Eishockey

Islanders bezwingen Red Wings in NHL

Die New York Islanders, der Club des Österreichers Michael Grabner, haben am Sonntag in der National Hockey League (NHL) im Duell zweier Spitzenteams der Eastern Conference ein Erfolgserlebnis gefeiert.

Die Islanders setzten sich am Sonntagabend gegen die Detroit Red Wings mit 5:4 durch und blieben damit auf Kurs Richtung Play-off. Der Villacher Grabner kam bei den Siegern erneut nicht zum Einsatz.

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Basketball

Güssing Knights holen erstmals Cuptitel

Die Güssing Knights haben ihren ersten österreichischen Cuptitel geholt. Die Burgenländer setzten sich am Sonntag im Finale im Multiversum in Schwechat gegen WBC Wels klar mit 90:61 (47:33) durch. Der amtierende Meister und Ligatabellenführer sorgte in den letzten vier Minuten vor der Pause für die Vorentscheidung.

Der Außenseiter aus Wels, der 2006 seinen bisher einzigen Cupsieg gefeiert hatte, hielt die temporeiche Partie 16 Minuten lang offen. Doch Ende des zweiten Viertels drehten die Knights in ihrem ersten Cupfinale so richtig auf. Dank einem 15:0-Lauf machten die Burgenländer aus einem 32:33-Rückstand bis zur Pause einen 14-Punkte-Vorsprung (47:33).

Die Weichen waren damit auf Sieg gestellt, Güssing ließ aber nicht locker. Wels kam nur noch einmal bis auf acht Punkte heran (26.), gefährden konnte es den Favoriten nicht mehr. Im letzten Viertel brachen die Oberösterreicher sogar richtiggehend ein. Topscorer der Partie war Travis Taylor mit 22 Punkten und elf Rebounds. Thomas Klepeisz überzeugte mit fünf von sechs Dreipunktewürfen und insgesamt 19 Punkten. Er wurde zum „MVP“ des Finalturniers gewählt.

ÖFB

U20-Team bestreitet WM-Test gegen Mexiko

Österreichs U20-Fußballnationalteam absolviert am Montagabend (18.00 Uhr) in Rohrbach an der Lafnitz im Rahmen der Vorbereitung auf die U20-WM in Neuseeland (30. Mai bis 20. Juni) ein freundschaftliches Länderspiel gegen WM-Teilnehmer Mexiko. Für Teamchef Andreas Heraf und seine Burschen ist dieses Match am Ende eines achttägigen Trainingslagers ein Härtetest.

„Mexiko ist Sieger der CONCACAF-Gruppe und ein ganz starker Gegner. Es ist eine Fußballnation, die ständig bei Nachwuchs-Weltmeisterschaften vertreten ist und daher viel Erfahrung hat. Vor einigen Jahren sind die Mexikaner mit der U17 Weltmeister geworden. Im Hinblick auf die WM ist es für uns ein idealer Gegner, um zu sehen, wo jeder Einzelne steht“, sagte der ÖFB-Nachwuchstrainer.

Für das U20-Team ist es gleichzeitig das letzte Vorbereitungsspiel vor der Abreise nach Neuseeland am 16. Mai. In Auckland bestreiten die Spieler am 24. Mai dann noch ein Länderspiel gegen den WM-Gastgeber. Nach dieser Generalprobe übersiedelt die Mannschaft nach Wellington, wo Ghana (30. Mai/9.00 Uhr MESZ), Panama (2. Juni/6.00 Uhr MESZ) und Argentinien (5. Juni/6.00 Uhr MESZ) Österreichs Gruppengegner sind.

U19-EM-Qualispiel gegen Italien nach Wr. Neustadt verlegt

Österreichs letztes Gruppenspiel im Rahmen des U19-EM-Qualifikationsturniers ist von der Akademie der Austria in Wien nach Wiener Neustadt verlegt worden. Das gab der ÖFB am Sonntag bekannt. Die ÖFB-Auswahl kämpft am Dienstag (13.00 Uhr) um ein Ticket für die Endrunde im Juli in Griechenland. Sie benötigt einen Sieg und Schützenhilfe von Kroatien, das gegen Leader Schottland nicht verlieren darf.

Der große Zuspruch des Publikums und der für Dienstag vorausgesagte Regen haben zur Folge, dass die UEFA die Austria-Akademie mit knapp 450 überdachten Sitzplätzen aus sicherheitstechnischen Gründen nicht zulässt. Daher hat man entschieden, die Begegnung in Wr. Neustadt auszutragen, wo rund 1.500 überdachte Sitzplätze zur Verfügung stehen. Die bisherigen Partien gegen Schottland (1:2 in Schwechat) und Kroatien (2:0 in Wr. Neustadt) sahen insgesamt über 2.500 Zuschauer.

EM-Qualifikation

Nach Skandal in Montenegro: Mutmaßlicher Täter gibt Wurf zu

Der mutmaßliche Werfer des Feuerwerkskörpers beim Skandalspiel von Podgorica hat seine Tat Medienberichten zufolge zugegeben. Der 25-Jährige war zuvor auf Videoaufzeichnungen eindeutig als Täter identifiziert worden. „Erst jetzt habe ich die Folgen des Feuerwerkwurfs begriffen“, sagte er im Beisein seines Anwalts laut den Berichten vom Sonntag.

Der 25-Jährige hatte am Freitagabend unmittelbar nach dem Anpfiff Russlands Teamtorhüter Igor Akinfejew mit einem Feuerwerkskörper am Kopf getroffen. Die EM-Qualifikationspartie von Gastgeber Montenegro gegen die Russen wurde zunächst 33 Minuten unterbrochen und nach weiteren Ausschreitungen in der 67. Minute abgebrochen. Die beiden Teams liegen in der Österreich-Gruppe punktegleich auf den Plätzen drei und vier.

Der mutmaßliche Täter entschuldigte sich bei Akinfejew, dem russischen Verband „sowie auch unserer Elf und beim ganzen Staat“. Er habe sich laut Medienberichten jedoch vor der Polizei damit verteidigt, dass er lediglich den Feuerwerkskörper aufs Spielfeld geworfen habe, der von der Zuschauertribüne zuerst auf ihm gelandet sei. Um sich zu schützen, habe er das Utensil „instinktiv“ auf das Spielfeld geworfen.

Radsport

Saxo-Tinkoff trennt sich endgültig von Teammanager Riis

Der Radrennstall Saxo-Tinkoff hat sich mit sofortiger Wirkung von Teammanager Bjarne Riis getrennt. Das teilte das Team des zweifachen Tour-de-France-Siegers Alberto Contador am Sonntag mit. Man habe den Vertrag mit Riis in gegenseitigem Einvernehmen beendet, hieß es in einer Mitteilung. Diese Woche solle die neue Teamführung vorgestellt werden.

Am Dienstag hatte Saxo-Tinkoff bereits die Suspendierung des Dänen bekanntgegeben. Der Tour-Sieger von 1996 soll vor allem beim Teameigentümer Oleg Tinkow wegen der bescheidenen Leistungen seiner Topfahrer Contador und Peter Sagan in der Kritik gestanden sein.

Riis hatte 2007 Doping gestanden, seinen Rennstall nach Finanzschwierigkeiten Ende 2013 an Tinkow verkauft und sich auf die Position des angestellten Managers zurückgezogen. Tinkow hatte angekündigt, aus Saxo-Tinkoff das beste Team der Welt zu machen. Bisher stehen aber erst zwei Saisonsiege zu Buche.

Porte gewinnt nach Paris - Nizza auch Katalonien-Rundfahrt

Radprofi Richie Porte hat als erster Australier die Katalonien-Rundfahrt gewonnen. Der Sky-Profi verteidigte am Sonntag auf einem Rundkurs in Barcelona seine knappe Gesamtführung.

Porte hatte heuer auch schon die Fernfahrt Paris - Nizza für sich entschieden. Im Mai peilt der 30-Jährige seinen ersten Erfolg beim Giro d’Italia an.

Valverde sichert sich Schlussetappe

Den Tagessieg auf der siebenten Etappe über 126,6 Kilometer sicherte sich im Massensprint Alejandro Valverde. Der Spanier verbesserte sich dank der Zeitgutschrift vier Sekunden hinter Porte noch auf Gesamtplatz zwei.

Der ehemalige Dopingsünder aus der Movistar-Mannschaft überholte mit seinem dritten Tageserfolg noch den Italiener Domenico Pozzovivo (AG2R) und seinen am Vortag gestürzten Landsmann Alberto Contador (Tinkoff).

Die Österreicher Riccardo Zoidl (Trek) und Georg Preidler (Giant), die im Laufe des stark besetzten World-Tour-Rennens mit teils guten Leistungen aufgezeigt hatten, landeten auf den Gesamträngen 22 bzw. 65. Preidler wurde 14. der Schlussetappe.

Paolini Überraschungssieger bei Gent - Wevelgem

Den Sieg bei der 77. Auflage des Klassikers Gent - Wevelgem hat sich am Sonntag nach 239,1 km der 38-jährige Italiener Luca Paolini aus dem Katjuscha-Team elf Sekunden vor dem Niederländer Nikki Terpstra gesichert. Der britische Sky-Profi Geraint Thomas wurde nach einem von vielen windbedingten Stürzen Dritter. Für Paolini ist es sein bisher wertvollster Erfolg.

Die entscheidende Phase des Rennens hatte rund 50 km vor dem Ziel begonnen, als sieben Fahrer auf der Verfolgung des belgischen Ausreißers Jurgen Roelandts waren. Das Hauptfeld hatte zu diesem Zeitpunkt mit mehreren Minuten Rückstand quasi schon aufgegeben.

Roelandts wurde 18 km vor dem Ziel gestellt, seine Verfolger machten die Entscheidung unter sich aus. Der deutsche Vorjahressieger Degenkolb landete im geschlagenen Feld, die Österreicher Matthias Brändle (IAM) und Bernhard Eisel (Sky) kamen nicht ins Ziel.

Stürze und Radwechsel weggesteckt

„Der Sieg ist eine Überraschung“, sagte Paolini. „Aber ich glaube, ich habe meine Karten am besten ausgespielt.“ Er habe gewusst, dass es seine Fluchtgefährten auf einen Sprint angelegt hatten. „Daher habe ich versucht wegzukommen.“ Auch Paolini war zweimal zu Sturz gekommen und musste sogar das Rad wechseln, nahm es aber locker. „Wir sind hier im Norden, und das ist richtiges Radfahren. Nur die Stärksten überleben.“

Die Strecke war mit neun Steigungen gespickt. Zahlreiche Kopfsteinpflaster-Passagen, Regen, Windgeschwindigkeiten von an die 90 km/h und niedrige Temperaturen machten das Rennen zusätzlich schwer. Als nächster Klassiker steht am nächsten Sonntag die Flandern-Rundfahrt auf dem Programm.

Peraud gewinnt Criterium International

Das Criterium International endete am Sonntag mit dem Gesamtsieg von Jean-Christophe Peraud. Der Franzose entschied die dritte und letzte Etappe über 189,5 km von Porto Vecchio nach Col de l’Ospedale für sich und verwies damit seinen Landsmann Thibaut Pinot um zehn Sekunden auf Rang zwei. Der Österreicher Patrick Konrad belegte sowohl im Tagesklassement als auch in der Gesamtwertung Rang 13.

Triathlon

Perterer zeigt bei WM-Serie in Auckland als Fünfte auf

Triathletin Lisa Perterer hat am Sonntag in Auckland mit Platz fünf das bisher beste Ergebnis für Österreich in einem Bewerb der WM-Serie geschafft.

Dank solider Schwimmleistung, der drittbesten Radzeit und starker Laufleistung durfte sich die 24-jährige Kärntnerin im zweiten Saisonbewerb über besonders viele Punkte im Olympiaranking freuen, in dem sie nun bereits unter den besten zehn liegt.

In der WM-Zwischenwertung ist die Villacherin Zwölfte, beim Sprint in Abu Dhabi landete sie an der 31. Stelle. Beim Weltcup-Auftakt vor zwei Wochen in Australien wurde sie ebenfalls Fünfte. In Neuseeland ging Perterer wegen Leistenproblemen im Vorfeld mit geringen Erwartungen ins Rennen.

„Mit dem Ergebnis bin ich super happy“

„Ich bin mit meinem Schwimmen sehr zufrieden und merke Fortschritte. Am Rad konnte ich vom Anfang an gut Druck machen, und wir arbeiteten hart, um die erste kleine Führungsgruppe aufzuholen. Ich wusste, dass ich am Rad arbeiten muss, da ich es aufgrund des fehlenden Lauftrainings beim Laufen schwer haben werde. Mit dem Lauf selbst und dem Ergebnis bin ich super happy“, sagte Perterer.

Den Sieg sicherte sich US-Titelverteidigerin Gwen Jorgensen. Bei den Herren gewann der Brite Jonathan Brownlee. Alois Knabl wurde 22., Thomas Springer belegte Platz 31.

Leichtathletik

Baierl in Berlin im Halbmarathon Vierte

Anita Baierl hat am Sonntag im 35. Berlin-Halbmarathon mit mehr als 30.000 Teilnehmern in neuer persönlicher Bestzeit von 1:13:23 Stunden Platz vier belegt. Damit ist die Oberösterreicherin in der ewigen ÖLV-Bestenliste hinter Andrea Mayr (1:11:49) und Susanne Pumper (1:12:32) neue Dritte.

Der Sieg über 21,1 km in der deutschen Hauptstadt ging in 1:10:52 Stunden an die Kenianerin Cynthia Kosgei. Bei den Herren gewann der Äthiopier Birhanu Legese in 59:45 Minuten. Valentin Pfeil lief in 1:05:17 ebenfalls so schnell wie noch nie. Für ihn reichte es mit neuer ÖLV-Jahresbestleistung aber nur zu Platz 27.

Volleyball

Zenit Kasan holt dritten Champions-League-Titel

Zenit Kasan hat am Sonntag zum dritten Mal nach 2008 und 2012 die Volleyball-Champions-League der Herren gewonnen. Im Finale in der Berliner Max-Schmeling-Halle setzten sich die Russen am Sonntag gegen Rzeszow aus Polen mit 3:0 (22, 23, 21) durch.

Berlin Volley holte durch ein 3:2 (21, -19, 20, -26, 21) gegen Belchatow - ebenfalls aus Polen - Rang drei. Es ist der vierte russische Titelgewinn in Folge.

Cricket

Australien holt WM-Titel vor Rekordkulisse

Australien hat am Sonntag mit einem 186:183-Finalerfolg über Neuseeland vor heimischer Kulisse den insgesamt fünften WM-Triumph im Cricket bejubelt.

Im Duell der beiden Erzrivalen und Kogastgeber holten die Australier somit den vierten Titelgewinn bei den letzten fünf Weltmeisterschaften. Neuseeland verpasste hingegen die Möglichkeit, den ersten Sieg im Rahmen von WM-Titelkämpfen zu erringen.

Am Melbourne Cricket Ground fand sich eine Rekordkulisse von 93.013 Zuschauern ein. Australien mit dem nach der WM zurücktretenden Kapitän Michael Clarke gewann das Endspiel schließlich mit sieben Wickets. Titelverteidiger Indien hatte im Halbfinale gegen Australien verloren.

Ski alpin

Vorarlberger Dorner Staatsmeister im Super-G

Clemens Dorner hat sich am Sonntag in Hinterstoder den Staatsmeistertitel im Super-G gesichert. Der Vorarlberger distanzierte Daniel Danklmaier um 0,06 Sekunden. Der in der ÖM-Wertung drittplatzierte Thomas Mayrpeter lag 0,10 Sekunden hinter Dorner. Den Tagessieg sicherte sich aber der Slowene Bostjan Kline, der 0,82 Sekunden schneller als der Dorner war. Der Super-G der Damen wurde abgesagt.

Staatsmeister in der Abfahrt wurde am Samstag Patrick Schweiger. Der Salzburger verwies Mario Karelly und Christian Walder um 0,15 bzw. 0,33 Sekunden auf die Plätze zwei und drei.

Kanu

Kuhnle und Schmid gewinnen Wildwasser-Slaloms bei Leipzig

Österreichs Kanutinnen haben am Sonntag bei einem internationalen Wildwasser-Slalom in einem künstlichen Kanal am Markkleeberger See bei Leipzig zwei Siege gefeiert.

Im Kajak-Einer gewann die zweifache Ex-Weltmeisterin Corinna Kuhnle vor der deutschen Europameisterin Ricarda Funk, Viktoria Wolffhardt wurde Vierte. Im Canadier-Einer gab es durch Julia Schmid vor Wolffhardt einen ÖKV-Doppelsieg.

Tanzen

Russen Zaturjan/Gudino Latein-Europameister

Die Russen Armen Zaturjan/Swetlana Gudino haben am Wochenende in Aarhus den EM-Titel in den Latein-Tänzen geholt. Auf den Rängen landeten Gabriele Goffredo/Anna Matus (MOL) und Charles-Guillaume Schmitt/Elena Salikhova (FRA).

Gustavs Ernests Arajs/Katharina Würrer wurden eine Woche nach Erringen ihres zweiten österreichischen Meistertitels in Folge 31., ihre Landsleute Christoph Holcik/Eva Fis 42.

Formel 1

Motorsport

Einige Nürburgring-Rennen nach tödlichem Unfall untersagt

Der Deutsche Motorsport-Bund (DMSB) hat nach dem tödlichen Unfall auf der Nordschleife des Nürburgrings vom Samstag den Start für einige Klassen auf dem legendären Kurs in der Eifel vorläufig untersagt. Davon betroffen ist auch die Kategorie, in der der Brite Jann Mardenborough mit seinem Nissan angetreten war. Er hatte bei einem Rennen die Kontrolle verloren und war von der Strecke geflogen.

Ein niederländischer Zuschauer kam dabei ums Leben. „Wir können und wollen nach einem Unfall dieser Art nicht zur Tagesordnung übergehen“, wurde DMSB-Generalsekretär Christian Schacht in einer Pressemitteilung zitiert. Die Sicherheit der Teilnehmer und insbesondere der Zuschauer müsse oberste Priorität haben. „Daher müssen wir die Details zum Unfallhergang analysieren, über notwendige Konsequenzen beraten und diese dann umsetzen.“

Mardenborough und zwei verletzte Zuschauer wurden am Sonntag aus dem Krankenhaus entlassen. Das teilte das Team des 23-Jährigen in einer Presseerklärung mit. Mardenborough habe eine Reihe von Untersuchungen absolviert. Er sei wegen des Unfalls noch sehr bedrückt. Mardenborough war beim Auftakt zur VLN-Langstreckenmeisterschaft mit seinem Nissan abgehoben und über die Fangzäune geflogen.