Nordische WM

Kombinierer im Team nach Springen auf Rang vier

Österreichs Nordische Kombinierer liegen nach dem Springen des Team-Bewerbs bei der WM in Lahti auf Rang vier. Bernhard Gruber, Mario Seidl, Philipp Orter und WM-Neuling Paul Gerstgraser gehen mit 1:05 Minuten Rückstand auf den souveränen Gold-Favoriten Deutschland in den 4-x-5-km-Langlauf (ab 14.30 Uhr, live in ORF eins und im Livestream).

Japan und Frankreich haben als Zweite nach dem Springen 44 Sekunden Rückstand auf Eric Frenzel und Co., nur zwei Sekunden hinter Österreich laueren die Norweger. ÖSV-Cheftrainer Christoph Eugen legte sich auf folgende Startreihenfolge fest: Es beginnt Gruber, gefolgt von Seidl, danach startet Orter und WM-Debütant Gerstgraser ist der Schlussläufer.

Nordische Kombi, Teambewerb (Stand nach dem Springen):
1. Deutschland 500,8
2. Japan 468,0
3. Frankreich 467,7
4. Österreich 451,8
5. Norwegen 450,9
6. Finnland 436,5
7. USA 424,4
8. Tschechien 420,5
9. Russland 418,4
10. Estland 409,1
11. Italien 406,3

Team für Mixed-Springen mit Kraft und Hayböck

Der Österreichische Skiverband (ÖSV) wird im Mixed-Bewerb im Skispringen am Sonntag (16.30 Uhr, live in ORF eins und im Livestream) bei den nordischen Weltmeisterschaften in Lahti durch das Quartett Daniela Iraschko-Stolz, Jacqueline Seifriedsberger, Stefan Kraft und Michael Hayböck vertreten sein.

Herren-Cheftrainer Heinz Kuttin nominierte die besten ÖSV-Springer des Normalschanzen-Bewerbs, Weltmeister Kraft und den sechstplatzierten Hayböck.

Ski alpin

Entscheidung in der Damen-Kombi ab 13.30 Uhr

Sofia Goggia führt bei der Damen-Kombination in Crans-Montana überraschend nach dem Super-G das Feld an. Die 24-jährige Italienerin fuhr auf dem anspruchsvollen Kurs, auf dem viele Fahrerinnen scheiterten, einen Vorsprung von 0,36 Sekunden auf Ilka Stuhec (SLO) heraus. Die Entscheidung über den Sieg fällt ab 13.30 Uhr in einem Slalom-Durchgang und ist live in ORF eins und im Livestream zu sehen.

Startliste in Ski alpin 2015/16

Crans-Montana/Wallis will sich für WM 2025 bewerben

Sechs Tage nach dem letzten Rennen bei den alpinen Skiweltmeisterschaften in St. Moritz hat die Schweiz offiziell die nächste WM-Bewerbung angekündigt. Am Samstag gab der Verband Swiss Ski bekannt, dass man mit Crans-Montana/Wallis für die Titelkämpfe 2025 kandidieren wird. Bewerbungen für 2025 müssen bis 1. Mai 2019 eingereicht werden.

Anzunehmen ist, dass Crans-Montana/Wallis zumindest Konkurrenz aus Österreich oder Frankreich erwachsen wird. Saalbach-Hinterglemm und Courchevel-Meribel bewerben sich beide für die Titelkämpfe 2023, der unterlegene Kandidat dürfte es zwei Jahre später nochmals versuchen.

Die nächsten zwei alpinen Skiweltmeisterschaften werden 2019 in Aare/Schweden und 2021 in Cortina d’Ampezzo/Italien ausgetragen.

Eishockey

Raffl verliert mit Flyers im Football-Stadion

Michael Raffl hat am Samstagabend (Ortszeit) in der National Hockey League (NHL) mit seinen Philadelphia Flyers das Spiel der „Stadium Series“ auswärts gegen die Pittsburgh Penguins 2:4 verloren. Die Partie fand im Football-Stadion der Pittsburgh Steelers vor 67.300 Zuschauern statt.

Heinz Field

APA/AP/Gene J. Puskar

Bei Schneetreiben blieb der 28-jährige Villacher ohne Scorerpunkt und verzeichnete bei 10:34 Minuten Einsatzzeit einen Schuss auf das Tor. Mit 63 Punkten nach 61 Spielen zählen die Flyers weiter zu den Nachzüglern der Eastern Conference.

Rangers feiern 21. Auswärtssieg

Einen 4:3-Sieg nach Verlängerung konnte Michael Grabner mit den New York Rangers auswärts im Derby gegen die New Jersey Devils einfahren. Mika Zibanejad gelang nach 1:16 Minuten in der Overtime der entscheidende Treffer und verhalf den New Yorkern zum 21. Auswärtssieg der Saison. Kein NHL-Team hat mehr. Grabner kam in 12:46 Minuten Spielzeit auf einen Torschuss. Mit 82 Zählern sind die Rangers das drittbeste Team der Eastern Conference.

Mehr dazu in National Hockey League

Spielstände im EBEL-Play-off ab 17.00 Uhr

EBEL-Play-off

Beginn 17.00 Uhr:

Salzburg - Graz -:-

(-:- -:- -:-)

Stand in der „Best of seven“-Serie: 0:0

Beginn 17.30 Uhr:

Capitals - Innsbruck -:-

(-:- -:- -:-)

Stand in der „Best of seven“-Serie: 0:0

KAC - Znojmo -:-

(-:- -:- -:-)

Stand in der „Best of seven“-Serie: 0:0

Beginn 18.30 Uhr:

Linz - Bozen -:-

(-:- -:- -:-)

Stand in der „Best of seven“-Serie: 0:0

Mehr dazu in Play-off Erste Bank Eishockey Liga

Fussball

Harnik trifft bei Hannover-Remis gegen Bielefeld

Hannover 96 hat im Aufstiegsrennen der zweiten deutschen Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Mannschaft von ÖFB-Legionär Martin Harnik, der am Samstagnachmittag seinen zwölften Saisontreffer erzielte, kam gegen Arminia Bielefeld nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus.

Zwar belegt das Team von Trainer Daniel Stendel weiter Platz zwei hinter dem VfB Stuttgart. Durch die Siege der Verfolger Union Berlin und Eintracht Braunschweig am Freitag hat sich die Situation aber zugespitzt.

Vor 36.700 Zuschauern brachten Christoph Hemlein (28. Minute) und Fabian Klos (45./Foulelfmeter) die abstiegsbedrohten Gäste zweimal in Führung. Harnik (38./Foulelfmeter) und Salif Sane (58.) schafften jeweils den Ausgleich.

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96 Festnahmen nach Hooligan-Krawallen in Berlin

Im Zuge der Hooligan-Krawalle vor dem deutschen Bundesligaspiel am Samstag zwischen Hertha BSC Berlin und Eintracht Frankfurt in Berlin (2:0) hat die Polizei 96 Personen festgenommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, zogen am Ort der Auseinandersetzung im Stadtteil Moabit Beamte auch ihre Dienstwaffen, um Angriffe auf sie zu verhindern.

Demnach gingen die Randalierer am Samstag bereits um die Mittagszeit „zum Teil mit Schlagwerkzeugen“ aufeinander los. „Flaschen, Bierkisten, Stühle und Feuerwerkskörper wurden von den Maskierten verwendet, um Anhänger des gegnerischen Lagers zu verletzen“, teilte die Berliner Polizei mit. Als die ersten beiden Einsatzwagen am Ort des Geschehens eintrafen, „standen die Beamten einer etwa 60-köpfigen Gruppe von Randalierern gegenüber, deren Aggressionen sich sofort gegen die Polizisten richteten“.

Turbulente Szenen

Nach Angaben der Polizei kam es daraufhin zu turbulenten Szenen: „Als der Mob auf die Beamten losstürmte, zogen diese ihre Dienstwaffen und verhinderten somit offenbar einen körperlichen Übergriff“, erklärte die Polizei. „Gemeinsam mit weiteren nacheinander eintreffenden Polizeibeamten nahm man die Verfolgung der Chaoten auf.“ Währenddessen seien Polizeifahrzeuge mit Steinen und Flaschen attackiert worden, wodurch zwei Autos beschädigt wurden.

Von den insgesamt 96 Festgenommenen stammen den Angaben zufolge 73 aus Hessen, wo Eintracht Frankfurt beheimatet ist. Gegen alle Beteiligte wurden Platzverweise und Stadionverbote ausgesprochen. Sechs von ihnen kamen verletzt in Krankenhäuser, einer musste stationär behandelt werden.

Die Hintergründe der Massenschlägerei sind nach Angaben der Polizei noch unklar. „Ob nun die Berlin-Besucher gezielt einen Treffpunkt von Herthanern aufgesucht hatten, um diese zu malträtieren, oder ob es sich um eine gezielte Verabredung zu einer Schlägerei zwischen Hooligans handelte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, teilte die Behörde mit.

Bundesliga

Stand von St. Pölten - Sturm ab 16.30 Uhr

Im Herbst noch Tabellenführer der Bundesliga, im Frühjahr nach zwei Runden noch punkte- und torlos inklusive der 0:4-Heimabfuhr letzten Samstag gegen die Austria: Sturm Graz ist dringend auf der Suche nach dem Erfolgserlebnis. Eine Chance bietet sich am Sonntag (16.30 Uhr, diesmal live in ORF2 sowie im Livestream), wenn die Grazer beim schwächsten Heimteam der Liga in St. Pölten gastieren.

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Rugby

Schottland bei Six Nations so gut wie lange nicht

Schottland ist bei den Six Nations im Rugby weiter auf Erfolgskurs. Den Schotten gelang am Samstag im Murrayfield von Edinburgh mit einem 29:13-Erfolg zum ersten Mal seit zehn Jahren ein Sieg über Wales.

Rugbymatch Schottland gegen Wales

APA/AFP/Andy Buchanan

Schottlands Team zeigte dabei wie schon beim Auftaktsieg gegen Irland eine starke Leistung und drehte einen 9:13-Halbzeitrückstand mit zwei Tries noch um. Die „Red Dragons“ haben damit keine Titelchance mehr bei dieser „Europameisterschaft“. Die Schotten hingegen haben die Möglichkeit, erstmals seit 1999, als das Turnier noch ohne Italien ausgetragen wurde, sich die Krone aufzusetzen.

In zwei Wochen kommt es im Twickenham Stadium damit zum Schlager gegen Titelverteidiger England. Schottland konnte jedoch gegen den Erzrivalen seit 1983 nicht mehr in der Londoner Rugby-Kathedrale gewinnen.

Spielplan:
04.02. Schottland Irland 27:22
England Frankreich 19:16
05.02. Italien Wales 7:33
11.02. Italien Irland 10:63
Wales England 16:21
12.02. Frankreich Schottland 22:16
25.02. Schottland Wales 29:13
Irland Frankreich 19:9
26.02. England Italien 16.00 Uhr
10.03. Wales Irland 21.05 Uhr
11.03. Italien Frankreich 14.30 Uhr
England Schottland 17.00 Uhr
18.03. Schottland Italien 13.30 Uhr
Frankreich Wales 15.45 Uhr
Irland England 18.00 Uhr
Beginnzeiten in MEZ
Tabelle:
1. Irland 3 2 0 1 104:46 10
2. Schottland 3 2 0 1 43:44 9
3. England 2 2 0 0 40:32 8
4. Wales 3 1 0 2 62:57 5
5. Frankreich 3 1 0 2 47:54 5
6. Italien 2 0 0 2 17:96 0
Ein Bonuspunkt für vier oder mehr Tries bzw. bei Niederlage mit sieben oder weniger Punkten Unterschied

Marathon

Kipsang verpasst Weltrekord um 61 Sekunden

Der Kenianer Wilson Kipsang hat den angestrebten Marathon-Weltrekord in Tokio nur um 61 Sekunden verpasst. Auf dem Flachkurs in der japanischen Hauptstadt sicherte sich der 34-Jährige am Sonntag in 2:03:58 Stunden überlegen den Sieg, die Bestmarke seines Landsmanns Dennis Kimetto (2:02:57) war bis Kilometer 30 in Reichweite. „Es war ein bisschen windig“, sagte Kipsang, der die zwölftschnellste je auf einer rekordkonformen Strecke gelaufene Zeit erzielte.

Kipsang sorgte zudem für die beste je auf asiatischem Boden gelaufene Zeit. Zugleich blieb der frühere Weltrekordmann schon zum vierten Mal unter 2:04 Stunden - das hat noch kein anderer Läufer auf der 42,195 Kilometer langen Strecke geschafft. Zweiter hinter Kipsang wurden seine Landsleute Gideon Kipketer (2:05:51 Stunden) und Dickson Chumba (2:06:25).

Das Rennen der Frauen gewann die Kenianerin Sarah Chepchirchir in 2:19:47 Stunden vor den Äthiopierinnen Birhane Dibaba (2:21:19) und Amane Gobena (2:23:09). Beide Siegeszeiten sind auf der neuen Strecke des Tokio-Marathons Veranstaltungsrekorde. Das Rennen gehört wie Boston, London, Berlin, Chicago und New York zur Serie der World Marathon Majors.

Skeleton

Basketball

Golden State als erstes Team vorzeitig im NBA-Play-off

Die Golden State Warriors haben am Samstag mit einem 112:95-Heimsieg über die Brooklyn Nets als erstes Team vorzeitig die NBA-Play-offs erreicht. 51 Punkte der „Splash Brothers“ Stephen Curry (27) und Klay Thompson (24) machten das Fehlen von Kevin Durant, der wegen einer Blessur des linken kleinen Fingers pausierte, wett und ebneten den Weg zum 49. Saisonerfolg im 58. Match.

Die Houston Rockets brachen indes beim 142:130-Heimsieg über die Minnesota Timberwolves mit dem NBA-Saisonrekord von 22 verwandelten Drei-Punkte-Würfen eine Allzeitbestmarke der Warriors aus der Vorsaison: Superstar James Harden (24 Punkte/10 Assists) und seine Teamkollegen verbuchten zum bereits achten Mal zumindest 20 Dreier in einem Match der Regular Season.

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Eisschnelllauf

Herzog überzeugt bei Sprint-WM als Halbzeit-Sechste

Eisschnellläuferin Vanessa Herzog ist am Samstag in Calgary ein starker Auftakt in die Sprint-Weltmeisterschaften gelungen. Nach dem jeweils ersten von zwei Läufen über 500 und 1.000 m liegt die 21-jährige Tirolerin auf dem guten sechsten Zwischenrang. Die Japanerin Nao Kodaira führt nach zwei Siegen komfortabel.

Herzog war mit Vorfreude auf eine ihrer Lieblingsbahnen gekommen, die Sprint-WM bezeichnete sie als ihren Saisonhöhepunkt. Über 500 m legte die Innsbruckerin auf dem schnellen Eis der Olympiabahn von 1988 mit Platz sieben los, wobei sie mit 37,59 Sekunden ihren am 20. November 2015 in Salt Lake City fixierten österreichischen Rekord (37,43) nur knapp verfehlte. Über die doppelte Distanz reichte es in 1:14,74 Minuten zu Rang zehn, in der Addition der beiden Läufe zu Platz sechs.

Die Medaillenränge sind zwar wohl schon zu weit entfernt, waren aber auch nicht zu erwarten gewesen. Eine ähnliche Platzierung in der Endwertung wäre jedenfalls ein positiver Fingerzeig für die Olympiasaison. „Der sechste Platz im Zwischenklassement ist ein Wahnsinn. Es war ein super erster Tag“, resümierte Herzog.

Rodeln

Bob

Viererbob mit Maier zur WM-Halbzeit auf Platz sieben

Mit Platz sieben hat Österreichs Viererbob mit Steuermann Benjamin Maier seine kleinen Medaillenchancen zur Halbzeit der WM in Königssee gewahrt. Gemeinsam mit Stefan Laussegger, Markus Sammer und Danut Ion Moldovan fuhr der Tiroler am Samstag zwei konstante Läufe, auf Edelmetall fehlen vor den finalen Durchgängen am Sonntag nur 0,2 Sekunden.

Auf Titelkurs liegt der Deutsche Johannes Lochner, der auf seiner Heimbahn aber nur 0,03 Sekunden Vorsprung auf den vierfachen Zweierbob-Weltmeister und Landsmann Francesco Friedrich aufweist. Titelverteidiger Oskars Melbardis aus Lettland ist Dritter. Österreichs zweiter Bob mit Steuermann Markus Treichl liegt mit 0,62 Sekunden Rückstand auf das Podest auf Rang 16.

Skicross

Staudinger bei Sunny-Valley-Weltcup in Top Ten

Skicrosserin Christina Staudinger hat am Samstag beim Weltcup in Sunny Valley in Russland als beste Österreicherin Rang zehn belegt. Katrin Ofner schied ebenfalls im Viertelfinale aus, wurde 15. und liegt in der Gesamtwertung vor dem letzten Rennen auf Platz neun. Der Sieg ging an die Kanadierin Marielle Thompson, die auch bereits als Gewinnerin der Kristallkugel feststeht.

Bei den Herren ist dem Franzosen Jean Frederic Chapuis der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen, das Rennen gewann sein Landsmann Arnaud Bovolenta. Johannes Rohrweck scheiterte im Viertelfinale und wurde Elfter, im Achtelfinale Endstation war für Christoph Wahrstötter (19.) und Adam Kappacher (30.). Bester ÖSV-Läufer in der Gesamtwertung ist Wahrstötter als Achter.

Radsport

Olympiasieger Van Avermaet siegt in Gent

Olympiasieger Greg van Avermaet hat wie im Vorjahr den belgischen Auftaktklassiker Omloop Het Nieuwsblad gewonnen. Wie 2016 verwies der Belgier nach 198 Kilometern den slowakischen Weltmeister Peter Sagan im Sprint auf den zweiten Platz.

Bei der 72. Auflage des Traditionsrennens der WorldTour am Samstag mussten 13 kleine Steigungen bewältigt werden, die zum Teil über Kopfsteinpflaster führten. Etwa 28 Kilometer vor dem Ziel in Gent hatten sich Van Avermaet, Sagan und der drittplatzierte Belgier Sep Vanmarcke vom Feld abgesetzt. Van Avermaet eröffnete den Schlussspurt etwa 250 Meter vor dem Ziel und war nicht zu bezwingen.

Tennis

Switolina nach Dubai-Titel erstmals in Top Ten

Die Ukrainerin Jelina Switolina hat am Samstag in Dubai ihren sechsten Titel auf der WTA-Tour geholt, den heuer zweiten nach jenem in Taipeh. Nach ihrem Halbfinal-Erfolg über die deutsche Weltranglistenzweite Angelique Kerber legte die 22-Jährige als Nummer sieben gesetzt ein 6:4 6:2 gegen die Dänin Caroline Wozniacki nach. Switolina wird damit am Montag in der Weltrangliste erstmals Top Ten sein.

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Gerald Melzer in Sao Paulo gegen Estrella Burgos

Der Niederösterreicher Gerald Melzer trifft beim ATP-Turnier in Sao Paulo in der ersten Runde erstmalig auf Victor Estrella Burgos.

Der 36-Jährige aus der Dominikanischen Republik kam in dieser Woche in Rio de Janeiro als „Lucky Loser“ infolge einer fieberbedingten Absage Melzers zum Zug und gewann eine Runde. Er liegt in der Weltrangliste als 94. um 14 Plätze vor dem 26-jährigen Melzer.

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Handball

Fivers bleiben Hard mit Sieg in Krems auf den Fersen

Meister Fivers WAT Margareten ist am Samstag im Oberen Play-off der Handball Liga Austria (HLA) mit einem 29:27-Sieg bei UHK Krems in der Tabelle wieder bis auf zwei Punkte an Tabellenführer HC Hard herangerückt.

Die Vorarlberger hatten am Freitag bei Westwien mit 29:28 gewonnen. Die Kremser bleiben mit sechs Punkten Rückstand hinter dem spielfreien Bregenz und vor Westwien Vierter.

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Volleyball

Waldviertel nach Sieg in Klagenfurt vor Halbfinal-Einzug

Union Raiffeisen Waldviertel steht mit einem Bein im Halbfinale der DenizBank AG Volley League. Die Niederösterreicher gewannen am Samstag bei den Wörthersee Löwen Klagenfurt mit 3:1 (21, -22, 22, 21) und stellten in der „Best of five“-Viertelfinal-Serie auf 2:0. Mit einem weiteren Sieg am Mittwoch in Zwettl wäre der Aufstieg geschafft.

Am Sonntag kommt es zum zweiten Duell zwischen VCA Amstetten NÖ/hotVolleys und UVC Holding Graz. Die Niederösterreicher führen mit 1:0.

In der Austrian Volley League der Damen gewannen die Kelag Wildcats Klagenfurt das Viertelfinal-Auftaktspiel gegen VC Tirol nach hartem Kampf mit 3:2 (20, -23, 21, -12, 13) und stellten somit in der „Best of three“-Serie auf 1:0.

ÖVV-Cupsieger UVC Holding Graz wurde seiner Favoritenrolle im Steiermark-Derby gegen SG Trofaiach/Eisenerz gerecht und siegte auswärts mit 3:1 (21, 24, -13, 11) und kann damit bereits am Mittwoch im Heimspiel den Einzug ins Semifinale fixieren.

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