Ski alpin

Stand im Herren-RTL in Val d’Isere ab 09.30 Uhr

Die alpinen Herren gastieren am Samstag erneut mit einem Riesentorlauf in Val d’Isere, diesmal allerdings auf dem WM-Berg Face de Bellevarde. Der erste Durchgang beginnt um 09.30 Uhr und ist live in ORF eins zu sehen. Die Vorberichterstattung beginnt um 09.15 Uhr. Der zweite Durchgang ist für 12.30 Uhr, ebenfalls live in ORF eins, angesetzt.

Startliste und interessante Fakten in Ski alpin 2016/17

Streitberger nächster Ausfall im ÖSV-Team

ÖSV-Abfahrer Georg Streitberger ist der Nächste auf der bereits langen Liste aktuell verletzter Skistars. Der Salzburger musste am Freitag in Hochrum wegen eines Risses am Außenmeniskus rechts operiert werden, den er sich vor Längerem beim Training auf der Reiteralm zugezogen hatte. Streitberger muss drei Wochen pausieren und kann zumindest bei den nächsten Speed-Rennen in Gröden nicht starten.

Der Österreicher hatte trotz dieser Verletzung die jüngsten Weltcup-Rennen in Val d’Isere bestritten und nach der historischen ÖSV-Niederlage dort auch zwei Tage lang am Sondertraining in Altenmarkt-Zauchensee teilgenommen. Nachdem dort das Knie wieder angeschwollen war, musste ÖSV-Teamarzt Christian Hoser nun die Operation durchführen.

Fussball

Remis zwischen Frankfurt und Hoffenheim

Eintracht Frankfurt und die TSG Hoffenheim haben sich am Freitagabend im Verfolgerduell der deutschen Bundesliga zum Auftakt der 14. Runde nach einer hitzigen Partie 0:0 getrennt.

Zweikampf bei Frankfurt gegen Hoffenheim

APA/AFP/Daniel Roland

Die Gastgeber, bei denen Ersatzgoalie Heinz Lindner auf der Bank saß, beendeten die Partie vor 47.000 Zuschauern mit nur neun Feldspielern, nachdem US-Nationalspieler Timothy Chandler in der 83. Minute nach Tätlichkeit die Rote Karte sah.

Hoffenheim bleibt mit dem achten Remis auch nach dem 14. Saisonspiel ungeschlagen und verteidigte den vierten Rang vor der punktegleichen Eintracht-Elf. Borussia Dortmund kann jedoch mit einem Sieg beim 1. FC Köln am Samstag an beiden Teams vorbeiziehen.

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Burgstaller führt Nürnberg auf Siegerstraße

Guido Burgstaller hat am Freitag in der zweiten deutschen Bundesliga beim 2:0-Auswärtserfolg des 1. FC Nürnberg bei Fortuna Düsseldorf in seinem 15. Saisonspiel seinen 13. Treffer erzielt.

Der 27-Jährige überwand Düsseldorf-Tormann Michael Rensing nach weitem Brecko-Zuspiel schon nach sechs Minuten. Auch beim zweiten Treffer hatte er seine Beine im Spiel, leitete diesen mit einem 40-Meter-Idealpass auf Tim Matavz (66.) ein und avancierte damit endgültig zum Mann des Spiels.

Burgstaller, der in der 90. Minute seinen verdienten Abschiedsapplaus bekam, hält nun bei 62 Zweitligaeinsätzen bei 32 Toren. Sein zuletzt krank gewesener Landsmann Georg Margreitter spielte in der Innenverteidigung durch.

Nürnberg in der Tabelle vorerst Zehnter

Nürnberg kehrte nach zwei Niederlagen auf die Siegerstraße zurück und schaffte vorerst den Sprung auf Rang zehn. Die drei Spiele sieglose Fortuna, bei der Christian Gartner auf der Bank saß, ist nach 16 Spielen zwei Zähler davor Siebenter.

Der 1. FC Heidenheim schaffte ohne den weiter verletzten Martin Rasner mit einem 3:0-Erfolg gegen Union Berlin vorerst den Sprung auf Rang drei und damit den Aufstiegsrelegationsplatz. Die Verlierer rutschten hinter Heidenheim zurück und sind einen Zähler dahinter Fünfter. Christopher Trimmel spielte durch, Philipp Hosiner kam ab der 58. Minute zum Zug.

Der Tabellen-16. Karlsruher SC holte ohne Erwin Hoffer und Ylli Sallahi im ersten Spiel nach der Trennung von Coach Tomas Oral mit Interimstrainer Lukas Kwasniok ein 0:0 gegen den Sechsten Dynamo Dresden.

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Atletico Madrid spielt künftig im Wanda Metropolitano

Das neue Stadion von Atletico Madrid hat einen Namen. Das moderne Bauwerk, in das der Club im Sommer 2017 umziehen will, werde Wanda Metropolitano heißen - in Anlehnung an die chinesische Wanda Group, die bereits 20 Prozent an dem Verein hält und sich das Recht zur Namengebung gesichert hatte. Das teilte Atletico-Präsident Enrique Cerezo am Freitag mit. Der Beiname Metropolitano ist eine Anspielung auf das allererste Stadion, in dem der Club 1929 in der Liga debütiert hatte, bevor er 1966 in das Estadio Vicente Calderon umgezogen war.

„Ein Name, der für Vergangenheit und Zukunft steht“, erklärte Cerezo. Das „Metropolitano“, wie das Stadion vermutlich kurz genannt wird, bietet Platz für 67.000 Zuschauer. Ähnlich wie die Allianz Arena in München kann es dank modernster Lichttechnik die Farbe wechseln. Die Kosten sollen sich auf etwa 220 Millionen Euro belaufen. Atletico liegt derzeit in La Liga mit 25 Punkten auf Platz vier - neun Punkte hinter Tabellenführer und Lokalrivalen Real Madrid.

Biathlon

Fourcade stürmt zu 50. Weltcup-Erfolg

Der Franzose Martin Fourcade hat am Donnerstag auch den zweiten Biathlon-Sprint des Weltcup-Winters gewonnen. Nach seinem Erfolg am vergangenen Samstag in Östersund setzte sich der Weltcup-Titelverteidiger zum Auftakt der Pokljuka-Bewerbe 13,7 Sekunden vor dem Norweger Johannes Thingnes Bö und 15,1 vor dem Russen Anton Schipulin durch. Bester Österreicher wurde Simon Eder als Elfter.

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Eiskunstlauf

Medwejewa führt bei Grand-Prix-Finale mit Weltrekord

Eiskunstlaufweltmeisterin Jewgenija Medwedjewa hat mit einem neuen Weltrekord das Kurzprogramm der Damen beim Grand-Prix-Finale gewonnen. Die Russin übertraf am Freitag in Marseille mit 79,21 Punkten die Bestmarke der Japanerin Mao Asada aus dem Jahr 2014.

Jewgenija Medwedjewa

Reuters/Jean-Paul Pelissier

„Ich jage keinen Rekorden nach, aber das ist ein weiterer Schritt für mich und gibt mir Selbstvertrauen“, sagte die 17 Jahre alte Moskauerin, die heuer auch Europameisterin wurde.

Die Russen Jewgenija Tarasowa/Wladimir Morosow setzten sich im Paarlaufwettbewerb mit einer persönlichen Bestleistung von 213,85 Zählern durch, während die Weltmeister Meagan Duhamel/Eric Radford (Kanada) enttäuschten und nur Dritte wurden (205,99 Punkte). Die WM-Dritten Aljona Savchenko/Bruno Massot (Oberstdorf) waren wegen einer Knöchelverletzung von Savchenko nicht nach Marseille gekommen.

Fussball-EM

ÖFB-Frauen bei Premiere um erhöhtes Preisgeld

Österreichs Frauen-Nationalteam kämpft bei ihrer EM-Premiere 2017 um ein deutlich erhöhtes Preisgeld. Bei dem erstmals 16 Teams umfassenden Turnier in den Niederlanden (16. Juli bis 6. August) werden acht Millionen Euro an Prämien ausgeschüttet. Bei der jüngsten Endrunde 2013 waren es im Vergleich dazu nur 2,2 Millionen. Alleine an Startgeld kassiert die Thalhammer-Truppe 300.000 Euro.

Für das Erreichen des Viertelfinales gibt es 500.000 Euro, für das Halbfinale 700.000 Euro und für das Finale eine Million Euro. Der Europameister darf sich über 1,2 Millionen freuen.

Österreich trifft bei der Endrunde in der Gruppe C auf die Schweiz (18. Juli/Deventer), Frankreich (22. Juli/Utrecht) und Island (26. Juli/Rotterdam). Die Top Zwei schaffen den Aufstieg in die K.-o.-Phase. Ins EM-Jahr startet die ÖFB-Auswahl Anfang März (1. bis 9.) im Rahmen des Zypern-Cups. Auf den Titelverteidiger warten in der Gruppe B Südkorea, Neuseeland und Schottland.

Skispringen

Hayböck Dritter in Lillehammer-Quali

Michael Hayböck hat am Freitag in der Qualifikation für das Weltcup-Skispringen am Samstag in Lillehammer (16.00 Uhr, live in ORF eins) den dritten Rang belegt. Der Oberösterreicher kam auf 135,5 m und musste sich nur Kamil Stoch (POL/144,0) und Anders Fannemel (NOR/139,5) geschlagen geben.

Zweitbester Österreicher war Markus Schiffner (117,5) auf Rang 30, Clemens Aigner (109) landete sieben Plätze dahinter und ist am Samstag ebenfalls mit dabei. Andreas Kofler (120,0 m), Stefan Kraft (137,0) und Manuel Fettner (125,5) waren fix für den vierten Saisonbewerb qualifiziert.

Handball

West Wien gewinnt HLA-Derby gegen Fivers

SG West Wien ist am Freitag aus dem Wiener Handballderby gegen die Fivers Margareten im BSFZ Südstadt mit 35:30 (16:16) als Sieger hervorgegangen.

Das bedeutete Tabellenplatz drei, nur einen Punkt hinter den Fivers und zwei hinter Tabellenführer HC Hard. Die Vorarlberger bekommen es am Samstag in der 17. HLA-Runde mit Nachzügler Union Leoben zu tun. Am Sonntag folgt Schwaz (5.) gegen Krems (4.).

Die Partie verlief temporeich. Doch gelang es keinem Team, sich entscheidend abzusetzen, mit dem Stand von 16:16 ging es in die Pause. In der 38. Minute hatte sich West Wien dann einen Viertorevorsprung erkämpft, das Polster wurde in Folge erfolgreich verwaltet und sogar leicht ausgebaut.

„Mit Feuer und Leidenschaft gespielt“

Der mit zwölf Toren stärkste West-Wien-Werfer Sebastian Frimmel meinte jubelnd: „Wir haben mit so viel Feuer und Leidenschaft gespielt, das war die beste Revanche für die Hinspielniederlage. Alle Spieler haben gekämpft bis zum Umfallen, ich glaube, keiner kann mehr stehen.“

Auf der Gegenseite haderte Vytautas Ziura mit der Fivers-Leistung. „Es ist schwer, wenn man so ein Derby verliert und man eigentlich noch um Platz eins und wichtige Punkte kämpft. West Wien wollte einfach mehr gewinnen, sie haben mit mehr Herz gespielt.“

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Football

NFL gastiert ab 2017 viermal in London

Die National Football League (NFL) hat ihre Gastspiele in London um ein zusätzliches Spiel erweitert. Ab nächster Saison werden vier NFL-Partien in der britischen Hauptstadt über die Bühne gehen. Die Paarungen werden am Dienstag um 14.00 Uhr MEZ bekanntgegeben.

Die amerikanische Profiliga trägt seit 2007 Spiele in London, hauptsächlich im Wembley-Stadion, aus. Seit 2014 fanden drei Saisonspiele in England statt. Heuer gastierte die NFL neben dem Wembley-Stadion erstmals auch im Twickenham Stadium, der Heimstätte der englischen Rugby-Nationalmannschaft.

Für Londons Bürgermeister Sadiq Khan ist die Ausweitung der Gastspiele ein weiterer Schritt Richtung eigenes NFL-Team in Großbritannien. „London ist die internationale Hauptstadt der NFL und die Hälfte eines normalen Heimspielplans eines Teams zu veranstalten, ist ein riesiger Schritt in meinem Plan, ein Team in die Hauptstadt zu bringen.“ Jedes NFL-Team absolviert 16 Saisonspiele, die Hälfte davon zu Hause.

Skicross

Ofner Sechste beim Weltcup-Auftakt

Die Steirerin Kathrin Ofner hat am Freitag zum Auftakt des Ski-Cross-Weltcups in Val Thorens Rang sechs erreicht. Bei den Herren schaffte es mit Johannes Rohrweck nur einer von vier qualifizierten Österreichern ins Viertelfinale, in dem für ihn Endstation war. Er belegte den 16. Endrang. Die Siege gingen an die Kanadierin Marielle Thompson sowie den französischen Lokalmatador Jean Frederic Chapuis.

Thompson profitierte im Finale von Stürzen der vorangelegenen Anna Holmlund und Sandra Näslund, das schwedische Duell um den Sieg endete im Schnee. Näslund wurde hinter der aus einer Verletzungspause zurückgekehrten Schweizerin Fanny Smith als Dritte gewertet. Bei den Herren kamen nach Rückreihung von Christopher Delboscos (CAN) Chapuis’ Landsmann Sylvain Miaillier und Victor Öhling Norberg (SWE) auf die Plätze.

Am Samstag (11.00 Uhr, live ORF Sport +) findet ein weiterer Bewerb mit identischem Feld statt, da die Qualifikation von Donnerstag für beide Konkurrenzen galt. Val Thorens ist die erste Station der neuen „Cross Alps Tour“, die übrigen vier Rennen werden in Arosa (Dienstag), Montafon (17. Dezember) und Innichen (21./22.) stattfinden.

Eisschnelllauf

Herzog in Heerenveen Weltcup-15. über 500 m

Vanessa Herzog hat am Freitag zum Auftakt des Eisschnelllauf-Weltcups in Heerenveen den 15. Platz belegt. Die 21-Jährige kam auf 38,69 Sekunden und war damit wenige Hundertstel langsamer als zuletzt in Astana (Zwölfte).

In der Weltcup-Zwischenwertung ist die Tirolerin Zwölfte. Die Japanerin Nao Kodaira feierte in 37,69 Sekunden beim vierten Start den vierten Sieg. Im Weltcup führt nach fünf Bewerben die Chinesin Yu Jing (452 Punkte), die zwei Rennen mehr als Kodaira bestritten hat, vor der Japanerin (400).

Europa League

UEFA vergibt Europa-League-Finale 2018 an Lyon

Das Finale der Europa League wird am 16. Mai 2018 in Lyon stattfinden. Die UEFA bestimmte das EM-Stadion in der französischen Metropole mit Platz für knapp 60.000 Zuschauer am Freitag zum Austragungsort des kleinen Europacup-Endspiels.

Der Champions-League-Sieger wird zehn Tage später in Kiew gekürt. Die ukrainische Hauptstadt war bereits im September als Austragungsort bestimmt worden. 2017 finden die Endspiele am 3. Juni in Cardiff (Champions League) und 24. Mai in Stockholm (Europa League) statt.

FIFA

Neuer Plan: Kein Remis bei WM-Gruppenspielen

In der Diskussion über eine Aufstockung der WM-Teilnehmer auf bis zu 48 Mannschaften gibt es beim Fußballweltverband (FIFA) offenbar einen weiteren revolutionären Plan. Wie die englische Zeitung „The Times“ berichtet, wird bei der FIFA erwogen, Unentschieden in der Gruppenphase abzuschaffen. Stattdessen soll es bei einem Remis nach 90 Minuten immer ein Elfmeterschießen und somit einen Sieger geben.

Mit der Elfmetervariante soll verhindert werden, dass in der letzten Partie jeder Gruppe beiden Teams ein Remis reichen würde, um auf Kosten einer dritten Mannschaft in die nächste Runde einzuziehen. In der K.-o.-Phase gibt es dann wie gehabt immer einen Sieger, spätestens nach Verlängerung und Elfmeterschießen.

Aufstockung offenbar schon fix

Das FIFA-Council soll bei seiner nächsten Sitzung am 9. und 10. Jänner über eine mögliche WM-Ausweitung vom Turnier 2026 an entscheiden. Vier Vorschläge werden dem Vernehmen nach noch als Optionen gehandelt, darunter Erhöhungen auf 40 oder 48 Teams. Die ebenfalls noch aufgeführte bisherige Version mit 32 Mannschaften gilt in FIFA-Kreisen bereits definitiv als 2018 und 2022 letztmals angewendetes Auslaufmodell.

Formel 1

Wolff gesteht Fehler beim WM-Finale ein

Nach dem Widerstand von Lewis Hamilton gegen Anweisungen vom Mercedes-Kommandostand beim Formel-1-Finale von Abu Dhabi hat Motorsportchef Toto Wolff eigene Fehler eingeräumt. Im „Eifer des Gefechts“ treffe man manchmal falsche Entscheidungen, sagte der Wiener in einem Interview auf Sky Sports. „So wie sich das Rennen entwickelt hat, hätten wir anders kommunizieren sollen und sie im Nachhinein gegeneinander fahren lassen sollen, so wie sie es für richtig hielten.“

Toto Wolff

APA/Herbert Neubauer

Zuletzt hatte Wolff offengelassen, ob Hamilton Konsequenzen zu fürchten habe. Das Thema dürfte sich nun erledigt haben. Hamilton hatte in der Schlussphase des Rennens das Tempo verschleppt und damit versucht, den späteren Weltmeister Nico Rosberg noch in Positionskämpfe zu verwickeln. Anweisungen von der Box, wieder zu schneller zu fahren, ignorierte der Brite.

Alonso dürfte bei McLaren bleiben

Die Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Rosberg läuft indes weiter. Nach Einschätzung des langjährigen Beraters von Fernando Alonso, Flavio Briatore, wird es einen Wechsel des McLaren-Piloten zu Mercedes nicht geben. „Wir haben einen Vertrag, und den werden wir respektieren“, wurde der Italiener am Donnerstag übereinstimmenden Medienberichten zufolge zitiert. Alonso hat bei McLaren noch einen für 2017 gültigen Kontrakt.