Fußball

Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat seine Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung gewahrt. Die Königlichen gewannen am Donnerstagabend mit 4:1 (2:0) beim FC Granada und verkürzten den Rückstand auf Tabellenführer und Stadtrivale Atletico auf zwei Punkte.

In La Liga stehen noch zwei Spieltage an, Dritter mit wiederum zwei Punkten weniger als Real ist der FC Barcelona. Luka Modric (17.), Rodrygo (45.+1), Alvaro Odriozola (75.) und Karim Benzema (76.) trafen für Madrid. Granada, das im gesicherten Mittelfeld der Tabelle liegt, gelang durch Jorge Molina (71.) nur der zwischenzeitliche Anschlusstreffer.

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Liverpool hat die Chance auf die Teilnahme an der Champions League gewahrt. Die „Reds“ feierten am Donnerstag im Premier-League-Nachtragsspiel gegen Manchester United einen 4:2-Auswärtssieg und liegen damit als Tabellenfünfter nach Verlustpunkten gerechnet einen Zähler hinter dem Vierten Chelsea. United ist weiterhin Zweiter, Stadtrivale Manchester City steht bereits seit Dienstag als Meister fest.

Die Gastgeber gingen durch Bruno Fernandes (10.) in Führung, Liverpool schlug dank Diogo Jota (34.) und Roberto Firmino (45.+3, 47.) zurück. Das zweite Tor der „Red Devils“ durch Marcus Rashford (68.) brachte keine Wende mehr, Mohamed Salah sorgte für die Entscheidung (90.).

Vor dem Match war der Liverpool-Teambus blockiert worden. Autos bremsten das Fahrzeug auf dem Weg zum Stadion Old Trafford in Manchester vorübergehend aus, wie Bilder in sozialen Netzwerken am Donnerstag zeigten. Allerdings saßen die Mannschaft und Trainer Jürgen Klopp nicht in dem Gefährt, wie die Zeitung „The Sun“ berichtete. Der Bus sei lediglich als Köder benutzt worden, weil mit Fan-Protesten gerechnet worden war.

Demnach nahmen die Kicker und der Trainerstab mit einem weniger auffälligen Bus eine andere Route zum Stadion Old Trafford. Dadurch konnte das Spiel auch plangemäß angepfiffen werden. Das Team von Manchester United war aus Sicherheitsgründen bereits sechs Stunden vor Spielbeginn im Stadion angekommen.

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Holstein Kiel hat die Gunst der Stunde genutzt und mindestens den Aufstiegs-Relegationsrang in der 2. deutschen Bundesliga sicher.

Im Nachholspiel gegen Jahn Regensburg feierten die Kieler am Donnerstag nach großem Kampf mit 3:2 (1:1) ihren siebenten Heimsieg in Serie. Ein Sieg fehlt Holstein nun noch zum direkten Aufstieg in die Bundesliga.

Hinter dem VfL Bochum (63 Punkte) von Robert Zulj sind die „Störche“ (62) weiter Zweite vor den Verfolgern Greuther Fürth (58) und Hamburger SV (55) und bei nur noch zwei ausstehenden Spielen nicht mehr von einem Top-Drei-Platz zu verdrängen.

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Der deutsche Fußball-Bundesligist Hoffenheim muss in den verbleibenden zwei Saisonspielen gegen Arminia Bielefeld (Samstag) und Hertha BSC auf ÖFB-Teamspieler Christoph Baumgartner verzichten. Der Mittelfeldmann hat sich im Training eine Verletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen, wie die TSG am Donnerstag bekanntgab. Bezüglich der EM (ab 10. Juni) zeigte sich der 21-Jährige aber optimistisch.

„Mein Ziel bleibt die EM-Teilnahme. Ich werde alles dafür geben, dort für Österreich auflaufen zu können“, sagt der achtfache Teamkicker auf der Hoffenheim-Homepage.

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Die Vereine der englischen Premier League haben einer Verlängerung der Medienverträge zu gleichbleibenden Bedingungen um drei weitere Jahre zugestimmt. Wie die Premier League am Donnerstag mitteilte, bleiben Sky Sports, BT Sport, Amazon Prime Video und BBC die Partner der höchsten englischen Fußballklasse von 2022/2023 bis 2024/25. Die britische Regierung hatte dem Vorgehen ohne neue Ausschreibung zuvor zugestimmt.

Wie die Premier League mitteilte, liegt der Wert der neuen Vereinbarung in derselben Höhe wie bei der bisherigen. 2018 hatte die englische Topliga mit 4,7 Milliarden Pfund (rund 5,5 Mrd. Euro) eine zehnprozentige Kürzung ihrer Fernseheinnahmen im Vergleich zum vorherigen Kontrakt hinnehmen müssen.

Giro d’Italia

Mit schier unglaublichem Glück hat der belgische Radprofi Pieter Serry einen spektakulären Unfall beim Giro d’Italia unverletzt überstanden. Der 32-jährige QuickStep-Profi wurde am Donnerstag im Schlussanstieg der sechsten Etappe von Grotte di Frasassi nach Ascoli Piceno (160 km) von einem BikeExchange-Teamauto von hinten gerammt.

Serry wurde zu Boden geschleudert, stand nach wenigen Sekunden aber – noch leicht benommen – wieder auf den Beinen und setzte das Rennen fort. Das Ziel erreichte er als 61. (+14:37) zeitgleich mit dem Österreicher Felix Großschartner (54./Bora), der bei Regen ohne Fremdeinwirkung in einer Kurve unmittelbar vor Beginn des Schlussanstiegs ausgerutscht und gestürzt war.

Tennis

Ein Duell der beiden besten Österreicherinnen in der WTA-Weltrangliste ist am Donnerstag an Barbara Haas gegangen.

Die Nummer 155 des Rankings besiegte Julia Grabher (WTA-Nr. 194) bei einem ITF-Turnier in Saint-Gaudens in Frankreich 6:4 6:2 und steht damit im Viertelfinale.

Dennis Novak hat indes bei einem Challenger in Heilbronn bereits das Halbfinale erreicht. Der Weltranglisten-109. setzte sich gegen den Japaner Taro Daniel (ATP-Nr. 112) durch und trifft nun auf den Spanier Bernabe Zapata Miralles (APT-Nr. 139).

Rafael Nadal hat sich am Donnerstag beim ATP-1000-Turnier in Rom ins Viertelfinale gekämpft. Der als Nummer zwei gesetzte Spanier rang den Kanadier Denis Shapovalov nach Satzrückstand und Abwehr von zwei Matchbällen in 3:27 Stunden mit 3:6 6:4 7:6 (7/3) nieder.

Nadal knapp im Viertelfinale von Rom

Rafael Nadal musste gegen den Kanadier Denis Shapovalov zwei Matchbälle abwehren und hat sich knapp ins Viertelfinale des ATP-1000-Turniers in Rom gekämpft. Er gewann mit 3:6 6:4 7:6 (7/3).

In der nächsten Runde bekommt es Nadal mit Alexander Zverev zu tun. Die deutsche Nummer eins setzte sich vier Tage nach seinem Turniersieg im Madrid mit 4:6 6:3 6:4 gegen den Japaner Kei Nishikori durch.

Nach zwei hart umkämpften Sätzen lag der 24 Jahre alte Zverev im entscheidenden Durchgang bereits mit 1:4 zurück, konnte sich aber fünf Spiele in Serie sichern.

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Golf

Bernd Wiesberger ist am Donnerstag bei den mit zwei Millionen Euro dotierten British Masters in Sutton Coldfield vom dritten auf den achten Rang zurückgefallen. Der Burgenländer spielte eine 72er-Runde (Par) und liegt nun drei Schläge hinter den Führenden Richard Bland (ENG), Robert MacIntyre und Calum Hill (beide SCO).

Schwab und Wiesberger rutschen bei British Masters ab

Matthias Schwab und Bernd Wiesberger sind beim British Masters nach hinten gerutscht. Schwab, der nach dem ersten Tag in Führung war, liegt auf dem geteilten neunten Rang. Gleiches gilt für Wiesberger, der zuvor Dritter war.

Einen Schlag hinter Wiesberger ist Matthias Schwab 16. Der Steirer hatte nach dem ersten Tag noch geführt, benötigte aber am Donnerstag 75 Schläge.

Basketball

Die Swans Gmunden sind in der „Best of five“-Finalserie der Basketball-Superliga gegen die Kapfenberg Bulls mit 2:1 in Führung gegangen. Die Oberösterreicher feierten am Donnerstag gegen den Titelverteidiger einen spektakulären 109:98-Heimerfolg nach Verlängerung und holten damit den ersten Sieg eines Teams in der eigenen Halle im Laufe dieser Finalserie.

Am Sonntag in Kapfenberg hat Gmunden Matchball – sollte die Partie gewonnen werden, wären die „Schwäne“ zum fünften Mal Meister. Gmunden präsentierte sich vor der Pause dominant, legte einen 9:0-Start hin und lag bis zu 22 Punkte vorne. Mitte des dritten Viertels starteten die Bulls dann einen 15:0-Run, der sie auf 65:63 nach 30 Minuten heranbrachte. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, 3:22 Minuten vor Schluss gingen die Kapfenberger mit 82:81 zum ersten Mal überhaupt in Führung.

Neun Sekunden vor dem Ende schafften die Gäste den Ausgleich zum 91:91 und retteten sich so in die Verlängerung, in der sie zunächst auf 98:93 davonzogen. Allerdings schlug Gmunden zurück und beendete das Spiel mit einem 16:0-Lauf, wobei Daniel Friedrich mit sieben Punkten in der Overtime Matchwinner war.

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2. Liga

Der aktuelle Austria-Klagenfurt-Kapitän Markus Rusek spielt ab kommender Saison für den Fußball-Zweitliga-Konkurrenten GAK. Der 27-jährige Mittelfeldspieler erhielt bei den Grazern einen Zweijahresvertrag, wie am Donnerstag vermeldet wurde.

Das Nachzügler-Duell in der 2. Fußball-Liga zwischen Rapid II und den Young Violets hat Donnerstagmittag mit 1:1 (0:0) geendet. Damit gaben die Rapidler die rote Laterne an den punktegleichen SV Horn (je 27) ab, die Austrianer haben als Drittletzte zwei Zähler mehr auf dem Konto. Der FC Dornbirn festigte mit einem 3:1 (1:0) gegen Vorwärts Steyr den guten Mittelfeldplatz.

Remis im Wiener 2. Liga-Derby

Am Donnerstag trafen im Rahmen des Wien-Derbys in der 2. Liga Rapid II und die Young Violets aufeinander. Das Duell endete unentschieden mit 1:1.

Die Jung-Austrianer gingen durch Routinier Christoph Martschinko in Führung (49. Minute), Rapids Stürmertalent Oliver Strunz (20) gelang mit seinem achten Saisontreffer der Ausgleich (61.). Es war das vierte 1:1 in Serie in diesem Wiener 2.-Liga-Derby.

Dornbirn setzte sich gegen Steyr dank der besseren Chancenverwertung klar durch und ist Siebenter. Deniz Mujic (35.), Tom Zimmerschied (54.) und Egzon Shabani (64.) trafen, ehe Daniel Bilic im Finish (88.) der Ehrentreffer der Oberösterreicher gelang. Steyr liegt vor den letzten zwei Runden nur drei Punkte vor dem Schlusslicht der Sechzehner-Liga, aus der heuer keine Mannschaft absteigt.

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Ski alpin

Das Hickhack um die Nachfolge von Peter Schröcksnadel als ÖSV-Präsident geht weiter: Zwar bestätigte am Dienstag Michael Walchhofer seine Nominierung, die ursprüngliche Gegenkandidatin Renate Götschl weiß aber nichts davon.

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Tischtennis

Zwei ÖTTV-Clubs haben beim Finalturnier des Europe Cups in Varazdin das Viertelfinale erreicht. Nach Wiener Neustadt zog am Donnerstag auch der Vorjahres-Halbfinalist Wels in die Runde der letzten acht ein.

Die Oberösterreicher besiegten Irun (ESP) mit 3:0 und spielen um den Gruppensieg. Den hat Wiener Neustadt nach seinem dritten 3:0-Sieg in Serie schon fixiert. ÖTTV-Legionär Daniel Habesohn hat diesen dank des zweiten Sieges mit Mühlhausen (GER) bereits sicher.

Boxen

Der Schwergewichtskampf zwischen den britischen Weltmeistern Anthony Joshua und Tyson Fury wird in Saudi-Arabien am 14. August stattfinden. Der 31-jährige Joshua ist Weltmeister der Verbände IBF, WBA und WBO, der ein Jahr ältere Fury hält den Titel des Verbandes WBC.

Motorsport

Vor zehn Jahren ist der Red-Bull-Ring in Spielberg offiziell eröffnet worden. Damit begann eine eindrucksvolle Erfolgsstory, die in der Region nicht nur für enorme Zuwächse im Tourismus, sondern auch für Tausende neue Arbeitsplätze sorgte.

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Schwimm-EM

Österreichs Freiwasser-Duo Johanna Enkner und Jan Hercog hat bei der Schwimm-EM in Budapest am Donnerstag über 10 km die Plätze 17 und 25 belegt.

Enkner kam nach Rang zehn am Vortag über 5 km auf ihre zweite Top-20-Platzierung, ihr Rückstand auf die erneut siegreich gebliebene Sharon van Rouwendaal betrug nach rund zwei Stunden 5:38,2 Min. Hercog lag beim Sieg des ebenso nachdoppelnden Italieners Gregorio Paltrinieri 2:32,6 Min. zurück.

Enkner und Hercog hoffen noch auf Tokio-Ticket

Die letzten 10-km-Quotenplätze für die Olympischen Spiele in Tokio werden am 19./20. Juni in Setubal/Portugal vergeben. Während sich Enkner und Hercog dort voraussichtlich versuchen werden, bangt David Brandl nach einer Coronavirus-Infektion und den Folgen um eine Teilnahme.

Bei der EM hat Hercog nun keinen Einsatz mehr. Enkner tritt noch am Sonntag über 25 km an und bestreitet nächste Woche in der Duna Arena zudem die Beckenbewerbe über 800 und 1.500 m Kraul.

Gewichtheben

Sargis Martirosjan bestreitet am Freitagabend in Cali seinen letzten Wettkampf in der Olympiaqualifikation. Dank veränderter Richtlinien des Weltverbandes haben sich die Chancen des Österreichers auf ein Tokio-Ticket in der 109-kg-Klasse schon davor verbessert. „Nach meinen guten Ergebnissen am Anfang der Olympiaquali bin ich zu 99 Prozent dabei“, gab sich der 34-jährige Martirosjan laut einer Aussendung vom Donnerstag optimistisch.

Der stärkste Österreicher rückte in der Olympiarangliste vor, weil wegen der Pandemie nur vier von sechs Resultaten zählen, egal in welcher Periode sie erbracht werden oder wurden. „Die neue Version hat Sargis um den wichtigen Platz nach vorne gebracht. Der große Druck ist weg“, sagte Oberösterreichs Landesverbandspräsident Gottfried Langthaler.

Er coacht den Voest-Heber Martirosjan bei den offenen Südamerika-Meisterschaften in der aktuell von Unruhen stark betroffenen Stadt Cali. Endgültig feststehen werden die Olympiateilnehmer erst nach der Unter-20-WM in Taschkent Ende Mai. In Cali dürfen die Teams das Hotel nur für Training oder Wettkampf verlassen und werden von der Polizei zur Halle eskortiert. Ab 18.00 Uhr bestehe eine Ausgangssperre, erklärte Langthaler.

Olympia

In Japan haben Dutzende Städte ihre Gastgeberrolle für die Olympischen Spiele und die Paralympics in gut zwei Monaten aus Sorge vor dem Coronavirus aufgegeben. Wie die Zeitung „Nikkei“ und andere japanische Medien am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise berichteten, haben sich zwischen 30 und 40 Gemeinden zurückgezogen, die sich im Rahmen des „Host Town“-Programms als Trainingslager für ausländische Athleten und zum kulturellen Austausch angeboten hatten.

Betroffen sind von den Absagen – wie bisher bekannt ist – von Österreichs Sportlern die Judoka, deren rund zweiwöchiges Trainingslager in Hanamaki City (Iwate Präfektur) geplant gewesen wäre. Der ÖJV will nun die Vorbereitung in Europa abhalten und dann nach Anreise direkt ins Olympische Dorf in Tokio einziehen. Das ist wegen der Coronavirus-Hygieneregeln je nach Sportart verschieden, den Judokämpfern ist es ab 17. Juli erlaubt. Auch die Kletterer werden gleich im Dorf Quartier beziehen (27. Juli).

Weitere Trainingslager offen

Geplant und bestätigt sind Trainingslager im Karate in Kameoka (Kyoto) und Tischtennis in Fuchu (Tokio). Triathlon wäre in Nasushiobara (Tochigi) vorgesehen, da fehlt die Bestätigung der lokalen Regierung noch. Auch im Kanu-Slalom (Kameoka), Schwimmen (Osaka) und Turnen (Joetsu City/Niigata) sind Camp-Teilnahmen geplant, aber vieles ist da noch offen. Die kommenden Tage werden mehr Klarheit bringen.

Die Segler dürfen dank Ausnahmeregelungen ab spätestens 13. Juli ins Revier nach Enoshima, auch die Reiter können mit den Pferden früher anreisen. Die ÖOC-Ruderer haben bereits diese Woche die Pläne geändert, denn sie schätzten die Chancen auf ein Camp in Toda (Saitama) nur noch als gering ein.

Zunehmende Rückzieher

Tokios Nachbarprovinz Chiba gab unterdessen bekannt, vom US-Leichtathletikverband im April informiert worden zu sein, dass er aus Sorge um die Sicherheit der Athleten auf das dort geplante Trainingslager verzichten werde. Auch das britische Rollstuhl-Basketballteam sowie die russischen Fechter werden nach Informationen der Nachrichtenagentur Kyodo nicht wie geplant in Chiba trainieren.

Zwar wolle die japanische Regierung die zusätzlichen Kosten der Gastgeberstädte für Coronavirus-Maßnahmen decken und habe Richtlinien erarbeitet, doch kleinere Gemeinden hätten nicht genug Personal für die zusätzlichen Aufgaben. Außerdem habe eine zunehmende Zahl an ausländischen Delegationen von sich aus einen Rückzieher gemacht. Mit Ende April hätten sich 528 Gemeinden in Japan angemeldet, um Athleten aus 184 Ländern und Regionen willkommen zu heißen, berichtete die Agentur Kyodo. Die Regierung habe die Gemeinden aufgerufen, den kulturellen Austausch unter anderem online fortzusetzen, hieß es.