Fussball

Torjäger Cavani zieht bei PSG mit Ibrahimovic gleich

Edinson Cavani hat Zlatan Ibrahimovic eingeholt. Der Uruguayer erzielte am Mittwoch in der Ligue 1 sein 156. Tor im Dress von Paris Saint-Germain und ist gemeinsam mit dem Schweden der Rekordtorschütze des Clubs. Cavani traf beim 8:0 gegen Dijon zum 3:0 (21.).

Mann des Abends beim Kantersieg des überlegenen Spitzenreiter war aber Neymar mit vier Treffern (42., 57., 73., 83./Elfmeter). Die restlichen Tore steuerten Angel di Maria (4., 15) und Kylian Mbappe (77.) bei.

Für Paris war es der achte Pflichtspielsieg in Serie. Mit 56 Punkten führt PSG die Tabelle nach 21 Runden weiter klar vor Olympique Lyon (45 Punkte) und Olympique Marseille (44) an.

Mehr dazu in sport.ORF.at/fussball

Walcott wechselt nach zwölf Jahren bei Arsenal zu Everton

Nach zwölf Jahren bei Arsenal ist Offensivspieler Theo Walcott zu Everton gewechselt. Der Club aus Liverpool gab am Mittwoch die Verpflichtung des 47-fachen Nationalspielers bekannt. Die Ablösesumme soll bei umgerechnet 22,5 Millionen Euro liegen.

Theo Walcott

AP/Sportimage/Joe Perch

Walcott hat in 397 Partien für Arsenal 108 Tore erzielt, stand in dieser Saison aber noch nicht in der Startelf der Londoner bei einem Premier-League-Spiel. Sein bisher letztes Länderspiel für England bestritt der 28-Jährige im November 2016.

Aubameyang flirtet mit Arsenal, Stöger wartet ab

Peter Stöger glaubt weiter an eine Zukunft von Pierre-Emerick Aubameyang bei Borussia Dortmund. „Ich gehe davon aus“, antwortete der Trainer des deutschen Bundesligisten in einem Interview der „Sport Bild“ auf die Frage, ob der Stürmer in diesem Winter beim BVB bleibt. Laut englischen und deutschen Medienberichten soll sich der 28-jährige Gabuner jedoch bereits mit Arsenal bereits geeinigt haben.

Ein Verkauf des Angreifers wäre aus sportlichen Gründen ein großer Verlust für Dortmund. „Dann wäre es schwer, jemanden mit dieser Torquote zu ersetzen“, betonte Stöger.

Aubameyang war am Sonntag vom 51-jährigen Coach aus Wien für das Heimspiel gegen Wolfsburg (0:0) suspendiert worden, weil er einer Teamsitzung ferngeblieben war. Seitdem wird über einen Transfer von Aubameyang noch in dieser, bis Ende Jänner laufenden Transferperiode spekuliert.

Hoffenheim gibt ÖFB-Youngster Baumgartner Profivertrag

Gute Nachrichten für Christoph Baumgartner: Der 18-jährige Mittelfeldspieler hat beim deutschen Bundesligisten 1899 Hoffenheim einen bis Sommer 2021 gültigen Lizenzspielervertrag erhalten. Der ÖFB-U21-Teamspieler war im Sommer von St. Pöltens Nachwuchs zur Hoffenheimer U19 gewechselt. Bisher kam er nur in der A-Junioren-Bundesliga und im Junioren-Pokal zum Einsatz.

„Damit wird deutlich, dass wir den Weg, Talente aus unserer eigenen Akademie in den Profikader zu integrieren, konsequent weiterverfolgen und davon auch nach den zwei sportlich erfolgreichsten Kalenderjahren in der Clubgeschichte nicht abweichen werden“, sagt Profifußball-Direktor Alexander Rosen.

Baumgartner kann sich Stefan Posch als Beispiel nehmen, der 20-jährige ÖFB-U21-Teamkollege hat sich in Hoffenheim nach oben gekämpft und heuer bei den Profis den Durchbruch geschafft. Mit Florian Grillitsch und Robert Zulj sind noch zwei weitere ÖFB-Kicker beim Ligasiebenten tätig.

Benevento-Kapitän Lucioni wegen Dopings gesperrt

Fabio Lucioni, Kapitän des italienischen Serie-A-Clubs Benevento Calcio, ist wegen Dopings für ein Jahr gesperrt worden. Diese Entscheidung traf Italiens nationale Anti-Doping-Organisation. Der 30-jährige Kapitän des Tabellenletzten war nach dem 0:1 gegen Torino im September positiv auf das Steroid Clostebol getestet worden.

Für vier Jahre wurde Teamarzt Walter Giorgione ausgeschlossen, weil er Lucioni das Steroid verabreicht hatte. Die Sperre für den Profi wurde auf Oktober zurückdatiert. Demnach ist Lucioni schon zu einem frühen Zeitpunkt der kommenden Saison wieder spielberechtigt.

Fussball-WM

Russland investiert sieben Mrd. Euro in Infrastruktur

Für die Fußballweltmeisterschaft in diesem Sommer hat Russland nach eigener Darstellung umgerechnet fast sieben Milliarden Euro in Stadien und Infrastruktur investiert. „Wir sind auf der Zielgeraden, es bleiben wenige Monate“, sagte WM-Cheforganisator Alexej Sorokin bei einer Konferenz am Mittwoch in Moskau. Die letzten Stadien würden bald fertig. „Sie sind das Herz des Turniers.“

Ende 2017 wurde in mehreren Spielorten noch an den WM-Arenen gebaut. Besonders großen Rückstand gab es beim Stadion in der Wolgastadt Samara, das bis April fertig werden soll. Die WM wird von 14. Juni bis 15. Juli in elf russischen Städten ausgetragen.

Sorokin sagte, neben den 480 Milliarden Rubel allein für Infrastruktur gebe es auch private Investitionen etwa in Hotels. Die russische Regierung hat für sämtliche Ausgaben der WM-Organisation mit laufenden Kosten insgesamt 678 Milliarden Rubel (9,83 Mrd. Euro) eingeplant. Experten schätzen, dass die Kosten deutlich höher ausfallen könnten.

Bundesliga

St. Pölten verpflichtet Torhüter Dmitrovic

Der SKN St. Pölten hat den 22-jährigen Tormann Filip Dmitrovic verpflichtet. Der Serbe unterzeichnete beim Bundesliga-Schlusslicht einen Leihvertrag bis Sommer. St. Pölten besitzt eine Kaufoption. Dmitrovic war im Herbst vom LASK an den SCR Altach verliehen, kam dort aber nur in drei ÖFB-Cup-Spielen zum Einsatz.

Bei der Truppe von Trainer Oliver Lederer kämpft er mit Christoph Riegler und Thomas Vollnhofer um die Nummer-eins-Position. „Wir haben jetzt drei Keeper auf Augenhöhe, das wird alle weiterbringen. Jeder hat die gleiche Chance“, betonte Lederer.

Eiskunstlauf

Ziegler/Kiefer nach EM-Kurzprogramm Siebente

Die Olympiateilnehmer Miriam Ziegler und Severin Kiefer sind am Mittwoch mit einem siebenten Rang im Kurzprogramm in die Eiskunstlauf-EM in Moskau gestartet. Die 23-jährige Burgenländerin und ihr 27-jähriger Salzburger Partner, mit dem sie in Kuchl lebt, erhielten für ihre Darbietung 63,94 Punkte und kamen bis etwa einen Punkt an ihre Bestmarke von Oberstdorf 2017 heran.

Miriam Ziegler und Severin Kiefer

APA/AFP/Yuri Kadobnov

Das österreichische Duo verbesserte sich damit vom neunten Halbzeitrang des Vorjahres. Noch deutlicher wird die Steigerung beim Vergleich der Punkte - 2017 waren es in Ostrau 57,14 gewesen. Spitzenreiter waren die EM-Dritten des Vorjahres, Vanessa James/Morgan Cipres aus Frankreich (75,52). Die russischen Titelverteidiger Jewgenija Tarasowa und Wladimir Morosow (70,37) rangierten nur an der fünften Stelle.

„Wir sind überwältigt, das Kurzprogramm ist sehr gut gelaufen. Mit diesem Punkteergebnis haben wir eine gute Ausgangsposition für die Kür“, sagte Ziegler. Auch den Punkterichtern blieb die Steigerung der Österreicher nicht verborgen. „So stark wie in dieser Saison haben wir uns noch nie verbessert. Das Kurzprogramm war ein großer Schritt auf unserer Weg nach Pyeongchang“, betonte Kiefer.

Ski alpin

Kappaurer bricht sich Mittelhandknochen

Gut drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele fällt die österreichische Alpinskifahrerin Elisabeth Kappaurer verletzungsbedingt voraussichtlich drei Wochen aus. Die Vorarlbergerin zog sich bereits am Montag beim Training für die Europacup-Abfahrt in Zauchensee bei einem Sturz einen Bruch der vier Mittelhandknochen der linken Hand zu. Die Fraktur wurde am Dienstag von Christian Hoser operiert.

„Die vier Mittelhandknochen wurden verplattet“, sagte der Mediziner. „Nun wird eine Spezialschiene angepasst, mit der es möglich sein sollte, einen Skistock zu halten. In zwei bis drei Wochen beginnen wir mit ersten Tests, die uns zeigen werden, wann Elisabeth wieder mit dem Skitraining beginnen kann.“

Damit ist wohl eine Nominierung für das Olympiateam kein Thema mehr. Kappaurer ist im Riesentorlauf-Weltcup nach fünf Rennen hinter Stephanie Brunner klar zweitbeste Österreicherin.

Pietilä-Holmner beendet Karriere

Skirennfahrerin Maria Pietilä-Holmner beendet ihre Karriere. Das berichtete der Skiweltverband (FIS) am Mittwoch auf seiner Website. Die 31-jährige Schwedin habe anhaltende Rückenbeschwerden und könne nach 15 Jahren im Weltcup nicht mehr fahren. Sie wollte an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teilnehmen, konnte in diesem Winter aber noch gar nicht starten.

Maria Pietilae Holmner (SWE)

APA/AP/Marco Tacca

Pietilä-Holmner holte bei Weltmeisterschaften insgesamt sechs Medaillen. 2007 gewann sie Silber im Riesentorlauf, 2011 in Garmisch-Partenkirchen Bronze im Slalom. Dazu kommen vier Medaillen im Team-Event. Im Weltcup gewann die Schwedin drei Rennen.

Langlaufen

Olympia wahrscheinlich ohne Northug

Die Olympischen Winterspiele werden aller Voraussicht nach ohne Norwegens formschwachen Langlaufstar Petter Northug stattfinden. Er werde nach einer Erkältung nicht beim Weltcup in Planica am Wochenende starten, kündigte sein Heimtrainer Stig Rune Kveen am Mittwoch an. „Wir sind einverstanden, dass Olympia damit vorbei ist“, sagte er laut Nachrichtenagentur NTB. Northug nehme das mit Fassung.

Nationaltrainer Vidar Löfshus gibt den Rekordweltmeister dennoch nicht auf. „Die Wahrscheinlichkeit für die Olympischen Spiele ist gering, aber die Tür ist nicht ganz zu“, sagte er.

Der Weltcup im slowenischen Planica wäre die letzte Möglichkeit für Northug gewesen, sich sportlich zu qualifizieren. Löfshus deutete allerdings an, der 32-Jährige könne möglicherweise durch eine Sonderregelung als zwölfter Mann ins Team kommen. Northug konnte in dieser Saison bisher nur ein Weltcup-Rennen laufen. Beim Sprint in Lillehammer im Dezember schied er als 32. in der Qualifikation aus.

Snowboard

Weltcup-Premiere in der Türkei für Crosser

Die Snowboard-Crosser fahren am Wochenende erstmals in der Türkei um Weltcup-Punkte. Die Anreise nach Erzurum gestaltete sich aufgrund von Schlechtwetter beschwerlich und dauerte mehr als 24 Stunden. Das ÖSV-Team hat sich zuletzt gemeinsam mit den Australiern im Montafon auf die letzten Olympiaqualirennen in Ostanatolien vorbereitet.

Markus Schairer verpasste den Trainingskurs mit Doppelweltmeister Alex Pullin und Co. wegen einer Grippe. „Ich hatte vier Tage lang Fieber und muss jetzt in der Türkei einmal schauen, wie viel Kraft schon wieder da ist“, sagte Schairer vor dem Einzel-Rennen am Samstag und dem Team-Bewerb am Sonntag.

Der aktuelle Weltcup-Dritte Alessandro Hämmerle sprach von intensiven und qualitativ sehr hochwertiges Einheiten. „Nach diesen Trainingstagen gehen wir bestens vorbereitet in die Rennen in der Türkei“, meinte Hämmerle. Neben Schairer und Hämmerle schickt der ÖSV in Erzurum auch Hanno Douschan, Julian Lüftner, Lukas Pachner sowie Katharina Neussner an den Start.

Slopestyle-Quali in Laax erneut abgesagt

Die Qualifikation für den Slopestyle-Weltcup der Snowboarder in Laax ist am Mittwoch wie am Vortag wegen Schlechtwetters abgesagt worden. Dichter Schneefall und starke Sturmböen machten eine Durchführung unmöglich.

Das weitere Programm sollte am Mittwochabend in der Mannschaftsführersitzung festgelegt werden. Der Wetterbericht sagt für die nächsten Tage eine leichte Besserung voraus. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) ist in Laax mit Anna Gasser, Philipp Kundratitz, Alois Lindmoser und Clemens Millauer vertreten.

Volleyball

Aich/Dob verliert Achtelfinal-Hinspiel im CEV-Cup

SK Aich/Dob hat am Mittwoch in Bleiburg das Achtelfinal-Hinspiel des CEV-Cups der Herren gegen das belgische Team Aalst mit 1:3 (-22, -14, 27, -20) verloren. Das Rückspiel geht am 31. Jänner in Szene.

Martin Micheu, der Manager von Aich/Dob, bezeichnet Aalst als Topteam. „Aber sie machen auch Fehler, und wir haben zu spät erkannt, dass wir mitspielen können“, erklärte Micheu. Geschlagen gibt sich sein Team noch nicht. „Wir können in Belgien unbeschwert spielen.“

Basketball

Motorsport

Auch Sohn von Ralf Schumacher startet in Formel 4

Ralf Schumachers Sohn David steht vor seinem Renndebüt im Formel-Sport. Der 16-Jährige, der im Oktober 2001 in Salzburg geboren wurde, soll am Wochenende in der Nachwuchsklasse Formel 4 in Abu Dhabi an den Start gehen und später womöglich in der deutschen Variante der Nachwuchsklasse fahren. Das bestätigte der 42-jährige Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher am Mittwoch.

David Schumacher würde damit vorerst den gleichen Weg wie der Sohn von Ralfs Bruder Michael, Mick, einschlagen. Der mittlerweile 18-Jährige stieg in der Saison 2015 vom Kart in die Formel 4 um. Dort fuhr er zwei Saisonen, seit dem Vorjahr fährt Mick Schumacher in der Formel 3.

Zur Zielsetzung von David Schumacher sagte Ralf: „Es ist wichtig, ihn erst mal lernen zu lassen und am Ende zu sehen, wo die Reise hingeht.“ Antreten wird David für das Team US Racing - die Initialen stehen für die Nachnamen der beiden Teambesitzer: Gerhard Ungar und Ralf Schumacher. Der Sitz des Rennstalls ist in Kerpen.

Davids Vater Ralf bestritt in der Formel 1 180 Grands Prix, von denen er sechs gewann. Von 1997 bis 2006 fuhren beide Schumacher-Brüder in der Formel 1. Michael Schumacher ist mit sieben Titeln und 91 Grand-Prix-Siegen noch immer der erfolgreichste Pilot in der Geschichte der Motorsportkönigsklasse.

Leichtathletik

Viele Abwesende bei Dopingkontrolle in Russland

Russlands Leichtathleten sind einmal mehr ins schiefe Licht geraten. So berichteten am Mittwoch die Kontrollore der nationalen Anti-Doping-Agentur (RUSADA), dass man 36 Athleten bei einem Hallenmeeting in Irkutsk nicht angetroffen habe.

Die Betroffenen hätten sich krankgemeldet oder ihre Nennung zurückgezogen. In der sibirischen Stadt finden am Wochenende auch die Hallenmeisterschaften statt. Russlands Leichtathletikverband (RUSAF) hat bereits eine „interne Untersuchung“ zu dieser ungewöhnlichen Häufung von abwesenden Sportlern angekündigt.

Der Leichtathletikweltverband (IAAF) hatte nach der Enthüllung systematischen Dopings im November 2015 die RUSAF suspendiert und deren Athleten von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ausgeschlossen. Beim jüngsten IAAF-Kongress im August 2017 wurde entschieden, die Sperre Russlands wegen nicht ausreichender Fortschritte bei der Etablierung eines unabhängigen Anti-Doping-Systems zu verlängern.

Chronik

Diebe brachten Skispringer-Kleidung zurück

Die Diebe, die am Wochenende beim Skifliegen am Kulm aus einem Container Bekleidung des österreichischen Teams gestohlen hatten, haben sich gestellt: Zwei Männer aus dem Bezirk Murtal brachten die Stücke am Tag danach zur Polizeiinspektion. Sie gestanden, die Kleidung mitgenommen zu haben. Sie seien betrunken gewesen. Die beiden wurden angezeigt, hieß es am Mittwoch.

Der 29-Jährige und sein 40-jähriger Freund hatten am Samstag gegen 19.00 Uhr unter anderem eine Hose und eine Jacke von Gregor Schlierenzauer, Windponchos von Stefan Kraft und Polizeischüler Clemens Aigner sowie eine Haube von Michael Hayböck in dem offenen Container entdeckt. Die Männer nahmen die Kleidung unbemerkt mit, brachten sie aber noch am Sonntag samt einem Geständnis zur Polizei.