Basketball

Cleveland erreicht erneut NBA-Finale

Die Cleveland Cavaliers stehen zum vierten Mal en suite im Endspiel der National Basketball Association (NBA). Der amtierende Vizemeister gewann am Sonntagabend bei NBA-Rekordchampion Boston Celtics mit 87:79 und damit die „Best of seven“-Serie mit 4:3.

Matchwinner der Gäste war einmal mehr Superstar LeBron James, der auf 35 Punkte, 15 Rebounds und neun Assists kam und zum achten Mal in Serie das NBA-Finale erreichte.

Bei den Gastgebern war Rookie Jayson Tatum mit 24 Punkten am erfolgreichsten. Für die Celtics war es die erste Heimniederlage in den diesjährigen Play-offs.

Der Endspielgegner der „Cavs“ wird in der Nacht auf Dienstag im Entscheidungsmatch zwischen Grunddurchgangssieger Houston Rockets und Titelverteidiger Golden State Warriors ermittelt.

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Bundesliga

Maierhofer verlässt Mattersburg und sucht neuen Verein

Stefan Maierhofer und der SV Mattersburg gehen nach der zu Ende gegangenen Bundesliga-Saison getrennte Wege. Der auslaufende Vertrag des Ex-ÖFB-Teamstürmers wird nicht verlängert. „Der Verein hat mir mitgeteilt, dass nächstes Jahr ein bisschen verjüngt wird“, sagte der Stürmer. Der 35-Jährige ist jetzt auf Vereinssuche, seine Karriere will er noch nicht beenden.

„Ich möchte einfach noch weiter aktiv Fußball spielen, deshalb trennen sich jetzt unsere Wege“, sagte Maierhofer. Der 2,02-Meter-Mann hatte nach einem halben Jahr ohne Verein Ende Jänner 2017 bei den Burgenländern angeheuert. Diese Saison spielte er nur in der Anfangsphase eine tragende Rolle, den Großteil seiner 23 Ligapartien absolvierte er als „Joker“. Fünf Tore gelangen ihm in der Meisterschaft, zwei Tore waren es zudem in vier ÖFB-Cup-Spielen.

Kein Einsatz am Sonntag

Zu einem Abschiedsspiel im Mattersburg-Dress kam es am Sonntag nicht mehr, Coach Gerald Baumgartner wechselte Maierhofer nicht ein. „Ich hätte natürlich gerne gespielt, aber es ist halt so.“ Schmutzwäsche waschen wollte er nicht. „Die letzten eineinhalb Jahre waren wirklich eine schöne Zeit“, sagte Maierhofer. Jetzt werde sich einfach etwas Neues ergeben.

"Ich habe bis letzte Woche noch geglaubt, dass ich hier bleiben werde. Ich werde einfach schauen, welche Aufgabe interessant ist, wo ein Spielertyp, so eine Person wie ich es bin, gefragt ist, Gespräche führen, und dann wird man sehen, wohin die Reise geht. "Vertragsgespräche haben für ihn aktuell nicht oberste Priorität, da Ende Juni die A-Lizenz-Trainerabschlussprüfung ansteht. „Das ist für mich ganz wichtig, dem gilt meine volle Konzentration“, so der Ex-Rapidler.

„Sehr gute Gespräche“ zwischen Rose und Red Bull Salzburg

Aufgrund der großen Erfolge mit Red Bull Salzburg ist Trainer Marco Rose immer wieder als Trainerkandidat bei Clubs der deutschen Fußballbundesliga gehandelt worden. Die Zeichen deuten allerdings auf einen Verbleib beim österreichischen Meister, mit dem es Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung gibt.

„Wir sind in sehr guten Gesprächen, werden vielleicht in den nächsten Tagen schon etwas präsentieren. Der Urlaub wäre trotzdem entspannt gewesen, aber es ist wichtig, dass Klarheit herrscht“, sagte Rose nach dem letzten Saisonspiel am Sonntag in Wiener Neustadt. Der 41-jährige Deutsche hatte im Juni 2017 als Nachfolger von Oscar Garcia einen Zweijahresvertrag erhalten.

Sieben Salzburger und vier Grazer im Team der Saison

Im Team der Saison 2017/18 der tipico-Bundesliga scheinen sieben Spieler von Meister Red Bull Salzburg und vier von Vizemeister und Cupsieger Sturm Graz auf. Das ergab die von der Liga am Sonntag veröffentlichte Wahl unter heimischen Sportjournalisten.

Bundesliga-Team der Saison 2017/18: Siebenhandl (Sturm) - Lainer (Salzburg), Maresic (Sturm), Caleta-Car (Salzburg), Ulmer (Salzburg) - Haidara (Salzburg), Zulj (Sturm), Samassekou (Salzburg), Berisha (Salzburg) - Dabbur (Salzburg), Alar (Sturm)

Fussball-WM

Neymar „noch nicht bei 100 Prozent“

Brasiliens Superstar Neymar spürt drei Wochen vor der Fußball-WM in Russland noch immer die Nachwirkungen seiner Fußverletzung. „Ich bin immer noch nicht bei 100 Prozent“, sagte der 26-Jährige am Sonntag in Rio de Janeiro. Er fühle sich bei einigen Trainingsübungen immer noch nicht sicher, „aber es ist nichts Ernstes“, fügte der Offensivspieler von Paris Saint-Germain (PSG) hinzu.

Wegen einer Fußverletzung hat Neymar seit drei Monaten kein Spiel mehr bestritten. Sein Comeback will er nun im WM-Test gegen Kroatien in Liverpool am Sonntag geben. Das erwartet auch Teamarzt Rodrigo Lasmar. „Neymar hat in dieser Trainingswoche sehr gut trainiert“, sagte der Mediziner.

Brasiliens Nationalmannschaft wollte am Sonntag nach London reisen, um dort die Vorbereitung auf die WM in Russland fortzusetzen. Am 10. Juni sind die Brasilianer auch noch in Wien gegen die ÖFB-Auswahl im Einsatz. Das erste Spiel bei der WM bestreitet die „Selecao“ am 17. Juni gegen die Schweiz.

Salah glaubt nach Schulterverletzung an WM-Teilnahme

Liverpool-Star Mohammed Salah glaubt nach seiner schweren Schulterverletzung aus dem Champions-League-Finale gegen Real Madrid (1:3) weiter an seine Teilnahme an der Fußball-WM in Russland. „Es war eine sehr harte Nacht, aber ich bin ein Kämpfer. Ungeachtet aller Prognosen bin ich zuversichtlich, dass ich in Russland dabei sein werde, um euch alle stolz zu machen“, twitterte der Ägypter am Sonntag.

Die Nachricht kam etwa 22 Stunden nach dem Match in Kiew, in dem er nach einem Foul von Sergio Ramos nach einer knappen halben Stunde ausgewechselt werden musste. „Eure Liebe und Unterstützung wird mir die Kraft geben, die ich brauche“, wandte er sich an seine Fans. Wie die medizinische Abteilung der „Reds“ nach einem Röntgen am Samstag in Kiew mitteilte, erlitt der Torjäger eine Bänderverletzung und nicht wie zunächst befürchtet einen Bruch.

Mohamed Salah (Liverpool) hält sich schmerzverzerrt die Schulter

APA/AFP/Sergei Supinsky

Der ägyptische Verband ist nach der Diagnose optimistisch, dass sein Starstürmer bei der WM zum Einsatz kommen kann. Mit Liverpool ist abgesprochen, dass Salah zunächst zur Behandlung noch in England bleibt und später ins Trainingslager der Nationalmannschaft in Italien stoßen wird. Der endgültige WM-Kader Ägyptens wird am 4. Juni verkündet. Das erste WM-Spiel steht am 15. Juni gegen Uruguay an.

Champions League

Ermittlungen nach Morddrohungen gegen Karius

Nach Morddrohungen gegen den glücklosen Liverpool-Torhüter Loris Karius hat die britische Polizei Ermittlungen angekündigt. Der 24-Jährige hatte durch zwei Patzer dazu beigetragen, dass Liverpool am Samstagabend im Champions-League-Finale gegen Real Madrid mit 1:3 verloren hatte.

Liverpool-Goalie Loris Karius

APA/AFP/Paul Ellis

Zwar hatte sich Karius nach dem Spiel wortreich entschuldigt - einigen Fans war das aber offenbar nicht genug. Im Internet hagelte es Hasskommentare. Dabei scheuten manche Fans auch vor schweren Drohungen gegen Karius und dessen Familie nicht zurück. Eine Sprecherin der Polizei von Merseyside sagte dem „Telegraph“, die Behörden nähmen die Drohungen „sehr ernst“. In jedem einzelnen Fall werde ermittelt.

Klopp singt nach Finale mit Campino in Morgenstunden

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat nach dem verlorenen Champions-League-Finale den Fans der „Reds“ musikalisch inbrünstig Wiedergutmachung versprochen. Gemeinsam mit Toten-Hosen-Sänger Campino und Freunden schmetterte der Coach mit seiner Frau im Arm in den Morgenstunden gegen 6.00 Uhr früh nach dem 1:3 gegen Real Madrid einen Song.

Sechs Uhr morgens: From Liverpool with love.

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„Wir haben den ‚Henkelpott‘ gesehen, er war so wunder-, wunderschön, er musste leider nach Madrid, wir holen ihn nächstes Jahr zurück“, sang die illustre wie fröhliche Gruppe, zu der auch der deutsche Moderator Johannes B. Kerner gehörte. Auch eine englische Version wurde geschmettert: „We saw the European Cup, Madrid had all the fucking luck.“ („Wir haben den Europapokal gesehen, Madrid hatte all das verfluchte Glück.“)

6 a.m.: From Liverpool with love.

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Die Aufnahmen der privaten Gesangsrunde wurden am Sonntag auf dem Instagram-Account der Toten Hosen veröffentlicht. Campino ist leidenschaftlicher Liverpool- Fan. Er hat bei dem ungewöhnlichen Auftritt ein Trikot der „Reds“ an und eine Finalmedaille für das Verliererteam um den Hals. Klopp war am Sonntag mit dem Liverpool-Team um den unglücklichen Goalie Loris Karius nach England zurückgeflogen.

Fussball

Alaba lässt ÖFB-Teamtraining in Schwaz aus

David Alaba hat am Sonntagnachmittag das zweite Training des Tages der ÖFB-Nationalmannschaft in Schwaz in Tirol ausgelassen. Der 25-Jährige von Bayern München wurde infolge der Belastung der vergangenen Wochen und seiner Rückenprobleme geschont.

Alaba absolvierte laut ÖFB-Angaben ein individuelles Programm im Hotel, bei der einzigen für Montag angesetzten Einheit soll er wieder dabei sein. Das ÖFB-Team testet am Mittwoch (20.45 Uhr, live ORF eins) in Innsbruck gegen WM-Gastgeber Russland.

Hütter-Club Young Boys Bern verpasst Double

Die von Adi Hütter betreuten Young Boys Bern haben am Sonntag den Gewinn des Doubles verpasst. Der Schweizer Meister verlor das Cupfinale in seiner Heimstätte Stade de Suisse gegen den FC Zürich überraschend mit 1:2 und muss damit weiter auf den siebenten Pokalsieg warten. Thorsten Schick wurde bei den Verlierern zur Pause eingewechselt.

Young-Boys-Coach Adi Hütter

APA/Keystone/Peter Schneider

Für Hütter war es das letzte Match auf der Young-Boys-Bank - der Vorarlberger fungiert ab kommender Saison als Coach von Eintracht Frankfurt. „Der FC Zürich hat den Sieg verdient. Er war eine Spur besser, griffiger“, sagte Hütter.

Der Vorarlberger schaute trotzdem auf drei „erfolgreiche“ Jahre zurück. „Ich habe viele Bilder im Kopf. Eines der schönsten war der Umzug durch die Stadt nach dem Meistertitel. Es hat mich unglaublich bewegt zu sehen, was dieser Titel nach 32 Jahren den Menschen hier bedeutet hat“, so Hütter.

Rayo Vallecano kehrt in Primera Division zurück

Rayo Vallecano hat am Sonntag die Rückkehr in das spanische Oberhaus geschafft. Nach einer zweijährigen Absenz kehren die Madrilenen dank eines 1:0-Heimsiegs gegen Lugo in die Primera Division zurück.

Damit wird es in der nächsten Saison erstmals fünf Clubs aus Spaniens Hauptstadt in der ersten Liga geben - Real Madrid, Atletico Madrid, Getafe, Leganes und Rayo Vallecano.

Seit Montag letzter Woche steht bereits Huesca als zweiter von drei Aufsteigern fest, der Club hat diesen Sprung zum ersten Mal geschafft.

Frauen-Meister St. Pölten verliert erstmals seit 2014

Die imposante Serie von SKN St. Pölten in der Frauen-Bundesliga ist gerissen. Der Serienmeister verlor am Sonntag in der 17. und vorletzten Runde auswärts bei Sturm Graz 0:1 und damit zum ersten Mal seit einem 1:4 gegen Neulengbach am 1. Juni 2014 ein Ligaspiel. Zuvor hatte der Club 71 Partien in Folge ohne Niederlage überstanden und dabei gleich 68 Siege geholt.

Sturm sorgte durch einen Treffer von ÖFB-Teamspielerin Katharina Naschenweng (89.) erst spät für die Entscheidung. Damit misslang St. Pöltens Generalprobe für das Finale des LadiesCup am Donnerstag in Horn gegen Neulengbach, in dem das Double fixiert werden soll. Neulengbach durfte sich hingegen dank eines 4:0-Heimsieges gegen Vorderland über ein Erfolgserlebnis freuen.

Vor der letzten Runde sind die ersten vier Plätze allesamt schon fix vergeben. St. Pölten (48) setzte sich souverän vor USC Landhaus (38), Sturm Graz (34) und Neulengbach (28) durch.

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Laura Feiersinger trifft bei Sand-Sieg in Bundesliga

Laura Feiersinger hat am Sonntag in ihrem vorletzten Bundesliga-Spiel für den SC Sand ihr zweites Saisontor erzielt. Die Salzburgerin schoss beim 4:0-Heimsieg über MSV Duisburg das zwischenzeitliche 2:0 und spielte so wie Verena Aschauer durch. Das ÖFB-Duo verabschiedet sich im Sommer zum FFC Frankfurt. Nina Burger fehlte bei den Siegerinnen verletzungsbedingt.

Bei Duisburg waren Virginia Kirchberger und Barbara Dunst über 90 Minuten im Einsatz. Im Schlager der Runde besiegte Bayern München mit den Österreicherinnen Manuela Zinsberger und Carina Wenninger Meister VfL Wolfsburg mit 2:1. Beide ÖFB-Teamspielerinnen wurden über die gesamte Spielzeit eingesetzt, die zu Arsenal wechselnde Viktoria Schnaderbeck blieb Ersatz.

Die Tirolerin Katharina Schiechtl gewann mit Werder Bremen beim 1. FC Köln mit 2:0. Sarah Zadrazil besiegte mit Turbine Potsdam 1899 Hoffenheim auswärts mit 4:0, bei den Gastgeberinnen ist ÖFB-Stürmerin Nicole Billa bis Saisonende gesperrt.

Volleyball

ÖVV-Herren revanchieren sich an Mazedonien

Österreichs Volleyball-Nationalteam der Herren hat am Sonntagabend in der Silver European League in Skopje gegen Mazedonien mit 3:1 (18, -22, 20, 31) gewonnen. Damit feierte die ÖVV-Auswahl ihren zweiten Sieg im dritten Spiel der Gruppe A und wahrte die Chance auf das Erreichen des Final Four.

Die „Rückrunde“ beginnt für die Trupe von Teamchef Michael Warm am Mittwoch (20.15 Uhr) in Amstetten - und zwar wieder gegen die Mazedonier, gegen die am Sonntag eine Revanche gelang. Vor drei Jahren zog Österreich in Skopje zweimal noch relativ klar in der European League den Kürzeren, vor zwei Jahren gab es im Final-Four-Semifinale ein 13:15 im fünften Satz.

Diesmal legten die Österreicher vor und beherrschten auch den dritten Satz. Im vierten Durchgang ging es eng her und in die Verlängerung, Alexander Berger und Co. behielten aber die Nerven. Der italienische Meister mit Perugia, der am Mittwoch beim 3:0-Sieg im Kosovo gefehlt hatte, steuerte ebenso wie Challenge-Cup-Sieger Paul Buchegger 16 Punkte zum Erfolg bei.

Tabellenführer Lettland gab sich mit einem 3:0-Heimsieg gegen Kosovo keine Blöße. Da die Mazedonier als Veranstalter fix beim Final Four sind, müsste die ÖVV-Equipe für ein Endrunden-Ticket noch die Letten abfangen.

Handball

Montpellier triumphiert in Männer-Champions-League

In einem rein französischen Finale hat Montpellier am Sonntag zum zweiten Mal nach 2003 die Handball-Champions-League der Männer gewonnen. Am Sonntag setzten sich die Franzosen im Endspiel des Final Four in Köln mit 32:26 (16:13) gegen Nantes durch.

Zuvor hatte sich Paris Saint-Germain in der Neuauflage des Vorjahresfinales den dritten Rang gesichert. Frankreichs Meister setzte sich gegen den entthronten Titelverteidiger Vardar Skopje aus Mazedonien knapp mit 29:28 (14:15) durch.

Football

Raiders lösen Vikings als AFL-Spitzenreiter ab

Die Raiders Tirol haben am Sonntag in der Austrian Football League (AFL) die Tabellenführung übernommen. Die Tiroler stehen nach dem sechsten Sieg im siebenten Spiel, einem 49:28-Erfolg gegen die Rangers Mödling, ganz oben. Sie profitierten von einer 21:24-Niederlage des bisherigen Leaders Vienna Vikings gegen die Ljubljana Silverhawks. Neuer Vierter sind die Danube Dragons nach einem 38:12-Sieg bei den Bratislava Monarchs.

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Motorsport

Power erster australischer Indy-500-Sieger

Der 37-jährige Will Power hat am Sonntag als erster Australier das 500-Meilen-Rennen in Indianapolis gewonnen. Der Penske-Pilot verwies den US-Poleposition-Mann Ed Carpenter sowie den Neuseeländer Scott Dixon nach 200 Runden auf die Plätze. Power schlug bei seinem elften Antreten im Indy-Oval zu.

Will Power

APA/AFP/Getty Images/Patrick Smith

Das Rennen war von zahlreichen Unfällen geprägt. Unter anderen traf es auch den japanischen Vorjahressieger Takuma Sato. Auch Sebastien Bourdais konnte das Rennen ein Jahr nach seinem schrecklichen Unfall an diesem Ort nicht beenden. Der Franzose, wie Sato ein früherer Formel-1-Fahrer, war damals in der Qualifikation in die Mauer gekracht und hatte dabei Beckenbrüche sowie einen Bruch der rechten Hüfte erlitten.

Danica Patrick beendet Karriere mit Crash

Ausgeschieden in ihrem letzten Rennen ist zudem Danica Patrick. Die US-Amerikanerin verlor in der 68. Runde die Kontrolle über ihren Wagen, der daraufhin in die Mauer krachte und sich noch mehrmals drehte. Die 36-Jährige stieg selbstständig aus dem Fahrzeug aus und schien unverletzt.

Schon bei ihrem letzten NASCAR-Auftritt hatte Patrick kein Glück gehabt. Im Februar war sie beim 500-Meilen-Rennen in Daytona Beach in zwei andere Autos gefahren. Patrick ist die einzige Frau, die bisher ein IndyCar-Rennen gewonnen hat. 2008 triumphierte sie im japanischen Motegi.

Golf

Molinari gewinnt European-Topturnier in Wentworth

Francesco Molinari hat das hochdotierte PGA-Championship-Turnier in Surrey gewonnen. Der 35-jährige Italiener setzte sich am Sonntag beim Topevent der European Tour mit einem Gesamtscore von 271 (17 unter Par) vor dem Nordiren Rory McIlroy (273) durch. Für seinen fünften Tour-Erfolg kassierte Molinari ein Preisgeld von 1,166 Millionen US-Dollar (998.700 Euro).

Im Vorjahr hatte Molinari im noblen Wentworth Club in der Nähe von London Platz zwei belegt. Das Turnier in Surrey ist die erste Station einer Serie, die insgesamt acht Turniere umfasst. Mit höheren Preisgeldern wollen die Verantwortlichen der European Tour die Abwanderung guter Spieler zur US-PGA-Tour verhindern.

Schwab dank guter Schlussrunde Neunter in Dritec

Matthias Schwab erreichte am Sonntag dank der besten Turnierrunde beim Challenger in Dritec in Tschechien noch einen Top-Ten-Platz. Der 23-jährige Steirer spielte eine 64er-Schlussrunde (acht unter Par) und verbesserte sich damit noch vom 34. auf den neunten Rang. „Es war nicht sehr viel anders als die Runden zuvor, ich brachte die Bälle nur näher an die Fahnen und konnte die Putts in der Folge besser lochen“, sagte Schwab.

Leichtathletik

33.000 Teilnehmerinnen bei Frauenlauf im Prater

Die Niederländerin Susan Krumins hat am Sonntag den 5-km-Elitebewerb im Rahmen des 31. Österreichischen Frauenlaufs im Wiener Prater für sich entschieden. Die Zweite von 2017 setzte sich in 15:57 Minuten vor Diane Nukuri aus Burundi (16:02) und Viola Jelagat aus Kenia (16:18) durch. Vierte und beste Österreicherin wurde Nada Ina Pauer (16:20).

Insgesamt 33.000 Frauen und Mädchen aus 92 Nationen hatten für den Frauenlauf genannt.

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Triathlon

Segeln

Red Bull Sailing auf Gardasee Fünfter

Das Red Bull Sailing Team mit den zweifachen Tornado-Olympiasiegerin Roman Hagara und Hans Peter Steinacher hat am Sonntag in der Endwertung der Regatta der Extreme Sailing Series auf dem Gardasee Rang fünf belegt.

Es gewann das Team SAP Extreme Sailing. Die Dänen führen nach zwei Stationen mit 23 Punkten in der Gesamtwertung vor der Schweizer Jacht Alinghi (21), das Red-Bull-Team (16) ist Fünfter.