprochen wurde, vertreten wurden.

Die Bundesanwaltschaft hatte den Angeklagten qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung und Anstiftung dazu, Urkundenfälschung und Bestechung vorgeworfen. Sie hatte das Verfahren im März 2017 eröffnet. Die Anklage hatte für Valcke eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 36 Monaten gefordert. Gegen Chelaifi lautete der Strafantrag auf 28 Monate teilbedingt und gegen den abwesenden Griechen auf 30 Monate teilbedingt.

Coronavirus

Bei tipico-Bundesligist Admira gibt es einen weiteren Coronavirus-Fall. Nachdem die Niederösterreicher am Freitagvormittag einen positiven Test eines Spielers bekanntgegeben haben, wurde am Abend ein positiver Covid-19-Test in einem Testpool bekannt.

Der Testpool besteht aus maximal fünf Personen. Diese unterziehen sich am Samstag einem weiteren Test, damit die infizierte Person identifiziert und isoliert werden kann.

Ein Spieler auch bei Hartberg positiv getestet

Auch der TSV Hartberg hat am Freitagabend einen positiven Coronavirus-Test eines Spielers seines 30-Mann-Kaders vermeldet. „Die weiteren Testungen bei Mannschaft, Betreuer und Staff ergaben allesamt negative Ergebnisse“, teilte der steirische Club mit, der am Samstag auf Austria Wien trifft.

Der Betroffene zeige bisher keine Symptome und befinde sich bereits in häuslicher Quarantäne, hieß es.

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie haben kurzfristig weitere Verschiebungen in der österreichischen Männer-Basketballliga notwendig gemacht. Da sich bei SKN St. Pölten die Zahl der positiv getesteten Spielern auf vier erhöht hat, wurde das für Samstag angesetzt gewesene Spiel gegen die Vienna Timberwolves verschoben. Dafür wurde die Partie der Dukes Klosterneuburg gegen die Traiskirchen Lions von Sonntag auf Samstag (20.00 Uhr) vorgezogen.

Am Donnerstag war die Partie zwischen BC Vienna und Kapfenberg Bulls aufgrund von sieben infizierten Kapfenberg-Spielern verschoben worden.

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Die routinemäßigen Coronavirus-Testungen vor der Bundesliga-Partie von Rapid Wien gegen den SCR Altach haben auch bei den Vorarlbergern ein positives Ergebnis zutage gebracht. Ein Spieler aus dem erweiterten Kader sei positiv getestet worden und befinde sich ohne Symptome in häuslicher Quarantäne, gab der Fußballclub am Freitag bekannt. Alle weiteren Testergebnisse seien negativ ausgefallen.

„Der positive Test betrifft einen Akademiespieler, der diese Woche bei uns mittrainiert hat. Wir haben heute deshalb noch einmal die gesamte Mannschaft getestet und bekommen morgen am Vormittag vor der Abfahrt die Ergebnisse“, sagte Trainer Alex Pastoor bei einem Medientermin. Das Spiel gegen Rapid findet am Sonntag (14.30 Uhr) in Wien statt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) erweitern vorübergehend ihren Tätigkeitsbereich. Die Dopingkontrollore und Vortragenden werden unterstützende Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Contact-Tracing wahrnehmen, gab die NADA am Freitag bekannt. Man habe nach Abstimmung mit dem Sportministerium sowie dem Gesundheits- und Innenministerium die Möglichkeit dafür geschaffen. Rund 25 Personen haben sich dafür bereits freiwillig gemeldet.

„Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die sich freiwillig gemeldet haben, um ihren Beitrag in dieser herausfordernden Zeit zu leisten. Die NADA Austria fühlt sich verpflichtet, einen solidarischen Beitrag bei der Bewältigung der Covid-19 Pandemie zu leisten“, sagte NADA Austria Geschäftsführer Michael Cepic. Die Kosten trägt die NADA Austria, die Zuteilung erfolgt durch den jeweiligen Krisenstab der Bundesländer.

Tennis

Lokalmatadorin Barbara Haas hat für das WTA-Turnier in Linz in der zweiten November-Woche erneut eine Wildcard erhalten. Das gaben die Organisatoren am Freitag bekannt.

Die bisherigen fünf Hauptfeldmatches vor Heimpublikum endeten für die 24-Jährige durchwegs mit Niederlagen. Zuletzt kämpfte sich Haas bei den French Open erfolgreich durch die Qualifikation, in der ersten Hauptrunde zog sie aber gegen Hsieh Su-wei (TPE) in zwei Sätzen den Kürzeren.

Ski alpin

Trotz des umfangreichen Lockdowns in Frankreich sollen die an den ersten drei Dezember-Wochenenden geplanten alpinen Skiweltcup-Rennen in Val d’Isere stattfinden. Das gab der Weltverband FIS am Freitag bekannt. Eine nächste Entscheidung, ob die Events für Herren und Damen so wie geplant abgehalten werden können, will die FIS nach Rücksprache mit den Veranstaltern am 13. November treffen.

In dem Wintersportort in den Alpen stehen im Dezember Speed- (5./6.) und Technikrennen (12./13.) der Herren sowie Speed-Events der Damen (18.-20.) an. Wegen der steigenden Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus gelten in ganz Frankreich bis 1. Dezember Ausgangsbeschränkungen. Die Arbeiten an den Skipisten und andere Vorbereitungsmaßnahmen würden aber wie geplant durchgeführt, hieß es.

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Tischtennis

Die Champions League im Tischtennis wird wegen der Pandemie im Dezember in zwei „Blasen“ in Turnierform ausgetragen. Die Damen ermitteln vom 2. bis 8.12. in Linz den Gewinner, die Herren spielen vom 11. bis 18.12. in Düsseldorf. Das Team von Linz AG Froschberg genießt damit Heimvorteil. Die Gastgeber waren bei einer Videokonferenz mit den Clubmanagern bestätigt worden.

Die exakten Spieltermine müssen noch finalisiert werden. „Es ist eine schwierige Zeit und wir sind Linz und Düsseldorf dankbar, dass sie die Herausforderung angenommen haben“, sagte ETTU-Präsident Igor Lewitin in einer Aussendung. Es werden zunächst Gruppen mit je vier Teams gebildet, die jeweils ersten zwei Clubs steigen in die K.-o.-Phase (Viertelfinale) auf. Die Gruppendritten wechseln ins Viertelfinale des Europe Cups, die Gruppenvierten steigen in der zweiten Runde des Europe Cups ein.

Golf

Sepp Straka hat sich am zweiten Tag des Golfturniers der PGA-Tour auf den Bermudas (vier Mio. Dollar, Par 71) mit einer weiteren 70er-Runde deutlich verbessert. Der in den USA lebende Österreicher rückte vom 64. Platz um rund 30 Positionen vor und schaffte souverän den Cut.

Golfprofi Matthias Schwab hat sich beim Turnier der Europatour in Paphos (Zypern/eine Million Euro, Anm.) mit einer zweiten 67er-Runde (vier unter Par) am Freitag um sechs Positionen an die zwölfte Stelle verbessert. Der Steirer verzeichnete bei fünf Birdies nur einen Schlagverlust. Sein Rückstand auf das Spitzenduo Jamie Donaldson (WAL) und Marcus Armitage (ENG), das seine Runde wegen Dunkelheit erst am Samstag beenden kann, betrug vorerst drei Schläge.