Fußball

Dragovic unterliegt mit Kiew im Supercup

ÖFB-Teamspieler Aleksandar Dragovic hat mit Dynamo Kiew in der krisengeschüttelten Ukraine das Spiel um den Supercup verloren.

Der Pokalgewinner unterlag Meister Schachtar Donezk am Dienstag in Lwiw im Westen des Landes mit 0:2 (0:1). Die Tore erzielten Alexander Gladkij (75.) und der Brasilianer Marlos (93.). Dragovic spielte in der Verteidigung des Hauptstadtclubs durch.

Krkic wechselt von Barcelona zu Stoke City

Der Spanier Bojan Krkic wechselt vom FC Barcelona in die Premier League zu Stoke City. Wie der englische Erstligist am Dienstag mitteilte, erhält der 23-jährige Offensivspieler einen Vierjahresvertrag. Über die Höhe der Ablösesumme wurden keine Angaben gemacht.

Krkic galt einst als Wunderkind des europäischen Fußballs und wurde mit Lionel Messi verglichen. Diese Erwartungen konnte der gebürtige Serbe jedoch nicht erfüllen. „Er ist fest entschlossen, seine Qualitäten in der Premier League zu beweisen, und wir sind froh, ihm die Plattform zu bieten“, sagte Stoke-Trainer Mark Hughes.

Argentinische Legionäre wollen nicht zurück nach Charkiw

Immer mehr ausländische Fußballprofis wollen wegen des bewaffneten Konflikts in der Ostukraine ihr Engagement bei ukrainischen Clubs beenden. In der vergangenen Woche traten sechs südamerikanische Legionäre von Schachtar Donezk nach einem Testspiel in Frankreich die Rückreise nicht mehr an. Drei argentinische Spieler von Metalist Charkiw blieben gleich in ihrer Heimat.

Metalist-Kapitän Alejandro Gomez und Jonathan Cristaldo erklärten am Dienstag gegenüber lokalen Medien, dass sie wegen der instabilen Lage nicht in die Ukraine fliegen werden. Ihr Landsmann und Teamkollege Sebastian Blanco hatte das bereits vor einigen Tagen angekündigt. „Es ist nicht vernünftig, in einem Land zu bleiben, in dem wir uns nicht mehr sicher fühlen. Niemand kann uns in der Ukraine Sicherheit gewährleisten“, sagte Gomez.

Die Meisterschaft in der Ukraine soll am Freitag beginnen, am Dienstag stand der Supercup zwischen Meister Schachtar Donezk und Dynamo Kiew auf dem Programm. Mit von der Partie war ÖFB-Teamspieler Aleksandar Dragovic. Der Kiew-Verteidiger machte sich aber auch schon Gedanken über seine Zukunft in der Ukraine.

UEFA bestraft PSG mit Sperre von Zuschauersektoren

Paris Saint-Germain (PSG) muss beim nächsten Europacup-Heimspiel zwei Zuschauersektoren im Prinzenparkstadion geschlossen lassen. Das hat die UEFA am Dienstag als Reaktion darauf beschlossen, dass PSG-Anhänger im April im Champions-League-Viertelfinale behinderte Chelsea-Fans bedroht und mit Flaschen beworfen hatten.

Leverkusen feiert Sieg gegen Lok Moskau

Der deutsche Bundesligist Bayer Leverkusen kommt allmählich in Fahrt. Nach der 1:4-Niederlage gegen Olympique Marseille am Samstag gewannen die Rheinländer am Dienstagabend während ihres Trainingslagers ein Testspiel gegen Lokomotive Moskau mit 3:1 (2:0).

Die Mannschaft von Ex-Salzburg-Trainer Roger Schmidt kam im Latini Stadion in Zell am See durch die Treffer von Hakan Calhanoglu (2.), Stefan Kießling (6./Foulelfmeter) und Wladlen Jurtschenko (65.) zum Erfolg gegen den Meisterschaftsdritten der russischen Liga. Roman Schischkin traf für Moskau (79.). „Wir hätten noch das eine oder andere Tor mehr machen müssen“, sagte Schmidt.

Advocaat wird Teamchef Serbiens

Der Niederländer Dick Advocaat wird neuer Teamchef von Serbien. FSS-Präsident Tomislav Karadzic gab die Einigung mit dem 66-Jährigen am Dienstag bekannt. Die offizielle Präsentation soll in einigen Tagen folgen.

Advocaat, der unter anderem die Nationalteams seiner Heimat, Belgiens, Südkoreas und Russlands gecoacht hat, soll Serbien nach der verpassten Qualifikation für die WM in Brasilien zur EM in Frankreich 2016 führen.

Austria Wien gibt Priskin an Györ ab

Der Ungar Tamas Priskin ist von der Wiener Austria an den ungarischen Erstligisten ETO Györ abgegeben worden. Die Austria hatte den 27-jährigen Stürmer im Jänner 2014 von Alania Wladikawkas erworben und umgehend für ein halbes Jahr an Maccabi Haifa weiterverliehen. Nun kehrt Priskin in seine Heimat zurück.

Bundesliga

Rapid holt Florian Kainz von Sturm

Vizemeister Rapid hat am Dienstag die Verpflichtung von Florian Kainz bekanntgegeben. Der U21-Teamspieler spielte zuletzt bei Sturm Graz und unterschrieb bei den Hütteldorfen einen Vertrag bis Sommer 2017.

„Florian Kainz passt genau in unser Anforderungsprofil, und ich bin glücklich, dass wir den nächsten U21-Teamspieler bei uns begrüßen können“, sagte Rapid-Cheftrainer Zoran Barisic. „Kainz hat sich nach einem kleinen Tief in der vergangenen Herbstsaison zuletzt wieder sehr stark präsentiert und ist in der Offensive sowohl links als auch rechts auf der Außenbahn einsetzbar.“

Kainz debütierte bereits als 17-Jähriger in der Bundesliga und brachte es bisher auf 15 Tore in 98 Spielen. Neben zwölf Einsätzen im Europacup wurde der 21-jährige Steirer mit Sturm 2011 auch österreichischer Meister.

Leichtathletik

Olympiasieger Borsakowski zurückgetreten

Der russische 800-m-Olympiasieger Juri Borsakowski hat seine Karriere beendet. Der 33-jährige Goldmedaillengewinner von 2004 verpasste zuletzt verletzungsbedingt die russischen Meisterschaften. Am Dienstag gab er seinen Rücktritt bekannt.

Neben Olympiagold gewann Borsakowki auch vier WM-Medaillen und einen EM-Titel. 2003 und 2005 holte er WM-Silber, 2007 und 2011 sicherte er sich Bronze. Zuletzt eroberte der Russe 2012 in Helsinki EM-Gold, bei den Olympischen Spielen verpasste er hingegen das Finale.

Saisonende für Ex-Weltmeister Yohan Blake

Die Saison ist für den zweifachen Sprint-Olympiasilbermedaillengewinner Yohan Blake wegen einer Verletzung vorzeitig zu Ende. Der 100-m-Weltmeister von 2011 hatte sich am 11. Juli in Glasgow eine Oberschenkelverletzung zugezogen.

Der 24-jährige Jamaikaner musste kürzlich operiert werden und fällt damit lange aus. Auch bei der WM im Vorjahr in Moskau hatte der Staffel-Olympiasieger von London wegen einer Oberschenkelblessur gefehlt.

Bolt fühlt sich fit für Comeback

Sprint-Superstar Usain Bolt fühlt sich bereit für sein verspätetes Saisondebüt wegen einer längeren Verletzungspause. Der Weltrekordhalter tritt in der kommenden Woche in Glasgow bei den Commonwealth Games mit der jamaikanischen Staffel über 4 x 100 m an. Danach plant er im August auch noch zwei Einzelstarts über 100 m.

Der sechsfache Olympiasieger hatte sich im März einer Operation am linken Fuß unterzogen und deshalb neun Wochen mit dem Training aussetzen müssen. Außerdem hatte ihn eine Oberschenkelblessur zurückgeworfen.

„Es war hart, aber ich habe das schon ein paar Mal durchgemacht und deshalb weiß ich, was es braucht, um zurückzukommen“, meinte Bolt, der sich derzeit in Kingston mit zwei Einheiten pro Tag in Form bringt. Der kleine Eingriff am Fuß wäre irgendwann sowieso nötig gewesen, deshalb habe er sich in der heurigen Saison ohne WM und Olympia dazu entschlossen, ergänzte der 27-Jährige. Bei den Commonwealth Games will er beweisen, dass er auf einem guten Weg ist. „Ich komme für meine Fans dorthin, um zu zeigen, dass ich wieder in Form komme und dass sie jetzt und in den kommenden Jahren noch große Taten von mir erwarten können.“

Handball

Lösbare Aufgaben für ÖHB-Damen in WM-Quali

Das österreichische Handballnationalteam der Frauen trifft in der WM-Qualifikation in Gruppe 2 auf die Türkei, Portugal und Israel. Weil die ÖHB-Auswahl die EM-Teilnahme verpasst hat, muss sie in der am Dienstag in Wien ausgelosten Vorqualifikation antreten. Der Gruppensieger bestreitet im Juni 2015 das Play-off für die Teilnahme an der WM-Endrunde im Dezember 2015 in Dänemark.

ÖHB-Teammanager Bernd Rabenseifer war mit der Auslosung zufrieden. „Die Chancen auf die Qualifikation für die WM-Play-offs sind in dieser Gruppe sicherlich intakt. Die Türkei ist der stärkste der drei Gegner. Jetzt gilt es, sich gut auf die Gegner vorzubereiten, um im kommenden Jahr die Möglichkeit zu haben, wieder um einen WM-Platz mitzuspielen.“

Die sechs Spiele werden zwischen 8./9. Oktober und 6. Dezember ausgetragen. Sollten sich die Teams auf den Modus eines Turniers einigen, würde dieses Ende November oder Anfang Dezember in Szene gehen. Eine Entscheidung muss bis 1. August fallen.

Pferdesport

Galopper von Queen Elisabeth II. positiv getestet

Ein Galopper aus dem Besitz der englischen Königin Elisabeth II. ist bei einer Dopingkontrolle positiv auf das verbotene Mittel Morphin getestet worden.

Nach Angaben des Buckingham Palace vermute man, dass die Stute Estimate, die im Vorjahr den prestigeträchtigen Gold Cup in Ascot gewonnen hatte, die Substanz durch verunreinigte Nahrung aufgenommen habe.

Man arbeite eng mit dem Futtermittelhersteller zusammen, um die Ursache zu ergründen. Die Königin sei über die Situation informiert worden, hieß es. Beim diesjährigen Gold Cup kam „Estimate“ auf den zweiten Platz.

Eishockey

Graz 99ers verstärken sich mit Matt Kelly

Die Graz 99ers haben sich für die kommende Saison der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) mit dem Verteidiger Matt Kelly verstärkt. Der 27-jährige Kanadier kommt von den Ravensburg Towerstars (DEL2) nach Graz.

Black Wings Linz verpflichten US-Stürmer Rau

Die Black Wings Linz haben sich am Dienstag mit Stürmer Chad Rau verstärkt. Der 27-jährige US-Amerikaner kommt von den Worcester Sharks aus der American Hockey League (AHL). Rau hatte in der Saison 2011/12 auch neun NHL-Spiele für Minnesota Wild absolviert.

Mit der Verpflichtung von Rau haben die Linzer ihre Kaderplanung für die kommende Saison der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) abgeschlossen.

Radsport

Weltmeister Costa beendet Tour de France

Weltmeister Rui Costa ist wegen einer beginnenden Lungenentzündung bei der Tour de France vorzeitig ausgestiegen. Der Portugiese hatte in der vergangenen Woche wegen einer Bronchitis Antibiotika nehmen müssen. Costa, der zur 16. Etappe am Dienstag nicht mehr antrat, lag an der 13. Stelle der Gesamtwertung, 12:57 Minuten hinter Spitzenreiter Vincenzo Nibali aus Italien.

Chronik

Kirilenko und Owetschkin lösen Verlobung auf

Zwei Monate nach dem britischen Golfstar Rory McIlroy und dem dänischen Tennisass Caroline Wozniacki hat sich ein weiteres prominentes Sportpaar getrennt. Die russische Tennisspielerin Maria Kirilenko und der russische Eishockeystar Alexander Owetschkin haben ihre Verlobung aufgelöst.

„Ich habe mich entschieden, die Verlobung aufzulösen“, gab Kirilenko am Montag via Presseservice des russischen Tennisverbands bekannt. „Es gibt einige Gründe, ich will aber nicht in Details gehen“, erklärte die Gewinnerin von sechs WTA-Turnieren. Kirilenko und Owetschkin, Stürmer bei den Washington Capitals in der National Hockey League (NHL), hatten sich 2011 kennengelernt und 2012 verlobt.