Fussball

Kante zum Spieler des Jahres in England gewählt

N’Golo Kante ist zum ersten Mal in seiner Karriere zum Fußballspieler des Jahres in England gewählt worden. Der 26 Jahre alte Chelsea-Mittelfeldspieler wurde am späten Sonntagabend durch die Professional Footballers’ Association (PFA) ausgezeichnet.

N'Golo Kante

APA/AP/Rui Vieira

Er setzte sich in der von den Spielern vorgenommenen Wahl gegen namhafte Kollegen wie Mannschaftskamerad Eden Hazard, Harry Kane (Tottenham), Zlatan Ibrahimovic (Manchester United), Romelu Lukaku (Everton) und Alexis Sanchez (Arsenal) durch. Als bester Nachwuchsspieler der Saison 2016/2017 wurde Dele Alli (21/Tottenham) zum zweiten Mal hintereinander geehrt.

„Zum Spieler des Jahres gewählt zu werden ist eine riesige Ehre“, so Kante in einer Mitteilung auf der Chelsea-Homepage. Nach seinem Wechsel vom Überraschungsmeister Leicester City an die Stamford Bridge im vergangenen Sommer stieg der zweikampfstarke Franzose auch im Mittelfeld der Londoner prompt zur prägenden Kraft auf. Er stand mit einer Ausnahme stets in der Startelf und trug entscheidend dazu bei, dass die „Blues“ aktuell mit vier Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze der Premier League stehen.

Sollte Kante erneut Meister werden, wäre er der erste Spieler in England, dem das direkt hintereinander mit zwei verschiedenen Teams gelingt. Der französische Nationalspieler ist nach John Terry (2004/2005) und Hazard (2014/2015) der dritte Chelsea-Akteur, der als Spieler des Jahres ausgezeichnet wurde.

Monaco wieder Spitzenreiter in Frankreich

AS Monaco hat sich in der französischen Liga die Tabellenführung zurückgeholt. Die Monegassen gewannen am Sonntag im Duell der Europacup-Fighter beim Europa-League-Semifinalisten Olympique Lyon mit 2:1.

Champions-League-Halbfinalist Monaco hat wie der erste Verfolger Paris Saint-Germain 80 Punkte, allerdings im Unterschied zu den Hauptstädtern noch ein Nachtragsspiel zu bestreiten.

Stürmer Radamel Falcao (36.) und Kylian Mbappe (44.) trafen für Monaco, Lucas Tousart (51.) gelang in der zweiten Hälfte nur noch der Anschlusstreffer für den Tabellenfünften Lyon. Inklusive der nachzuholenden Partie gegen Saint-Etienne sind für Monaco noch fünf Spiele ausständig, für PSG nur vier. Das bessere Torverhältnis haben die enorm offensivstarken Monegassen.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Braunschweig überholt Hannover im Aufstiegsrennen

Eintracht Braunschweig hat im Kampf um den Aufstieg in die deutsche Fußball-Bundesliga seine Pflicht erfüllt. Mit einem 2:0 gegen Bochum verbesserte sich der Club am Sonntag in der zweiten Liga auf Rang zwei. Hannover 96 ist nach dem 2:2 am Vortag bei Erzgebirge Aue punktegleich Dritter.

Sollte Union Berlin am Montag im Schlager bei Tabellenführer VfB Stuttgart gewinnen, hätten alle vier Teams vier Runden vor Schluss 57 Zähler. Die besten zwei Mannschaften steigen direkt in die höchste Spielklasse auf, der Dritte darf in die Relegation.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Alaba entwarnt: Verletzung „keine große Sache“

Österreichs Fußballstar David Alaba dürfte wegen seiner am Samstag im Ligaspiel von Bayern München gegen FSV Mainz (2:2) erlittenen Knieverletzung nicht länger pausieren müssen. Genaue Untersuchungen ergaben eine Kapselzerrung.

Ob Alaba am Mittwoch im Halbfinal-Schlager des deutschen Cups gegen Borussia Dortmund spielen kann, ist vorerst allerdings offen. Alaba gab sich nach der ersten Diagnose erleichtert. „Zum Glück ist meine Knieverletzung keine große Sache. Ich hoffe, dass ich in ein paar Tagen zurück auf dem Feld bin“, schrieb der 24-Jährige auf Twitter.

Auch Bayern-Trainer Carlo Ancelotti zeigte sich zuversichtlich. „Es ist kein so großes Problem“, sagte der Italiener. Für das Dortmund-Spiel wollte er aber noch keine Prognose abgeben. „Wir schauen jetzt von Tag zu Tag, ob er am Mittwoch spielen kann.“

Handball

Rekordmeister Bregenz im HLA-Viertelfinale out

Schwaz HB Tirol hat im Viertelfinale der Handball Liga Austria (HLA) überraschend Rekordmeister Bregenz ausgeschaltet. Die Tiroler gewannen am Sonntag in der eigenen Halle das zweite Match der „Best of 3“-Serie mit 28:23 und stehen damit im Halbfinale. Schwaz ist in dieser Saison daheim noch ungeschlagen.

Tobias Varvne (Bregenz), Anton Prakapenia and Thomas Kandolf (beide Tirol)

GEPA/Hans Osterauer

Nach Schwaz qualifizierten sich auch Titelverteidiger Fivers Margareten und Ex-Champion HC Hard mit 2:0 Siegen für das Semifinale. Die Wiener ließen dem knappen Heimsieg einen 28:25-Erfolg in Linz folgen. Hard gewann auch das zweite Duell mit Ferlach mit 36:15 souverän.

Westwien vermied gegen Krems mit einem 32:31-Heimsieg nach der zweiten Verlängerung das Aus.

Mehr dazu in Handball Liga Austria

Basketball

Cleveland souverän in zweiter Play-off-Runde

Die Cleveland Cavaliers haben sich ohne Niederlage für die zweite Play-off-Runde der National Basketball Association (NBA) qualifiziert. Der Titelverteidiger gewann am Sonntag Spiel vier bei den Indiana Pacers mit 106:102 (58:52) und entschied die „Best of seven“-Serie mit 4:0 für sich. Überragend bei den Gästen war Superstar LeBron James mit 33 Punkten und zehn Rebounds.

In der zweiten Runde treffen die Cavaliers auf die Toronto Raptors mit dem Wiener Jakob Pöltl oder die Milwaukee Bucks. In der Serie der beiden Teams steht es 2:2.

Mehr dazu in National Basketball Association

Gmunden nach Sieg vorzeitig im ABL-Semifinale

Die Swans Gmunden haben am Sonntag mit einem 89:72-Heimsieg gegen Klosterneuburg vorzeitig die direkte Qualifikation für das Play-off-Semifinale der Admiral Basketball Bundesliga (ABL) fixiert.

Die Oberösterreicher sind nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen. Die Traiskirchen Lions bleiben nach einem 98:73-Heimerfolg über UBSC Graz im Rennen um den fünften Platz.

Mehr dazu in Österreichische Basketball-Ligen

Volleyball

Weiz, Ried, Steyr in Volley League 2017/18 dabei

VBC Weiz, UVC Ried und UVBC Steyr haben ihre Startplätze in der kommenden Saison der heimischen Deniz Bank Volley League der Herren sicher. Weiz setzte sich in der Relegation gegen VCU Wr. Neustadt mit 2:0 Siegen durch, Ried gewann beide Duelle mit Steyr. Steyr ist dennoch ebenfalls im Oberhaus dabei, weil es die Meisterrunde der zweiten Bundesliga vor Wr. Neustadt abgeschlossen hatte.

Eishockey

Capitals und Senators in zweiter Play-off-Runde

Die Washington Capitals und die Ottawa Senators komplettieren die zweite Play-off-Runde der National Hockey League (NHL). Die Capitals gewannen am Sonntag nach Verlängerung bei den Toronto Maple Leafs mit 2:1 und beendeten die „Best of seven“-Serie mit 4:2. Die Senators entschieden die Serie bei den Boston Bruins nach einem 3:2 nach Verlängerung ebenfalls mit 4:2 für sich.

Die Senators treffen in der zweiten Runde ab Donnerstag auf die New York Rangers mit dem Villacher Michael Grabner. Spiel eins des Conference-Halbfinales steigt am Donnerstag in Ottawa. Die Rangers und Senators treffen erst zum zweiten Mal in der NHL-Geschichte im Play-off aufeinander. In der ersten Runde 2012 setzten sich die Rangers mit 4:3 durch.

Im Halbfinale der Eastern Conference kommt es ab Donnerstag zum Duell zwischen den Capitals und Titelverteidiger Pittsburgh Penguins. Beim Aufeinandertreffen der zwei Superstars Alexander Owetschkin (Washington) und Sidney Crosby (Pittsburgh) wollen die Capitals endlich wieder ins Conference-Finale. Seitdem Owetschkin 2005 in die Liga gekommen ist, hat die Mannschaft aus der Hauptstadt noch nie die zweite Play-off-Runde überstanden.

Mehr dazu in National Hockey League

Grabner bleibt auch in der NHL bodenständig

Vor 13 Jahren ist der Villacher Eishockeyprofi Michael Grabner nach Übersee übersiedelt und steht bei den New York Rangers unter Vertrag. Er ist der erfolgreichste österreichische Eishockeyspieler weltweit, blieb aber bodenständig und bescheiden.

Grabner und seine New York Rangers stehen derzeit in Runde zwei der Stanley-Cup-Play-offs. Sie gewannen das sechste Spiel der „Best of seven“-Serie gegen die Canadiens und ziehen ins Halbfinale der Eastern Conference ein.

Mehr dazu in kaernten.ORF.at

Eishockey-WM

Südkorea schlägt Favorit Kasachstan

Südkorea hat am zweiten Tag der Eishockey-WM der Division 1A in Kiew für die erste Überraschung gesorgt. Die Südkoreaner feierten am Sonntag einen 5:2 (1:1 0:1 4:0)-Sieg über Turnierfavorit Kasachstan, der am Vortag Österreich mit 3:2 besiegt hatte.

Die diesmal enttäuschenden Kasachen gingen dank der beiden eingebürgerten US-Amerikaner Brandon Bochenski (9.) und Nigel Dawes (34.), der schon gegen das ÖEHV-Team zweimal getroffen hatte, mit einer 2:1-Führung ins Schlussdrittel.

Doch der Olympiagastgeber schaffte durch Alex Plante (46., 50.), Shin Sanghoon (48.) und Kim Kisung (52./PP2) noch die Wende und führt nach dem zweiten Tag die Tabelle ohne Punkteverlust an. Plante, einer von fünf eingebürgerten Kanadiern im Team von Südkorea, hatte in der Saison 2013/14 in Dornbirn gespielt und auch zehnmal in der NHL.

Eishockey-B-WM in Kiew, zweiter Spieltag

Endstand:

Kasachstan - Südkorea 2:5

(1:1 1:0 0:4)

Beginn 19.30 Uhr:

Ukraine - Polen 1:2

(0:1 1:0 0:1)

Österreich spielt am Montag (19.30 Uhr, live in ORF Sport + und im Livestream) gegen Ungarn.

Tabelle

1. Südkorea 2 2 0* 0** 0 9:4 6
2. Ungarn 1 1 0* 0** 0 5:3 3
3. Polen 2 1 0* 0** 1 4:5 3
4. Kasachstan 2 1 0* 0** 1 5:7 3
5. Österreich 1 0 0* 0** 1 2:3 0
6. Ukraine 2 0 0* 0** 2 4:7 0

* Sieg nach Verlängerung/Penaltyschießen (zwei Punkte)
** Niederlage nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

Der Turniersieger und der Zweite schaffen den Aufstieg

Radsport

Valverde gewinnt auch Lüttich-Bastogne-Lüttich

Alejandro Valverde ist der dominierende Fahrer der ersten Saisonphase. Am Sonntag feierte der 36-jährige Spanier mit dem insgesamt vierten Sieg beim Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich schon seinen elften Saisonerfolg. Der Movistar-Profi setzte sich bei der 103. Auflage nach 258 Kilometern in Ans vor dem zeitgleichen Iren Daniel Martin durch.

Ex-Weltmeister Michal Kwiatkowski wurde drei Sekunden zurück Dritter. Die zwei Österreicher Patrick Konrad und Michael Gogl präsentierten sich bei der „Doyenne“, dem ältesten Klassiker, stark. Konrad (Bora), der Vorjahres-15., wurde in dem extrem harten Rennen mit zehn Anstiegen in den belgischen Ardennen mit 14 Sekunden Rückstand 20. Trek-Fahrer Gogl klassierte sich 28 Sekunden zurück als 26.

Valverde hatte bei diesem „Monument des Radsports“ bereits 2006, 2008 und 2015 triumphiert. Er hat heuer u. a. schon die Baskenland- und Katalonien-Rundfahrt sowie die Ruta del Sol und zuletzt den Fleche Wallonne gewonnen.

Großschartner Gesamtvierter der Kroatien-Rundfahrt

Der Oberösterreicher Felix Großschartner hat die Kroatien-Radrundfahrt nach sechs Etappen als Gesamtvierter beendet. Der Radprofi des polnischen CCC-Teams klassierte sich auf dem letzten Abschnitt am Sonntag nach Zagreb (145 km) an der sechsten Stelle und hatte in der Gesamtwertung 35 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Italiener Vincenzo Nibali.

Unmittelbar vor Großschartner platzierte sich dessen Teamkollege Jan Hirt (CZE/+ 23 Sekunden), der Gewinner der gleichwertigen Österreich-Rundfahrt 2016. Großschartner hatte am Samstag auf der Königsetappe von Porec auf den Ucka (21 km Schlussanstieg) den vierten Rang belegt.

Marathon

Kenianerin Keitany läuft in London zweitschnellste Zeit

Die Kenianerin Mary Keitany ist im London-Marathon am Sonntag in 2:17:01 Stunden mit der zweitschnellsten jemals von einer Frau erreichten Zeit ins Ziel gekommen. Nur die Britin Paula Radcliffe war 2003 in London bei ihrem Weltrekordlauf in 2:15:25 schneller. Zweite wurde die Äthiopierin Tirunesh Dibaba (2:17:56) vor ihrer Landsfrau Aselefech Mergia (2:23:08).

Mary Jepkosgei Keitany

Reuters/Livepic/Matthew Childs

Bei den Herren gewann der Kenianer Daniel Wanjiru in 2:05:49 knapp vor Kenenisa Bekele (2:05:57). Der Äthiopier hatte im September 2016 in Berlin den Weltrekord (2:02:57) nur um sechs Sekunden verpasst. Dritter wurde der Kenianer Bedan Karoki (2:07:41).

Tennis

Weißrussland und USA im Fed-Cup-Finale

Weißrusslands Tennis-Damen stehen überraschend im Finale des Fed Cups. In Minsk setzten sich die Osteuropäerinnen gegen die favorisierten Schweizerinnen nach dem vierten Einzel am Sonntag durch. Alexandra Sasnowitsch und Arina Sabalenka wuchsen über sich hinaus. Die Nummern 95 und 125 der Welt schlugen Timea Bacsinszky und Viktorija Golubic.

Beim Stand von 1:1 war zu Beginn des zweiten Tages noch alles möglich, doch das 2:6 6:7 (2/7) von Bacsinszky im Duell der beiden Teamleaderinnen gegen Sasnowitsch brachte die Schweiz in Bedrängnis. Anschließend verlor auch Golubic gegen die 18-jährige Sabalenka mit 3:6 6:2 4:6.

Die Weißrussinnen schafften auch ohne ihre beste Spielerin Viktoria Asarenka, die aktuell auf Babypause ist, erstmals den Finaleinzug. Dort treffen sie am 11. und 12. November auf die USA, die sich in Tampa dank des Sieges im entscheidenden Doppel gegen Titelverteidiger Tschechien ebenfalls mit 3:2 durchsetzten.

Klettern

Stöhr Vierte im Boulder-Weltcup in China

Anna Stöhr hat am Sonntag beim Weltcup der Sportkletterer in Chongqing (China) im Bouldern den vierten Platz belegt. Der Sieg ging an die Slowenin Janja Garnbret, die sich vor der Britin Shauna Coxsey und der Japanerin Akiyo Noguchi durchsetzte.

Bei den Herren verpasste Jakob Schubert als Achter das Finale, der Sieg ging an den Südkoreaner Chon Jongwon. In den Speed-Bewerben war Österreich nicht vertreten.

Judo

Österreichs Herren-Team bei EM vorzeitig out

Österreichs Judoka sind im Herren-Teambewerb der Europameisterschaften in Warschau vorzeitig ausgeschieden. Andreas Tiefgraber, Christopher Wagner, Lukas Reiter, Johannes Pacher und Stephan Hegyi unterlagen Serbien am Sonntag in der ersten Runde mit 2:3.

Wagner holte in der Klasse bis 73 kg mit Ippon den Punkt zum 1:1. Als das Duell schon entschieden war, schrieb außerdem Hegyi (über 90 kg) an. Aufgrund der Personallage hatte Reiter in der Klasse bis 81 kg antreten müssen. In seiner Gewichtskategorie (bis 73 kg) war der Niederösterreicher Siebenter geworden. Den entscheidenden dritten Punkt für Serbien holte der frischgebackene Europameister Aleksandar Kukolj gegen Pacher.

„Man kann mit dieser Niederlage nicht zufrieden sein, weil zumindest der Aufstieg ins Viertelfinale drin gewesen wäre“, lautete das Resümee von ÖJV-Sportdirektor Markus Moser.

Turnen

Oldie Dragulescu holt 18. EM-Medaille

Der rumänische Turn-Oldie Marian Dragulescu hat bei den Europameisterschaften in Cluj-Napoca (ROU) seine 18. Medaille in der Geschichte der Titelkämpfe geholt. Der 36-jährige Rekordturner sicherte sich am Sonntag im Sprung-Finale Silber.

Tags zuvor hatte er sich im Bodenfinale seinen zehnten EM-Titel erkämpft. Der Sieg am Sprung ging an den Russen Artur Dalalojan (14,933 Punkte).

Marian Dragulescu

APA/AFP/Daniel Mihailescu

Der achtmalige Weltmeister hatte schon bei der EM 2000 in Bremen Gold am Boden gewonnen. Bis 2006 folgten dann 14 EM-Medaillen. Nach zehn Jahren Pause gab es im Vorjahr zwei weitere Silbermedaillen bei der EM in Bern. Damit lautet seine starke EM-Bilanz nunmehr zehn Gold-, sechs Silber- und zwei Bronzemedaillen.

Am Reck bejubelte die Schweiz durch Pablo Brägger und Oliver Hegi einen historischen Doppelsieg, den ersten für die Eidgenossen bei europäischen Titelkämpfen.

Ponor krönt Karriere mit achtem EM-Titel

Dragulescus Landsfrau krönte ihre Turn-Karriere mit Gold am Schwebebalken. Die 29-jährige „Grande Dame“ des rumänischen Turnsports holte sich in einem emotionalen Finale ihren achten und vielleicht letzten EM-Titel.

Die Goldmedaille bekam die dreifache Olympiasiegerin von 2004 von ihrer großen Landsfrau Nadia Comaneci überreicht. Den rumänischen Triumph komplettierte Larisa Iordache mit Bronze.