Champions League

Ronaldo deutet nach Finale Abschied von Real an

Unmittelbar nach dem neuerlichen Gewinn der Champions League hat Cristiano Ronaldo seinen Abschied von Real Madrid angedeutet. „Wir haben Geschichte geschrieben und müssen das jetzt genießen. Es war sehr schön, bei Real Madrid zu sein. In den nächsten Tagen werde ich sprechen und den Fans, die an meiner Seite stehen, eine Antwort geben“, sagte der Portugiese am Samstag in Kiew.

Zur Anmerkung des Reporters, diese Aussage klinge nach Abschied, meinte Ronaldo: „Nein, ich genieße den Moment mit meinen Mitspielern. In den nächsten Tagen gebe ich eine Antwort.“ Real-Madrid-Präsident Florentino Perez zeigte sich gelassen. „Jeder hat das Recht, sich zu äußern. Wichtig ist der Club und dass wir die Champions League feiern. Ich freue mich darüber, dass Cristiano jetzt fünfmal die Champions League gewonnen hat. Er hat Vertrag.“

Möglicherweise Schulterbruch bei Liverpools Salah

Liverpools Torjäger Mohamed Salah hat sich im Champions-League-Finale gegen Real Madrid möglicherweise die linke Schulter gebrochen. Das sagte Trainer Jürgen Klopp am Samstagabend nach der 1:3-Niederlage gegen Real Madrid in Kiew. Eventuell sei auch das Schlüsselbein in Mitleidenschaft gezogen. „Er zieht ihn auf die Schulter. Das ist schon brutal“, beschrieb Klopp die Aktion von Real-Verteidiger Sergio Ramos in der ersten Hälfte.

Salah hatte nach einer Behandlung noch kurz weitergespielt, musste dann aber ausgewechselt werden. Sollte sich Klopps erste Einschätzung als tatsächliche Diagnose herausstellen, würde das wohl das Aus für Salah für die Weltmeisterschaft bedeuten. Der Stürmer ist die große WM-Hoffnung der Ägypter. „Ramos hat sich da keine Freunde gemacht“, sagte Klopp. Salah war in England zum Spieler der Saison gewählt worden. In der Königsklasse hatte er für Liverpool zehn Tore erzielt.

Fussball

Fulham fixiert Aufstieg in englische Premier League

Der FC Fulham kehrt nach vier Jahren Zweitklassigkeit in die englische Premier League zurück. Im Championship-Play-off-Finale im Londoner Wembley-Stadion setzte sich der Hauptstadtclub gegen Aston Villa mit 1:0 durch.

Jubel von Fulham

Reuters/Carl Recine

Tom Cairney avancierte vor 85.243 Zuschauern in der 23. Minute eines hart umkämpften Finalspiels mit seinem Tor zum Matchwinner. Denis Odoi (Fulham) sah in der 70. Minute nach einem Foul die Gelb-Rote Karte.

Die „Cottagers“ gewannen ein Match, in dem es um so viel Geld wie in keinem anderen Fußballspiel auf der Welt geht. Aufgrund der lukrativen Fernsehverträge gibt es für Fulham in der kommenden Saison ein Plus von 174,8 Millionen Pfund (199,7 Mio. Euro), selbst wenn man gleich wieder absteigt.

Hughes bleibt Coach von Southampton

Mark Hughes hat den Sprung von der Interimslösung zum Chefcoach beim englischen Premier-League-Club Southampton geschafft. Der 54-jährige Waliser unterzeichnete beim Tabellen-17. der abgelaufenen Saison einen Dreijahresvertrag.

Southampton-Coach Mark Hughes

Reuters/David Klein

Hughes hatte Southampton mitten im Abstiegskampf als 17. übernommen und schaffte mit einem Plus von drei Punkten auf die Abstiegszone knapp den Klassenerhalt.

Keine Ermittlungen gegen Platini in der Schweiz

Der frühere UEFA-Präsident Michel Platini hat in der Causa um eine Zahlung von zwei Millionen Franken des damaligen FIFA-Präsidenten Sepp Blatter keine Verfolgung durch die Schweizer Justiz zu befürchten. Das berichtete die französische Zeitung „Le Monde“ unter Berufung auf ein Schreiben der Schweizer Bundesanwaltschaft vom 24. Mai zuhanden von Platinis Anwalt.

Ex-UEFA-Präsident Michel Platini

AP/Lionel Cironneau

Er hoffe, dass die FIFA nun „die Courage und den Anstand“ habe, seine Sperre aufzuheben, sagte der 62-jährige Franzose der Nachrichtenagentur AFP. Wenn nicht, werden seine Anwälte alle notwendigen Schritte in die Wege leiten, um dagegen zu kämpfen.

Die Schweizer Bundesanwaltschaft wollte indes nicht bestätigen, dass Platini in der Angelegenheit nichts mehr zu befürchten habe. „Wenn wir Anhaltspunkte finden, ist der Fall Platini nicht endgültig beendet“, teilte ein Sprecher am Samstag der AFP mit.

Wegen der dubiosen Millionenzahlung war Platini wie auch Blatter von der Ethikkommission der FIFA mit einer achtjährigen Sperre belegt worden. Die Strafe wurde mittlerweile reduziert und gilt im Oktober 2019 als abgesessen.

Erste Liga

Wattens nimmt Ex-Rapidler Dober unter Vertrag

Andreas Dober setzt seine Karriere bei der WSG Wattens fort. Der 32-jährige Rechtsverteidiger erhält beim Erstligaclub einen Einjahresvertrag und soll eine Führungsrolle übernehmen. „Unser Saisonziel ist die Bundesliga, und ich werde alles dafür tun, um der Mannschaft zu helfen, damit wir dieses Ziel auch erreichen. Der Rasen in Wattens wird brennen“, sagte der Ex-Rapidler.

Dober spielte zuletzt seit Ende Jänner 2017 für die Rapid Amateure. In der laufenden Saison brachte es der Ex-ÖFB-Teamspieler auf 17 Einsätze in der Regionalliga Ost, wobei der letzte am 23. März mit einer Roten Karte im Finish bei der 3:5-Niederlage gegen Parndorf zu Ende ging.

Fussball-WM

Guerrero bekämpft Sperre vor Schweizer Bundesgericht

Der peruanische Fußballverband und Paolo Guerrero kämpfen vor dem Schweizer Bundesgericht gegen die Dopingsperre und das damit verbundene WM-Aus für den Teamkapitän. Verbandspräsident Edwin Oviedo habe eine eidesstattliche Erklärung abgegeben, die den Wert des 34-Jährigen für die Nationalmannschaft betone, teilte der Verband mit. „Wir gehen diesen Weg in der Schweiz weiter“, sagte Oviedo.

Er bitte „mit meinem ganzen Herzen, nicht nur Paolos Interessen, sondern die der ganzen Nation zu berücksichtigen“, hieß es in der Erklärung, die von der Federacion Peruana de Futbol (FPF) auch auf Twitter veröffentlicht wurde. Der Verband hofft nach eigenen Angaben, bis Ende nächster Woche eine Entscheidung des Gerichts zu erhalten.

Der frühere Bayern- und HSV-Profi Guerrero war Mitte Mai vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) für 14 Monate gesperrt worden, da er im Herbst 2017 positiv auf ein Kokainnebenprodukt getestet worden war.

Tennis

Marach/Pavic gewinnen Doppel-Titel in Genf

Oliver Marach hat am Samstag seinen 21. Doppel-Titel auf der ATP-Tour gewonnen. Der 37-jährige Steirer setzte sich mit seinem kroatischen Partner Mate Pavic im Endspiel in Genf gegen den Kroaten Ivan Dodig und den US-Amerikaner Rajeev Ram nach Abwehr eines Matchballes im Champions-Tiebreak mit 3:6 7:6 (7/3) 11/9 durch.

Nach dem Verlust des ersten Satzes gerieten Marach/Pavic auch im zweiten Durchgang in Rückstand. Beim Stand von 2:4 und 0:40 wehrte das Duo drei Breakbälle ab und brachte seinen Aufschlag noch durch. Nach dem Ausgleich zum 4:4 ging es ins Tiebreak, das zur klaren Angelegenheit für die Australian-Open-Sieger wurde. In der Entscheidung standen Marach/Pavic bei 8/9 vor der Niederlage. Danach machten sie allerdings drei Punkte in Serie und verwerteten nach 1:47 Stunden ihren ersten Matchball.

Auch in Weltrangliste top

Für Marach/Pavic war es bereits der vierte Titel der Saison nach Doha, Auckland und Melbourne und eine perfekte Generalprobe für die French Open in Paris. Das im Race to London, also der Jahreswertung 2018, ohnehin schon führende Duo, übernimmt nun auch in der ATP-Doppel-Weltrangliste die Vorherrschaft. Marach, dessen bisher bestes Ranking Platz vier war, klettert am Montag auf Rang zwei - 50 Zähler hinter dem führenden Pavic. So hoch war im Doppel-Ranking noch kein Österreicher platziert.

Im Einzel feierte Marton Fucsovics in Genf seinen ersten ATP-Turniersieg. Der Ungar fertigte im Finale den Deutschen Peter Gojowczyk mit 6:2 6:2 ab.

Mehr dazu in ATP-Turniere

Thiem und Haider-Maurer in Paris am Montag im Einsatz

Österreichs zwei Tennisspieler im Herren-Einzel der French Open in Paris sind am Montag erstmals im Einsatz. Dominic Thiem spielt dabei gegen den Weißrussen Ilja Iwaschka, Andreas Haider-Maurer trifft am ersten vollen Spieltag des zweiten Grand-Slam-Turniers des Jahres auf den Russen Karen Chatschanow.

Am Sonntag sind ab 11.00 Uhr wie üblich nur 32 Matches, je 16 Herren- und Damen-Singles, geplant. Allerdings sind bereits einige Kaliber wie der als Nummer zwei gesetzte Deutsche Alexander Zverev, Grigor Dimitrow (BUL/4) und auch Titelverteidigerin Jelena Ostapenko (LAT/5) angesetzt.

Leichtathletik

Markus Fuchs und Stephanie Bendrat erbringen EM-Limit

Sprinter Markus Fuchs und Hürdensprinterin Stephanie Bendrat haben am Samstag in Weinheim in Deutschland das Limit für die Leichtathletik-EM von 6. bis 12. August in Berlin erbracht.

Der Niederösterreicher Fuchs blieb über 200 m in persönlicher Bestzeit von 20,84 Sekunden um sechs Hundertstel unter der geforderten Norm. Bendrat egalisierte im Vorlauf über 100 m Hürden mit 13,11 Sekunden ihrer bisherige Bestleistung. Im Finale kam sie danach zu Sturz, verletzte sich aber nicht schwer.

„Es ist cool, das Limit jetzt schon zu haben, das kann ich also einmal abhaken und einen ruhigen Aufbau Richtung EM machen“, freute sich Bendrat in einer ersten Stellungnahme. „Im Finale war ich dann etwas zu aggressiv, aber ich bin stolz auf mich, dass ich mich das jetzt traue, auch wenn ich diesmal zu Sturz kam.“

Damit haben bisher elf ÖLV-Athleten das Limit erbracht: Ivona Dadic, Verena Preiner (beide Siebenkampf), Stephanie Bendrat (100 m Hürden), Lukas Weißhaidinger (Diskuswurf), Dominik Distelberger (Zehnkampf), Andreas Vojta (10.000 m), Markus Fuchs (200 m), Valentin Pfeil, Lemawork Ketema, Peter Herzog, Christian Steinhammer (alle Marathon).

Stabhochspringer Kendricks siegt in Eugene

Stabhochsprung-Weltmeister Sam Kendricks hat beim Diamond-League-Meeting in Eugene im US-Bundesstaat Oregon das Duell gegen Renaud Lavillenie klar gewonnen. Der US-Amerikaner übersprang am Freitag bei schwierigen Bedingungen 5,81 m und holte sich den Sieg. Frankreichs Star Renaud Lavillenie musste sich mit Platz fünf zufriedengeben, nachdem ihn der Wind um einen letzten Versuch gebracht hatte.

Die Deutschen dominierten unterdessen die Speerwurf-Konkurrenz. Olympiasieger Thomas Röhler sicherte sich mit einer Platzrekordweite von 89,88 m den Sieg. Noch nie zuvor ist ein Speer bei der Prefontaine Classic im historischen Hayward Field weiter geflogen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten seine Landsleute Johannes Vetter und Andreas Hofmann.

Volleyball

ÖVV-Damen siegen in European League in Georgien

Österreichs Volleyball-Nationalteam der Damen bleibt in der Silver European League klar auf Final-Four-Kurs. Am Samstag feierten Topscorerin Nikolina Maros (18) und Co. in Tiflis ein souveränes Auswärts-3:0 (17, 14, 14) über Georgien. Die ÖVV-Truppe führt nach dem dritten Sieg im dritten Spiel die Gruppe B mit neun Punkten vor Israel, Albanien (je 3) und Georgien (0) an.

„Das war der nächste wichtige Sieg für uns. Wir haben damit gerechnet, dass Georgien etwas unter Israel und Albanien anzusiedeln ist. Es war aber bereits das dritte Match und wir hatten einige anstrengende Reisetage hinter uns. Daher ein umso größeres Kompliment an das Team zu dieser souveränen Leistung“, zeigte sich Teamchefin Svetlana Ilic rundum zufrieden.

Ihre Auswahl trifft am Mittwoch (17.45 Uhr) in Amstetten neuerlich auf Georgien. Am 2. Juni steigt in Enns das Heimspiel gegen Albanien, zum Abschluss gastiert man am 6. Juni in Israel.

Eishockey

Komarek kehrt nach Malmö zurück

Konstantin Komarek kehrt nach einem Jahr in Karlskrona zu den Malmö Redhawks zurück. Der Halbfinalist der abgelaufenen schwedischen Meisterschaft verpflichtete den 25-jährigen ÖEHV-Teamstürmer erneut, diesmal gleich für zwei Saisonen. Das gab der südschwedische Eishockeyclub am Samstag bekannt.

Komarek hatte nach seinem Abgang von Red Bull Salzburg im Sommer 2016 bereits ein Jahr lang in Malmö gespielt. In der vergangenen Saison stürmte er für Karlskrona, das allerdings in die zweitklassige Allsvenskan abgestiegen ist.

KAC engagiert schwedischen Verteidiger Gartner

Der KAC verpflichtete den schwedischen Abwehrspieler Robin Gartner. Der 29-Jährige wechselte von EBEL-Champion Bozen zu den Klagenfurtern und unterzeichnete einen Einjahresvertrag.

Der vierte KAC-Zugang hatte maßgeblichen Anteil am Titelgewinn von Bozen, sammelte in 72 Saisonspielen auch 37 Scorerpunkte. Der KAC ist erst seine zweite Auslandsstation. „Robin Gartner ist ein Allrounder, er ist defensiv stark und bringt auch alle Eigenschaften mit, um Offensive zu kreieren“, sagte KAC-Trainer Petri Matikainen.

Golf

McIlroy verspielt Vorsprung in Wentworth

Rory McIlroy hat seine komfortable Führung bei den PGA Championship in Wentworth, dem wichtigsten Golfturnier Europas nach dem British Open, eingebüßt. Der Nordire war mit drei Schlägen Vorsprung in die dritte Runde gegangen, liegt vor dem Schlusstag aber nur noch ex aequo mit dem Italiener Francesco Molinari an der Spitze. Das Duo hat vier Schläge Vorsprung auf die Verfolger.

McIlroy hatte bei dem mit sieben Millionen Dollar dotierten Bewerb in Wentworth westlich von London zwei starke Runden gespielt (67 und 65), am Samstag benötigte er aber 71 Schläge. Molinari nützte die schwächere Runde des vierfachen Grand-Slam-Turniersiegers und machte mit einer 66er-Runde seinen Rückstand von fünf Schlägen wett.

Tarrio gewinnt in Maria Lankowitz vor Nemecz

Der spanische Golfer Santiago Tarrio hat die Gösser Open in Maria Lankowitz gewonnen. Der 27-Jährige holte mit einem Gesamtscore von 203 (13 unter Par) seinen ersten Erfolg auf der Alps Tour. Der Grazer Titelverteidiger Lukas Nemecz belegte mit drei Schlägen Rückstand ex aequo mit dem Franzosen Louis Cohen Boyer und dem Belgier Kevin Hesbois Rang zwei.

Der Vorjahressieger machte am Schlusstag zwar noch einen Schlag gut, konnte Tarrio aber nicht mehr einholen. „Ich bin heute mit meiner kämpferischen Leistung und auch mit dem Ergebnis zufrieden. Spielerisch ist mir aber nicht alles gelungen. Ich habe mich immer wieder durch schlechte Schläge aus dem Rhythmus gebracht“, erklärte Nemecz. Markus Brier und der Amateur Maximilian Steinlechner teilten sich Platz sieben.

Tischtennis

Fegerl nach Meistertitel Triple-Sieger mit Düsseldorf

Das deutsche Tischtennis-Team Borussia Düsseldorf hat das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Champions-League-Triumph fixiert. Stefan Fegerl und Co. setzten sich am Samstag in Frankfurt im Bundesliga-Finale gegen Ochsenhausen mit 3:1 durch. Fegerl konnte keinen Beitrag für den Erfolg leisten, er unterlag dem Brasilianer Hugo Calderano im Auftakteinzel mit 1:3.

Garant für den 30. Meistertitel war der deutsche Star Timo Boll, der Simon Gauzy und Calderano jeweils mit 3:0 besiegte. Den dritten Punkt steuerte Kristian Karlsson mit einem 3:2 gegen Joao Geraldo bei. Für Düsseldorf war es der fünfte Titel in Folge und das dritte Triple nach 2010 und 2011. „Ich kann es nicht fassen, so eine Saison zu absolvieren - einfach klasse. Es gab fast Tränen“, sagte Fegerl. Der Waldviertler kehrt dem Erfolgsteam nun den Rücken und wechselt zu Ochsenhausen.

Noch nicht entschieden ist das Ligafinale der Damen. Das erste Duell zwischen Bingen und Kolbermoor endete 5:5. Die Oberösterreicherin Liu Jia holte dabei mit einem Sieg gegen Ding Yaping und im Doppel mit Katharina Michajlova zwei Punkte für Kolbermoor. Im zweiten Spiel haben die Damen aus Bayern am Sonntag Heimrecht. Der Sieger holt den Titel, bei einem Remis würde es zu einem Entscheidungsspiel in Bingen kommen. „Mit unseren Fans im Rücken wollen wir den Titel in Kolbermoor holen“, sagte Liu Jia.

Kanu

Schwarz/Lehaci Weltcup-Siebente in Duisburg

Viktoria Schwarz und Ana Roxana Lehaci haben am Samstag beim Flachwasser-Kanu-Weltcup in Duisburg im Kajak-Zweier-Finale über 500 Meter Rang sieben belegt. Das vergangene Woche in Szeged noch auf Rang zwei gekommene Duo hatte am Ende 4,695 Sekunden Rückstand auf Lisa Carrington/Caitlin Ryan. Die Neuseeländerinnen waren wie in Ungarn eine Klasse für sich.

„Es war einfach kein gutes Rennen von uns. Wir sind schlecht weggekommen und es ist ein ungutes Gefühl, wenn man gleich vom Start weg hinterher fährt“, sagte Schwarz. Das OKV-Duo ist am Sonntag noch im Finale über 200 Meter im Einsatz, für das es sich mit einem Vorlaufsieg am Samstag souverän qualifiziert hat.

Rugby

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