Fußball

Meister Salzburg im ÖFB-Cup-Halbfinale gegen Horn

Die von Billard-Ass Jasmin Ouschan im Zuge der ORF-Sendung „Sport am Sonntag“ vorgenommene Halbfinal-Auslosung im ÖFB-Cup hat den beiden verbliebenen Erste-Liga-Clubs Duelle mit Bundesligisten und dabei jeweils Heimrecht beschert. Der SV Horn empfängt Meister Salzburg, St. Pölten hat Sturm Graz zu Gast. Spieltermine sind der 6. und 7. Mai.

Damit darf sich vor allem St. Pölten kleine Hoffnungen auf einen Platz in der Europa-League-Qualifikation machen. Sollte Salzburg sich gegen Horn durchsetzen, würde den Niederösterreichern dafür schon ein Erfolg gegen Sturm reichen. Erreichen die „Bullen“ als Meister das Finale, ist der Gegner automatisch international starberechtigt.

Die beiden Heimvereine erhalten zusätzlich zu den Zuschauereinnahmen eine Prämie von 35.000 Euro, auf die Auswärtsteams warten je 65.000 Euro.

Halbfinale

Spieltermine 6./7. Mai:
SV Horn Red Bull Salzburg -:-
SKN St. Pölten Puntigamer Sturm Graz -:-
Finale: 18. Mai in Klagenfurt

Alaba wieder im Bayern-Mannschaftstraining

Dem Einsatz von Bayern-München-Legionär David Alaba im Semifinal-Hinspiel der UEFA Champions League am Mittwoch bei Real Madrid sollte nichts im Wege stehen.

Der Wiener, der zuletzt wegen einer Erkrankung Antibiotika einnehmen musste, absolvierte am Sonntag zur Gänze das Mannschaftstraining des deutschen Meisters. „Ich habe mich im Training schon ganz wohlgefühlt“, sagte der Bayern-Legionär am Sonntag der APA. Allerdings sind die Nachwirkungen der Erkrankung noch leicht zu spüren. „Ein paar Prozent fehlen mir noch, doch bis Mittwoch ist noch Zeit. Bis dahin wird alles passen“, betonte Alaba.

Auch der an einer Wadenverletzung laborierende Manuel Neuer dürfte rechtzeitig für die Partie in Spanien fit werden. Der Goalie trainierte am Sonntag bereits dosiert mit dem Ball.

Berbatow schießt Monaco Richtung Champions League

Dimitar Berbatow hat den AS Monaco Richtung Champions League geschossen. Er erzielte beim 1:0 (1:0) der Monegassen am Sonntag gegen OGC Nizza bereits in der fünften Minute mit einem Heber von der Strafraumgrenze den Siegtreffer.

Mit 72 Punkten ist Monaco weiter Tabellenzweiter hinter Paris SG (79), das am Samstag durch ein 2:1 gegen Olympique Lyon den französischen Ligapokal gewonnen hatte.

Der zweite Tabellenplatz berechtigt in Frankreich zur direkten Teilnahme an der Fußball-Königsklasse. Sicher hat das Team aus dem Fürstenturm bereits Platz drei, der zu Qualifikationsspielen für die Champions League berechtigt.

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Paris St. Germain holt französischen Ligacup

Paris St. Germain hat den französischen Ligacup gewonnen. Der Club aus der Hauptstadt setzte sich am Samstag im Finale vor 80.000 Zuschauern im Stade de France gegen Olympique Lyon mit 2:1 durch.

Matchwinner für PSG, das auch die Meisterschaft überlegen anführt, war der Uruguayer Edinson Cavani, der beide Treffer erzielte (4., 33./Elfmeter). Für Lyon traf Alexandre Lacazette (56.). PSG holte sich zum vierten Mal nach 1995, 1998 und 2008 den Ligacup.

Neulengbach und St. Pölten/Spratzern im Damen-Cupfinale

Die beiden überragenden Teams im österreichischen Frauen-Fußball stehen auch im Finale des ÖFB Ladies Cup. Serienmeister NÖSV Neulengbach gewann am Samstag im Halbfinale bei SKV Altenmarkt ebenso souverän mit 6:1 wie Titelverteidiger St. Pölten-Spratzern zu Hause gegen USC Landhaus mit 6:0.

Damit kommt es im Finale am 17. Mai (16.00 Uhr) in St. Veit/Glan wie erwartet zum Niederösterreich-Derby um den Titel. Im vergangenen Jahr hatte St. Pölten/Spratzern Neulengbach nach zehn Cuptiteln in Serie im Finale im Elfmeterschießen entthront.

Radsport

Dritter Sieg für Gilbert bei Amstel Gold Race

Der Belgier Philippe Gilbert hat am Ostersonntag zum bereits dritten Mal den Radsportklassiker Amstel Gold Race in den Niederlanden gewonnen. Der BMC-Profi triumphierte in Valkenburg an der Stätte seines WM-Triumphes von 2012 vor seinem Landsmann Jelle Vanendert (Lotto) und dem Australier Simon Gerrans (Orica). Der beim Amstel-Rennen schon 2010 und 2011 siegreiche Gilbert hatte sich im Schlussanstieg auf den Cauberg alleine abgesetzt. Der 31-Jährige erreichte schließlich einige Sekunden vor seinen ersten Verfolgern das Ziel.

Die beiden Österreicher Stefan Denifl und Matthias Brändle landeten nach 251 Kilometern nicht im Spitzenfeld. Mehrere Fahrer, darunter Mitfavorit Joaquim Rodriguez aus Spanien, waren durch Stürze ausgeschieden. Vizeweltmeister Rodriguez wurde für Röntgenuntersuchungen am Oberkörper ins Krankenhaus gebracht, die aber keine Knochenbrüche ergaben.

In der kommenden Woche stehen mit dem Fleche Wallonne (Mittwoch) und Lüttich-Bastogne-Lüttich (Sonntag) die restlichen beiden Ardennen-Klassiker auf dem Programm.

Tennis

Thiem schafft in Barcelona Sprung in Hauptbewerb

Dominic Thiem hat beim mit 2,127 Mio. Euro dotierten ATP-Turniers von Barcelona den Sprung in den Hauptbewerb geschafft. Der 20-Jährige setzte sich am Ostersonntag in der zweiten Runde der Qualifikation gegen den Ungarn Marton Fucsovics mit 7:5 6:3 durch.

Dominic Thiem trifft am Montag in Runde eins auf den routinierten Tschechen Radek Stepanek. Gegen den Weltranglisten-41. hat er noch nie gespielt. Fix im Hauptbewerb steht Jürgen Melzer, der in Runde eins gegen den Kasachen Michail Kukuschkin spielt.

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Deutschland erstmals seit 1992 im Fed-Cup-Finale

Die deutschen Tennis-Damen stehen nach einem 3:1-Erfolg in Australien zum ersten Mal seit 22 Jahren wieder im Fed-Cup-Finale, wo Tschechien der Gegner sein wird. Angelique Kerber sorgte am Sonntag im Halbfinale in Brisbane für den entscheidenden Punkt zur 3:0-Führung für die Deutschen.

Die 26-Jährige setzte sich gegen Samantha Stosur mit 4:6 6:0 6:4 durch. Im bedeutungslosen Doppel unterlagen Julia Görges und Anna-Lena Grönefeld dem Weltklasse-Duo Casey Dellacqua und Ashleigh Barty 2:6 7:6 (7/5) 2/10.

Bei den Tschechinnen sorgte die ehemalige Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova am Sonntag in Ostrau für die entscheidende 3:0-Führung gegen Titelverteidiger Italien. Kvitova gewann 6:3 7:5 gegen Roberta Vinci, damit sind das letzte Einzel und das abschließende Doppel ohne Bedeutung. Die Tschechinnen holten zuletzt 2011 und 2012 den Fed Cup und haben im Finale gegen die DTB-Auswahl am 8. und 9. November Heimrecht.

Motorsport

Auer startet als Siebenter in Formel-3-EM

Österreichs Motorsport-Nachwuchshoffnung Lucas Auer ist am Wochenende mäßig in die Formel-3-EM gestartet. Der 19-jährige Tiroler kam in drei Rennen in Silverstone als beste Platzierung nicht über einen fünften Rang hinaus.

In der Meisterschaft liegt der Neffe des früheren Formel-1-Piloten Gerhard Berger, der auch von Red Bull beobachtet wird, nach der ersten Station an der siebenten Stelle.

Boxen

49-jähriger Hopkins nun auch WBA-Weltmeister

Der 49-jährige US-Amerikaner Bernard Hopkins hat sich nach dem IBF-Titel als bisher ältester Boxer auch den WBA-Weltmeistergürtel gesichert. Hopkins besiegte am Samstag (Ortszeit) in Washington im Halbschwergewicht den Kasachen Beibut Shumenow nach Punkten.

Basketball

Indiana startet mit Niederlage in NBA-Play-off

Die Atlanta Hawks haben zum Auftakt des Play-offs in der nordamerikanischen Basketballliga NBA für eine Überraschung gesorgt. Die Mannschaft von Coach Mike Budenholzer gewann am Samstag (Ortszeit) die erste Partie der „Best of seven“-Serie beim Spitzenteam der Eastern Conference, Indiana Pacers, mit 101:93.

Nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt setzte sich Atlanta im dritten Viertel vorentscheidend auf 80:66 ab. Vor allem Spielmacher Jeff Teague (28 Punkte) und Allstar Paul Millsap (25) spielten stark. Bei den Pacers, die in der Vorrunde 18 Spiele mehr als Atlanta gewonnen hatten, erzielte Paul George die meisten Zähler (24).

Die zweite Partie wird am Dienstag erneut in Indiana ausgetragen. In den bisherigen fünf Play-off-Serien zwischen beiden Teams ist jeweils der Gewinner von Spiel eins letztlich weitergekommen.

Brooklyn Nets starten mit Sieg

Die Brooklyn Nets gewannen indes ihr erstes Spiel im Play-off. Das Team von Trainer Jason Kidd setzte sich am Samstag zum Auftakt der Conference-Viertelfinalserien mit 94:87 bei den Toronto Raptors durch.

Beste Werfer für die New Yorker waren Deron Williams und Joe Johnson mit jeweils 24 Punkten, zum Schluss sicherte Paul Pierce (15 Zähler) den ersten Sieg in der „Best of seven“-Serie. Bei den Kanadiern kam Kyle Lowry auf 22 Punkte und acht Assists.

Für Verwirrung sorgte der zeitweilige Ausfall der Wurfuhren in der Arena, sodass der Hallensprecher die letzten fünf Sekunden jedes Angriffs über das Mikrofon herunterzählen musste.

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Volleyball

AVL-Finalserie bleibt nach Sieg von Aich/Dob offen

Mit einem klaren 3:0 (22,19,15)-Heimerfolg hat Aich/Dob am Samstag in der „Best of seven“-Finalserie gegen Hypo Tirol auf 2:2 gestellt und weiter alle Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. „Wir waren chancenlos, da brauchen wir nicht viel zu diskutieren“, musste Tirol-Manager Hannes Kronthaler eingestehen. Spiel fünf steigt am Mittwoch in Innsbruck.

Nach dem 3:0-Sieg Tirols zum Auftakt und zwei Partien über fünf Sätze agierte nun erstmals in der Serie Aich/Dob makellos. Vor 1.300 Zuschauern in Bleiburg spielten die Kärntner von Beginn an souverän, Innsbruck brachte sich nicht zuletzt mit zahlreichen Servicefehlern im zweiten und dritten Satz um seine Chance - mehr dazu in insider.ORF.at.

„Wir haben vom Anfang bis zum Ende voll elektrisiert gespielt“, jubelte Aich/Dob-Manager Martin Micheu. Er glaubt nun an den neuerlichen Titel: „Wir können auch in Innsbruck gewinnen.“

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