Champions League

Dinamo Zagreb hat sich am Mittwoch eine vielversprechende Ausgangsposition im Kampf um den Einzug in die Champions-League verschafft. Der kroatische Meister gewann das Play-off-Hinspiel vor eigenem Publikum gegen Rosenborg Trondheim mit 2:0 und hat damit für das Rückspiel am Dienstag gute Karten.

Emir Dilaver spielte bei den Siegern ebenso wie sein ehemaliger Austria-Kollege Marin Leovac durch. Betreut wird Dinamo vom früheren „Veilchen“-Coach Nenad Bjelica.

Noch bessere Chancen auf die „Königsklasse“ hat Olympiakos Piräus nach einem Heim-4:0 über Krasnodar. Der Schweizer Meister Young Boys Bern erreichte daheim gegen Roter Stern Belgrad nur ein 2:2.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fußball

Ski alpin

Handball

Nikola Bilyk hat mit dem THW Kiel das Spiel um den deutschen Handball-Supercup gegen Meister Flensburg-Handewitt verloren. Im Spiel um den ersten Titel der neuen Saison setzten sich die Flensburger am Mittwoch in Düsseldorf im Siebenmeter-Werfen mit 4:3 gegen den Pokalsieger durch. Nach regulärer Spielzeit war es 28:28 gestanden. Bilyk erzielte vor über 9.700 Zuschauern zwei Tore für die Kieler.

Fußball

Superstar Lionel Messi ist beim spanischen Fußballmeister FC Barcelona ins Training zurückgekehrt und könnte womöglich am Sonntag (21.00 Uhr) im Spiel gegen Betis Sevilla zum Einsatz kommen. Der Argentinier hatte zuletzt bei der 0:1-Niederlage in Bilbao wegen einer Muskelzerrung gefehlt.

Sicher ausfallen wird dagegen Offensivspieler Ousmane Dembele wegen einer Oberschenkelverletzung. Auch ein Einsatz von Stürmer Luis Suarez (Muskelverletzung) ist unwahrscheinlich.

Der Franzose Alain Giresse fungiert ab sofort nicht mehr als Teamchef der tunesischen Fußball-Nationalmannschaft. Die Trennung sei in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt, vermeldete Tunesiens Verband am Mittwoch. Der mittlerweile 67-jährige einstige Weltklassespieler hatte sein Amt im vergangenen Dezember angetreten und Tunesien im Juli ins Semifinale des Afrikacups geführt.

Nach dem Abgang von Giresse haben sich bereits 13 der 24 Teams, die am Afrikacup teilgenommen haben, von ihren Trainern getrennt.

Das Finale der Frauen-Fußball-EM 2021 wird im Wembley-Stadion ausgetragen. Das teilte der englische Verband FA am Mittwoch mit. Die Arena in London ist auch Schauplatz des Endspiels der Männer-EM im kommenden Jahr.

Bei dem Kontinentalturnier im Juli in zwei Jahren wird in insgesamt neun Stadien in acht Städten gespielt. Brighton & Hove, Milton Keynes, Sheffield, Southampton, Wigan, Manchester, Rotherham und London (mit dem Wembley-Stadion und dem Brentford Community Stadium) sind die Spielorte.

ÖFB-Team startet im September in Quali

Gastgeber England ist automatisch qualifiziert, Österreich trifft in der Qualifikation in der Gruppe G auf Frankreich, Serbien, Nordmazedonien und Kasachstan. Die erste Partie steht am 3. September (18.00 Uhr, live in ORF eins und im Livestream) in der BSFZ-Arena gegen Nordmazedonien auf dem Programm.

Um das Ticket für die Endrunde in England auf direktem Wege zu lösen, braucht es den Gruppensieg oder einen Platz unter den drei besten Gruppenzweiten aller neun Gruppen. Den anderen Zweitplatzierten steht der Weg über die Play-offs bevor.

Die oberste Spielklasse im Schweizer Fußball strebt eine Modusänderung an. Mit Beginn der Saison 2021/22 soll die Super League von zehn auf zwölf Teams aufgestockt werden, die zunächst in einer Qualifikationsrunde (22 Runden) antreten, dann in einer zweigeteilten Finalrunde mit je sechs Teams (zehn Runden). Dieses System entspricht dem derzeitigen Format in der österreichischen Bundesliga.

Auch über die Punkteteilung nach 22 Runden, zu der es in Österreich seit der vergangenen Saison kommt, wird in der Schweiz diskutiert. Dem besten Team der Abstiegsrunde würde sich die Möglichkeit bieten, in einem Play-off um einen Platz in der Europa-League-Qualifikation zu spielen.

Bei der Generalversammlung der Liga am 22. November soll über den Vorschlag abgestimmt werden. Für die Änderungen ist eine Zweidrittelmehrheit nötig. Derzeit umfasst die Super League zehn Teams.

Kristijan Dobras hat in Australien einen neuen Arbeitgeber gefunden. Der 26-jährige Mittelfeldspieler heuerte nach dem Ende seines Engagements bei Bundesligist SCR Altach bei Melbourne Victory an.

Der vom 50-jährigen Deutschen Marco Kurz gecoachte Club gab die Verpflichtung des in Kroatien geborenen Akteurs am Dienstag bekannt, er erhält dort einen Einjahresvertrag.

Dobras wird noch diese Woche in Melbourne erwartet, um die medizinischen Tests zu absolvieren, den Vertrag zu unterzeichnen und danach mit dem Training zu starten. Victory war vergangene Saison Dritter.

Dobras ist nicht der einzige österreichische Kicker, der in Australien sein Geld verdient. Abwehrspieler Richard Windbichler hatte Ende Juni bei Melbourne City für zwei Jahre unterschrieben.

Basketball

Tennis

Die US Open im Tennis, das vierte Grand-Slam-Turnier der Saison, wird vom 26. August bis 8. September in New York ausgetragen. ORF Sport + überträgt das Spiel des Tages jeweils live. Dieses Spiel wird kurzfristig ausgewählt.

Ebenfalls live in ORF Sport + zu sehen sind die beiden Semifinal-Spiele der Herren, ein Semifinale der Damen sowie beide Finalspiele. Die Höhepunkte der übertragenen Spiele sind jeweils am Tag darauf um 8.00 Uhr im Programm.

Der gehörlose Lee Duck Hee hat beim ATP-Turnier in Winston-Salem das Achtelfinale knapp verpasst. Dabei sah es für den 21-jährigen Südkoreaner in der zweiten Runde gegen den Polen Hubert Hurkacz am Dienstag (Ortszeit) zunächst gut aus. Lee gewann den ersten Satz mit 6:4 – doch dann drehte der an Nummer drei gesetzte Pole die Partie noch mit 6:0 6:3.

Lee Duck-hee
AP/The Winston-Salem Journal/Walt Unks

Noch am Vortag hatte Lee ein kleines Kapitel Tennisgeschichte geschrieben: Der Südkoreaner gewann als erster Gehörloser überhaupt eine Partie auf der ATP-Tour. In der ersten Runde bezwang er Henri Laaksonen aus der Schweiz mit 7:6 (7/4) 6:1. Danach sagte er: „Meine Botschaft an alle, die schwerhörig sind: Lasst euch nicht entmutigen. Wenn ihr hart arbeitet, könnt ihr alles schaffen.“

Mehr dazu in Aktuelle ATP-Turniere

Nach Sebastian Ofner und Barbara Haas ist in der Qualifikation für die Tennis-US-Open in New York auch Julia Grabher gleich in Runde eins gescheitert. Die Vorarlbergerin musste sich der Serbin Jovana Jaksic am Dienstag 2:6 4:6 geschlagen geben.

Damit ist Österreich nur durch Dominic Thiem im Einzel-Hauptbewerb der 2019 mit dem Rekordpreisgeld von über 57 Millionen Dollar dotierten US Open vertreten, nachdem Dennis Novak seine Qualiteilnahme aufgrund einer Oberschenkelverletzung abgesagt hat.

Kanu

Manfred Pallinger ist bei den Kanu-Sprint-Europameisterschaften in Szeged (Ungarn) ins Halbfinale über die 200 m im Canadier-Einer vorgestoßen. Der Oberösterreicher belegte in seinem Vorlauf am Mittwoch den vierten Platz und qualifizierte sich damit für den am Samstag angesetzten Bewerb.

In den Qualifikationsläufen im Para-Kanu steht Markus Swoboda über die 200 m im KL2 bereits im Finale. Der Weltmeister von 2015 schaffte in seinem Halbfinale Platz drei. Der doppelt beinamputierte Swoboda peilt im Finale am Samstag einen Platz unter den Top Sechs an, womit er sich für die Paralympics qualifizieren würde.

Pferdesport

Max Kühner hat zum Auftakt der Springreitbewerbe bei den Europameisterschaften in Rotterdam mit Platz zwei im Zeitspringen überrascht. Auf Chardonnay blieb der 45-Jährige am Mittwoch nach einem fehlerfreien Ritt in einer Zeit von 71,06 Sekunden nur hinter Titelverteidiger Peder Fredricson. Der Schwede bewältigte den Parcours in 70,25 Sekunden.

„Dieses Zeitspringen wird noch ganz entscheidend sein“, freute sich Kühner. „Es gibt so viele gute Paarungen hier, da ist zu erwarten, dass die alle bis zum Ende keinen Fehler mehr machen. Deshalb habe ich für meine Verhältnisse relativ viel riskiert, es ist auch alles gut gegangen. Chardonnay hat da super mitgemacht.“

Das Zeitspringen bildete den ersten von drei Umgängen für die Team-Wertung. Auf Medaillenkurs liegen die Deutschen, die Franzosen und die Schweden. Österreich liegt nur auf Rang 14, weil es für die restlichen heimischen Paarungen nicht gut lief. Matthias Raisch musste sein EM-Debüt mit Coleur Blue wegen einer Verweigerung abbrechen, Roland Englbrecht und Mevisto’s Corwinni gingen mit zwölf Fehlerpunkten und einer Zeit von 100,47 Sekunden, Stefan Eder mit Dr. Scarpo mit acht Fehlerpunkten und einer Zeit von 90,30 Sekunden über die Ziellinie.

Bei den Pferdesport-Europameisterschaften in Rotterdam hat es am Mittwoch die erste Medaille für Österreich gegeben. Diese glänzte dank Josef „Pepo“ Puch gleich in Gold, denn der Steirer verteidigte seinen EM-Titel in der Para-Dressur in der Einzel-Wertung mit Sailor’s Blue erfolgreich.

Para-EM-Gold für Pepo Puch

Bei der Para-Pferdesport-EM in Rotterdam (NED) erreicht Josef Puch die Goldmedaille in der Dressur. Der Steirer verteidigt damit seinen Titel von 2017.

„Das ist komplett verrückt, unvorstellbar“, sagte Puch und vergoss wegen seines insgesamt siebenten EM-Titels Tränen der Freude. Der 53-Jährige lag mit 75,235 Prozent 1,764 Prozentpunkte vor der Britin Georgia Wilson auf Midnight. Puch: „Ich habe die Britin nach mir gesehen, die war sehr, sehr gut. Es war heuer nur ein kleines Feld, aber die absolut Besten am Start, sodass mit dem Erfolg nicht zu rechnen war.“

Marathon

Der Kenianer Eliud Kipchoge startet seinen Versuch, als Erster einen Marathon unter zwei Stunden zu laufen, auf der Wiener Reichsbrücke. Dort beginnt traditionell auch der Vienna City Marathon. „Ein besserer Ort für den Start ist in Wien nicht zu finden. Die Reichsbrücke ist optisch und sportlich die beste Wahl“, sagte Organisationsleiter Gerhard Wehr.

Die „Ineos 1:59 Challenge“ soll am 12. Oktober stattfinden. Bei ungünstigem Wetter stehen der 13. bis 20. Oktober als Ersatztermine bereit. Marathon-Olympiasieger und Weltrekordhalter Kipchoge wird nach etwa 1,2 Kilometern das Riesenrad und die Prater Hauptallee erreichen, wo er zwischen Praterstern und Lusthaus vier volle Runden plus einen Schlussabschnitt zurücklegen wird. Das Ziel befindet sich auf Höhe des Ernst-Happel-Stadions.