Tennis

Federer/Djokovic verlieren Doppel bei Laver-Cup

Roger Federer und Novak Djokovic haben das abschließende Doppel am ersten Tag des Rod-Laver-Cups in Chicago verloren. Das europäische Duo musste sich am Freitag (Ortszeit) der für das Team Welt spielenden Paarung Kevin Anderson (RSA) und Jack Sock (USA) mit 7:6 (7/5) 3:6 6/10 geschlagen geben.

Novak Djokovic und Roger Federer beim Doppel im Laver Club in Chicago (Illinois)
APA/AFP/Clive Brunskill

Federer und Djokovic spielten zum ersten Mal gemeinsam in einem Doppel. „Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ebenso wie Roger wollte ich die Partie natürlich gewinnen, aber unsere Gegner haben einige großartige Schläge gezeigt“, erklärte der Serbe, der im dritten Game des ersten Satzes Federer nach einer Vorhand am Rücken traf.

Für die Weltauswahl von John McEnroe war es der erste Punkt im vierten Match. Die ersten drei Einzel des Tages konnten die Europäer mit Coach Björn Borg allesamt für sich entscheiden. Grigor Dimitrow (BUL) ließ Francis Tiafoe (USA) mit 6:1 6:4 keine Chance. Kyle Edmund (GBR) setzte sich gegen Sock mit 6:4 5:7 10/6 durch, David Goffin (BEL) gewann gegen Diego Schwartzman (ARG) 6:4 4:6 11/9.

Investor Kosmos plant hochdotierten „Majesty Cup“

Großinvestor Kosmos mit Fußballstar Gerard Pique an der Spitze sorgt nach der Davis-Cup-Reform mit der nächsten Idee für Aufsehen. In der Woche gleich nach den US Open soll der „Majesty Cup“ aus der Taufe gehoben werden. 64 Spieler kämpfen um einen Siegerscheck in Höhe von 10 Millionen Dollar.

Preisgeld nur für Sieger

Laut dem Konzept, das am Freitag in diversen britischen Medien (u. a. „The Telegraph“) aufgetaucht ist, soll es kein Preisgeld für die 63 anderen Spieler geben. Nur derjenigen, der nach sechs Runden als Turniersieger feststeht, soll die Gesamtdotation von unglaublichen, umgerechnet 8,5 Mio. Euro kassieren. Ein derartiges Preisgeld übertrifft sogar die Grand-Slam-Siege bei Weitem – so haben zuletzt die US-Open-Champions im Einzel jeweils 3,8 Millionen Dollar (aktuell 3,23 Mio. Euro) kassiert.

Damit dürfte auch die Idee vom Tisch sein, die eigentlich freie Woche nach den US Open zur Vorverlegung des neuen Davis-Cup-Finalturniers zu nutzen, die Pique selbst noch angeregt hatte.

Fußball

Stuttgart wartet weiter auf ersten Sieg

Der VfB Stuttgart wartet auch nach dem fünften Pflichtspiel der Saison auf den ersten Sieg. Am Freitagabend kamen die Stuttgarter zum Auftakt des vierten Spieltages der deutschen Bundesliga gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus. Vor 54.410 Zuschauern und Zuschauerinnen in der Mercedes-Benz-Arena blieb der VfB in der Liga zum dritten Mal ohne Treffer und droht am Wochenende auf einen Abstiegsrang abzurutschen.

Düsseldorf ist seit drei Spielen ungeschlagen und kletterte vorerst auf den achten Tabellenplatz. Für die Fortuna, bei der Kevin Stöger auf der Bank saß, war angesichts vieler Chancen sogar ein Sieg möglich. VfB-Keeper Ron-Robert Zieler musste in der zweiten Hälfte gleich fünfmal gegen Kaan Ayhan (51. und 87.), Marcel Sobottka (52.), Marvin Ducksch (62.) und Alfredo Morales (82.) rettend eingreifen.

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Schaub führt Köln an deutsche Zweitligaspitze

Louis Schaub präsentiert sich weiter in Hochform. Der österreichische Teamspieler steuerte zum 2:0 (1:0)-Sieg seines 1. FC Köln beim SV Sandhausen am Freitag ein Tor und eine Vorlage bei. In der 45. Minute traf er sehenswert zur Führung. Das 2:0 von Simon Terodde legte der 23-Jährige auf. Köln übernahm damit mit 13 Zählern vorerst die Tabellenspitze vom Hamburger SV (12).

Einen weiteren Rückschlag hat das österreichische Trio beim FC Ingolstadt erlebt. Nach dem Ausschluss von Konstantin Kerschbaumer (77./Gelb-Rot) machte Goalie Marco Knaller beim Siegestor des FC St. Pauli eine ganz schlechte Figur (82.). Thorsten Röcher wurde nach etwas mehr als einer Stunde ausgewechselt. Die „Schanzer“ sind nach sechs Spielen mit nur fünf Punkten vorerst 13.

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Spanische Liga hofft weiter auf US-Gastspiel

Die spanische Fußballliga hat die Hoffnung auf die Austragung des katalanischen Derbys Girona – Barcelona in Miami noch nicht aufgegeben."Wir denken, dass wir im Recht sind", sagte Ligapräsident Javier Tebas am Freitag. „Sie (der Verband, Anm.) sagen nicht nein, sie verlangen weitere Unterlagen.“ Zuvor hatten spanische Medien berichtet, dass der nationale Verband (RFEF) ein Veto einlegen werde.

Die Liga beruft sich auf den Präzedenzfall des im August – vom Verband – in Marokko ausgetragenen Supercups. „Es geht nicht darum, dass wir das Spiel unbedingt in Miami austragen wollen. Es handelt sich um eine strategische Maßnahme, um unsere Marke zu bewerben“, so Tebas weiter.

Medien: Verband dagegen

Davor hatten spanische Medien berichtet, dass der Verband RFEF das Duell zwischen dem FC Girona und Meister FC Barcelona verbieten werde. Das hatte etwa der Radiosender Cadena Cope am späten Donnerstagabend unter Berufung auf Verbandssprecher vermeldet.

Man wolle den Ligapräsidenten Javier Tebas im Laufe des Freitags einen Brief schicken und vom Verbot in Kenntnis setzen, wurde ein Angehöriger des Verbands zitiert. Die Begegnung in den USA sei „nicht genehmigt“ worden. Die Chancen, dass das Spiel in Miami über die Bühne geht, lägen „bei 0,0 Prozent“, hieß es.

Tabarez bleibt bis WM 2022 Uruguays Teamchef

Oscar Tabarez wird Uruguays Fußballnationalteam bis inklusive der WM 2022 in Katar betreuen. Dies verlautete der nationale Verband am Freitag.

Der 71-Jährige betreut die Südamerikaner seit 2006. In dieser Zeit gewann die „Celeste“ die Copa America (2011) und wurde WM-Vierter (2010). 2018 kam für den zweifachen Weltmeister in Russland im Viertelfinale gegen den späteren Titelträger Frankreich das Aus.

EM 2024: UEFA bewertet Deutschland besser als Türkei

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat in ihrem Evaluationsbericht zur Bewerbung um die EM 2024 Deutschland in mehreren Kategorien ein besseres Zeugnis als dem Konkurrenten Türkei ausgestellt. Sechs Tage vor der Wahl des Gastgebers der Europameisterschaft in sechs Jahren veröffentlichte die UEFA auf 44 Seiten die Bewertung der beiden Bewerbungen.

Der Kontinentalverband bescheinigte dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine „inspirierende, kreative und sehr professionelle Vision“. Auch der türkische Fußballverband erhielt eine insgesamt positive Bewertung, muss sich jedoch Kritik in mehreren Punkten gefallen lassen.

Das UEFA-Exekutivkomitee wählt am Donnerstag in Nyon den Ausrichter der Europameisterschaft 2024. Die deutsche Bewerbung ist favorisiert. Die Türkei hatte schon mehrfach kandidiert und war zuletzt für die EM 2016 nur knapp an Frankreich gescheitert.

Strafanzeige von Hoffenheim-Mäzen gegen Dortmund-Fans

Beim Duell zwischen den deutschen Bundesligisten 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund am Samstag drohen Proteste. Grund dafür ist ein Strafantrag von Dietmar Hopp gegen mehr als 30 Dortmunder Anhänger. Damit setzt sich der Hoffenheimer Mäzen gegen Schmähgesänge zur Wehr, die es im Spiel beider Teams am Ende der vergangenen Saison aus dem Gästeblock gegeben hatte.

„Es ist ein No-Go, so einen Mann, der so viel tut für die Gesellschaft, völlig losgelöst von der TSG Hoffenheim, zu beleidigen“, sagte Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann am Freitag. Gleichzeitig gilt ein Haus- und Betretungsverbot für die Beschuldigten rund um die Partie. „Sollte Hopp tatsächlich glauben, er könne uns mit seinen Verboten mundtot machen, zeigen wir ihm am Samstag, wie falsch er damit liegt“, teilte das Dortmunder Fanbündnis Südtribüne mit.

Die Beschuldigten konnten aufgrund von Videomaterial identifiziert werden. „Es wurde immer schlimmer. Irgendwann ist dann auch mal Schluss. Es ist ein klares Zeichen an jene Sorte Fans, die meint, die Kurve sei ein rechtsfreier Raum. Wer sich danebenbenimmt, muss damit rechnen, dass er bestraft wird, vorbestraft ist und einen Eintrag im Register bekommt“, sagte Hopp-Anwalt Christoph Schickhardt der „Bild-Zeitung“ (Freitag-Ausgabe).

Europa League

Zürich-Spieler Kololli stürzt bei Jubel in Stadiongraben

Eigentlich wollte Benjamin Kololli nur über seinen Siegestreffer jubeln, doch dabei stürzte der Spieler des FC Zürich mehrere Meter in den Stadiongraben.

Der 26-Jährige hatte in der Europa League bei AEK Larnaka gerade das einzige Tor beim 1:0 erzielt, als er euphorisiert erst über eine Bande und dann über eine Betonmauer sprang. Was er übersah: Direkt dahinter ging es in die Tiefe.

„Es ging etwa drei Meter runter“

„Ich habe nicht gesehen, dass da ein Loch war“, sagte Kololli dem Schweizer Fernsehsender SRF nach dem Spiel im GSP-Stadion von Nikosia am Donnerstagabend. „Es ging etwa drei Meter runter, aber ich war schon abgesprungen. Ich habe schnell gemerkt, dass mir nichts passiert ist. Keine Verletzung, alles okay.“

Benjamin Kololli (Zürich) feiert sein Torund springt über die Absperrung
Reuters/Yiannis Kourtoglou

Schnell stürmten seine Teamkollegen zu ihm und zogen den Torschützen gemeinsam aus dem Graben. Zum Schweizer „Tages Anzeiger“ sagte Zürichs Trainer Ludovic Magnin: „Wir müssen ihm danken, das bringt sicher drei bis vier Millionen Klicks auf YouTube.“ Allerdings gab Magnin auch zu: „Das war schon gefährlich, zum Glück konnten ihn die Teamkollegen wieder hochziehen.“

Bundesliga

Sturm verlängert mit Verteidiger Koch bis 2021

Vizemeister SK Puntigamer Sturm Graz hat den Vertrag mit Rechtsverteidiger Fabian Koch frühzeitig bis Sommer 2021 verlängert. Der 29-Jährige war 2016 von der Wiener Austria zu Sturm gewechselt und zu einer verlässlichen Stammkraft avanciert. Mittlerweile hält der Tiroler bei 93 Spielen für Schwarz-Weiß.

„Fabian ist ein Dauerbrenner, auf den man sich stets verlassen kann. Mit seinen fußballerischen Qualitäten und seiner leidenschaftlichen Art und Weise, Fußball zu spielen, passt er sehr gut zum Verein“, wurde Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl in einer Aussendung der Steirer am Freitag zitiert.

Koch hat „in den letzten beiden Jahren eine sehr erfolgreiche und schöne Zeit erlebt“. Nun gelte es weiter hart für den Erfolg zu arbeiten.

Pferdesport

Kühner bei Weltreiterspielen sicher im Finale

Reiter Max Kühner hat bei den Weltreiterspielen in Tryon (USA) den Sprung in das WM-Finale der besten 25 (Sonntag, 15.45 MESZ) geschafft. Der 44-jährige Wahl-Österreicher und sein Holsteiner Hengst Chardonnay qualifizierten sich nach insgesamt drei Runden und nur einem Abwurf auf dem sensationellen zweiten Zwischenrang.

„Eine echte Überraschung“

„Ich habe das Gefühl, Chardonnay kommt von Runde zu Runde mehr in Fahrt und fühlt sich absolut wohl“, lobte Kühner seinen elfjährigen Partner. „Ich habe natürlich gehofft, das wir es ins Finale schaffen, aber dass es uns bei unserer ersten WM jetzt wirklich gelungen ist, ist eine echte Überraschung.“

Weniger Fehlerpunkte auf dem Konto als Kühner (2,97) hat vor dem Finale am Sonntag (15.45 Uhr MESZ), in das die Fehlerpunkte mitgenommen werden, lediglich die Deutsche Simone Blum mit 2,47 Zählern.

WM-Silber für Voltigierer Lindner und Wacha

Österreich hat bei den Weltreiterspielen in Mill Spring im US-Bundesstaat North Carolina die dritte Medaille erobert. Die Voltigierer Jasmin Lindner und Lukas Wacha mussten sich am Donnerstag im Pas de Deux auf Dr. Doolittle nur Silvia Stopazzini und Lorenzo Lupacchini aus Italien geschlagen geben. Lediglich 14 Tausendstelpunkte fehlten der OEPS-Paarung am Ende zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Jasmin Lindner und Lukas Wacha
OEPS/Tomas Holcbecher

Nach der Silbernen von Pepo Puch in der Para-Dressur gewann Österreichs Voltigierteam am Mittwoch Bronze im Nationenbewerb. Mit drei Medaillen haben die Sportler des Pferdesportverbands das vor den Titelkämpfen ausgegebene Ziel damit bereits erreicht.

Basketball

Nowitzki nicht mehr in Dallas-Startformation

Dirk Nowitzki wird in seiner 21. Saison in der National Basketball Association (NBA) keinen Stammplatz mehr in der Startformation der Dallas Mavericks haben. Trainer Rick Carlisle plant, den 40-jährigen Deutschen bei den Texanern in der am 17. Oktober beginnenden Spielzeit von der Bank ins Spiel zu bringen. „Das wird eine Herausforderung“, sagte Carlisle beim Medientag des Meisters von 2011 am Freitag in Dallas.

20 Jahre in Starting Five

Für Nowitzki wird das eine ganz neue Situation, denn bisher stand er in 20 Jahren bei den Mavs in 1.471 NBA-Spielen 1.440-mMal in der Anfangsformation. Ein Problem wird die neue Rolle für den Power Forward aber nicht, er bot sogar schon selbst an, sein Team als Ersatzspieler zu unterstützen. „Ich habe in den letzten Jahren immer gesagt, dass ich Teil eines siegreichen Teams sein will, und falls uns dies helfen würde zu gewinnen, dann natürlich“, sagte Nowitzki. Nach der Verpflichtung von DeAndre Jordan in diesem Sommer sei ihm klar gewesen, „dass ich jetzt von der Bank komme“.

Dirk Nowitzki (Dallas)
APA/AFP/Getty Images/Tom Pennington

Der 13-fache Allstar Nowitzki wird als erster NBA-Profi 21 Spielzeiten bei demselben Club verbringen. Ob er seine Karriere nach dieser Spielzeit beenden wird, hält er sich offen.

Handball

Bregenz rettet Remis bei Westwien

Bregenz Handball hat am Freitag zum Auftakt der vierten Runde der spusu Handball-Liga kurz vor Schluss noch einen Punkt bei Westwien geholt. Die Hausherren führten bis fünf Sekunden vor der Sirene, doch ein Wurf von Vlatko Mitkov fand sein Ziel zum 21:21-Endstand.

Westwien führt damit vorerst mit fünf Zählern einen Punkt vor Bregenz. Am Samstag gehen drei weitere Spiele in Szene, die Runde wird am Sonntag mit dem Duell Linz gegen Graz abgeschlossen.

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Eishockey

Golf

Davis-Cup

Finale Frankreich – Kroatien erneut in Lille

Der französische Tennisverband (FFT) hat sich erneut für Lille als Austragungsort für das Davis-Cup-Finale entschieden. Die Franzosen empfangen vom 23. bis 25. November im letzten Länderkampf im „Best of five“-Modus Kroatien im Stade Pierre Mauroy. Es ist schon das dritte Finale innerhalb von fünf Jahren in Lille: 2014 unterlag Frankreich der Schweiz, 2017 besiegte Frankreich Belgien.

Showdown vor über 20.000 Fans

Es wird auch der letzte Davis-Cup-Länderkampf mit Yannick Noah als Kapitän sein. Und neuerlich werden weit über 20.000 Zuschauer erwartet. 2014 wurde mit 27.448 Fans, die Zeugen des ersten Davis-Cup-Titels von Roger Federer wurden, sogar ein Zuschauerrekord für ein Tennismatch aufgestellt. 2017 waren es auch über 24.000 Anhänger. Der Belag steht noch nicht fest. Lille ist gemeinsam mit Madrid auch Kandidat für die ersten beiden Events des neuen Davis-Cup-Finalturniers, das in den kommenden beiden Jahren in Europa stattfindet.

Ski alpin

Hirscher verlängert Sponsorvertrag um zwei Jahre

Skistar Marcel Hirscher hat am Freitag in Wien den Werbevertrag mit seinem Hauptsponsor Raiffeisen um weitere zwei Jahre verlängert. Der siebenfache Weltcup-Gesamtsieger hatte erst im Juli entschieden, seine Karriere überhaupt fortzusetzen. „Das jetzt bedeutet, dass die Zusammenarbeit weitere zwei Jahre besteht. Ob mit oder ohne Skischuhe“, betonte Hirscher.

Die Unterzeichnung muss also nicht zwingend bedeuten, dass der demnächst Vater werdende, 29-jährige Doppelolympiasieger auch noch zwei Saisonen lang Skirennen fährt. Abgedreht ist auch ein 2019 ins Fernsehen kommender und sehr amüsanter TV-Werbespot zusammen mit Hermann Maier, bei dem es um Bauen und Wohnen geht. „Es war mehr Gaudi als Arbeit“, sagte Hirscher schmunzelnd.

Der Salzburger hat bereits an die zehn hochqualitative Trainingstage in den Beinen. Kommende Woche soll voraussichtlich im Pitztal der erste Saisonvergleich mit seinen ÖSV-Teamkollegen erfolgen. Die WM-Saison 2018/19 beginnt für die Herren am 28. Oktober mit dem Weltcup-Riesentorlauf in Sölden.

Radsport

Eibegger beendet Profikarriere

Der österreichische Radprofi Markus Eibegger beendet mit 33 Jahren seine Profikarriere. Das gab sein Welser Felbermayr-Rennstall am Freitag bekannt. Der mit seiner Familie in Vorchdorf in Oberösterreich lebende Steirer nehme ein Jobangebot im Bankenbereich an, hieß es in einer Presseaussendung. Sein Antreten im Teamzeitfahren der WM in Innsbruck am Sonntag war von vornherein nicht geplant.

Markus Eibegger im Julie 2017 bei der Österreich-Rundfahrt in Graz
APA/EXPA/JFK

„Nach insgesamt 14 Profijahren ist es jetzt an der Zeit, ein neues berufliches Kapitel aufzuschlagen. Ich wollte zu einem Zeitpunkt abtreten, wo ich noch voll konkurrenzfähig bin. Die Trainingsfahrten bei Regen und Nebel werden mir nicht abgehen, sehr wohl aber meine Teamkollegen und die Rennatmosphäre“, sagte Eibegger.

Zu seinen wichtigsten Siegen zählen neben dem Straßen-Staatsmeistertitel (2009) und deren vier am Berg der Gesamterfolg bei der Aserbaidschan-Tour (2016) und der Istrian Spring Trophy (2012, 2015). Seinen letzten Sieg feierte er heuer beim Bundesliga-Eröffnungsrennen in Leonding.

Motorrad

Skandalpilot Fenati verliert Lizenz bis Jahresende

Der Motorrad-Weltverband (FIM) hat dem italienischen Moto2-Piloten Romano Fenati die Lizenz bis zum Jahresende entzogen.

Fenati hatte kürzlich in Misano einem Konkurrenten während der Fahrt an die Bremse gegriffen und diesen damit in Lebensgefahr gebracht. Nationaler Lizenzentzug und der Rauswurf vom Team waren die unmittelbaren Folgen gewesen.

Vergangenen Dienstag tauchte Fenati allerdings mit seinem Rechtsanwalt im FIM-Büro in der Schweiz auf, um sich zu erklären. Man habe dem Piloten die Lizenz bis zum Ende des Kalenderjahres entzogen, verlautete die Behörde nun.

Die Rennleitung hatte Fenati zunächst nur für zwei Rennen gesperrt. Eine neue FIM-Lizenz für 2019 könne aber entsprechend dem aktuellen Regelwerk ausgestellt werden, hieß es. Dann wäre Fenati nächstes Jahr wieder startberechtigt.