Eishockey

Devils melden sich im NHL-Halbfinale zurück

Die New Jersey Devils haben sich in ihrer Play-off-Halbfinal-Serie der nordamerikanischen National Hockey League (NHL) gegen die New York Rangers eindrucksvoll zurückgemeldet.

Zwei Tage nach der klaren 0:3-Heimniederlage gewannen die Devils am Montag (Ortszeit) die vierte Partie in der heimischen Arena mit 4:1 und glichen in der „Best of seven“-Serie auf 2:2 aus.

Bryce Salvador (9. Minute) und Travis Zajac (12.) hatten für die Gastgeber im ersten Drittel eine verdiente 2:0-Führung erzielt, Zach Parise zu Beginn des Schlussabschnitts im Überzahlspiel auf 3:0 erhöht (43.). Ruslan Fedotenko gelang knapp fünf Minuten vor dem Ende das erste Tor für die Rangers, deren Schlussoffensive jedoch zu spät kam. Erneut Parise sorgte mit einem Schuss ins verwaiste New Yorker Gehäuse 89 Sekunden vor der Schlusssirene für den Endstand.

In der fünften Partie stehen einander beide Vereine am Mittwoch im New Yorker Madison Square Garden gegenüber.

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Basketball

Oklahoma City beendet Titeltraum der Lakers

Die Oklahoma City Thunder stehen zum zweiten Mal in Folge im Semifinale der National Basketball Association (NBA). Das Team um Superstar Kevin Durant setzte sich am Montag (Ortszeit) zu Hause gegen die Los Angeles Lakers klar mit 106:90 durch und entschied die „Best of seven“-Serie mit 4:1 für sich. Im Finale der Western Conference treffen die Thunder ab Sonntag auf die top gesetzten San Antonio Spurs.

Orlando feuert Trainer

In der Eastern Conference feierten die Boston Celtics über die Philadelphia 76ers einen 101:85-Heimsieg und stellten in der „Best of seven“-Serie auf 3:2.

Abseits des Play-off-Geschehens stellten die Orlando Magic die Weichen auf einen Neustart. Das Team aus Florida trennte sich nach einer verkorksten Saison geprägt von internen Querelen von Trainer Stan van Gundy und Generalmanager Otis Smith.

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Erste Liga

LASK klagt bei Schiedsgericht

Der LASK hat erwartungsgemäß eine Schiedsklage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht eingebracht. Die Linzer hoffen, in dritter und letzter Instanz die Lizenz für die nächste Erste-Liga-Saison zu erhalten. „Es gibt viele gute und stichhaltige Gründe, warum wir hoffen, dass die Entscheidung revidiert wird“, sagte LASK-Anwalt Klaus Steiner. Das Urteil wird bis spätestens 31. Mai gefällt.

Lustenauer Boya für sechs Spiele gesperrt

Der Strafsenat der Bundesliga hat am Montag den Austria-Lustenau-Legionär Patrick Boya wegen einer in der letzten Runde der Erste-Liga-Saison 2011/12 begangenen Tätlichkeit für sechs Matches gesperrt. Patrick Kostner (Kapfenberg) und Jochen Fallmann (SKN St. Pölten) müssen jeweils wegen Verhinderung einer offensichtlichen Torchance ein Pflichtspiel pausieren.

Fußball

Hertha BSC beruft gegen DFB-Urteil

Das unter skandalösen Umständen zu Ende gegangene Relegationsspiel der deutschen Bundesliga zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC wird nicht wiederholt. Das teilte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Montag in Frankfurt mit.

Der Einspruch wurde als unbegründet abgewiesen, sagte der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz. Hertha BSC wird gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts Berufung einlegen. Das sagte Hertha-Anwalt Christoph Schickhardt am Montag in Frankfurt/Main. Nächsthöhere Instanz ist nun das DFB-Bundesgericht.

„Kann Urteil nicht verstehen“

„Ich kann das Urteil nicht verstehen. Der Richter hat von einem positiv besetzten Platzsturm gesprochen. Muss es denn Verletzte geben? Die, die als Erste über den Zaun geklettert sind, waren keine Kinder“, sagte Schickhardt in der DFB-Zentrale.

Das DFB-Sportgericht hatte sich am Freitag nach mehr als sechsstündiger Beweisaufnahme vertagt. Hertha hatte nach der 2:2 ausgegangenen Partie in Düsseldorf Protest eingelegt. Weil Fortuna-Anhänger schon vor dem Abpfiff den Rasen gestürmt hatten, hatte Schiedsrichter Wolfgang Stark das Spiel für 21 Minuten unterbrochen. Als die Fans den Rasen wieder verlassen hatten, pfiff der Referee die Partie noch einmal für 93 Sekunden an. Einen Tag später legte die Hertha Einspruch ein.

Ermittlungen gegen Spieler

Zusätzlich zu diesem juristischen Streit ermittelt der DFB-Kontrollausschuss unter DFB-Chefankläger Anton Nachreiner gegen die Hertha-Spieler Lewan Kobiaschwili, Thomas Kraft, Andre Mijatovic und Christian Lell.

Kobiaschwili soll Schiedsrichter Stark nach dem Schlusspfiff geschlagen haben, die anderen Profis sollen ihn bedrängt und beleidigt haben. Auch Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz droht eine Strafe, weil er im Innenraum des Stadions ein bengalisches Feuer in der Hand hielt.

Torres will Klarheit über Zukunft bei Chelsea

Champions-League-Sieger Chelsea könnte seine zwei Topstürmer verlieren. Neben Finalheld Didier Drogba überlegt auch Fernando Torres seine Zukunft beim Londoner Club. Der im Endspiel von München nur eingewechselte spanische Teamspieler will offenbar nach einem Gespräch mit den Vereinsverantwortlichen entscheiden, ob er bleibt oder geht.

„Ich muss wissen, was passieren und welche Rolle ich innerhalb des Teams einnehmen soll“, sagte Torres in einem Interview mit der spanischen Zeitung „As“ (Onlineausgabe), „und dann muss ich beurteilen, ob es sich lohnt zu bleiben.“ Torres war Anfang 2011 vom Premier-League-Rivalen FC Liverpool an die Stamford Bridge gewechselt.

Drogba vor dem Abschied

Chelsea könnte nach dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte vor einem Umbruch stehen. Neben der Zukunft von Erfolgscoach Roberto di Matteo, der bisher interimistisch amtierte, ist vor allem der Verbleib von Drogba fraglich. Der Ivorer möchte einen Zweijahresvertrag, während sich Chelsea nur eine Verlängerung für eine Saison vorstellt.

Der 34-Jährige hatte mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 und dem entscheidenden Elfmeter am Samstag im Finale gegen Bayern München Chelsea zum ersten Triumph in der Champions League geschossen. Denkbar ist, dass Torres bereits auf einen Abgang Drogbas spekuliert, um dann seine Rolle zu übernehmen.

Mihajlovic neuer serbischer Teamchef

Der ehemalige Teamspieler Sinisa Mihajlovic ist am Montag für zwei Jahre zum serbischen Teamchef ernannt worden. Der 43-Jährige tritt die Nachfolge von Wladimir Petrovic an, der im Oktober des Vorjahres nach der verpassten Qualifikation Serbiens für die EM entlassen worden war.

Mihajlovic spielte als Verteidiger lange Zeit in Italien (1992 bis 2006) für AS Roma, Sampdoria Genua, Lazio Rom und Inter Mailand, wo er von 2006 bis 2008 auch als Assistent von Roberto Mancini fungierte. Zuletzt hatte er Bologna, Catania und Fiorentina betreut, wo er im vergangenen November entlassen worden war.

Abidal nach Lebertransplantation aus Spital entlassen

Der Franzose Eric Abidal darf nach einer Lebertransplantation das Spital in Barcelona verlassen. Der FC Barcelona gab am Montag bekannt, dass der Abwehrspieler nach der am 10. April vorgenommenen Operation dafür von den Ärzten grünes Licht bekommen habe. Der 32-jährige Nationalspieler muss sich aber regelmäßig Kontrolluntersuchungen unterziehen.

Livestream

Schwimm-EM in Debrecen ab 16.55 Uhr

Die Final-Entscheidungen bei der Langbahn-EM der Schwimmer in Debrecen sind am Dienstag ab 16.55 Uhr live in OF Sport + und im Livestrea zu sehen.

Hockey

Laskowski zum Interimsteamchef befördert

Der Österreichische Hockeyverband (ÖHV) hat nach der Trennung von Teamchef Frank Hänel den bisherigen Assistenten Tomasz Laskowski interimistisch mit der Führung des Herren-Nationalteams beauftragt. „Ich freue mich sehr, dass mir der Verband das Vertrauen entgegenbringt, diese Aufgabe zu übernehmen“, sagte Laskowski, der den vom Vorgänger eingeschlagenen Weg fortsetzen will.

Laskowski kam 1999 als polnischer Teamspieler nach Österreich und übernahm bei der SV Arminen die Position des Spielertrainers. Ab 2002 spielte er für das österreichische Nationalteam, parallel dazu begann er seine Trainerlaufbahn im ÖHV. Seit 2004 war er Kotrainer des A-Teams.

Olympia

Alkoholverbot für Russisches Haus in London

Trocken an der Themse: Ausgerechnet Offizielle, Sportler und Sponsoren aus dem Wodka-Land Russland müssen bei den Olympischen Spielen in London auf Alkohol verzichten. Das habe die Regierung in Moskau angeordnet, berichtete die Tageszeitung „Kommersant“ (Montag-Ausgabe).

Offiziell hieß es, Alkohol sei nicht mit den olympischen Werten vereinbar. Der wahre Grund sind aber offenbar Alkoholexzesse im Russischen Haus während der Winterspiele 2010 in Vancouver, die mit als Grund für das schlechte Abschneiden der russischen Mannschaft gelten.

Fußball-EM

Spanien-Teamchef Del Bosque nominiert Chelsea-Stars

Zwei Tage nach dem Gewinn der Champions League mit dem FC Chelsea sind Fernando Torres und Juan Mata von Nationaltrainer Vicente del Bosque in den vorläufigen Kader Spaniens für die EM berufen worden.

Torres und Mata sollen am Freitag nach St. Gallen in die Schweiz reisen, wo Spanien am Samstag in einem Testspiel auf Serbien trifft. Das teilte der spanische Verband am Montag mit.

21 Spieler hatte Del Bosque am Dienstag für einen ersten Kader nominiert - zunächst niemanden, der mit seinem Verein noch ein Finale spielen durfte. Torres, Schütze des Siegestores beim 1:0 der Spanier im EM-Finale 2008 gegen Deutschland, und Mata fehlten wegen des Endspiels der Champions League am Samstag gegen den FC Bayern München.

Weiterhin fehlen alle Profis des FC Barcelona. Die Katalanen treffen am 25. Mai im spanischen Pokalfinale auf Athletic Bilbao, von dem ebenfalls noch kein Akteur nominiert wurde. Die Meldefrist der UEFA endet am 29. Mai.

Das vorläufige Spanien-Aufgebot im Überblick:

Tor: Iker Casillas (Real Madrid), Jose Reina (FC Liverpool), David de Gea (Manchester United)

Abwehr: Juanfran (Atletico Madrid), Alvaro Arbeloa (Real Madrid), Sergio Ramos (Real Madrid), Alvaro Dominguez (Atletico Madrid), Raul Albiol (Real Madrid), Jordi Alba (FC Valencia), Nacho Monreal (FC Malaga)

Mittelfeld: Xabi Alonso (Real Madrid), Santi Cazorla (FC Malaga), Jesus Navas (FC Sevilla), Benat (Betis Sevilla), Javi Garcia (Benfica Lissabon), Bruno (FC Villarreal), Juan Mata (FC Chelsea)

Angriff: David Silva (Manchester City), Alvaro Negredo (FC Sevilla), Roberto Soldado (FC Valencia), Isco (FC Malaga), Adrian (Atletico Madrid), Fernando Torres (FC Chelsea)

Polens Teamspieler verständigen sich auf Englisch

Die Spieler der polnischen Nationalmannschaft wollen sich bei der EM auf dem Feld auf Englisch verständigen. „Alle in der Mannschaft können englisch sprechen, also denke ich, dass wir uns so verständigen werden“, sagte der Bremen-Legionär Sebastian Boenisch der polnischen Nachrichtenagentur PAP.

Boenisch kann sich mit seinem schlesischen Dialekt zwar selbst mit den meisten Nationalspielern problemlos verständigen. Die aus Frankreich stammenden Ludovic Obraniak und Damien Perquis hätte allerdings noch Schwierigkeiten mit der Sprache ihrer Vorfahren.

Polen ist zusammen mit der Ukraine Gastgeber der am 8. Juni beginnenden EM. Die polnische Auswahl, die sich in Lienz auf das Turnier vorbereitet, wird erst im Laufe des Montags komplett sein: Nationaltrainer Franciszek Smuda erwartet unter anderem die Ankunft des Dortmunder Trios Robert Lewandowski, Jakub Blaszczykowski und Lukasz Piszczek.

Radsport

Sprint-Ass McEwen beendet Karriere

Australiens Radstar Robbie McEwen hat seine Karriere beendet. Der Sprint-Spezialist bestritt mit der am Sonntag zu Ende gegangenen Kalifornien-Rundfahrt sein letztes Rennen als Profi. McEwen, der Ende Juni 40 Jahre alt wird, steigt ins Management seines Teams GreenEdge ein.

Der Australier hatte bei der Tour de France 2002 das Grüne Trikot des besten Sprinters gewonnen. McEwen hat in seiner 17-jährigen Profikarriere mehr als 200 Erfolge gefeiert.

Rudern

Karlsson/Sperrer verpassen letzte Olympiachance

Sara Karlsson und Christina Sperrer haben am Montag bei der Restquoten-Regatta im Rudern in Luzern die letzte Chance auf ein Olympiaticket für London verpasst. Für das Duo von Donau und Lia Wien war der dritte Platz im Hoffnungslauf der Leichtgewichts-Doppelzweier zu wenig, der Finaleinzug wurde um 1,45 Sekunden verpasst. Nur die ersten zwei des Finales sind für Olympia qualifiziert. Am Dienstag tritt der Leichtgewichts-Doppelzweier der Männer mit Bernhard und Paul Sieber (STAW Wien) im Hoffnungslauf an.

Karlsson/Sperrer hatten nach dem ersten Viertel (500 m) sogar geführt, waren nach 1.500 Metern noch Zweite, mussten im Finish nach dem schwedischen aber auch noch das polnische Boot passieren lassen.

Golf

US-Amerikaner Dufner feiert zweiten PGA-Sieg

Der US-Amerikaner Jason Dufner hat am Sonntag die mit 6,5 Millionen Dollar dotierte Byron Nelson Championship in Irving im US-Staat Texas gewonnen.

Der 35-jährige US-Profi sicherte sich mit einem perfekten Putt über acht Meter am letzten Loch und einem Gesamscore von 269 Schlägen den Siegerscheck über 1,17 Mio. Dollar (919.739 Euro). Nach dem Erfolg im New Orleans Classic vor drei Wochen war es der zweite Triumph von Dufner auf der US-PGA-Tour.

Volleyball

Meister Hypo Tirol erneut CL-Fixstarter

Österreichs Herren-Meister Hypo Tirol hat auch in der kommenden Saison wieder einen Fixplatz in der Volleyball-Champions-League-Gruppenphase. Durch das europäische Länderranking, das die Resultate der jüngsten drei Jahre berücksichtigt, haben sich 20 Teams, darunter auch die Tiroler, direkt qualifiziert.

Der Startschuss zur CEV Champions League 2012/13 fällt am 29. Juni mit der Auslosung der Gruppen in Wien, in der 28 Teams aus 15 Ländern in sieben Vierergruppen eingeteilt werden. Am 23. Oktober 2012 stehen erste Matches der Königsklasse des europäischen Club-Volleyballs auf dem Programm.

Behindertensport

Swoboda zum dritten Mal Para-Kanu-Weltmeister

Para-Kanu-Athlet Markus Swoboda hat sich zum dritten Mal in Folge zum Weltmeister gekürt. Der beinamputierte Oberösterreicher setzte sich in Poznan (Polen) über 200 m vor Konkurrenten aus Polen und Ungarn durch. Para-Kanu ist ab 2016 in Rio de Janeiro Teil der Paralympischen Spiele.