Die Partnerschaft zwischen der Österreichischen Sporthilfe und den Lotterien ist am Mittwoch in ihr zweites Vierteljahrhundert gegangen. Zwar besteht die Kooperation „erst“ seit 24 Jahren, ein neuer, im Wiener Lotterien-Studio 44 unterzeichneter Vertrag über zwei Jahre weist aber den Weg in die zweiten 25 Jahre. Nach dem Silberjubiläum gilt der Blick schon der „Goldenen Hochzeit“ im Jahr 2036.
„Die Sporthilfe und die Lotterien sind nun 25 Jahre glücklich vereint“, resümierte ÖOC-Präsident Karl Stoss in seiner Funktion als erster Sporthilfe-Vizepräsident. Seit Gründung der Lotterien im Jahr 1986 beläuft sich die Unterstützung des Unternehmens für die Sporthilfe auf rund 1,2 Millionen Euro jährlich, früher waren es 15 Mio. Schilling. Damit tragen die Lotterien aktuell mehr als die Hälfte der 2,1 Millionen Euro des Sporthilfe-Volumens.
„Ein wichtiger Mosaikstein“
1,6 Mio. davon gehen an die rund 450 Athleten, in den 24 Jahren wurden mehr als 2.200 Aktive mit etwa 37,6 Mio. Euro gefördert. „Viele Spitzenleistungen wären ohne Sporthilfe nicht denkbar“, meinte Stoss und wurde darin von Ex-Rad-Ass Roland Königshofer unterstützt: „Wäre ich nach meiner ersten WM-Medaille nicht in die Weltklasse gestuft worden, hätte ich meine Karriere beenden müssen.“ Doch so ließ er noch zehn weitere WM-Medaillen folgen.
Sportminister Norbert Darabos fungiert auch als Sporthilfe-Präsident, freut sich als solcher über bisher 94 von österreichischen Athleten gewonnene Olympia-Medaillen. „Die Sporthilfe ist also ein wichtiger Mosaikstein in der österreichischen Förderpolitik“, erklärte Darabos. „Leistungen gibt es aber nicht nur mit finanziellem Background.“ Damit sprach er die Rundumbetreuung der Sportler bis ins Berufsleben an.