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Mountainbike

Valentina Höll hat sensationell den Weltcup der Downhill-Mountainbikerinnen für sich entschieden. Die 19-jährige Salzburgerin ließ in Snowshoe ihrem Mittwoch-Triumph am Samstag den zweiten Einzel-Sieg ihrer Karriere folgen und fing damit in der Gesamtwertung die französische Favoritin Myriam Nicole noch ab, da diese zu Sturz und über Rang sieben nicht hinaus kam. Die Schweizerin Camille Balanche belegte im Endklassement Rang drei.

Höll, die erst zum vierten Mal in der Elite-Klasse den Sprung aufs Podest eines Rennens schaffte, hatte am Ende einen Vorsprung von 46 Punkten, Balanche lag 60 Zähler zurück.

Fußball

In Frankreich haben beim Erstliga-Spiel zwischen RC Lens und Meister OSC Lille am Samstagabend Fans beider Clubs das Spielfeld gestürmt und sich Raufereien geliefert.

Mehrere blutüberströmte Verletzte mussten per Krankenwagen aus dem Stadion von Lens abtransportiert werden, berichtete der Sender France bleu unter Berufung auf seinen Reporter im Stadion. Die Präfektur habe von Leichtverletzten gesprochen. Die Bereitschaftspolizei drängte die Krawallmacher zurück.

Spiel nach Krisenberatungen fortgesetzt

Nach Krisenberatungen wurde das Nordderby mit einer halben Stunde Verspätung fortgesetzt und endete mit 1:0 für die Gastgeber, bei denen der Österreicher Kevin Danso durchspielte. Lille ist Champions-League-Gegner von Salzburg und hält nach sechs Runden nur bei fünf Punkten.

Fans von Lens stürmen das Spielfeld
APA/AFP/Francois Lo Presti

Zu dem Gewaltausbruch kam es am Ende der ersten Hälfte, als Lille-Fans es auf ein Kräftemessen mit den Anhängern aus Lens ankommen lassen wollten, berichtete der Sender. Daraufhin hätten Lens-Fans das Spielfeld gestürmt. Es sei zu Raufereien gekommen, während Lille-Fans von der Tribüne aus Stadionsitze auf die gegnerischen Fans und die Polizei geworfen hätten.

Erstes Ligue-1-Duell mit Fans seit elf Jahren

Angeheizt wurde der Konflikt dadurch, dass die Fans coronavirusbedingt seit langer Zeit nun wieder ins Stadion können, berichtete der Sender France Info. Außerdem habe es erstmals seit elf Jahren ein Aufeinandertreffen der beiden rivalisierenden Clubs aus dem Norden in der Ligue 1 mit Fans gegeben. Lens war schon 2020 aufgestiegen, die Partien hatten 2020/21 ohne Zuschauer stattgefunden.

Die Auseinandersetzungen im Stade Bollaert-Delelis erinnern an die Krawalle beim daraufhin abgebrochenen Spiel OGC Nizza gegen Olympique Marseille am 22. August, als ebenfalls Fans das Spielfeld gestürmt hatten. Unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und der Androhung eines Spielabbruchs wurde die Partie in Lens jedoch fortgesetzt.

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Der frühere englische Meister Derby County, der vom Ex-Nationalspieler Wayne Rooney trainiert wird, muss Insolvenz anmelden. Man habe für den Zweitligisten und alle Tochtergesellschaften entsprechende Schritte eingeleitet, teilte der Clubvorstand mit.

Die Coronavirus-Pandemie habe den Verein finanziell so hart getroffen, dass man die laufenden Ausgaben nicht mehr decken könne. Man hofft, im Zuge des Insolvenzverfahrens eine Lösung für die Zukunft des Clubs zu finden.

Motorrad

Francesco Bagnaia, der letztes Wochenende beim Grand Prix von Aragon in Alcaniz seinen ersten MotoGP-Sieg gefeiert hat, könnte am Sonntag in Misano gleich nachlegen. Der italienische Ducati-Pilot eroberte am Samstag im Qualifying für den GP von San Marino die Poleposition.

Vor dem 14. von 18 Saisonrennen liegt Bagnaia in der WM-Wertung der Motorrad-Königsklasse auf Platz zwei, 53 Punkte hinter dem französischen Yamaha-Fahrer Fabio Quartararo, der hinter Bagnaia und dessen australischem Teamkollegen Jack Miller die dritte Startposition eroberte.

Motorrad-GP von San Marino in Misano

MotoGP, Qualifying:
1. Francesco Bagnaia ITA Ducati 1:31,065
2. Jack Miller AUS Ducati + 0,249
3. Fabio Quartararo FRA Yamaha 0,302
4. Jorge Martin ESP Ducati 0,598
5. Johann Zarco FRA Ducati 0,771
6. Pol Espargaro ESP Honda 0,858
7. Marc Marquez ESP Honda 0,870
8. Aleix Espargaro ESP Aprilia 0,872
9. Alex Rins ESP Suzuki 0,952
10. Maverick Vinales ESP Aprilia 1,056
11. Joan Mir ESP Suzuki 1,361
17. Brad Binder RSA KTM Out in Q1
Moto2, Qualifying:
1. Raul Fernandez ESP Kalex 1:36,264
2. Sam Lowes GBR Kalex + 0,351
3. Augusto Fernandez ESP Kalex 0,524
4. Remy Gardner AUS Kalex 0,597
5. Aron Canet ESP Boscoscuro 0,605
6. Jorge Navarro ESP Boscoscuro 0,664
7. Xavier Vierge ESP Kalex 0,664
8. Marco Bezzecchi ITA Kalex 0,757
9. Fabio di Giannantonio ITA Kalex 0,907
10. Lorenzo Dalla Porta ITA Kalex 0,928
Moto3, Qualifying:
1. Romano Fenati ITA Husqvarna 1:41,756
2. Dennis Foggia ITA Honda + 0,257
3. Niccolo Antonelli ITA KTM 0,264
4. Andrea Migno ITA Honda 0,343
5. Jaume Masia ESP KTM 0,355
6. Xavier Artigas ESP Honda 0,515
7. Riccardo Rossi ITA KTM 0,520
8. Elia Bartolini ITA KTM 0,796
9. Pedro Acosta ESP KTM 0,802
10. Carlos Tatay ESP KTM 0,810
12. Sergio Garcia ESP GasGas 0,931
22. Maximilian Kofler AUT KTM Out in Q1

Mehr dazu in Motorrad-WM 2021

Triathlon

Ein beim Triathlon-WM-Serien-Auftakt 2021/22 in Hamburg in den Einzelrennen im Einsatz gewesenes ÖTRV-Trio hat am Samstag Plätze in den Top 20 verpasst. Alois Knabl wurde bei den Männern nach 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen in 53:54 Min. unmittelbar und eine Sekunde vor seinem Landsmann Leon Pauger 22., Lisa Hauser bei den Frauen in knapp einer Stunde 25. Es gewannen die Deutschen Tim Hellwig 46 Sek. vor Knabl bzw. Laura Lindemann 1:37 Min. vor Hauser.

Auf den weiteren Podestplätzen landeten die Franzosen Paul Georgenthum (gleiche Zeit) und Leo Bergere (+1 Sek.) bzw. die Neuseeländerin Nicole van der Kaay (+4) und die US-Amerikanerin Summer Rappaport (+9).

Am Sonntag (14.40 Uhr) geht es auch für die Österreicher in den Mixed-Bewerb, die Kärntnerin Sara Vilic komplettiert das ÖTRV-Quartett. Bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio war die rot-weiß-rote Mixed-Teilnahme wegen einer Verletzung von Lisa Perterer nicht zustande gekommen.

Im Rahmen der Halb-Ironman-WM (70.3) in St. George/Utah kam der Österreicher Paul Ruttmann am Samstag auf Rang acht. Sein Rückstand auf den siegreichen Kanadier Lionel Sanders betrug nach rund 3:45 Std. 6:51 Min.

Basketball

Rasid Mahalbasic hat sich beim Comeback in der spanischen ACB mit einem Double-Double eingestellt. Der ÖBV-Center markierte beim 92:73 von Aufsteiger CB Breogan aus Lugo gegen Teneriffa in der ersten Runde der neuen Saison in der stärksten europäische Basketballliga je zwölf Punkte und Rebounds. Erfolgreichster Werfer des Clubs aus Galicien war der NBA-erfahrene Dzanan Musa mit 25 Zählern.

Mahalbasic war in 25:27 Minuten Einsatzzeit zweitbester Scorer und stärkster Mann an den Brettern seines Teams. Er hatte bereits 2016/17 in Spanien gespielt, damals für Real Betis Sevilla. Lugo ist die 13. Station im Ausland für den 30-jährigen Klagenfurter.

Segeln

Laura Farese und Matthäus Zöchling sind bei den Segel-EM vor Thessaloniki weiter auf Kurs in Richtung Top-Ten-Platzierung. Am Samstag schaffte das burgenländische Nacra-17-Duo nach einem zwölften Rang den fünften Platz und liegen damit in der Gesamtwertung weiterhin auf Position neun.

Am Sonntag stehen noch zwei Wettfahrten der Final Series an, danach qualifizieren sich die besten zehn Boote für das abschließende Medal Race.

Dorthin wollen auch Keanu Prettner und Jakob Flachberger bei den 49ern. Die beiden kamen nach ihrem Wettfahrtsieg tags zuvor allerdings diesmal nicht über die Ränge 15, 24 und 9 hinaus und befinden sich auf dem achten Gesamtrang. In der 49erFX-Klasse rangieren Laura Schöfegger und Lisa Farthofer auf Position 17.

Eishockey

Im Kampf um einen Platz im Team der Minnesota Wild in der kommenden Saison hat Österreichs Eishockey-Jungstar Marco Rossi zumindest aufgezeigt. Der Vorarlberger, der am Donnerstag 20 Jahre alt wird, steuerte in der Nacht zum Samstag in einem Testspiel einen schönen Treffer für das Farmteam der Wild in der American Hockey League, Iowa Wild, bei. Die NHL-Saison beginnt am 12. Oktober.

Hockey

Der Deutsche Robin Rösch ist als Nachfolger von Hans Szmidt neuer Chefcoach der österreichischen Hockey-Nationalmannschaft der Männer. Rösch war u. a. Europacup-Sieger mit den Frauen von Den Bosch und coachte das niederländische Frauen-Nationalteam zum Hallen-WM-Titel 2015. Er wird seine neue Aufgabe neben seiner Funktion als Sportdirektor bei Frankfurt 1880 ausüben und im Oktober mit der WM-Qualifikation aufnehmen.

Indes ist ÖHV-Präsident Walter Kapounek am Samstag für weitere vier Jahre als Vizepräsident des Europäischen Verbandes (EHF) wiedergewählt worden. „Meine wichtigsten Ziele sind eine zukunftsträchtige Weiterentwicklung der Wettbewerbsstruktur und eine Verbesserung der Kooperation und Abstimmung mit der FIH (Weltverband, Anm.)“, wurde Kapounek in einer Aussendung zitiert.

Kletter-WM

Die Boulder-Finale bei den Kletterweltmeisterschaften in Moskau finden ohne österreichische Beteiligung statt. Johanna Färber und Franziska Sterrer belegten am Samstag im Halbfinale nur die Ränge 19 und 20 und verpassten damit die Medaillenentscheidung am Abend, in der die US-Amerikanerin Natalia Grossman vor der Italienerin Camilla Moroni triumphierte. Bei den Männern hatte es am Freitag kein Österreicher ins Halbfinale geschafft.

„Leider sollte es heute einfach nicht sein. Ich habe nicht gut in die Runde gefunden und bin irgendwie nicht richtig reingekommen, obwohl ich mich körperlich eigentlich gut gefühlt habe“, zeigte sich Färber nach dem Semifinale ratlos. So erging es auch Sterrer: „Ich weiß noch nicht genau, wieso es nicht so gut funktioniert hat, das werden wir noch analysieren. Es ärgert mich, weil ich mir schon zugetraut hätte, die Boulder zu lösen.“

Österreichs Paraclimbing-Team hat am Freitag bei der WM in Moskau für die ersten Medaillen gesorgt. Angelino Zeller (Klasse RP1) holte wie schon 2019 die Goldmedaille und verteidigte erfolgreich seinen Weltmeistertitel, Edith Scheinecker (B2) gewann die Silbermedaille, Katharina Ritt (RP3) komplettierte mit Bronze den Medaillensatz.

Paraclimber Angelino Zeller
KVÖ/Wilhelm
Angelino Zeller ließ sich nicht beirren und kletterte zu Gold

Zeller erreichte auf der Route auf der Speedwand 39+ Griffe und damit klar mehr als der zweitplatzierte US-Amerikaner Tanner Cislaw (26+). "Als ich bei der Besichtigung rausgekommen bin und gesehen habe, dass unsere Route auf der Speedwand ist, habe ich mir gedacht: ‚Wollen mich die ärgern?‘“.

Da der querschnittgelähmte Steirer in seiner Klasse gegen Athleten mit Beinfunktion antreten muss, sind flache Gelände wie die Speed-Wand ein klarer Nachteil für ihn. Der 25-Jährige ließ sich davon aber nicht beeinflussen. „Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass es für Gold reichen würde und war richtig überrascht. Deswegen hat diese Medaille einen ganz besonderen Stellenwert.“

Edith Scheinecker
KVÖ/Wilhelm
Edith Scheinecker durfte sich über Silber freuen

Scheinecker, die 2019 bei der WM in Briancon Bronze gewonnen hatte, fügte ihrer Medaillensammlung WM-Silber hinzu. Mit starken 40+ an Griffen war nur die Britin Abigail Robinson, die das Top erreichte, vor der Oberösterreicherin.

Paraclimberin Katharina Ritt
KVÖ/Wilhelm
Katharina Ritt auf dem Weg zu Bronze

Für Ritt bedeutete Bronze die erste WM-Medaille ihrer Karriere. „Vor einigen Wochen wusste ich nach meiner Verletzung gar nicht, ob ich in Moskau dabei sein kann. Jetzt die Medaille um den Hals zu haben ist überwältigend. Ich habe mich auf der Wand richtig gut gefühlt.“

Handball

Die Handballer von Schwaz haben am Samstag mit einem 32:30-Heimsieg gegen Westwien zu Hard und Bregenz an der Spitze der HLA-Meisterliga aufgeschlossen. Das Trio hält nach drei Runden bei jeweils fünf Punkten, die noch makellosen Fivers aus Wien-Margareten können aber am Sonntag im Heimspiel gegen Krems vorbeiziehen. Im zweiten Samstag-Spiel holte Linz bei Vöslau mit einem 34:25 seine ersten Punkte.

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Kanu

Die Flachwasser-Kanutinnen Ana Roxana Lehaci und Viktoria Schwarz haben am Samstag bei den Sprint-Weltmeisterschaften in Kopenhagen im Kajak-Zweier Edelmetall klar verpasst.

Die Oberösterreicherinnen belegten im Finale über 200 m mit 1,37 Sekunden Rückstand auf die russischen Siegerinnen Kristina Kovnir/Anastasija Dolgowa Rang sieben. Im 500-m-Finale wurden Lehaci/Schwarz Neunte und somit Letzte, über sechs Sekunden hinter den siegreichen Ungarinnen Danuta Kozak/Tamara Csipes.

Pferdesport

Der Franzose Olivier Robert hat den Großen Preis bei der Global-Champions-Tour-Etappe in Rom gewonnen. Im Stechen des mit 300.000 Euro dotierten Springens zeigte er am Samstag auf Vangog Du Mas den schnellsten fehlerfreien Ritt und siegte vor der schwedischen Team-Olympiasiegerin Malin Baryard-Johnsson auf Indiana und dem Schweizer Bryan Balsiger auf Twentytwo des Biches.

Der für Österreich startende Bayer Max Kühner war nicht am Start, ist nach 13 von 15 Bewerben Sechster. Kühner ist an diesem Wochenende beim CHIO in Aachen dabei. Am Samstag belegte er im Preis von Nordrhein-Westfalen nach zwei Umläufen Rang sechs und in einer Springprüfung mit Siegerrunde Platz acht – jeweils auf Eic Coriolis Des Isles.

Tischtennis

Ein österreichisches Trio ist am Samstag beim Europa-Top-16 in Thessaloniki spätestens im Viertelfinale ausgeschieden. Die topgesetzte Sofia Polcanova hatte die Startrunde mit einem 4:2 gegen die Portugiesin Jieni Shao überstanden, unterlag aber der Deutschen Nina Mittelham 1:4. Schon im Achtelfinale ausgeschieden sind Daniel Habesohn und Robert Gardos gegen den Deutschen Patrick Franziska bzw. den Franzosen Emmanuel Lebesson.

Habesohn lieferte dem als Nummer drei eingestuften Franziska einen guten Kampf, lag nach Rückstand in Sätzen 2:1 und 3:2 in Front, musste den entscheidenden siebenten Satz aber auf 17 abgeben. Der Wiener vergab zwei Matchbälle, ehe der Weltranglisten-18. auf der anderen Seite der Platte seinen siebenten zum 4:3 nutzte. Gardos musste im Streben nach einem Da Capo von Vorjahresrang drei einem 0:2- und 1:3-Rückstand nachlaufen, verlor schließlich 2:4.

Baseball

Das österreichische Baseball-Nationalteam der Männer ist bei der Europameisterschaft im Piemont auf Rang elf gekommen. Diese insgesamt zweitbeste rot-weiß-rote Platzierung bei einem internationalen Großereignis nach Rang zehn bei der vergangenen EM wurde am Samstag durch einen 5:0-Sieg gegen Schweden fixiert. In sechs Spielen gab es je drei Siege und Niederlagen.

Golf

Sepp Straka hat am Freitag nach einer äußerst schwachen Runde beim PGA-Turnier Fortinet Championship im kalifornischen Napa Valley den Cut klar verpasst. Der Austroamerikaner, der schon nach Tag eins nur auf Platz 104 gelegen war, benötigte für die zweite Runde gleich 79 Schläge, also sieben über Par, und verpasste den Cut gleich um zehn Schläge.

In Führung liegt im Silverado Country Club der US-Amerikaner Maverick McNealy mit zwölf unter Par.