Bundesliga

Salzburger Wolf fasst drei Spiele Sperre aus

Salzburgs Offensivmann Hannes Wolf ist am Dienstag vom Strafsenat der tipico-Bundesliga wegen rohem Spiel für drei Partien gesperrt worden.

Hannes Wolf (RBS) foult Masaya Okugawa (Mattersburg)

GEPA/Daniel Goetzhaber

Der 19-Jährige war beim 1:0-Heimsieg des Meisters am Sonntag Mattersburgs Masaya Okugawa an der Mittellinie von hinten mit aufgestellter Sohle in die Wade gerutscht und hatte Rot gesehen. Wolf nimmt die Sperre in die kommende Saison mit, sie gilt auch im Cup.

Fussball-WM

FIFA hilft gesperrtem Guerrero nicht

Der Fußballweltverband (FIFA) will nicht gegen die 14-monatige Dopingsperre von Peru-Kapitän Paolo Guerrero vorgehen, wegen der er die WM in Russland verpasst. Bei einem Treffen mit dem Spieler und Perus Verbandspräsident Edwin Oviedo habe FIFA-Präsident Gianni Infantino erklärt, dass man nicht gegen die Sanktion vorgehen könne, da sie vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) verhängt worden sei.

Peru-Kapitän Paolo Guerrero

Reuters/Guadalupe Pardo

Das teilte die FIFA der dpa nach dem Gespräch am Dienstag in Zürich mit. Guerrero war im Oktober 2017 bei einer Dopingkontrolle nach dem 0:0 im Qualifikationsspiel gegen Argentinien positiv getestet worden. Bei dem 34-Jährigen war eine in Kokatee enthaltene Substanz entdeckt worden. Nach Ansicht des Sportgerichtshofes wollte Guerrero nicht seine Leistung steigern, ihm sei aber Nachlässigkeit vorzuhalten.

Gruppengegner plädieren für Start

Die Kapitäne von Perus Gruppengegnern bei der Weltmeisterschaft hatten in einem Brief an die FIFA für eine Teilnahme Guerreros plädiert. Der Franzose Hugo Lloris, der Australier Mile Jedinak und der Däne Simon Kjaer hatten gebeten, Mitgefühl mit dem Spieler zu zeigen und die Sperre vorübergehend aufzuheben.

Die FIFA hatte Guerrero erst für 30 Tage gesperrt, dann für ein Jahr und die Strafe schließlich halbiert. Guerrero wollte vor dem CAS einen Freispruch erreichen, die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) dagegen eine Verlängerung. Der CAS als höchste sportgerichtliche Instanz verhängte schließlich die 14-monatige Sperre, auf die das bereits verbüßte halbe Jahr angerechnet wird.

Stürmerstar Kane zu Englands Kapitän bestimmt

Stürmer Harry Kane wird bei der Fußball-WM in Russland als Kapitän von Englands Nationalteam fungieren. Das wurde am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter mitgeteilt.

Der Tottenham-Angreifer hat in 23 Länderspielen zwölf Tore erzielt. Als Kapitän führte er den Weltmeister von 1966 bereits vergangenes Jahr gegen Schottland aufs Feld.

England trifft bei der WM in der Gruppe G auf Tunesien (18. Juni), Panama (24. Juni) und Belgien (28. Juni).

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ÖFB

U16-Team gewinnt Viernationenturnier in Schweden

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel hat Österreichs männliches U16-Fußballnationalteam den Sieg beim UEFA-Development-Turnier in Schweden geholt. Nach Erfolgen über die Türkei (2:0) und Irland (3:0) setzte sich die Auswahl von Trainer Manfred Zsak am Dienstag mit 2:1 gegen Gastgeber Schweden durch und entschied das Viernationenturnier für sich.

Für den Jahrgang 2002 war es der letzte Lehrgang in dieser Altersklasse. Ab Herbst bereitet sich die Auswahl auf die Qualifikation für die U17-EM vor. Die erste Qualifikationsrunde steigt im Oktober in Slowenien. Gegner sind neben dem Gastgeber auch Bulgarien und Malta. Davor stehen im September noch Tests gegen Zypern und Belgien auf dem Programm.

U21-Team setzt in Tests auf frische Kräfte

Das österreichische U21-Nationalteam testet am 31. Mai in Zell am See (14.30 Uhr live ORF Sport +) und am 3. Juni in Kuchl jeweils gegen Tschechien. Für Teamchef Werner Gregoritsch steht das Doppel vor allem im Zeichen des Testens im Hinblick auf die EM-Qualifikation, die im Herbst fortgesetzt wird.

„Einige junge Spieler, die im Laufe der Saison bei ihren Vereinen aufgezeigt haben, bekommen die Chance, sich zu beweisen“, erklärte Gregoritsch, der 23 Akteure in den Kader berief. Dieser trifft am Sonntag (27. Mai) in Flachau zusammen. Im Aufgebot stehen sechs Legionäre.

Kader U21-Nationalteam

Tor: Johannes Kreidl (1. FC Nürnberg/GER), Patrick Pentz (Austria Wien), Tobias Schützenauer (Sturm Graz)

Abwehr: Dominik Baumgartner (Wacker Innsbruck), Alexandar Borkovic (Austria Wien), Marco Friedl (Werder Bremen/GER), Fabian Gmeiner (Hamburger SV/GER), Michael Lercher (SV Mattersburg), Dario Maresic (Sturm Graz), Manuel Thurnwald (Rapid Wien), Maximilian Ullmann (LASK)

Mittelfeld: Sascha Horvath (Dynamo Dresden/GER), Marco Krainz (Austria Lustenau), Dejan Ljubicic (Rapid Wien), Sandi Lovric (Sturm Graz), Dominik Prokop (Austria Wien), Rami Tekir (FC Liefering), Wilhelm Vorsager (Admira), Hannes Wolf (RB Salzburg)

Angriff: Adrian Grbic (SCR Altach), Arnel Jakupovic (Juventus Turin/ITA), Marko Kvasina (Twente Enschede/NED), Patrick Schmidt (Admira)

Auf Abruf: Osman Hadzikic (Austria Wien), Alexander Schlager (LASK) - Marcel Canadi (Austria Lustenau), David Cancola (SC Wr. Neustadt), Julius Ertlthaler (SV Mattersburg), Petar Gluhakovic (Austria Wien), Christoph Kobald (SC Wr. Neustadt), Ivan Ljubic (SC Wr. Neustadt), Lukas Malicsek (Admira), Manuel Maranda (Admira), Christoph Rabitsch (WAC), Marko Raguz (LASK), Anthony Schmid (SC Freiburg/GER)

Fussball

Aktion scharf gegen Spielmanipulation in der Ukraine

Die ukrainische Polizei ist am Dienstag gegen Spielmanipulation im nationalen Fußball vorgegangen. Vier Tage vor dem Champions-League-Finale in Kiew zwischen Real Madrid und Liverpool führten Ermittler Razzien bei 35 Clubs durch und nahmen zumindest einen Schiedsrichter fest. 67 Prozent aller Profiteams des Landes seien Ziel der Aktion gewesen, darunter auch fünf der ersten Liga.

Durch die Operation seien fünf kriminelle Gruppen und 57 Fälle von Spielmanipulation identifiziert worden, 328 Personen seien daran beteiligt gewesen, hieß es von den Behörden. „Das ist ein historischer Tag für den ukrainischen Fußball“, sagte Andrej Pawelko, der Präsident des Nationalverbandes (FFU). „Aber es ist erst ein Anfang. Wir hoffen, dass es diesmal nicht bei den Geldstrafen bleiben wird.“

Aue gewinnt Zweitliga-Relegation gegen KSC

Der FC Erzgebirge Aue hat sich dank eines Triplepacks von Sören Bertram den Verbleib in der zweiten deutschen Fußballbundesliga gesichert und den Aufstieg des Karlsruher SC verhindert. Im Relegationsrückspiel setzten sich die Sachsen am Dienstagabend gegen die Badener mit 3:1 durch, im Hinspiel hatten sich beide Teams 0:0 getrennt.

Für Gastgeber Aue erzielte Angreifer Bertram (25., 53., 75.) alle drei Tore, ÖFB-Legionär Dominik Wydra saß auf der Bank. Für Karlsruhe hatte Fabian Schleusener (44.) den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Während der Zweitliga-16. Aue den dritten Gang in die Drittklassigkeit nach 2008 und 2015 verhindern konnte, verpasste der Drittliga-Dritte Karlsruhe nach dem Abstieg vor einem Jahr die direkte Rückkehr. Damit scheiterte im zehnten Versuch seit der Wiedereinführung der Relegation erst zum dritten Mal der jeweilige Drittligist.

Pellegrini übernimmt Traineramt bei West Ham

Der frühere Manchester-City-Coach Manuel Pellegrini wird neuer Trainer von ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic beim englischen Premier-League-Club West Ham United. Der 64-jährige Chilene unterschrieb einen Dreijahresvertrag, gaben die Londoner am Dienstag bekannt.

Pellegrini war zuletzt zwei Jahre beim chinesischen Club Hebei China Fortune tätig. Bei West Ham folgt er dem Schotten David Moyes nach, der den Club nach dem 13. Ligarang vergangene Woche verlassen hatte. „Es ist wichtig, dass wir jemanden mit Wissen und Erfahrung in der Premier League eingesetzt haben, jemanden der bereits Verständnis hat“, meinte West Hams Kovorstand David Sullivan.

Der frühere Real-Madrid-Coach Pellegrini kehrt nach zwei Jahren nach England zurück. Manchester City hatte er 2014 zum Meistertitel und zum Triumph im Ligacup geführt. Damals hatte City mit 151 Toren in allen Saisonpflichtspielen für einen Rekord in England gesorgt. 2016 machte Pellegrini nach einem weiteren Gewinn des Ligacups bei den „Citizens“ für den aktuellen Erfolgscoach Josep Guardiola Platz.

Doping

Schwergewichtsboxer Molina zwei Jahre gesperrt

Der US-amerikanische Schwergewichtsboxer Eric Molina ist wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt worden. Wie die britische Anti-Doping-Behörde am Dienstag mitteilte, wurde der 36-Jährige während des WM-Kampfes gegen den britischen Champion Anthony Joshua am 10. Dezember 2016 in Manchester positiv auf das verbotene Steroidhormon Dexamethason getestet.

Molina, der durch technischen K. o. in der dritten Runde klar gegen Joshua verloren hatte, bestritt die Einnahme der Substanz nicht und wird das Urteil nicht anfechten. Er hatte nach eigener Aussage nicht die Absicht zu betrügen und nahm regelmäßig ein Vitamin-B12-Präparat ein, das den entzündungshemmenden Stoff Dexamethason beinhaltete. Er habe die Vitaminsubstanz jedoch nicht ausreichend auf ihre Inhaltsstoffe überprüft und somit einen Fehler begangen.

Der für Freitag geplante Kampf Molinas gegen den Polen Mariusz Wach in Warschau wird als Folge der Sperre abgesagt. Molina bleibt bis zum 27. Oktober 2019 gesperrt.

Segeln

Bargehr/Mähr nähern sich bei EM Top Ten

Die österreichischen 470er-Segler David Bargehr/Lukas Mähr haben am Dienstag bei den Europameisterschaften vor Burgas in Bulgarien in der Gesamtwertung einen großen Schritt nach vorne gemacht. Mit einem Wettfahrtsieg, einem zweiten sowie einem zwölften Platz kletterten die beiden Vorarlberger im Zwischenklassement bereits auf den 13. Rang.

„Wir fühlen uns von Tag zu Tag wohler in diesem Revier und sind nur noch knapp hinter den Top-10. Am Mittwoch geben wir noch einmal Vollgas und werden alles herausholen“, zeigt sich Steuermann Bargehr vor dem finalen Tag der Qualifikation für das Medal Race motiviert. Die Führung übernahmen die Schweden Anton Dahlberg/Fredrik Bergström. Die beiden weiteren österreichischen Duos, Nikolaus Kampelmühler/Thomas Czajka und Yannis Saje/Lukas Haberl, liegen auf den Plätzen 20 bzw. 36.

Golf

15-Jähriger gibt in Atzenbrugg European-Tour-Debüt

Der erst 15-jährige Nordire Tom McKibbin wird beim Shot Clock Masters von 7. bis 10. Juni im Diamond Country Club in Atzenbrugg abschlagen. Das gaben die Organisatoren des European-Tour-Turniers am Dienstag bekannt. McKibbin gilt als eines der größten Golftalente, in Atzenbrugg wird er sein Debüt auf der European Tour geben.

Dabei wird er unter anderen auf den Spanier Miguel Angel Jimenez treffen. Der Routinier holte am Wochenende in Alabama seinen ersten Titel auf der PGA-Tour of Champions.

Eishockey

VSV holt Verteidiger Fraser aus Wien

Der Villacher SV hat sich für die kommende Saison der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) mit Jamie Fraser verstärkt. Der kanadische Verteidiger kommt von den Vienna Capitals, für die der 32-Jährige zuletzt sechs Saisonen gespielt hat.

Jamie Fraser

GEPA/Amir Beganovic

„Ich denke, hier ist uns eine super Verpflichtung gelungen. Fraser ist als absoluter Topmann in der Liga bekannt. Er ist nicht nur ein überragender Eisläufer mit gutem Schuss, sondern auch als Mensch ein super Typ“, meinte VSV-Cheftrainer Gerhard Unterluggauer über seinen achten Legionär erfreut.

Washington erzwingt siebentes Spiel im Play-off

Die Washington Capitals haben im Play-off-Halbfinale der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL einen wichtigen Heimsieg gefeiert.

Das Team aus der US-Hauptstadt gewann am Montag (Ortszeit) das sechste Spiel der Halbfinal-Serie gegen die Tampa Bay Lightning klar mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0). Die Mannschaft um Alexander Owetschkin erzwang somit ein alles entscheidendes siebentes Spiel im Finale der Eastern Conference.

Goalie Holtby glänzt mit 24 Paraden

Zweimal T. J. Oshie (26./60.) sowie Devante Smith-Pelly (51.) trafen für die Gastgeber. Washingtons Torhüter Braden Holtby feierte mit 24 Paraden seinen ersten Shut-out der laufenden Spielzeit und den vierten Play-off-Shut-out seiner Karriere.

Braden Holtby (Capitals) und Anthony Cirelli (Lightning)

AP/Pablo Martinez Monsivais

Nach Washingtons Heimerfolg steht es in der „Best of seven“-Serie 3:3 nach Spielen. Das entscheidende siebente Spiel wird am Mittwoch in Tampa im US-Bundesstaat Florida ausgetragen. Der Sieger trifft im Stanley-Cup-Finale auf die Vegas Golden Knights.

Mehr dazu in National Hockey League

Basketball

Motorsport

Marquez und Pedrosa testen Formel-1-Autos

Motorradweltmeister Marc Marquez wird demnächst ein Formel-1-Auto testen dürfen. Laut Informationen von Autosport.com wird der Spanier am 5. und 6. Juni im Rahmen eines PR-Events auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg ein Auto mit einem V8-Motor aus der Vor-Hybrid-Ära (2014) pilotieren.

Motorradweltmeister Marc Marquez

APA/AFP/Jean-Francois Monier

Auch Marquez’ Honda-Teamkollege Dani Pedrosa sowie der neunmalige Motocross-Weltmeister Tony Carioli werden in der Steiermark mit von der Partie sein. Alle drei Motorsportler haben Verträge mit dem Energy-Drink-Hersteller, der Namensgeber der österreichischen Rennstrecke ist.