Beachvolleyball

Seidl/Winter im EM-Achtelfinale

Robin Seidl/Tobias Winter haben bei der Beachvolleyball-EM im lettischen Jurmala das Achtelfinale erreicht. Das Duo des Österreichischen Volleyballverbands (ÖVV) gewann am Freitagvormittag in der Zwischenrunde gegen Pablo Herrera/Adrian Gavira (ESP/7) mit 2:0 (21, 17) und trifft nun auf die als Nummer zwei gesetzten Italiener Daniele Lupo/Paolo Nicolai.

Ausgeschieden sind hingegen Thomas Kunert/Christoph Dressler, sie mussten sich der polnischen Nummer-eins-Paarung Bartosz Losiak/Piotr Kantor 0:2 (17, 15) geschlagen geben.

Bei den Damen hatten Stefanie Schwaiger und Katharina Schützenhöfer am Donnerstag als Gruppensieger direkt das Achtelfinale erreicht.

Erste Liga

Fussball

Geldstrafen für Legia Warschau, Apollon und Aberdeen

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat am Freitag Geldstrafen für drei Clubs ausgesprochen. Legia Warschau muss 35.000 Euro für ein in der Champions-League-Qualifikation gegen Astana präsentiertes „unerlaubtes“ Transparent bezahlen, auf dem an den Warschauer Aufstand gegen die Nazis 1944 erinnert wurde.

Ausschreitungen beim Europa-League-Qualimatch zwischen Apollon Limassol und Aberdeen kosten die Zyprioten 27.500 Euro und die Schotten 10.000 Euro. Über mögliche Strafen nach den Vorfällen am Donnerstag beim Match Everton - Hajduk Split, das wegen Fehlverhaltens kroatischer Fans einige Minuten unterbrochen war, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Freiburg verlängert mit Trainer Streich

Der deutsche Bundesligist SC Freiburg hat den Vertrag mit Trainer Christian Streich verlängert. Das teilte der Verein am Donnerstagabend mit. Über Vertragsinhalte wie die Dauer des neuen Kontrakts machte der Club des Österreicher Philipp Lienhart keine Angaben.

Streich ist seit Dezember 2011 Trainer der Profimannschaft, verantwortete das Team seither in 212 Pflichtspielen und ist damit aktuell der dienstälteste Trainer in der deutschen ersten Liga. Der 52-Jährige arbeitet seit 1995 als Trainer bei den Freiburgern.

Auch deutscher Teamspieler Hummels spendet Gehalt

Der deutsche Nationalteamspieler Mats Hummels will künftig ein Prozent seines Gehalts für einen guten Zweck spenden. Der Verteidiger des FC Bayern schloss sich am Donnerstag der Initiative von Juan Mata von Manchester United an. Der Spanier hat vor knapp zwei Wochen das Projekt „Common Goal“ ausgerufen und in der Hoffnung auf weitere Nachahmer angekündigt, ein Prozent seines Gehalts zu spenden.

Hinter der Initiative steht die Organisation Streetfootballworld. Die Gruppe unterstützt nach eigenen Angaben 120 Fußballprojekte für benachteiligte junge Menschen in 80 Ländern. Langfristiges Ziel ist den Organisatoren zufolge, ein Prozent aller Fußballerlöse in soziale Sportprojekte zu stecken. Sie gehen davon aus, dass die Fußballindustrie jährlich mindestens 26 Milliarden Euro einnimmt.

Barca-Goalgetter Suarez fehlt rund vier Wochen

Der FC Barcelona muss rund vier Wochen auf Goalgetter Luis Suarez verzichten. Der Uruguayer zog sich am Mittwoch im Rückspiel um den spanischen Fußball-Supercup bei Real Madrid eine Kapseldehnung im rechten Knie zu.

Luis Suarez (Barca) liegt verletzt auf dem Rasen

Reuters/Juan Medina

Zudem muss Abwehrchef Gerard Pique wegen einer ebenfalls in Madrid erlittenen Adduktorenblessur einige Tage pausieren. Auch Kapitän Andres Iniesta fehlt derzeit wegen Muskelproblemen.

Medien: Mourinho lockt Ibrahimovic mit Trainerjob

Manchester-United-Coach Jose Mourinho wirbt offenbar intensiv darum, Stürmer Zlatan Ibrahimovic zurück nach Old Trafford zu holen. Britische Medien berichteten, Mourinho habe dem 35-jährigen Schweden sogar eine Trainerrolle im Club für die Zeit nach seiner Spielerkarriere angeboten. Nach Informationen der Zeitung The Independent soll das Thema in den laufenden Vertragsgesprächen bereits diskutiert worden sein.

Zlatan Ibrahimovic und Jose Mourinho (ManUnited)

Reuters/Carl Recine

Mourinho hatte vergangene Woche am Rande des europäischen Supercup-Spiels gegen Real Madrid (1:2) bestätigt, dass über einen neuen Vertrag für Ibrahimovic verhandelt werde. „Wir sprechen gerade über die Möglichkeit, dass er bei uns bleibt“, erklärte Mourinho, nachdem der Vertrag des Stürmers im Sommer zunächst nicht verlängert worden war.

Ibrahimovic war im Sommer 2016 von Paris Saint-Germain nach Manchester gewechselt. Der ehemalige schwedische Nationalspieler hatte für United wettbewerbsübergreifend 28 Tore in 46 Spielen erzielt, bis er im April eine Knieverletzung erlitt, die ihn für den Rest der Saison außer Gefecht setzte.

Ski alpin

Neureuther erwägt Abkehr von Riesentorlauf

Der deutsche Skirennfahrer Felix Neureuther denkt über eine Fortsetzung seiner Alpin-Karriere bis Olympia 2022 nach. Dafür erwägt er nach den anstehenden Winterspielen 2018 in Pyeongchang allerdings einen Verzicht auf Starts im Riesentorlauf.

Felix Neureuther

APA/Angelika Warmuth

„Es kann sein, dass ich dann nur im Slalom weitermache und noch für zwei, drei, vier Jahre fahre“, sagte Neureuther. Beim Saisonhöhepunkt im kommenden Februar in Südkorea wird der erfolgreichste deutsche Weltcup-Starter fast 34 Jahre alt sein. Vier Jahre später in Peking wäre er dann fast 38. Im Torlauf haben auch ältere Athleten immer wieder Erfolge gefeiert. ÖSV-Ass Mario Matt etwa wurde in Sotschi im Alter von fast 35 Jahren Olympiasieger.

Familienplanung hat Vorrang

Im Riesentorlauf kommen ab dieser Saison Ski zum Einsatz, die den Rücken stark beanspruchen - seit Jahren Neureuthers Problemzone. Ob und wie Neureuther seine Laufbahn nach dem anstehenden Winter weiterführt, hängt auch von anderen Faktoren ab: „Wenn ich sportlich nicht mehr auf höchstem Niveau fahren kann, dann würde ich aufhören.“

Zudem spiele auch seine familiäre Situation mit Freundin Miriam Gössner eine Rolle. „Wir kriegen ja ein Baby, und dazu bauen wir gerade noch ein Haus“, sagte Neureuther, der sich sechs Monate vor seinen Olympiarennen im Trainingslager in Neuseeland auf den alpinen Saisonstart Ende Oktober vorbereitet.

Rallye

Hockey

Herren-Nationalteam verliert EM-Tests knapp

Österreichs Herren-Nationalteam hat sich in zwei Tests für den EM-Auftritt ab Samstag in Amsterdam gegen Topnationen nur knapp geschlagen geben müssen. Als Weltranglisten-22. hatte die Truppe von Teamchef Cecrid D’Souza am Mittwoch gegen Indien (6.) Sekunden vor Schluss das Tor zum 3:4 kassiert, am Donnerstag gegen Deutschland (3.) gab es bei verkürzter Spielzeit nach raschem 0:2 ein 1:2.

Die Österreicher starten ihre erste A-EM seit acht Jahren am Samstag (17.00 Uhr) gegen den Olympiazweiten Belgien. Weitere Gegner in Gruppe A sind am Montag (12.30) Spanien und am Mittwoch die Niederlande (20.00).

Radsport

Ruder-Olympiasieger Bond startet bei WM

Der zweifache Ruder-Olympiasieger Hamish Bond wird für Neuseelands Radteam bei den Straßen-Weltmeisterschaften in Norwegen an den Start gehen. Wie der neuseeländische Radverband am Freitag mitteilte, wird Bond bei den Titelkämpfen von 16. bis 24. September in Bergen das Einzelzeitfahren bestreiten.

Der 31-Jährige war achtmal Ruder-Weltmeister und holte mit seinem langjährigen Partner Eric Murray sechsmal nacheinander den WM-Titel im Zweier ohne Steuermann. Murray erklärte nach den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im vorigen Jahr seinen Rücktritt. Dort hatten beide wie schon 2012 in London Gold gewonnen. Bond konzentrierte sich danach voll auf den Radsport.

Quintana bleibt bei Movistar

Radstar Nairo Quintana will auch in den nächsten beiden Jahren für den spanischen Rennstall Movistar fahren. Das bestätigte der Kolumbianer via Twitter. Über seinen Abgang war spekuliert worden, nachdem der Wechsel von Mikel Landa ins Movistar-Team bekanntgeworden war. Landa war zuletzt bei der Tour de France wichtigster Helfer von Christopher Froome.

Das Hauptaugenmerk von Quintana liegt im nächsten Jahr auf der Frankreich-Rundfahrt. Landa wird den Giro d’Italia und die Vuelta als Leader von Movistar bestreiten. Quintana, der bis 2019 bei Movistar unter Vertrag steht, kündigte zudem sein Antreten bei den Straßen-Weltmeisterschaften in Bergen (NOR) Ende September an. Bei der am Samstag beginnenden Spanien-Tour geht der Kolumbianer nicht an den Start.

Doping

Rad-Olympiasieger Sanchez positiv getestet

Radprofi Samuel Sanchez aus Spanien ist am 9. August positiv auf das verbotene Wachstumshormon GHRP-2 getestet worden. Das teilten am Donnerstag der BMC-Rennstall des Spaniers und der Radsportweltverband (UCI) mit. Der 39-jährige Olympiasieger von Peking 2008 wurde vorerst mit sofortiger Wirkung suspendiert und kann die Öffnung der B-Probe beantragen.

Samuel Sanchez (ESP)

APA/AFP/Cesar Manso

Sanchez war für das BMC-Team für die am Samstag in Nimes in Südfrankreich beginnende Spanien-Rundfahrt vorgesehen. Er wird laut Teammitteilung durch den Belgier Loic Vliegen ersetzt. Sollte die B-Probe den Befund der A-Probe bestätigen, könnte Sanchez bei einer mehrjährigen Sperre das Karriereende bevorstehen.

Tischtennis

Ringen

Österreich mit sechs Aktiven zur WM

Mit sechs Athleten wird der Österreichische Ringsportverband (ÖRSV) ab Montag an den Weltmeisterschaften in Paris teilnehmen. Im griechisch-römischen Stil setzt Bundestrainer Jenö Bodi auf den zweifachen Olympiateilnehmer Amer Hrustanovic, Daniel Gastl, Michael Wagner und Benedikt Puffer. Freistil-Bundestrainer Lubos Cikel nominierte Amirkhan Visalimov für die Titelkämpfe.

Bei den Frauen wird Österreich durch Martina Kuenz vertreten. Die U23-Vizeeuropameisterin gilt nach ihrem Sieg beim Weltcup in Guelph (CAN) als größte österreichische Hoffnungsträgerin. „Bei einer guten Auslosung kann Martina sogar in die Medaillenränge vorstoßen“, sagte Frauen-Bundestrainer Benedikt Ernst. ÖRSV-Sportdirektor Jörg Helmdach hält zwei Top-Ten-Platzierungen und eine Top-Fünf-Platzierung für möglich.