Fußball

Eine weitere Zusammenarbeit von Borussia Mönchengladbach mit dem Vorarlberger Trainer Adi Hütter ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge fraglich. Die „Sport Bild“ berichtete, dass der deutsche Bundesligist sich auf dem Markt nach einem Nachfolger umschaue. Nach Sport1-Informationen solle mit Beratern anderer Trainer gesprochen worden sein. Gladbachs Sportdirektor Roland Virkus hatte zuletzt kein eindeutiges Bekenntnis für Hütter abgegeben.

Virkus verwies am Donnerstag zunächst darauf, alles zu dem Thema gesagt zu haben. Auf den Hinweis, er habe lediglich gesagt, er „wolle“ mit Hütter in die neue Saison gehen und nicht er werde, antwortete er: „Wir wollen das und alles andere besprechen wir.“ Hütter selbst erklärte: „Ich habe Vertrag, ich habe nichts anderes vor, mehr möchte ich dazu nicht sagen.“

Die „Rheinische Post“ berichtete am Freitagabend, es werde zeitnah ein klärendes Gespräch mit Hütter geben, dies sei „ergebnisoffen“. Hütter war vor dieser Saison für eine Ablösesumme von 7,5 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt als Nachfolger von Marco Rose nach Mönchengladbach gekommen. Die Borussia hat deutlich die Europacupplätze verpasst und liegt vor dem 34. Spieltag auf Rang zehn.

Der FC Bayern München hat angeblich Stürmer Sasa Kalajdzic vom VfB Stuttgart auf der Liste für eine mögliche Verpflichtung als potenzieller Ersatz für Robert Lewandowski. Der deutsche Rekordmeister habe sein Interesse beim Management des 24-jährigen Wieners angemeldet, berichtete die „Bild“-Zeitung am Freitagabend. Der Vertrag von Kalajdzic bei den abstiegsbedrohten Schwaben läuft in einem Jahr aus.

Sollte Lewandowski die Bayern vorzeitig verlassen, wäre Kalajdzic nicht die teuerste Lösung im Vergleich zu anderen Stürmern, die derzeit bei den Münchnern gehandelt werden. Im Gespräch sind 20 bis 25 Millionen Euro Ablöse. Der hoch gewachsene Angreifer kam diese Saison auch verletzungsbedingt nur auf fünf Ligatreffer, in der vorigen Spielzeit gelangen dem 13-fachen österreichischen Internationalen 16 Bundesligatore.

Bouchra Karboubi wird als erste Frau in Marokko ein Finalspiel im Männerfußball leiten. Der marokkanische Fußballbund legte die 34-jährige Polizistin am Freitag als Schiedsrichterin für das Pokalfinale am Samstag in Agadir fest. Ihre Stellvertreterin ist mit Fatiha Jermoumi demnach ebenfalls eine Frau. Der Verband sprach von einer Premiere in der arabischen Welt.

Karoubi ist seit 2016 als Profi-Schiedsrichterin tätig. Sie war die erste Frau, die ein Spiel in der ersten marokkanischen Liga pfiff. Beim Afrika-Cup im Februar war sie zudem Video-Schiedsrichterin im Finalspiel zwischen Senegal und Ägypten.

Torjägerin Nicole Billa hat ihren Vertrag beim deutschen Bundesligisten TSG Hoffenheim vorzeitig um ein Jahr bis Sommer 2024 verlängert. Das gab der Club am Freitag bekannt. Die 26-jährige Tirolerin spielt bereits seit 2015 für Hoffenheim, in 164 Pflichtspielen gelangen ihr 87 Treffer.

Nicole Billa (Hoffenheim)
GEPA/ZUMA Press/AFP7/Javier Borrego

2021 wurde die auch im Nationalteam verlässlich treffende Stürmerin als Bundesliga-Torschützenkönigin zur Fußballerin des Jahres in Österreich und Deutschland gewählt.

Den ikonischen Jubel von Sergio Agüero können die Fans von Manchester City jetzt für immer bestaunen. In der Nacht auf Freitag wurde eine Statue zu Ehren des früheren Starstürmers enthüllt.

Und sie zeigt seinen Freudentaumel vor genau zehn Jahren nach seinem wohl wichtigsten Tor für die „Citizens“, als er am letzten Spieltag der Saison 2011/2012 in der 94. Spielminute mit dem 3:2 gegen die Queens Park Rangers den Siegestreffer markierte.

„Etwas ganz Besonderes“

In dem packenden Saisonfinale hatte er City zum ersten Meistertitel seit 44 Jahren geschossen – und dem Stadtrivalen United die Trophäe noch entrissen. „Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass er diese Statue in Anerkennung meiner Fußballkarriere in Manchester geschaffen hat. Es ist etwas ganz Besonderes“, sagte der frühere argentinische Stürmer und City-Rekordtorschütze, dessen Vertrag im Vorjahr nach zehn Jahren nicht verlängert worden war.

Statue von Sergio Agüero
AP/Martin Rickett

Agüero wechselte zum FC Barcelona, musste aber wegen Herzproblemen mit 33 Jahren seine Karriere beenden. Ende Oktober 2021 war er in der 40. Minute des Ligaspiels von Barca gegen Deportivo Alaves plötzlich zusammengebrochen.

Die Statue von Agüero, die sich auf der Ostseite des Etihad-Stadions befindet, wurde aus Tausenden geschweißten Teilen verzinkten Stahls konstruiert. Nachts wird sie mit blauem Licht beleuchtet.

Vier russische Fußballclubs gehen beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) gegen ihren Ausschluss aus den europäischen Wettbewerben vor. ZSKA Moskau teilte am Freitag mit, gemeinsam mit Zenit St. Petersburg, Dynamo Moskau und PFK Sotschi gegen die Sanktionen des Europäischen Fußballverbands (UEFA) Einspruch eingelegt zu haben.

Der Kontinentalverband hatte russische Vereine wegen des Krieges in der Ukraine von allen Wettbewerben ausgeschlossen und auch das Champions-League-Finale aus St. Petersburg nach Paris verlegt – der russische Verband bleibt aber vorerst Teil der UEFA.

Die vier Vereine forderten vom CAS eine beschleunigte Prüfung ihrer Berufung. Sie belegen derzeit die ersten vier Tabellenplätze in Russlands Fußballliga und wollen in der kommenden Saison in den Europapokal-Wettbewerben spielen.

Tennis

Novak Djokovic hat im Viertelfinale des Masters-1000-Turniers mit einem 7:5 7:6 (7/1) gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime am Freitag nicht nur den Einzug ins Semifinale geschafft, sondern auch seinen Status als Weltranglistenerster untermauert. Der Serbe wird damit bei den French Open topgesetzt sein. Im Halbfinale trifft Djokovic auf den Norweger Casper Ruud, der sich in seinem Viertelfinale gegen Denis Shapovalov und damit ebenfalls einen Kanadier mit 7:6 (9/7) 7:5 durchgesetzt hatte.

Im zweiten Halbfinale gibt es eine Neuauflage des Vorschlussrundenduells von Alexander Zverev mit Stefanos Tsitsipas von der Vorwoche in Madrid. Der Deutsche Zverev zog mit einem 7:5 6:2 über den Chilenen Cristian Garin unter die letzten Vier ein, der Grieche Tsitsipas durch ein 7:6 (7/5) 6:2 gegen Jannik Sinner aus Italien.

In Madrid setzte sich Zverev gegen Tsitsipas in drei Sätzen durch, zum Auftakt der Sandplatzsaison in Monte Carlo hatte der Hellene in zwei Durchgängen die Oberhand behalten. Er führt im Head-to-Head mit 7:4. Ein kleiner Aufreger im Match von Tsitsipas war, als just bei seinem Matchball ein Zuschauer ein gesundheitliches Problem hatte und die Partie unterbrochen werden musste.

Mehr dazu Aktuelle ATP-Turniere

Die Weltranglistenerste Iga Swiatek hat beim Masters-Turnier in Rom mit einem 7:6 (7/2) 6:0 über die Kanadierin Bianca Andreescu den 26. Sieg in Folge gefeiert. Damit fehlt der Polin nur noch einer auf die 27 Erfolge en suite von Serena Williams im Zeitraum 2014/15.

Für die 20-jährige Swiatek geht es um ihren heuer fünften Titel, dem insgesamt zweiten auf Sand. Vor Stuttgart hatte die Polin auf dem Hartplatz in Doha, Indian Wells und Miami triumphiert. Als Nächste versucht die Weißrussin Aryna Sabalenka, den Erfolgslauf der Weltranglistenersten zu stoppen.

Ebenfalls weiter auf Erfolgskurs bleibt Ons Jabeur. Die Tunesierin, zuletzt Gewinnerin des Turniers von Madrid, setzte sich in Rom im Viertelfinale gegen die Griechin Maria Sakkari mit 1:6 7:5 6:1 durch. Für Jabeur war es auch bereits der zehnte Sieg in Folge. Nummer elf soll aus ihrer Sicht gegen Darja Kasatkina folgen. Die Russin profitierte gegen Jil Teichmann beim Stand von 6:4 3:2 von der verletzungsbedingten Aufgabe der Schweizerin.

Mehr dazu in Aktuelle WTA-Turniere

Dominic Thiem bekommt es zum Auftakt des ATP-Turniers in Genf mit einem Qualifikanten zu tun. Das ergab die Auslosung des mit 597.900 Euro dotierten Sandplatzevents am Freitagabend. Die Geneva Open starten am Sonntag. Da an diesem Tag noch Qualifikanten im Einsatz sind, wird Thiem nicht vor Montag beginnen. Topstar in der Schweiz ist der Russe Daniil Medwedew. Der Schweizer Altstar Stan Wawrinka (37) sagte sein Antreten am Freitag ab.

Thiem hatte in Rom zuletzt auch bei seinem fünften Auftritt nach seiner langen Auszeit wegen einer Handgelenksverletzung verloren. In Genf steigt für den Niederösterreicher die Generalprobe für die French Open in Paris.

Filip Misolic hat seinen Erfolgslauf bei einem ATP-Challenger am Freitag fortgesetzt. Der 20-jährige Steirer rang im Halbfinale von Zagreb den Australier Jason Kubler nach 2:40 Stunden mit 7:5 3:6 6:3 nieder und steht damit erstmals im Endspiel eines Turniers dieser Kategorie.

Filip Misolic
Reuters/Gepa pictures/ Matic Klansek

Misolic hat nun 50 ATP-Zähler und 3.650 Euro Preisgeld sicher. Der gebürtige Grazer wird sich damit im ATP-Ranking erstmals in die Top 250 schieben.

Für Misolic, der sich erst qualifizieren musste, war es schon der sechste Sieg en suite. Sollte er sich im Finale gegen den Kroaten Mili Poljicak durchsetzen, winken ihm 80 Punkte und ein Vorstoß rund um Platz 225.

Leichtathletik

Der Brasilianer Alison dos Santos hat zum Auftakt der Diamond-League-Saison in Doha das Glanzlicht gesetzt. Der Olympiadritte legte den 400-m-Hürdenlauf in 47,24 Sekunden zurück und schaffte damit einen Meeting-Rekord. Dos Santos kam am Freitag bis auf eine halbe Sekunde an die persönliche Bestmarke (46,72) heran, die er bei besten Bedingungen bei Olympia in Tokio gelaufen war.

Alison dos Santos beim 400m Hürdenlauf
AP/Hussein Sayed

Das Meeting war allerdings von starken Windböen beeinträchtigt. Der Stabhochsprung der Männer mit Weltrekordhalter Armand Duplantis wurde daher abgesagt. Die Stabartisten werden ihren Wettkampf am Samstag in der Halle austragen. Im Speerwurf der Männer warf Anderson Peters aus Grenada seinen Speer auf 93,07 Meter, auch der tschechische Tokio-Silberne Jakub Vadlejch kam auf mehr als 90 Meter (90,88).

Über die 200 Meter setzten sich Gabby Thomas und Noah Lyles in beachtlichen Zeiten durch. Thomas gewann die Frauen-Konkurrenz in 21,98 Sekunden, ihr US-Landsmann Lyles schrieb bei den Männern windunterstützte 19,72 Sekunden an. Österreichische Teilnehmer waren in Doha nicht am Start. Die Diamond League geht am Samstag kommender Woche in Birmingham weiter.

EM-Qualifikation

Österreichs U19-Frauen haben auch das zweite Spiel im Rahmen der EM-Qualifikation im heimischen Bad Wimsbach gewonnen. Gegen die Auswahl aus der Ukraine setzte sich die Elf von Trainer Hannes Spilka am Freitagabend mit 1:0 (1:0) durch. Patricia Pfanner erzielte in der 15. Minute den entscheidenden Treffer.

Die Österreicherinnen hatten zuvor Bulgarien mit 4:0 geschlagen, dritter und schwierigster Gegner sind am Montag in Wels die Norwegerinnen. Die Skandinavierinnen halten bei ebenfalls sechs Punkten und einem Torverhältnis von 11:0. Nur der Gruppensieger des Miniturniers in Oberösterreich ist bei der EM in Tschechien (26. Juni bis 9. Juli) dabei.

Golf

US-Golfstar Phil Mickelson wird seinen Titel bei der PGA Championship in der kommenden Woche nicht verteidigen. Sie seien informiert worden, dass der 51-Jährige zurückgezogen habe, teilten die Veranstalter am Freitag mit. Die PGA Championship beginnen am Donnerstag in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma. Im vergangenen Jahr hatte Mickelson das Turnier auf Kiawah Island gewonnen und war im Alter von 50 Jahren zum ältesten Majorsieger der Golfgeschichte geworden.

Mickelson liegt mit der PGA Tour im Streit und hatte dieser dieses Jahr „unausstehliche Gier“ vorgeworfen. Die PGA Tour hatte zuletzt erklärt, dass sie Spielern eine Teilnahme am Auftaktevent der neuen, rivalisierenden und millionenschweren LIV Golf Invitational Series in London verbiete. Die neue Liga wird von einem Konsortium aus Saudi-Arabien finanziert.

Der Steirer Matthias Schwab und wohl auch sein Landsmann Sepp Straka haben beim US-PGA-Turnier in McKinney in Texas den Cut geschafft. Schwab gelang nach seiner 67 vom Vortag am Freitag mit 68 Schlägen erneut eine gute Runde, er fiel damit von seinem elften Zwischenrang nur um wenige Plätze zurück. Straka verhalf eine 69 zu gesamt fünf unter Par, die Cut-Linie wurde bei vier unter prognostiziert. Etliche Spieler waren noch am Platz, manche hatten ihre Runde noch nicht begonnen.

Schwab hatte auf dem Par72-Kurs ein Eagle (doppelter Schlaggewinn) und drei Birdies auf seiner Score-Karte zu verzeichnen, aber nur ein Bogey. Damit lag der 27-Jährige zwischenzeitlich sechs Schläge hinter der Spitze. Straka verzeichnete vier Birdies und ein Bogey.

Bernd Wiesberger ist mit einer Par-Runde von 71 Schlägen beim World-Tour-Turnier der Golfer in Antwerpen vom 14. auf den 29. Rang zurückgefallen. Zwei Birdies standen zwei Bogeys gegenüber. Damit schaffte er aber ähnlich souverän den Cut wie sein Landsmann Lukas Nemec. Der Steirer ließ der 71 vom Vortag eine 69 folgen und ist einen Schlag hinter Wiesberger 40. Nemecz kassierte ein Doppel-Bogey, später ein Bogey, machte das mit fünf Birdies aber mehr als wett.

„Zweimal katastrophal gestartet mit Doppel-Bogey, aber beide Male cool geblieben“, sagte Nemecz, da ihm ein Fehlstart schon am Vortag passiert war. „Es ist alles eng und daher auch am Wochenende noch einiges möglich. Das viele Training der letzten Wochen hat sich ausgezahlt. Es war kämpferisch eine gute Leistung.“

An der Spitze liegen mit insgesamt acht unter Par und damit fünf Schlägen vor Wiesberger der Deutsche Matti Schmid sowie die Engländer Sam Horsfield und Dale Whitnell.

Europa League

Eintracht Frankfurt muss nach Vorfällen im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League beim FC Barcelona insgesamt 12.500 Euro Geldstrafe zahlen. 8.000 Euro fallen wegen „unangemessenen Verhaltens des Teams“ an, 4.500 Euro sind wegen des Zündens von Feuerwerks durch Fans beim 3:2-Auswärtssieg fällig, wie der Europäische Fußballverband UEFA am Freitag mitteilte. Die Strafen wurden bereits am 2. Mai durch die Disziplinarkommission des Kontinentalverbands verhängt.

Frankfurt droht unter anderem für den Platzsturm von Eintracht-Anhängern nach dem Einzug ins Endspiel durch das 1:0 im Halbfinal-Rückspiel gegen West Ham United ein höheres Strafmaß. Der deutsche Bundesligist um Trainer Oliver Glasner trifft am Mittwoch im Finale auf die Glasgow Rangers.

Fußball-WM

Bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar müssen Schwule und andere Menschen der LGBTQI+-Gemeinschaft damit rechnen, in einigen Hotels keine Zimmer zu bekommen. Das ergab eine gemeinsame Recherche der drei skandinavischen TV-Sender NRK (Norwegen), DR (Dänemark) und SVT (Schweden). Journalisten hatten sich demzufolge als schwules Paar ausgegeben und bei insgesamt 69 offiziellen WM-Hotels des Internationalen Fußballverbands (FIFA) nach einem Zimmer gefragt.

Die Abkürzung LGBTQI+ fasst Menschen unterschiedlicher Identitäten und sexueller Orientierungen zusammen, also Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, trans, queer und intersexuell sind. In Katar ist Homosexualität gesetzlich verboten und wird mit bis zu sieben Jahren Gefängnis bestraft.

Nur 33 Hotels ohne Einwände

59 Hotels antworteten auf die Rechercheanfrage, drei davon lehnten sie direkt ab. Als Begründung hieß es, dass man das Paar gemäß der Hotelrichtlinie nicht unterbringen könne oder dass man keine schwulen Paare akzeptiere. Ein Hotel antwortete, dass ein solcher Check-in nicht möglich sei. 20 weitere Hotels wollten demzufolge nicht, dass die Gäste offen ihr Schwulsein zeigen. 33 Hotels hatten keine Einwände.

FIFA gefordert

„Die FIFA wird dafür sorgen, dass die genannten Hotels erneut auf unsere strengen Anforderungen in Bezug auf einen diskriminierungsfreien Empfang der Gäste hingewiesen werden. Hotels und anderen Dienstleistern, die mit der WM in Verbindung stehen, wird der Vertrag gekündigt, wenn sie die hohen Anforderungen der Organisatoren nicht erfüllen“, teilte die FIFA am Freitag auf Anfrage mit. Das WM-Turnier findet von 21. November bis 18. Dezember in dem arabischen Emirat statt.

Bundesliga

Rapid-Mittelfeldspieler Dejan Petrovic hat sich Mitte der Woche beim Training eine Knieverletzung zugezogen. Wie eine MR-Untersuchung bestätigte, erlitt der zweifache slowenische Internationale einen Kreuzbandriss im linken Knie. Eine Operation ist notwendig, diese wird in den kommenden Tagen vorgenommen. Petrovic wird mehrere Monate ausfallen.

Football

Die European League of Football (ELF), die Anfang Juni mit den österreichischen Debütantenteams Vienna Vikings und Raiders Tirol in ihre zweite Saison startet, wird sich auch im kommenden Jahr weiter vergrößern. Am Freitag stellte ELF-Commissioner Patrick Esume in Hamburg die Milano Seamen, die Hungarian Enthroners aus Szekesfehervar und das Züricher Team Helvetic Guards als Neuzugänge für 2023 vor. Italien, die Schweiz und Ungarn werden erstmals in der ELF vertreten sein.

Nach der Debütsaison vergangenes Jahr mit acht Teams aus drei Ländern sind heuer zwölf Teams aus fünf Nationen am Start. Für 2023 kann Esume nun bereits mit mindestens 15 Mannschaften aus acht Ländern planen. Heuer findet das ELF-Finale am 25. September im Klagenfurter Wörthersee Stadion statt.

„Italien, die Schweiz und Ungarn sind nicht nur hochattraktive Standorte, die Franchisen aus Mailand und Szekesfehervar bringen auch reichlich Erfahrung und Infrastruktur mit, um sportlich eine gute Rolle spielen zu können“, sagte Esume, dessen erklärtes Ziel es ist, eine europäische Profimeisterschaft mit 24 Vereinen aus zehn bis zwölf Ländern auf die Beine zu stellen.