Eishockey

Knappe Heimniederlagen für Vanek und Raffl

Die NHL-Clubs der Österreicher Thomas Vanek und Michael Raffl haben am Samstag knappe Heimniederlagen kassiert. Die Philadelphia Flyers mit Raffl mussten sich den Calgary Flames mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben. Die Vancouver Canucks unterlagen ebenfalls in der Overtime den St. Louis Blues mit 3:4.

In Philadelphia führten die Gastgeber nach dem ersten Drittel mit 3:1, doch Calgary gelang im Mitteldrittel dank drei Powerplay-Treffern von Sean Monahan (27., 30., 35.) der Gleichstand. In der Verlängerung sorgte Michael Frolik für die Entscheidung zugunsten der Kanadier. Raffl bekam bei den Flyers 14:17 Minuten Eiszeit.

Michael Raffl beim Torschuss

APA/AFP/Getty Images/Bruce Benett

Auch Vancouver lag im Mitteldrittel bereits mit 3:1 in Führung. Vladimir Sobotka (34.) und Joel Edmundsen (45.) schossen die Blues allerdings in die Verlängerung, in der Brayden Schenn nach 2:41 Minuten den entscheidenden Treffer für die Gäste erzielte. Vanek stand bei Vancouver 12:29 Minuten auf dem Eis, verzeichnete einen Assist zum zwischenzeitlichen 3:1 und gab einen Torschuss ab.

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Spielstände in der 20. EBEL-Runde ab 16.00 Uhr

Erste Bank Eishockey Liga, 20. Runde

Beginn 16.00 Uhr:

Vienna - Znojmo -:-

(-:- -:- -:-)

Bozen - Innsbruck -:-

(-:- -:- -:-)

Beginn 17.30 Uhr:

VSV - Fehervar -:-

(-:- -:- -:-)

Dornbirn - Linz -:-

(-:- -:- -:-)

Beginn 17.45 Uhr:

Salzburg - Graz -:-

(-:- -:- -:-)

Tabelle Grunddurchgang

1. Vienna Capitals 18 14 0* 1** 3 63:32 43
2. KAC 20 11 1* 0** 8 50:51 35
3. Liwest Black Wings Linz 19 10 1* 2** 6 63:52 34
4. Red Bull Salzburg 19 10 0* 0** 9 61:54 30
5. TWK Innsbruck Haie 19 8 2* 1** 8 63:58 29
6. Medvescak Zagreb 18 7 2* 2** 7 55:59 27
7. EC Villacher SV 19 7 2* 1** 9 55:56 26
8. Moser Medical Graz 99ers 19 8 1* 0** 10 65:67 26
9. Orli Znojmo 19 6 2* 3** 8 51:57 25
10. Fehervar AV19 19 6 3* 0** 10 40:60 24
11. EC Dornbirn 18 6 0* 3** 9 49:63 21
12. HC Bozen Südtirol 19 5 1* 2** 11 58:64 19
* Sieg nach Verlängerung/Penaltyschießen (zwei Punkte)
** Niederlage nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)

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Basketball

Boston Celtics setzen Erfolgslauf in NBA fort

Die Boston Celtics haben am Samstag in der NBA ihren 15. Sieg in Serie eingefahren. Der Rekordmeister setzte sich bei den Atlanta Hawks mit 110:99 durch und ist weiter Spitzenreiter. Spielmacher Kyrie Irving, nach einer Gesichtsverletzung mit Maske auf dem Parkett, überzeugte bei lediglich zwei Fehlwürfen mit 30 Punkten.

Meister Golden State Warriors erholte sich bei den Philadelphia 76ers von einem völlig verpatzten ersten Viertel, in dem er 47 Punkte kassiert hatte. Die Kalifornier lagen bereits bis zu 24 Zähler zurück, siegten aber noch mit 124:116 - die bisher größte Aufholjagd der laufenden NBA-Saison. Topscorer war Superstar Stephen Curry mit 35 Punkten.

Golden State hält bei einer Siegbilanz von 12:4. Im Schlager in Boston hatte es zuletzt eine knappe Niederlage gesetzt. Führender der Western Conference bleiben die Houston Rockets (13:4 Siege), die sich bei den Memphis Grizzlies mit 105:83 durchsetzten.

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Siegesserie von Klosterneuburg endet in Wels

Nach zuletzt fünf Siegen in Folge hat es für die Dukes Klosterneuburg am Samstag in der Admiral-Basketball-Bundesliga wieder eine Niederlage gesetzt. Die drittplatzierten Niederösterreicher verloren auswärts gegen den Siebenten Flyers Wels mit 78:83 (41:44) und verpassten damit den zumindest vorläufigen Sprung an die Tabellenspitze.

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Skeleton

Auftaktsiegerin Flock enttäuscht in Park City

Auftaktsiegerin Janine Flock ist im zweiten Skeleton-Weltcup-Bewerb der Olympiasaison nicht über Rang 22 hinausgekommen. Die Tirolerin qualifizierte sich am Samstag in Park City mit 1,10 Sekunden Rückstand im ersten Lauf nicht einmal für die Entscheidung der Top 20.

Dadurch verlor sie auch ihre in der vergangenen Woche in Lake Placid eroberte Gesamtführung an die siegreiche Jelena Nikitina. Die Russin setzte sich auf der Olympiabahn von 2002 vor den Deutschen Tina Hermann und Jacqueline Lölling durch und stellte in 4,83 Sekunden einen neuen Startrekord auf.

Die Möglichkeit zur Wiedergutmachung hat Ex-Vizeweltmeisterin Flock bereits nächstes Wochenende beim dritten Weltcup-Bewerb in Whistler (CAN).

Bei den Herren belegte Matthias Guggenberger Rang zehn. Der 33-jährige Tiroler beendete seine zwei Läufe mit 1,62 Sekunden Rückstand auf Sieger Sungbin Yun aus Südkorea, der sich in 1:37,32 vor Martins Dukurs (LAT) und dem Deutschen Axel Jungk durchsetzte.

Skeleton-Weltcup in Park City

Damen (zwei Läufe):
1. Jelena Nikitina RUS 1:40,49
2. Tina Hermann GER + 0,02
3. Jacqueline Lölling GER 0,23
4. Mirela Rahneva CAN 0,37
5. Laura Deas GBR 0,39
6. Elisabeth Vathje CAN 0,42
9. Katie Uhlaender USA 0,68
Nicht für den zweiten Lauf qualifiziert:
22. Janine Flock AUT 51,39

Weltcup in Park City

Herren (zwei Läufe):
1. Yun Sungbin KOR 1:37,32
2. Martin Dukurs LAT + 0,63
3. Axel Jungk GER 0,75
4. Tomass Dukurs LAT 0,96
. Christopher Grotheer GER 0,96
6. Alexander Tretjakow RUS 1,19
10. Matthias Guggenberger AUT 1,62

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Bob

Maier bei Weltcup in Park City auf Rang 14

Der Deutsche Johannes Lochner hat das zweite Weltcup-Rennen im Viererbob in Park City gewonnen. Der Weltmeister verbesserte sich am Samstag (Ortszeit) im zweiten Lauf von Platz vier auf eins und setzte sich mit 0,05 Sekunden Vorsprung vor dem US-Piloten Codie Bascue. Dritter wurde überraschend der Brite Bradley Hall (+ 0,12).

Der Österreicher Benjamin Maier kam auf der Olympiabahn von 2002 mit seiner Crew Kilian Walch, Markus Sammer und Danut Moldovan an die 14. Stelle. Der Rückstand von Maier, der sich im zweiten Lauf mit der zwölftschnellsten Zeit noch um zwei Ränge verbessern konnte, auf Sieger Lochner betrug 0,61 Sekunden.

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Bundesliga

Fussball

Australiens Teamchef lässt Zukunft offen

Trotz der erfolgreichen Qualifikation für die WM 2018 hat Ange Postecoglou seine Zukunft als Trainer der australischen Nationalmannschaft offen gelassen. Der 52-Jährige will in der kommenden Woche entscheiden, ob er das Team beim Turnier in Russland betreuen wird oder sein Amt niederlegt.

„Ich kann nicht sagen, dass ich an einer Position hänge“, sagte Postecoglou dem Fernsehsender ABC und sprach von „persönlichen und beruflichen Gründen“, die bei seiner Entscheidung eine Rolle spielen würden. Gespräche mit dem australischen Verband sind in den kommenden Tagen geplant. „Es wird schnell gehen“, sagte der in Griechenland geborene Postecoglou.

Die „Socceroos“ hatten sich am Mittwoch im Play-off gegen Honduras qualifiziert und sind im kommenden Jahr zum fünften Mal bei einer WM-Endrunde dabei. Postecoglou betreut die Mannschaft seit 2013.

Paris SG baut Vorsprung auf Monaco aus

Paris Saint-Germain hat die Tabellenführung in der Ligue 1 ausgebaut. Der französische Vizemeister setzte sich am Samstag gegen den FC Nantes mit 4:1 (2:0) durch und hat als noch ungeschlagener Spitzenreiter nach 13 Runden nun sechs Punkte Vorsprung auf AS Monaco. Der Meister hatte am Freitagabend gegen Amiens nur 1:1 gespielt.

Uruguays Stürmerstar Edinson Cavani, der am Dienstag im Länderspiel gegen Österreich getroffen hatte, erhöhte mit einem Doppelpack (38., 79.) seine Trefferausbeute auf 15 und führt die Torschützenliste damit an. Angel di Maria (42.) und Javier Pastore (65.) erzielten die weiteren Treffer der Pariser.

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Ehemaliger LASK-Trainer Friedel Rausch gestorben

Der ehemalige LASK-Trainer Friedel Rausch ist in der Nacht von Freitag auf Samstag im Alter von 77 Jahren in seiner Schweizer Wahlheimat unerwartet an einem Herzversagen gestorben. Der Deutsche war bei den Linzern in der Saison 1996/97 der sportliche Chef.

Der in Duisburg geborene Rausch spielte von 1962 bis 1971 für Schalke 04 und trainierte die Mannschaft von 1976 bis 1977. Nach Stationen unter anderem bei Eintracht Frankfurt, Fenerbahce Istabul und Iraklis Saloniki wechselte der einstige Abwehrspieler 1985 zum FC Luzern, den er bis 1992 betreute und 1988/89 zum einzigen Meistertitel der Clubgeschichte führte. Danach trainierte er auch noch den FC Basel, 1. FC Kaiserslautern, Borussia Mönchengladbach und den 1. FC Nürnberg.

Rausch, der sich 2006 aus dem Fußballgeschäft zurückgezogen hat, lebte bis zu seinem Tod in der Schweiz.

Sechs Tore in 14 Minuten bei Union Berlin - Heidenheim

In einer turbulenten deutschen Zweitliga-Partie mit sechs Toren binnen 14 Minuten hat Union Berlin am Samstag mit 3:4 (0:1) beim 1. FC Heidenheim verloren. Union rutschte auf Platz vier ab, Heidenheim verließ erstmals seit dem neunten Spieltag die Abstiegsrelegationszone.

Für Heidenheim trafen Arne Feick (44. Minute), John Verhoek (61., 74.) und Marc Schnatterer (66.). Ein Doppelpack von Steven Skrzybski (72. und 75) und ein Elfmetertor von Sebastian Polter (63.) reichten vor 12.000 Zuschauern in der Voith-Arena nicht zu einem Punkt für Union (mit Philipp Hosiner ab der 67. Minute).

Lukas Hinterseer trat beim 1:1 zwischen dem VfL Bochum und Greuther Fürth als Torschütze in Aktion. Der österreichische Stürmer, der durchspielte, traf in der 17. Minute zum 1:1-Ausgleich der Gastgeber. Bei Fürth kam Lukas Gugganig ab der 46. Minute zum Einsatz.

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Wintersport

Eisschnelllauf

Rang sechs für Herzog über 500 m in Stavanger

Nach Platz drei im ersten Rennen über 500 m beim Weltcup der Eisschnellläufer in Stavanger hat es für Vanessa Herzog am Samstag im zweiten zu Rang sechs gereicht. Die 22-Jährige unterlag im direkten Duell der Russin Angelina Golikowa, die sie am Vortag noch besiegt hatte. Es gewann erneut die Japanerin Nao Kodaira.

Mit der Zeit von 38,10 Sekunden fehlten Herzog 15 Hundertstel auf das Stockerl. „Ich bin leider technisch nicht sauber gelaufen und habe ein paar kleine Fehler eingebaut. Das sind ein paar Zehntel gewesen.“ Insgesamt könne sie mit den Ergebnissen in Stavanger sehr zufrieden sein. Im Weltcup über 500 m liegt Herzog nach vier von zwölf Rennen mit 235 Punkten auf Rang drei.

Schrecksekunde vor 1.500 m

Über 1.500 m landete Herzog in der Gruppe B in 1:59,13 Minuten auf Rang fünf. Die Tirolerin holte sich damit über diese Distanz ihre ersten Weltcup-Punkte in dieser Saison. Herzog hatte beim Aufwärmen eine Schrecksekunde, als sie eine Kollision mit einer deutschen Läuferin nur knapp verhindern konnte, aber in die Bande krachte.

„Der Anzug ist hin aber ich bin ohne grobe Schäden davon gekommen. Nur die Schulter schmerzt ein wenig“, erklärte die 22-Jährige, die sportlich aber positiv bilanzierte: „Das Wochenende war wirklich gut, vor allem bin ich endlich am Podest“.

Motorsport

Binder gewinnt letztes World-Series-Formula-V8-Rennen

Motorsportler Rene Binder hat das vorläufig letzte Rennen der World Series Formula V8 in Bahrain gewonnen. Der aus der Poleposition gestartete 25-jährige Tiroler setzte sich mit seinem Lotus 3.5 auf dem Bahrain International Circuit souverän vor seinem brasilianischen Teamkollegen Pietro Fittipaldi durch. Fittipaldi hatte den Meistertitel schon zuvor sicher gehabt.

Binder holte in dieser Saison vier Einzelsiege und wurde in der Gesamtwertung Vierter. „Der Sieg hat schon eine besondere Bedeutung für mich, weil ja doch einige große Formel-1-Fahrer wie Alonso, Vettel oder Ricciardo aus dieser Kategorie herausgekommen sind, und ich hier der letzte Sieger sein darf. Es war eine schöne und wichtige Phase meiner Karriere“, resümierte Binder.

Der Zillertaler hat noch keine Zukunftsentscheidung getroffen. Ein Thema ist für ihn die Formel 2. „Eine zweite Option, die mir auch gut gefallen würde, wäre die Langstrecken-Weltmeisterschaft in Kombination mit dem einen oder anderen Indycar-Grand-Prix. Auch in diese Richtung sind uns bereits Optionen angeboten worden“, sagte Binder.

Toyota-Sieg beim WEC-Finale

Toyota hat Porsche am Samstag beim Abschied aus der Langstrecken-WM (WEC) einen Erfolg verwehrt. Sebastian Buemi, Kazuki Nakajima und Anthony Davidson fuhren beim Saisonfinale, dem Sechs-Stunden-Rennen in Bahrain, ihren dritten Sieg in Serie ein. Der Titel war schon davor an das Porsche-Trio Timo Bernhard, Brendon Hartley und Earl Bamber vergeben.

Porsche verabschiedet sich aus der Serie, setzt künftig auf die vollelektrische Formel E. Zum Abschied gab es einen zweiten Platz durch Bernhard, Hartley und Bamber, die in diesem Jahr auch die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hatten. Der Neuseeländer Hartley ist mittlerweile auch wieder in der Formel 1 tätig und fährt dort in der kommenden Saison für Toro Rosso.

Alonso testet für Toyota

Fernando Alonso wird dafür am Sonntag in Bahrain WEC-Testfahrten für Toyota bestreiten, bestätigte das Team am Samstag. Der 36-jährige Spanier will irgendwann die „Triple Crown“ des Motorsports gewinnen. Dafür fehlen ihm Siege in Le Mans und bei den 500 Meilen von Indianapolis. Den Formel-1-Grand-Prix von Monaco hat der zweifache Weltmeister bereits zweimal gewonnen.

In Sachir fielen auch noch mehrere WM-Entscheidungen in Klassenwertungen. In der GTE-Amateurklasse holte sich Mathias Lauda im Aston Martin Vantage mit seinen Kollegen Paul Dalla Lana (CAN) und Pedro Lamy (POR) mit dem vierten Saisonsieg den Titel. In der GT-Pro reichte es für den Niederösterreicher Richard Lietz und seinen französischen Partner Frederic Makowiecki nach Rang vier im Porsche 911 RSR nicht.

Freestyle

Wolf Sechste bei Big-Air-Weltcup in Mailand

Die Tirolerin Lara Wolf hat beim Ski-Freestyle-Weltcup in Mailand im Big Air mit Rang sechs ihr bisher bestes Ergebnis aus der Vorsaison eingestellt. Die 17-Jährige kam im Sechser-Finale des ersten Saisonbewerbes der nicht-olympischen Disziplin auf 135,60 Punkte. Der Sieg ging an die Französin Coline Ballet Baz (177,20). Als Siebente hatte Laura Wallner (82,00) den Final-Einzug knapp verpasst.

Keine Finalteilnahme für Österreich gab es bei den Herren, wo zehn im Endkampf dabei sind. Luca Tribondeau als Siebenter seines Heats kam auf 85,00 Punkte und wurde gesamt 14., Samuel Baumgartner landete auf Rang 28.

Golf

Wiesberger fällt in Dubai weiter zurück

Für Bernd Wiesberger läuft es beim Saisonfinale der European Tour in Dubai weiter nicht nach Wunsch. Der Burgenländer verlor am Samstag mit einer 71er-Runde auf dem Par-72-Kurs weiter an Boden und fiel vom 52. auf den 58. Platz zurück. Der 32-Jährige, der sich eine Topplatzierung schon am Freitag mit einer 76er-Runde verbaut hatte, hält bei zwei Schlägen über Par.

An der Spitze des mit acht Millionen Dollar dotierten Turniers liegt der Brite Justin Rose mit 15 Schlägen unter Par. Der Spanier Jon Rahm und der Südafrikaner Dylan Frittelli lauern gleich dahinter, haben nur einen Schlag Rückstand.

Volleyball

Aich/Dob gewinnt Schlager gegen Waldviertel

Tabellenführer SK Posojilnica Aich/Dob entschied das Schlagerspiel der neunten Runde der DenizBank Volley League gegen Verfolger SG Union Raiffeisen Waldviertel 3:0 (25:19, 25:23, 26:24) für sich und revanchierte sich für die 5-Satz-Niederlage in Zwettl. Topscorer der Gastgeber war ÖVV-Teamspieler David Michel mit 15 Punkten aud Seiten der Gäste scorte Matiss Gabdullins sogar 25 Mal.

„Waldviertel ist ein starker Gegner, das wussten wir. Dennoch bin ich mit unserer Leistung nicht wirklich zufrieden, weil wir in allen Elementen ungenau waren, da müssen wir uns steigern, da muss mehr Konzentration her“, forderte Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu. Im zweiten Samstag-Spiel setzte sich UVC Graz gegen UVC Ried ebenfalls 3:0 (25:15, 25:19, 25:15) durch.

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Handball

Hard verliert EHF-Cup-Hinspiel in Thun knapp

Der HC Hard hat das Hinspiel der dritten EHF-Cup-Qualifikationsrunde auswärts gegen den Schweizer Ex-Meister Wacker Thun knapp mit 17:19 (8:13) verloren. Dank einer starken Schlussphase verfügen die Vorarlberger über gute Chancen auf den Aufstieg in die Gruppenphase, der sich am kommenden Samstag vor Heimpublikum entscheidet.

„Wir haben zu Beginn sehr unkonzentriert gespielt und nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir hatten zu viele Fehlwürfe. Dank der Umstellung in der Abwehr und der Leistung von Torwart Thomas Hurich sind wir noch herangekommen“, kommentierte Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec das Hinspiel.

Der mehrfache Europacup-Champion Hypo NÖ war in der dritten Qualifikationsrunde des EHF-Cups der Frauen gegen HC Zalau aus Rumänien chancenlos. Nach der 22:30-Heimniederlage mussten sich die Niederösterreicherinnen am Samstag mit 21:29 geschlagen geben.

Tischtennis

ÖTTV-Herren in EM-Quali gegen Portugal und Ungarn

Österreichs Tischtennis-Herren bekommen es in der EM-Qualifikation in der Gruppe A1 mit Vizeeuropameister Portugal und Ungarn zu tun. Den ÖTTV-Damen wurde am Samstag im Rahmen der Schweden Open in Stockholm genauso Portugal zugelost, zweiter Gegner in der Gruppe A5 ist die Schweiz. Der Kampf um die Tickets für die Endrunde im September 2019 in Nantes beginnt im kommenden Frühjahr.

In den Dreiergruppen spielt jeder gegen jeden sowohl zu Hause als auch auswärts. Die jeweiligen Top Zwei haben einen EM-Fixplatz. Weitere Tickets werden dann in der zweiten Qualifikationsphase vergeben. 24 Teams nehmen an der Endrunde teil.

Curling