Fußball

Real Madrid hat am Samstag in der spanischen Meisterschaft in einer turbulenten Schlussphase einen vermeintlichen Sieg verpasst. Die „Königlichen“ wähnten sich am Samstag beim 2:2 (1:2) beim FC Valencia nach einem Kopfballtreffer von Jude Bellingham in der langen Nachspielzeit als Sieger.

Doch das Tor zählte nicht, weil Schiedsrichter Jesus Gil Manzano offenbar abgepfiffen hatte, während die Flanke geschlagen wurde. Bellingham protestierte heftig und sah dafür die Rote Karte.

Vinicius Junior brachte Real zuvor zurück ins Spiel und verhinderte somit die zweite Saisonniederlage. Der 23-jährige Brasilianer erzielte beide Treffer der Madrilenen, die weiter ohne den langzeitverletzten ÖFB-Verteidiger David Alaba spielten.

Valencia lag nach einem Doppelschlag durch Hugo Duro (27.) und Roman Yaremchuk (30.) bereits 2:0 in Führung. Vinicius Junior gelang in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+5) der Anschlusstreffer und in der 76. Minute per Kopf der Ausgleich.

Real liegt damit vorerst sieben Punkte vor Girona und neun vor dem FC Barcelona. Girona gastiert am Sonntag bei Real Mallorca, Barcelona muss zum fünftplatzierten Athletic Bilbao.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Der französische Spitzenclub OSC Lille gastiert nach einem wichtigen Auswärtssieg in der Ligue 1 bei Sturm in Graz. Die ersatzgeschwächten Nordfranzosen schoben sich am Samstag durch ein 1:0 (0:0) bei Stade Reims (8.) vorübergehend auf Platz vier, einen Punkt hinter Adi Hütters AS Monaco.

Matchwinner war der nun zwölffache Saisontorschütze Jonathan David (56.). Öfter als der kanadische Teamstürmer hat ligaweit nur PSG-Superstar Kylian Mbappe (21) getroffen.

Nach drei Niederlagen in den jüngsten vier Pflichtspielen war die Mannschaft von Paulo Fonseca schon unter Zugzwang gestanden. Die kleine Befreiung gelang nun mit dem ersten Auswärtssieg seit 26. November. Die „Doggen“ treffen im Achtelfinale der Conference League am Donnerstag (18.45 Uhr) auf Österreichs Vizemeister Sturm.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Die Verfolger von Bayer Leverkusen und FC Bayern haben sich am Samstag keine Blöße gegeben. Stuttgart setzte sich in der 24. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga bei Wolfsburg mit 3:2 (1:0) durch und verkürzte den Abstand auf die Münchner auf vier Punkte. Der BVB gewann 2:0 (1:0) bei Union Berlin und behauptete sechs Zähler dahinter Platz vier. Einen weiteren Punkt danach folgt Leipzig, das sich mit 4:1 (1:1) beim VfL Bochum durchsetzte.

Zweimal Serhou Guirassy (14., 54./Foulelfmeter) und Josha Vagnoman (78.) erzielten in Wolfsburg Stuttgarts Treffer. Die Tore von Joakim Maehle (50.) und Lukas Nmecha (83.) waren für die Gastgeber, bei denen Patrick Wimmer fehlte und Pavao Pervan die Bank hütete, zu wenig. Der VfB verschärfte die Sieglos-Serie der Niedersachsen, die in diesem Jahr noch nicht gewinnen konnten.

 Ian Maatsen und Marcel Sabitzer
Reuters/Lisi Niesner

Dortmund und Trainer Edin Terzic reichte nach einer unruhigen Woche im Großen und Ganzen eine kurze Drangphase vor der Halbzeit zum Sieg. Ansonsten zeigten sich viele Probleme der letzten Wochen. Karim Adeyemi brachte die Gäste in Führung (41.), Ian Maatsen sorgte kurz vor dem Ende für die Entscheidung (90.). Marcel Sabitzer kickte für den BVB durch, aufseiten von Union kam Christopher Trimmel im Finish (69.) zum Einsatz.

Leipzig wird Favoritenrolle gerecht

Leipzig schöpfte indes neuen Mut für das schwere Champions League-Duell mit Real Madrid. Nach einem bisher dürftigen Start ins Jahr wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht. Dani Olmo (30.), Lois Openda (68.), Ivan Ordets (Eigentor/71.) und Yussuf Poulsen (72.) sorgten für den verdienten Sieg der Gäste, die zwar ohne den gesperrten Xaver Schlager, dafür aber mit Nicolas Seiwald und Christoph Baumgartner (bis 65.) antraten. Die Hausherren setzten über die gesamte Zeit auf Kevin Stöger.

Frankfurt stoppt Abwärtstrend

Die Hoffnungen auf die erneute Europacup-Teilnahme nährte unterdessen Eintracht Frankfurt durch ein 2:1 (1:0) in Heidenheim. Damit stoppten die Hessen auch den Abwärtstrend unter Trainer Dino Toppmöller und fuhren nach sechs Spielen ohne Erfolgserlebnis wieder einen Sieg ein.

Bei der kuriosen Führung profitierten die Frankfurter von einer Unebenheit im Rasen, als Torhüter Kevin Müller einen Rückpass von Benedikt Gimber passieren ließ (39.). Der Keeper schlug unter den Ball, als dieser durch eine Bodenwelle versprang. Nach der Pause erhöhte Niels Nkounkou (49.), ehe der eingewechselte Marvin Pieringer nach einer knappen Stunde für den FCH verkürzte. Wenig später wurde Heidenheims Nikola Dovedan ausgetauscht.

Augsburg überrollt Darmstadt

Augsburg hatte auswärts seinen Spaß mit dem defensiv völlig indisponierten Schlusslicht Darmstadt. Die Gastgeber, bei denen Emir Karic durchspielte, erlebten eine fürchterliche erste halbe Stunde. Phillip Tietz (1.), Fredrik Jensen (12.), zweimal Ermedin Demirovic (20. und 29.) sowie Ruben Vargas (24.) bestraften die vielen Fehler der „Lilien“ eiskalt. Tietz sorgte auch für den Schlusspunkt (84.). Es war laut Datenanbieter Opta die drittschnellste 5:0-Führung in der Bundesliga-Geschichte. Nur Freiburg beim 6:0 in Gladbach im Jahr 2021 und die Borussia selbst beim 10:0 gegen Eintracht Braunschweig 1984 waren noch schneller.

Der Tabellenvorletzte Mainz 05 von Phillipp Mwene und Karim Onisiwo musste sich gegen Borussia Mönchengladbach mit einem 1:1 (1:0) begnügen. Die Hoffnung, im Abstiegskampf den 1. FC Köln vom Relegationsplatz zu verdrängen, musste zumindest vertagt werden.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Chronik

Der frühere Skistar Anna Veith ist zum zweiten Mal Mutter geworden. Der zweieinhalbjährige Sohn Henry bekam mit Lotte eine Schwester.

„Die größten Wunder sind ganz klein. Liebe Lotte, willkommen in unserer Familie“, schrieb die 34-jährige Salzburgerin auf Instagram und fügte ein #happyfamily an.

Die Olympiasiegerin, Weltmeisterin und zweifache Gesamtweltcup-Siegerin hatte ihre Sportkarriere im Mai 2020 beendet. Verheiratet ist sie mit dem ehemaligen Snowboarder Manuel Veith.

2. Liga

Nach den Siegen von FAC, DSV Leoben und SV Ried tags zuvor hat Schwarz-Weiß Bregenz im Pulk der GAK-Verfolger am Samstag mit einem 3:1 (2:0) in Kapfenberg nachgezogen.

Lukas Brückler (2.), Jannik Wanner (45.+1) und Federico Crescenti (75.) sorgten für den Sieg der Vorarlberger, die auf Platz fünf, 14 Punkte hinter dem souveränen Tabellenführer GAK, vorstießen. Die Grazer hatten am Freitag beim 2:2 gegen die Vienna erstmals seit November wieder Punkte abgegeben.

Liefering besiegt St. Pölten

Bregenz verdrängte St. Pölten auf Rang sechs, die Niederösterreicher unterlagen beim FC Liefering mit 1:3 (1:2). Moussa Yeo (10.), Lukas Wallner (26.) und Luka Reischl (57.) scorten für die Hausherren, die nach dem vierten Sieg en suite schon elf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge haben.

Dort liegt an der vorletzten Stelle weiterhin der FC Dornbirn, der zu Hause gegen den Achten SV Lafnitz mit 0:2 (0:1) verlor.

Admiral 2. Liga, 18. Runde

Samstag:

Liefering – St. Pölten 3:1 (2:1)

Tore: Yeo (10.), Wallner (26.), Reischl (57.) bzw. Tadic (29.)

Dornbirn – Lafinitz 0:2 (0:1)

Tore: Leipold (27.), Prohart (87.)

Kapfenberg – Bregenz 1:3 (0:2)

Tore: Hofleitner (93.) bzw. Brückler (2.), Wanner (45.+1), Crescenti (75.)

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Motorsport

Klaus Bachler hat bei seinem Debüt in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) einen Erfolg gefeiert. Der 32-jährige Steirer gewann beim Saisonauftakt am Samstag die 1.812 Kilometer von Katar in der GT3-Klasse mit seinen Teamkollegen Joel Sturm (Deutschland) und Aliaxandr Malychin (St. Kitts and Nevis). Das Trio kam in einem Porsche 911 GT3 R nach 299 Runden und fast zehn Stunden auf dem Losail International Circuit mit einem Vorsprung von nur 4,866 Sek. ins Ziel.

Bachler feiert erfolgreiches Debüt

„Einfach großartig“

Das Team um den Österreicher, das zuletzt die Asian Le Mans Series in der GT-Klasse gewonnen hatte, ging im 18er-Feld auf dem zweiten Startplatz ins Rennen und setzte sich am Ende knapp vor zwei Aston-Martin-Mannschaften durch. „Für mich ist das heute ein wirklich großer Tag. Erstmals in der Weltmeisterschaft am Start – und dann gleich ein Sieg, einfach großartig. Es war ein harter Kampf und ein langes Rennen“, sagte Bachler voller Freude.

Die italienische Motorradlegende Valentino Rossi hatte bei seinem WEC-Debüt mit seinem BMW-Team als Vierter einen Rückstand von einer Runde. Der 40-jährige Richard Lietz kam mit seinem Dreiergespann in einem Porsche nicht über den 15. Platz (+15 Runden) hinaus.

In der Hypercar-Klasse, der höchsten Kategorie, durfte Alpine-Werksfahrer Ferdinand Habsburg gemeinsam mit den beiden Franzosen Charles Milesi und Paul-Loup Chatin mit einem neunten Platz bei 19 Teilnehmern zufrieden sein. Die nächste Station im acht Rennen umfassenden WEC-Kalender ist Italien, wo es am 21. April mit den sechs Stunden von Imola weitergeht.

Charlie Wurz ist beim Saisonauftakt der Formel 3 am Samstag im Grand Prix von Bahrain auf den 16. Platz gefahren. Der 18-Jährige vom Schweizer Team Jenzer gab auf der Rennstrecke in Sachir sein F3-Debüt, gestartet war der Sohn von Ex-Formel-1-Fahrer Alexander Wurz ebenfalls von Rang 16. Den Sieg holte sich der Brite Luke Browning (Hitech Pulse-Eight). Im Sprint am Freitag war Wurz 19. geworden.

Die Formel 3 trägt ihre Rennen bei zehn Stationen im Rahmenprogramm der Formel 1 aus und bietet eine Plattform für Nachwuchsfahrer, um sich auf dem Weg in die Königsklasse mit den Toptalenten im ungefähr gleichen Alter zu messen.

Radsport

Radprofi Felix Gall hat seinen Vertrag beim Team Decathlon-AG2R um ein Jahr bis 2026 verlängert. Das wurde am Samstag einen Tag vor seinem Start bei Paris – Nizza bekanntgegeben. Der 26-jährige Osttiroler fährt seit 2022 für den französischen World-Tour-Rennstall.

Im Vorjahr gelang ihm mit dem Königsetappensieg und Gesamtrang acht bei der Tour de France der große Durchbruch. Heuer wird er die Frankreich-Rundfahrt als alleiniger Kapitän seiner Mannschaft in Angriff nehmen.

„Ich bin gewachsen, seit ich im Team bin, und habe viel gelernt. Ich freue mich, dass wir noch länger zusammenarbeiten können. Wir haben gemeinsam große Pläne“, sagte Gall.

Darts

Österreichs Darts-Ikone Mensur Suljovic hat am Samstag bei den UK Open in Mineshead eine weitere Überraschung verpasst. Der 51-jährige Wiener verlor einen Tag nach seinem Sieg gegen den Weltranglistenzweiten Michael van Gerwen sein Fünftrundenspiel gegen den Engländer Dave Chisnall (PDC-10.) mit 6:10.

Suljovic hatte bereits mit 6:4 geführt, konnte aber dreimal ein Break nicht bestätigen. So brachte er Chisnall immer wieder zurück ins Spiel und konnte dieses letztlich für sich entscheiden.

Für Suljovic, der in der Weltrangliste nach mageren Jahren auf Platz 56 abgerutscht ist, war es das erste Major-Turnier der Professional Darts Corporation (PDC) seit einem Jahr.

Tischtennis

Die Frauen von Linz AG Froschberg und die Männer von Felbermayr Wels haben sich am Samstag in Polen aus dem Tischtennis-Europacup verabschiedet. Die Linzerinnen verloren in der Champions League das Halbfinal-Rückspiel bei Titelverteidiger Tarnobrzeg mit 2:3, nachdem sie schon zu Hause 0:3 unterlegen waren. Die Welser mussten sich im Halbfinale des Europe Cups bei Dzialdowo so wie im Heimspiel mit 1:3 geschlagen geben.

Österreichs Frauen-Meister hielt gegen den dreifachen Champions-League-Gewinner diesmal viel besser mit als am Donnerstag, als es nur zwei Satzgewinne gab. Überzeugen konnte vor allem die Thailänderin Suthasini Sawettabut, die zunächst Yu Fu und danach auch die Weltranglisten-13. Yang Xiaoxin jeweils mit 3:2 bezwang. Sofia Polcanova unterlag Yang 2:3, Anastasia Sterner verlor gegen Elizabeta Samara 1:3, und Ivana Malobabic musste sich im fünften Spiel Yu Fu mit 0:3 geschlagen geben.

Bei den Welsern kassierte Andreas Levenko zwei Niederlagen und Felix Wetzel eine, für den Ehrenpunkt sorgte Jiri Martinko.

Segeln

Lara Vadlau/Lukas Mähr haben als Zehnte das Medal Race der Top Ten bei der Segel-WM in der olympischen 470er-Klasse vor Palma de Mallorca (ESP) erreicht. Auf den letzten beiden Wettfahrten der Goldflotte landeten sie am Samstag bei Starkwind auf den Rängen sechs und 16.

Die Führung haben die Spanier Jordi Xammar/Nora Brugman übernommen. Für das österreichische Duo ist am Sonntag eine Medaille nur noch theoretisch möglich.

Vadlau/Mähr erreichen Medal Race bei 470er-WM

„Hatten nichts zu verlieren“

„Wir hatten heute nichts zu verlieren, gingen auf vollen Angriff. Im ersten Race ist uns das ganz gut gelungen. In der zweiten Wettfahrt ist uns der Start nicht aufgegangen“, sagte Steuerfrau Vadlau.

„Es flutscht noch nicht so, wie es flutschen soll. Wir sind aber guter Dinge, dass wir das bis Marseille hinbekommen.“ Dort findet im Sommer die olympische Regatta statt.

Biathlon

Als Österreichs Solokämpferin hat Anna Gandler im Biathlon-Massenstart von Oslo am Samstag Platz 17 belegt. Die Schweizerin Lena Häcki-Groß feierte am Tag nach der verpassten kleinen Kristallkugel im Einzel ihren zweiten Weltcup-Sieg vor den Französinnen Julia Simon (+16,8 Sek.) und Lou Jeanmonnot. Die Gesamtweltcup-Führende Ingrid Landmark Tandrevold (NOR) wurde Vierte.

Gandler im Oslo-Massenstart auf Platz 17

Im Rennen mit vielen Führungswechseln leistete sich Gandler bei 20 Schüssen drei Fehler. Läuferisch landete sie im Mittelfeld (+1:27,9). „Das war heute nicht ganz so mein Tag, ich habe beim Schießen teils den Wind nicht richtig eingeschätzt, da bin ich zurückgefallen. Auf den Ski war ich schon etwas müde, es ist eine lange Saison. Aber in Summe bin ich mit Rang 17 zufrieden“, sagte die Tirolerin im ORF-Interview.

Laegreid nutzt Gunst der Stunde

Das anschließende Männer-Rennen ging erstmals ohne österreichische Beteiligung in Szene. Im letzten Schießen patzte fast die gesamte Elite, mit Sturla Holm Laegreid war dennoch ein Norweger wieder einmal erster Nutznießer. Laegreid setzte sich vor dem deutschen Routinier Benedikt Doll (+6,4) und dem Schweden Jesper Nelin durch. Der Gesamtweltcup-Führende Johannes Thingnes Bö landete am Holmenkollen nach sechs Fehlschüssen nur auf Platz 14.

Am Sonntag findet eine Single Mixed Staffel mit Gandler und David Komatz (12.45 Uhr live in ORF1) und eine Mixed-Staffel (14.40 Uhr live in ORF1) statt. Die finalen zwei Wettkampfwochenenden werden in den USA ausgetragen.

Norwegen dominiert auch in Obertilliach

Apropos Norwegen: Auch beim IBU-Cup in Obertilliach waren die Athletinnen und Athleten aus dem hohen Norden nicht zu schlagen. In der Verfolgung der Damen über 10 km sicherte sich Marthe Krakstad Johansen den Sieg. Die 25-jährige Salzburgerin Kristina Oberthaler landete auf dem starken siebenten Platz. Den Sieg bei den Männern über 12,5 km holte sich wie im Sprint Mats Oeverby. Fredrik Mühlbacher belegte als bester Österreicher Rang 21.

Biathlon-Weltcup in Oslo

Damen-Massenstart (12,5 km):
1. Lena Häcki-Gross SUI 35:46,3 2 *
2. Julia Simon FRA + 16,8 4
3. Lou Jeanmonnot FRA 22,3 3
4. Ingrid Landmark Tandrevold NOR 23,3 3
5. Lisa Vittozzi ITA 24,7 3
6. Juni Arnekleiv NOR 41,8 4
7. Sophie Chauveau FRA 50,0 4
8. Tereza Vobornikova CZE 57,9 1
9. Elvira Öberg SWE 59,3 5
10. Anamarija Lampic SLO 1:00,3 6
17. Anna Gandler AUT 1:27,9 3
* Schießfehler = Strafminuten

Biathlon-Weltcup in Oslo

Herren-Massenstart (15 km):
1. Sturla Holm Lægreid NOR 37:52,0 1 *
2. Benedikt Doll GER + 6,4 2
3. Jesper Nelin SWE 9,9 1
4. Fabien Claude FRA 15,3 2
5. Emelien Jacquelin FRA 17,7 3
6. Philipp Nawrath GER 18,6 1
7. Tarjei Bö NOR 20,0 3
8. Justus Strelow GER 33,1 0
9. Martin Ponsiluoma SWE 41,7 4
10. Vetle Sjaastad Christiansen NOR 52,4 4
* Schießfehler = Strafrunden
Kein Österreicher am Start

Mehr dazu in Biathlonweltcup 2023/24

Snowboard

Österreichs Snowboardcrosser haben im ersten von zwei Weltcups in der Sierra Nevada keinen Spitzenplatz geschafft. Olympiasieger Alessandro Hämmerle und Weltmeister Jakob Dusek scheiterten als letzte ÖSV-Vertreter im selben Viertelfinal-Heat. Sie belegten bei Wind und Nebel die Ränge 15 und zehn. Der erst 19-jährige Deutsche Leon Ulbricht setzte sich im Finale überraschend im Fotofinish gegen den Weltcup-Führenden Eliot Grondin aus Kanada durch und feierte seinen Premierensieg.

Der Weltcup-Zweite Hämmerle übersah als Führender seines Viertelfinal-Laufs eine Welle und wurde nur Vierter. Damit verlor der Vorarlberger (290 Punkte) an Boden gegenüber Grondin (540). Bei den Frauen gewann erneut die Britin Charlotte Bankes, Pia Zerkhold schied in der ersten K.-o.-Runde als Laufdritte aus.

Judo

Shamil Borchashvili hat am Samstag mit Platz zwei in der Gewichtsklasse bis 81 kg beim Judo-Grand-Slam-Turnier in Taschkent auf dem Weg zu den Sommerspielen nach Paris viele Punkte für die Rangliste erobert.

Der Olympia-Bronzemedaillengewinner musste sich erst im Finale dem Weltranglistenersten Matthias Casse aus Belgien geschlagen geben, für den 28-jährigen Oberösterreicher war es die vierte Niederlage im vierten Duell.

Borchashvili bei Judo-Grand-Slam im Finale besiegt

„i-Tüpfchen am Schluss hat gefehlt“

„Gegen Casse hatte ich schon drei Niederlagen kassiert. Diesmal war ich gefühlsmäßig ebenbürtig. Jetzt bin ich sehr enttäuscht, dass es wieder nur Silber wurde. Aber viel hat nicht gefehlt. Ich werde die Fehler analysieren und beim nächsten Mal wieder angreifen“, sagte Borchashvili.

Es sei aber ein „sehr guter Tag“ gewesen. „Taktisch, physisch und psychisch bin ich an mein absolutes Limit gegangen, habe auf hohem Niveau gekämpft. Nur das i-Tüpfchen hat am Schluss gefehlt: die Goldene.“

Im Halbfinale hatte sich Borchasvhili gegen Omar Rajabli aus Aserbaidschan durchgesetzt, um den Poolsieg gab er Sagi Muki aus Israel das Nachsehen. Das Turnier zählt zu den liebsten des Oberösterreichers, die meist voll besetzte Arena fasst 12.500 Zuschauerinnen und Zuschauer. Auch 2023 wurde er beim Grand Slam Zweiter, 2022 gewann er WM-Bronze. Weiter geht es kommende Woche beim Heim-Grand-Prix in Linz. „Ich bin jedenfalls in Form – wir werden Linz rocken.“

Langlaufen

Langläuferin Teresa Stadlober hat in Lahti im Klassik-Bewerb über 20 km als Siebente ihren nächsten Top-Ten-Platz im Weltcup erobert. Die Olympiadritte aus Radstadt lag am Samstag beim Heimsieg der Finnin Krista Pärmäkoski mit knapp unter einer Minute Rückstand rund 50 Sekunden hinter den Podesträngen.

Stadlober schafft in Lahti Sprung in Top Ten

„Ich bin megahappy, ich habe Minneapolis zuletzt ausgelassen, und das war eine gute Entscheidung. Ich konnte auf der Tauplitz viel Klassik trainieren, und das hat sich ausgezahlt. Ich bin gut in Form“, sagte die Steirerin.

Vermeulen landet auf Rang 31

Mika Vermeulen kam über die 20 km in der klassischen Technik hingegen nicht über Platz 31 hinaus. Der Steirer rutschte dadurch vor dem Skating-Sprint am Sonntag im Gesamtweltcup um eine Position auf Rang sieben ab. Die Siege sicherten sich die Finnin Krista Pärmäkoski, die erstmals seit 2018 gewann, und Norwegens Topstar Johannes Hösflot Kläbo.

Damen 20 km Klassik:
1. Krista Parmakoski FIN 52:08:0
2. Victoria Carl GER + 1,9
3. Kerttu Niskanen FIN 9,9
4. Jonna Sundling SWE 20,3
5. Johanna Matintalo FIN 30,0
6. Frida Karlsson SWE 54,3
7. Teresa Stadlober AUT 59,2
8. Heidi Weng NOR 1:27,4
9. Rosie Brennan USA 1:34,8
10. Ebba Andersson SWE 1:56,9

Mehr dazu in Langlauf-Weltcup 2023/24

Bob

Markus Treichl liegt bei der Bobweltmeisterschaft in Winterberg im Vierer-Bewerb zur Halbzeit in Schlagdistanz zu einer Medaille. Der Tiroler rangiert mit seiner Crew Sascha Stepan, Markus Sammer und Kristian Huber nach zwei guten Läufen am Samstag auf Platz fünf, auf Bronze fehlen nur 15 Hundertstelsekunden. In Führung liegen drei deutsche Schlitten mit dem zweifachen Doppelolympiasieger Francesco Friedrich an der Spitze.

Jakob Mandlbauer mit seinen Anschiebern Dominik Hanschitz, Daiyehan Nichols-Bardi und Lukas Zech belegen vor den zwei Finalläufen am Sonntag (14.00 Uhr) Rang 13 unter 22 klassierten Bobs, gut neun Zehntelsekunden hinter ihren österreichischen Landsleuten.

Beierl/Schenk auf Rang 13

Im Frauen-Zweier wurden Katrin Beierl/Anna Schenk 13. Die beiden hatten nach vier Läufen 2,82 Sekunden Rückstand auf Lisa Buckwitz/Vanessa Mark, die einen deutschen Dreifachsieg anführten. Lea Haslwanter/Linda Braun kamen unter 24 Teams an die 23. Stelle.