Fußball

West Ham United hat nach fünf sieglosen Partien in der Premier League wieder einen vollen Erfolg gefeiert. Die „Hammers“ setzten sich am Freitag im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Fulham mit 3:1 durch. Marko Arnautovic wurde bei West Ham in der 64. Minute eingewechselt und bereitete das dritte Tor vor.

Marko Arnautovic (WestHam) und Issa Diop (WestHam)
Reuters/David Klein

Fulham war im Derby durch einen Treffer von Ryan Babel bereits in der dritten Minute in Führung gegangen. West Ham drehte aber noch vor der Pause die Partie. Jeweils nach einem Eckball trafen Javier Hernandez (29.) und Issa Diop (40.). Michail Antonio erzielte nach einer Maßflanke von Arnautovic in der Nachspielzeit den Endstand per Kopf (91.).

Davor hätte sich der Wiener zweimal selbst in die Schützenliste eintragen können. In der 78. Minute scheiterte Arnautovic mit einem Kopfball an Sergio Rico, in der 90. Minute lenkte der Fulham-Goalie einen Schuss des ÖFB-Teamspielers an die Latte. Die nun seit drei Ligaspielen ungeschlagenen „Hammers“ sind vorerst Neunter.

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Werder Bremen bleibt nach einem 1:1 (1:1) am Freitagabend gegen Abstiegskandidat Stuttgart in der Rückrunde der deutschen Bundesliga ungeschlagen. Für die Europacup-Ambitionen der Hanseaten war der Punkt aber zu wenig.

Steven Zuber hatte die Gäste bereits nach 61 Sekunden in Führung gebracht, Davy Klaassen gelang kurz vor der Pause der Ausgleich für die vorerst neuntplatzierten Bremer (45.). Stuttgart muss weiter auf den ersten Sieg im Jahr 2019 warten liegt mit 16 Punkten weiter auf dem 16. Tabellenplatz.

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Frankreichs Serienmeister Paris Saint-Germain wechselt mit der kommenden Saison den Trikotsponsor und freut sich laut Clubpräsident Nasser al-Chelaifi über „einen historischen Tag“. Die französische Hotelgruppe Accor löst nach 13 Jahren die Fluglinie Emirates als Sponsor ab und unterschrieb einen Dreijahresvertrag.

Laut einem Informanten der AFP soll PSG einen der vier lukrativsten Sponsorendeals in Europa abgeschlossen haben. Demnach müsste sich Accor die Zusammenarbeit zwischen 55 Millionen Euro (Yokohama bei Chelsea) und 70 Mio. Euro (Emirates bei Real Madrid) jährlich kosten lassen.

Alexander Gorgon hat am Freitag seinen Club HNK Rijeka in der kroatischen Meisterschaft mit zwei Toren zum Sieg geführt. Der 30-jährige Ex-Austrianer erzielte beim 4:2-Auswärtserfolg bei NK Rudes aus einem Elfmeter das 1:1 (41.) und den Treffer zum 3:1 (59.) und hält nun bei sechs Saisontoren.

Rijeka schob sich durch den Sieg zumindest bis Sonntag auf den zweiten Rang, auf Tabellenführer und Titelverteidiger Dinamo Zagreb fehlen aber derzeit 13 Punkte.

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Zumindest in Sachen Tore und Zuschauerzuspruch liegt die deutsche Bundesliga im Vergleich zu den europäischen Topligen an der Spitze. Mit durchschnittlich 3,1 Treffern pro Spiel steht Deutschland vor der englischen Premier League (2,8) und der spanischen Primera Division (2,5). Auch die 42.217 Zuschauer im Schnitt sind rund 4.000 Fans pro Spiel mehr als in England. Das geht aus dem Sportreport der Deutschen Fußball Liga (DFL) hervor.

AEK Athen muss in den kommenden beiden Heimspielen im Europacup ohne die Unterstützung seiner Fans auskommen. Die UEFA verurteilte den griechischen Erstligisten wegen Fehlverhaltens seiner Anhänger in der Partie gegen Ajax Amsterdam nicht nur zu den „Geisterspielen“, sondern zudem zu einer Geldstrafe von 80.000 Euro und zum Ausschluss von den nächsten beiden europäischen Wettbewerben, für die er sich qualifiziert.

Polizisten und randalierende Fans
APA/AFP/Aris Messinis

Die letztgenannte Strafe wurde allerdings zur Bewährung ausgesetzt. Bei der 0:2-Niederlage von Athen in der Champions-League-Gruppenphase war es am 27. November vergangenen Jahres zu heftigen Ausschreitungen gekommen, bei denen unter anderem Feuerwerk verwendet wurde und Gegenstände geworfen wurden. Athen war als Tabellenletzter der Gruppe E ausgeschieden.

Ski alpin

Die Damen bestreiten am Samstag in Crans-Montana die drittletzte Abfahrt in dieser Saison. Nach der medaillenlosen WM in Aare bietet sich den Österreicherinnen die Chance zur Revanche. Im Abfahrtsweltcup führt aktuell Nicole Schmidhofer 18 Punkte vor ihrer Teamkollegin Ramona Siebenhofer und 21 Zähler vor der slowenischen Weltmeisterin Ilka Stuhec.

Das Rennen ist ab 9.30 Uhr live in ORF eins und im Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist um 9.15 Uhr.

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Nach der Kombination wird der Weltcup in Bansko am Samstag mit einem Super-G fortgesetzt. Im Spezialweltcup führt aktuell Vincent Kriechmayr vor Matthias Mayer. Die ersten sechs Läufer liegen allerdings innerhalb von 28 Punkten. Nach Bansko stehen noch zwei Super-Gs auf dem Programm.

Das Rennen ist ab 11.45 Uhr live in ORF eins und im Livestream zu sehen.

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Marcel Hirscher wird auf ein Antreten im Weltcup-Super-G von Bansko am Samstag verzichten. Der Salzburger wurde Kombi-Zweiter hinter dem Franzosen Alexis Pinturault, der zwanzig Punkte gutmachte. Hirscher liegt im Gesamtweltcup 460 Zähler vor Pinturault und 620 vor Henrik Kristoffersen. ÖSV-Herren-Rennsportleiter Andreas Puelacher sieht Hirscher „voll im Soll auf die achte Kugel“.

Marcel Hirscher (AUT)
GEPA/Marcel Engelbrech

Es sei ein Schritt Richtung achte Kugel gewesen, es seien noch acht weitere notwendig, sagte Hirscher. „Mein Plan ist aufgegangen, aber auch der Plan meines Kontrahenten, der heute gewonnen hat. Man sieht, es hatte seine Berechtigung, dass ich heute hierhergekommen bin“, erklärte der Salzburger, der erstmals seit einem Jahr ein Speed-Rennen bestritt.

Schon nach dem Bewerb hatte er angekündigt, das Antreten am Samstag im Spezial-Super-G überdenken zu wollen, da er in der Kombi bereits mehr Punkte eroberte, als er sich für diese beiden Rennen erhofft hatte. Kristoffersen gab übrigens sein Debüt in einer Weltcup-Kombi, zudem war es das erste Speed-Rennen auf diesem Niveau für ihn, gesamt schaute Platz 16 heraus.

Priorität liegt auf Riesentorlauf

Für Hirscher liegt die Priorität auf dem Riesentorlauf am Sonntag, Samstag wird er trainieren. „Der Riesentorlauf wird sicherlich eine spannende Angelegenheit bei diesen Verhältnissen, speziell im zweiten Durchgang kann es schon sein, dass die Piste unruhig wird. Hoffentlich kann ich mir im ersten eine gute Ausgangsposition schaffen, im zweiten müssen wir eh Gas geben. Es geht weiter im Kampf um die Punkte.“

Sofia Goggia hat auch im zweiten Training in Crans Montana die Bestzeit erzielt. Damit ist die italienische Olympiasiegerin Favoritin für die Weltcup-Abfahrt der Damen am Samstag in der Schweiz.

Sofia Goggia (ITA)
GEPA/Mathias Mandl

Beste Österreicherin war am Freitag erneut Mirjam Puchner, diesmal als Dritte hinter Goggia und Alice Merryweather (USA). Gestartet wird wegen der hohen Temperaturen am Samstag schon um 9.30 Uhr (live in ORF eins und im Livestream).

Damen-Abfahrt in Crans Montana

Zweites Training am Freitag:
1. Sofia Goggia ITA 1:30,02
2. Alice Merryweather USA + 0,30
3. Mirjam Puchner AUT 0,55
4. Lara Gut-Behrami SUI 0,59
5. Corinne Suter SUI 0,83
6. Tiffany Gauthier FRA 0,99
7. Stephanie Venier AUT 1,03
8. Priska Nufer SUI 1,10
9. Ragnhild Mowinckel NOR 1,29
10. Romane Miradoli FRA 1,32
11. Nina Ortlieb AUT 1,44
12. Christina Ager AUT 1,47
13. Ilka Stuhec SLO 1,52
14. Nicol Delago ITA 1,53
. Jasmine Flury SUI 1,53
16. Federica Brignone ITA 1,59
17. Francesca Marsaglia ITA 1,75
18. Nicole Schmidhofer AUT 1,76
19. Elisabeth Reisinger AUT 1,77
20. Tina Weirather LIE 1,79
27. Michaela Heider AUT 2,43
28. Ricarda Haaser AUT 2,46
29. Tamara Tippler AUT 2,51
35. Ramona Siebenhofer AUT 2,86
40. Ariane Rädler AUT 3,01
44. Franziska Gritsch AUT 3,39
46. Martina Rettenwender AUT 3,51

Nordische WM

Teresa Stadlober muss ihren ersten Auftritt bei der Heim-WM in Seefeld verschieben. Österreichs Langlauf-Aushängeschild sagte ihren Start beim Skiathlon am Samstag ab. Die seit dem Weltcup im italienischen Cogne gereizten Schleimhäute sind laut Aussendung des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) in eine leichte Verkühlung übergegangen.

Teresa Stadlober (AUT)
GEPA/Ch. Kelemen

„Beim heutigen Training habe ich mich nicht gut gefühlt. Leider hat sich eine leichte Verkühlung eingeschlichen, weswegen ich morgen nicht an den Start gehen werde. Für mich macht es keinen Sinn, so beim Skiathlon zu laufen, weil ich die nächsten Einsätze bei der WM nicht gefährden will“, so Stadlober am Freitag, „es ist für mich sehr schade und bitter, mein erstes Rennen unserer Heim-WM zu verpassen, aber ich bin zuversichtlich, für das Einzel und den Dreißiger fit zu werden.“

Ein herrenloser Sprungski, der sich nach einem Sturz des Esten Kristjan Ilves gelöst hatte und in die Zone der TV-Moderatoren gekracht war, hat im WM-Bewerb der Nordischen Kombinierer in Innsbruck für eine Verzögerung gesorgt. Der Ski wurde über oder durch das Sicherheitsnetz katapultiert und verfehlte den als TV-Experten tätigen ehemaligen Weltklassespringer Martin Schmitt nur knapp.

„Ich stand zwei Meter entfernt, der Ski ist mit ziemlicher Geschwindigkeit durch und hinten eingeschlagen“, sagte Schmitt, der den über den Gegenhang der Schanze kommenden Ski nicht sehen konnte, im ORF-Fernsehen.

„Wenn man schon ein Netz hat, dann sollte man auch prüfen, ob es einen Ski auch abhält“, meinte der Ex-Weltmeister. Das Netz war erst nach dem Sturz des Norwegers Thomas Aasen Markeng über die Bande im Training der Spezialspringer montiert worden.

Europacup

Österreichs Chancen auf einen Fixplatz in der Champions-League-Gruppenphase haben sich am Donnerstag deutlich erhöht. Durch den 4:0-Sieg von Red Bull Salzburg im Europa-League-Sechzehntelfinale über Brügge überholte die heimische Liga die Niederlande und liegt damit in der für die Vergabe der Europacup-Startplätze maßgeblichen UEFA-Fünfjahreswertung an der elften Stelle.

Sollte diese Platzierung bis Sommer gehalten werden, wäre Österreichs Meister der Spielzeit 2019/20 fix im Hauptbewerb der Königsklasse, sofern sich der Champions-League-Sieger in der Saison 2019/20 über die nationale Meisterschaft für die Eliteliga qualifiziert. Dieses Szenario gilt auch schon für die laufende Saison.

Ajax hat es in der Hand

Die Niederländer sind nur noch mit einem Club im Europacup dabei. Ajax Amsterdam verlor das Achtelfinal-Hinspiel vor eigenem Publikum gegen Real Madrid mit 1:2. Sollte Ajax das Retourmatch in Spanien nicht gewinnen, würde Österreich nicht mehr hinter die „Oranjes“ zurückfallen. Selbst bei einer Sensation im Estadio Bernabeu könnte Salzburg mit weiteren Europa-League-Erfolgen Ajax in Schach halten.

Theoretische Gefahr von hinten droht Österreich noch durch Tschechien. Allerdings müsste der letzte verbliebene Vertreter Slavia Prag wohl schon die Europa League gewinnen, um die rot-weiß-rote Liga noch hinter sich zu lassen.

Bundesliga

SKN St. Pölten hat den zu Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem Nordkoreaner Pak Kwang Ryong um ein Jahr bis Sommer 2020 verlängert. Das gab der aktuelle Tabellendritte am Freitag vor dem Frühjahrsauftakt in der Liga bekannt.

Kwang Ryong Pak (St.Poelten)
GEPA/Florian Ertl

Der 26-jährige Stürmer verbuchte in bisher 37 Pflichtspielen für die Niederösterreicher sechs Tore und sechs Assists.

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Handball

Der frühere Handball-Serienmeister Bregenz hat am Freitag in der vierten Bonusrunde der spusu Liga den ersten Sieg gefeiert. Die Bregenzer entschieden das 91. Ländle-Derby gegen Hard mit 26:25 (12:13) für sich. Der Rekordmeister ging erst in der 57. Minute erstmals in Führung und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

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Volleyball

Das Finale im österreichischen Volleyball-Cup der Herren bringt eine Neuauflage des Vorjahrs. Titelverteidiger SG VCA Amstetten und Gastgeber UVC Graz treffen am Samstag (20:25, live ORF Sport +) aufeinander.

Im Halbfinale am Freitag besiegte Amstetten Zweitligist Sportunion St. Pölten mit 3:1, Graz setzte sich gegen Weiz mit 3:0 durch. Im Vorjahr hatte sich Amstetten im Endspiel durchgesetzt. Die Niederösterreicher gehen nun auf ihren fünften Cuptitel, den vierten in Serie, los.

Das Damen-Finale (17:25, live in ORF Sport +) bestreiten die ATSC Wildcats Klagenfurt und ASKÖ Linz/Steg. Die Kärntnerinnen besiegten Perg mit 3:0, die Linzerinnen entthronten UVC Graz mit 3:2.

Chronik

Robert Kraft, Eigentümer von NFL-Champion New England Patriots, ist wegen Anstiftung zur Prostitution in zwei Fällen angeklagt worden. Das gab die Polizeibehörde von Florida am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Der 77-jährige Kraft, gegen den ein Haftbefehl ausgestellt wird, ist einer von mehr als zwei Dutzend Personen, die im Zuge der Untersuchung genannt wurden.

Robert Kraft, Besitzer der New England Patriots
APA/AFP/Getty Images/Brett Carlsen

Kraft soll laut US-Medienberichten Gast in einem Spa in Jupiter (Florida) gewesen sein. Gegen das Etablissement wurde seit vergangenem Oktober wegen Menschenhandels ermittelt. Wie die Polizei berichtete, gibt es belastende Videos.

Kraft bestreitet Fehlverhalten

In einer Mitteilung erklärte ein Sprecher von Kraft, man bestreite kategorisch, dass dieser in illegale Handlungen verwickelt sei. Da es ein laufendes Verfahren sei, werde es keine weiteren Äußerungen geben. Die NFL teilte mit, sie habe die Ermittlungen zur Kenntnis genommen und beobachte die Entwicklung.

Seit der Übernahme von Kraft vor 25 Jahren haben sich die Patriots zum erfolgreichsten Team der NFL aller Zeiten gemausert. Der Erfolg über die Los Angeles Rams Anfang Februar war der sechste Titelgewinn.

Golf

Golfprofi Sepp Straka hat sicher den Cut der mit drei Millionen US-Dollar dotierten Puerto Rico Open in Rio Grande geschafft. Der 25-Jährige aus Wien, der nach der Auftaktrunde Zweiter gewesen war, benötigte am Freitag nach einem Doppelbogey zu Beginn 73 Schläge und hielt damit zur Halbzeit bei einem Gesamtscore von 140. Damit war Straka vorerst Zehnter, die zweite Runde ist aber noch im Gange.

Skibergsteigen

Daniel Zugg hat für Österreich den ersten Weltcup-Sieg im Skibergsteigen in der allgemeinen Klasse errungen. In Songhua nahe der chinesischen Provinzhauptstadt Jilin setzte sich der Vorarlberger im Sprint vor dem Deutschen Anton Palzer und dem Spanier Marc Pinsach durch. Jakob Herrmann als Vierter und Armin Höfl als Fünfter rundeten das starke ÖSV-Ergebnis ab.

Skibergsteiger Daniel Zugg
ÖSV

„Toni Palzer hat im Finale extrem attackiert. Als ich in der letzten Tragepassage mit ihm gleichzog, wusste ich, dass es sich heute ausgehen kann. Die Abfahrt kam mir zugute, habe in der Zielkurve gesehen, dass Toni hinter mir ist, und konnte so meinen ersten Weltcup-Sieg feiern“, sagte der 26-jährige Zugg. Saisonhöhepunkt sind die Weltmeisterschaften von 10. bis 16. März in Villars in der Schweiz.