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Fußball

Hosiner-Transfer nach Köln laut Medien geplatzt

Der Transfer von Philipp Hosiner zum deutschen Bundesligisten 1. FC Köln ist vorerst geplatzt. Der 25-jährige Stürmer befand sich am Freitagnachmittag bereits zum Medizincheck in Köln, soll diesen laut Berichten lokaler Medien aber nicht in vollem Umfang bestanden haben. Details waren vorerst nicht bekannt, Hosiner war für die APA am Abend nicht erreichbar.

Laut der Kölner Boulevardzeitung „Express“ nahm der Club von Trainer Peter Stöger Abstand von einem geplanten Leihgeschäft mit Stade Rennes. „Hosiner ist durch den Medizincheck gefallen. Das ist der Grund, warum er nicht kommt“, ergänzte das Konkurrenzblatt „Bild“ im Kurznachrichtendienst Twitter.

Köln startet am Samstag als Tabellenelfter ins Frühjahr. Unter Trainer Stöger war Hosiner 2013 mit der Wiener Austria Meister und Torschützenkönig. Ein Transfer in die deutsche Bundesliga zu 1899 Hoffenheim scheiterte bereits im selben Sommer am Veto der Austria.

Ex-Teamgoalie Gspurning heuert bei Schalke-Reserve an

Der frühere österreichische Fußball-Teamgoalie Michael Gspurning ist ab sofort bei der U23-Mannschaft von Schalke 04 engagiert. Der 33-jährige Steirer erhielt bei der Reservemannschaft des Champions-League-Achtelfinalisten, bei dem auch ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs spielt, einen Vertrag bis Saisonende.

Der dreifache Teamspieler Gspurning war zuletzt beim griechischen Club Platanias im Einsatz. Vorangegangene Stationen waren Austria, Pasching, DSV Leoben, Skoda Xanthi, Seattle Sounders und PAOK Saloniki. Schalkes U23 liegt derzeit in der viertklassigen Regionalliga West auf dem 15. Rang und damit auf einem Abstiegsplatz.

"Seine Vita spricht für sich“, sagte Trainer Jürgen Luginger laut der Vereinswebsite und betonte: „Er ist ein erfahrener Torwart, das wird für unsere junge Mannschaft sehr wichtig sein.“ Die Verpflichtung des Schlussmannes sei eine „sehr gute Lösung“.

ManUnited kauft laut Van Gaal keine neuen Spieler

Ein Transfer von ÖFB-Teamspieler Aleksandar Dragovic zu Manchester United noch in dieser Transferperiode wird zusehends unwahrscheinlicher. United-Trainer Louis van Gaal sagte am Freitag in seiner Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Samstag gegen Leicester City, dass der Club bis Transferschluss am Montagabend keine neuen Spieler mehr verpflichten wolle.

„Jeden Tag lese ich, dass ich oder United an Spielern interessiert sind. Wir kaufen keine Spieler, wir verkaufen nur“, sagte Van Gaal. Der Mittelfeldspieler Darren Fletcher etwa stehe unmittelbar vor einem Wechsel zum Ligarivalen West Ham United. In der Innenverteidigung wird United Handlungsbedarf nachgesagt. Wunschspieler Nummer eins soll Mats Hummels von Borussia Dortmund sein.

Dragovic wird vom englischen Rekordmeister bereits seit Monaten beobachtet. Der 23-jährige Wiener hat bei Dynamo Kiew allerdings noch bis Sommer 2018 einen Vertrag. In englischen Medien wurde zuletzt über eine Ablösesumme von deutlich mehr als 15 Mio. Euro spekuliert. Der 35-fache ÖFB-Teamspieler, seit Sommer 2013 in Kiew, könnte sich mit seinem Wechsel aber zumindest bis Sommer gedulden müssen.

Ginola tritt nicht bei FIFA-Präsidentenwahl an

David Ginola hat die Kriterien für eine Kandidatur um das Präsidentenamt des Fußballweltverbandes (FIFA) wie erwartet nicht erfüllen können. Der französische Ex-Profi räumte am Freitag sein Scheitern ein und wird bei der Wahl am 29. Mai Amtsinhaber Joseph Blatter nicht herausfordern können.

„Ich muss zu dem Schluss kommen, dass ich bis zum Fristende nicht die Bestätigung für fünf Nominierungen bekommen habe und ich daher leider nicht in der Lage bin, meine FIFA-Präsidentschaftskandidatur aufrechtzuerhalten“, teilte Ginola mit. Er hatte seine als Werbegag kritisierte Bewerbung von einer irischen Wettfirma finanzieren lassen.

Australien hätte WM laut Blatter „mehr als verdient“

Amtsinhaber Blatter hob in seiner ersten öffentlichen Aussage nach Verkündung der endgültigen Bewerbung um eine Wiederwahl die Bedeutung Australiens hervor. „Es wird mehr als verdient sein, wenn Australien dereinst die Fußball-WM durchführen darf“, schrieb der Schweizer in seiner Kolumne im Verbandsmagazin „FIFA Weekly“.

Blatter sagte auch, dass Australien der einzige Kontinent sei, der bis auf zwei U20-Turniere noch nie eine Weltmeisterschaft ausgerichtet habe. „Das ist eigentlich ein Missverständnis der Sportgeschichte. Denn nur ganz wenige Länder verfügen über eine derart ausgeprägte Sportkultur und eine so große Anzahl von Champions“, sagte der Chef des Weltverbands. Bei der skandalumwitterten Wahl von Katar zum WM-Gastgeber 2022 war Australien mit nur einer Stimme in der ersten Runde ausgeschieden.

Vereinigte Arabische Emirate im Asiencup Dritter

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich im Asiencup den dritten Platz gesichert. Im kleinen Finale bezwang das Team um Toptorjäger Ali Mabkhut am Freitag im australischen Newcastle den Irak mit 3:2 (1:2). Den entscheidenden Treffer erzielte Mabkhut in der 57. Minute vom Elferpunkt, nachdem er zuvor selbst gefoult worden war.

Es war bereits sein fünftes Turniertor. Der 24-Jährige führt damit vor dem Finale zwischen Südkorea und Gastgeber Australien am Samstag die Torschützenliste an. Vor 12.829 Zuschauern hatte zuvor zweimal Ahmed Chalil (16., 51.) für die Emirate getroffen. Walid Salim (28.) und Amdschad Kalaf (42.) hatten für die 2:1-Pausenführung des Irak gesorgt. Für die Vereinigten Arabischen Emirate ist Rang drei die beste Platzierung bei einem Asiencup außerhalb des eigenen Landes.

Bundesliga

Altach holt Ex-Barcelona-Spieler Riverola

Bundesligist SCR Altach hat den Spanier Marti Riverola vom italienischen Zweitligisten FC Bologna leihweise bis Saisonende verpflichtet. Danach hat der Aufsteiger eine Option auf eine längerfristige Verpflichtung des 24-jährigen zentralen Mittelfeldspielers.

Riverola durchlief die Nachwuchsschule des FC Barcelona und verbuchte in der Saison 2011/12 unter dem damaligen Trainer Josep Guardiola einen Einsatz in der UEFA Champions League. In der B-Mannschaft der Katalanen spielte der mehrfache spanische Nachwuchs-Teamkicker gemeinsam mit dem nunmehrigen Salzburg-Kapitän Jonatan Soriano.

Sturm verplfichtet Ukrainer Oschtschipko

Ligakonkurrent Sturm Graz verpflichtete den Ukrainer Igor Oschtschipko bis Saisonende ohne Option. Der 29-jährige Linksverteidiger war zuletzt bis Dezember 2013 bei Karpaty Lwiw engagiert und trainierte bereits seit längerer Zeit mit der Mannschaft von Franco Foda.

Austria verleiht Stürmer Harrer an den LASK

Der um den Aufstieg in die Bundesliga kämpfende LASK hat sich am Freitag mit einem neuen Stürmer verstärkt. Wie die Linzer vermeldeten, wurde Martin Harrer leihweise bis Sommer von der Wiener Austria geholt. Der LASK besitzt für den 22-Jährigen danach auch eine Kaufoption.

Harrer spielte in der Vorsaison bereits leihweise in der Ersten Liga für Aufsteiger Altach. Bei den Vorarlbergern verbuchte er neun Saisontore und 13 Assists, die Austria beorderte den Steirer daraufhin zurück nach Wien. Bei den Violetten kam Harrer auch aufgrund einer Verletzung aber kaum zum Zug (sechs Bundesliga-Einsätze).

„Martin ist ein junger, agiler Stürmer mit großer Perspektive, der schon im vergangenen Jahr in Altach gezeigt hat, wie wichtig er in dieser Liga sein kann“, sagte LASK-Trainer Karl Daxbacher. Die Linzer liegen in der Tabelle der zweithöchsten Spielklasse nach 20 Runden einen Punkt vor Mattersburg an der Spitze.

Golf

Woods spielt schlechteste Runde seiner Profikarriere

Golfsuperstar Tiger Woods hat am Freitag beim PGA-Tour-Turnier in Phoenix mit 82 Schlägen die schlechteste Runde in seiner Karriere als Profi gespielt.

Der 14-fache Major-Sieger musste sich nach sechs Bogeys, zwei Doppel-Bogeys, einem Triple-Bogey und zwei Birdies mit elf über Par zufriedengeben. Bisher war eine 81er-Runde 2002 bei den British Open seine schwächste Profirunde gewesen.

„Habe vom Anfang bis zum Schluss gelitten“

„Wir alle haben solche Tage. Leider passierte meiner vor den Augen der Öffentlichkeit. Ich habe vom Anfang bis zum Schluss gelitten und gekämpft, so ist Golf“, sagte Woods nach dem Fiasko auf der zweiten Runde. Er werde weiterhin versuchen, wieder zu alter Stärke zurückzufinden. „Ich weiß, dass das Zeit braucht. Es ist ein langer Prozess, bis ich wieder oben bin. Ich brauche Spielpraxis.“

In der Wüste von Arizona war der US-Amerikaner in seinem zweiten Turnier innerhalb von fünf Monaten nach langer Verletzungspause am Donnerstag mit 73 Schlägen schon schwach gestartet. Nach dem miserablen zweiten Tag scheiterte er mit insgesamt 13 über Par rund 20 Schläge hinter den Besten natürlich auch klar am Cut.

Wiesberger zur Halbzeit Fünfter in Dubai

Bernd Wiesberger steuert beim Golfturnier in Dubai auf ein weiteres Spitzenresultat zu. Der mit den Plätzen sechs und drei sehr stark in die Europatour-Saison gestartete Burgenländer büßte zwar am Freitag mit einer 69er-Runde seine Führung ein, hat aber als Fünfter mit dem Gesamtscore von 133 (elf unter Par) nur drei Schläge Rückstand auf den führenden Weltranglistenersten Rory McIlroy.

Dem Vorjahrsneunten Wiesberger gelang am zweiten Tag des mit 2,65 Millionen Dollar dotierten Turniers erneut eine makellose Runde ohne Bogey. In Gegensatz zum Vortag (acht Birdies) blieb er aber nur drei Schläge unter dem Platzstandard. „Ich habe gut gespielt und bin immer noch dabei, habe aber auf den Grüns ein paar Schläge liegen gelassen“, resümierte der 29-Jährige.

Jammern auf hohem Niveau

Er habe bei allerdings schwierigeren Positionen der Löcher keine guten Putts geschlagen, meinte Wiesberger. „Aber das ist bei einer 69er-Runde Jammern auf hohem Niveau. Ich schaue, dass ich etwas bessere Form beim Putten bekomme, und ich hoffe, es geht dann wieder in die Richtung, wo ich am Donnerstag war.“ Den fünften Rang teilt er sich unter anderem mit dem schottischen Vorjahressieger Stephen Gallacher und dem englischen Ex-Weltranglistenersten Lee Westwood.

McIlroy übernahm mit einer 64er-Runde ohne Bogey und insgesamt 130 Schlägen (14 unter Par) die Spitze. Der Nordire führt einen Schlag vor dem Schotten Marc Warren, der wenige Tage zuvor in Doha Zweiter war. Mit der besten Runde des Tages - einer 63 - verbesserte sich der Däne Morten Örum Madsen auf Rang zehn (134).

Tennis

Koubek wird neuer ÖTV-Davis-Cup-Kapitän

Exakt fünf Wochen vor dem ersten Aufschlag beim Davis-Cup-Länderkampf Schweden - Österreich von 6. bis 8. März im schwedischen Örebro hat der heimische Tennisverband ÖTV einen neuen Kapitän gefunden.

Der 38-jährige Stefan Koubek, der seine aktive ATP-Karriere vor rund dreieinhalb Jahren beendet hatte, wird Österreichs Equipe zumindest 2015 betreuen. Das gab der ÖTV am heute bekannt.

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Eiskunstlauf

Ziegler/Kiefer vor Kür der Paare EM-Neunte

Die Österreicher Miriam Ziegler und Severin Kiefer liegen nach dem Kurzprogramm der Paare bei der Eiskunstlauf-EM in Stockholm mit 43,79 Punkten auf Rang neun.

Für die EM-Zwölften der vergangenen Saison wäre am Freitag sogar noch deutlich mehr möglich gewesen. Mit einem dreifachen Flip wollte das ÖEKV-Duo ein hohes Risiko eingehen - der schwierige Sprung funktionierte bei Ziegler allerdings nicht.

„Kleine Verbesserung noch möglich“

„Das hat fast sieben Punkte gekostet. Mit allen anderen Elementen waren sie aber sehr zufrieden. Eine kleine Verbesserung ist vielleicht noch möglich“, sagte ÖEKV-Vizepräsidentin Carmen Kiefer vor der Kür am Sonntag.

Für die Titelkämpfe in Schweden hatten die Burgenländerin und der Salzburger als Österreichs aussichtsreichste Starter einen Top-Ten-Platz als Ziel ausgegeben.

Den Titel dürften zwei russische Paare untereinander ausmachen. Xenia Stolbowa und Fedor Klimow führen mit 71,38 Punkten vor ihren Landsleuten Yuko Kavaguti und Alexander Smirnow (69,86). Das französische Paar Vanessa James und Morgan Cipres (60,13) belegt vorerst den dritten Platz.

Fernandez holt drittes Gold in Folge

Der spanische Eiskunstläufer Javier Fernandez krönte sich zum dritten Mal in Serie zum Europameister. Der 23-Jährige setzte sich am Freitag in Stockholm vor den Russen Maxim Kowtun und Sergej Woronow durch.

Bob

Hengster/Dekker EM-Fünfte in La Plagne

Die Österreicherinnen Christina Hengster und Sanne Monique Dekker sind am Freitag bei der Bob-EM der Damen in La Plagne auf dem fünften Platz gelandet.

Auf Bronze fehlten Hengster/Dekker - nach dem ersten Lauf noch Dritte - am Ende zwei Zehntelsekunden. Die Medaillen gingen allesamt an Deutschland, die 36-jährige Anja Schneiderheinze durfte sich mit Franziska Bertels über ihren ersten EM-Titel freuen.

In der Weltcup-Wertung schafften es allerdings keine Europäerinnen unter die Top Vier. Die US-Amerikanerinnen Elana Meyers Taylor und Cherrelle Garrett bauten mit dem vierten Saisonsieg ihre Gesamtführung aus. Hengster/Dekker wurden Neunte und sind Zwölfte der Gesamtwertung.

Volleyball

ÖVV-Herren in European League gegen den Weltmeister

Österreichs Volleyball-Herren bekommen es in der European-League-Gruppenphase mit einer Auswahl aus dem Weltmeisterland Polen zu tun. Das ergab die Auslosung am Freitag in Luxemburg.

Weitere Gegner des ÖVV-Teams in Gruppe A sind Mazedonien, Estland, Dänemark und Israel. Titelverteidiger Montenegro ist 2015 nicht dabei, sondern spielt in der World League.

Die Gruppenphase wird von 3. Juli und 9. August ausgetragen. Jede Mannschaft ist an fünf Wochenenden im Einsatz und spielt gegen jeden Kontrahenten zweimal. Die genauen Spieltermine und -orte stehen noch nicht fest. Das Final Four steigt am 15. und 16. August, der Austragungsort ist vorerst noch offen.

SVS-Post-Damen gewinnen 24. ÖVV-Cuptitel

Die Damen von SVS Post Schwechat haben sich am Freitag zum vierten Mal in Folge den österreichischen Volleyball-Cup gesichert. Die Niederösterreicherinnen gewannen das Finale in Graz gegen ATSC Wildcats Klagenfurt souverän mit 3:0 (22, 21, 16). Es ist der insgesamt 24. ÖVV-Cuptitel für SVS Post.

Den Titel bei den Herren sicherte sich der UVC Graz. Die Steirer setzten sich vor heimischem Publikum gegen VCA Amstetten mit 3:1 (22, -21, 20, 17) durch. Den Grazern gelang damit die Revanche für das gegen die Niederösterreicher 2010 mit 1:3 verlorene Endspiel. Bereits am Samstag treffen die beiden Teams in der AVL wieder aufeinander.

Handball

Feldkirch folgt Eggenburg ins ÖHB-Cup-Halbfinale

Feldkirch hat sich am Freitag für das ÖHB-Cup-Halbfinale der Frauen qualifiziert. Die Vorarlbergerinnen fertigten auswärts den oberösterreichischen Landesligisten Eferding mit 33:22 (20:10) ab.

Bereits am Dienstag zog Eggenburg sensationell ins Semifinale ein. Der Dritte des Grunddurchgangs der Frauen-Bundesliga besiegte in seiner Heimhalle die Fivers Wien, den Fünften der WHA, mit 17:15 (9:6).

Das Damen-Viertelfinale wird am Samstag abgeschlossen. Der Admira Landhaus empfängt Titelverteidiger Hypo NÖ, und die Union Korneuburg trifft auf den Dornbirn/Schoren.

Tischtennis

Vier ÖTTV-Spieler im Achtelfinale der Ungarn Open

Österreich ist beim Auftakt der Tischtennis-World-Tour in Budapest bei den Ungarn Open mit vier Spielern im Achtelfinale vertreten. Titelverteidigerin Liu Jia, Sofia Polcanova und Amelie Solja erreichten im Damen-Bewerb die Runde der letzten 16.

Liu kam mit Siegen über die Polinen Magdalena Sikorska (4:0) und Natalya Partyka (4:1) souverän weiter, Polcanova gewann gegen die Brasilianerin Gui Lin (4:2) und die Ungarin Dora Madarasz (4:1). Solja setzte sich gegen die Serbin Andrea Todorovic (4:0) und die Ungarin Georgina Pota (4:3) durch.

Titelverteidiger Habesohn in erster Runde out

Bei den Herren schaffte Stefan Fegerl den Sprung ins Achtelfinale, das am Samstag ausgetragen wird. Der Niederösterreicher feierte klare Siege gegen den Serben Marko Jevtovic (4:0) und den Franzosen Abdel-Kader Salifou (4:0). Titelverteidiger Daniel Habesohn musste sich bereits in der ersten Runde überraschend dem Ungarn Janos Jakab mit 2:4 beugen.

Jugendspiele

Gold und Silber für Österreich am Schlusstag

Am Schlusstag des Europäischen Olympischen Jugend-Festivals (EYOF) für 15- bis 18-Jährige in Vorarlberg und Liechtenstein hat es am Freitag zwei weitere Medaillen für Österreich gegeben. Im Ski-Alpin-Teambewerb holte das ÖOC-Sextett vor Norwegen und Deutschland Gold, in der Nordischen Kombination sicherte sich Samuel Mraz Silber.

Mraz machte mit Platz zwei hinter dem Deutschen Willi Hengelhaupt seinen Medaillensatz komplett. „Diese Woche ist sensationell gut für mich gelaufen. Ich darf mit drei Medaillen nach Hause fahren, damit habe ich nicht gerechnet“, sagte der Kombinierer.

Für die Goldene im Ski-Team-Tewerb sorgten Franziska Gritsch, Katharina Liensberger, Julia Scheib, Pascal Fritz, Fabio Gstrein und Raphael Haaser. „Schon beim Frühstück war die Stimmung gut und wir haben mit einer Medaille spekuliert. Dass es Gold geworden ist, ist genial“, sagte Gstrein.

Erfolgreich wie nie

Damit gingen die Nachwuchstitelkämpfe mit 13 Medaillen (fünf Gold, fünf Silber, drei Bronze) so erfolgreich wie noch nie für die rot-weiß-rote Mannschaft zu Ende. 2013 in Brasov waren es zwölf Medaillen (2 - 4 - 6) gewesen. „Besser hätte es nicht laufen können. Diese Spiele haben unsere kühnsten Erwartungen übertroffen, sowohl sportlich wie organisatorisch“, bilanzierte ÖOC-Präsident Karl Stoss. Erfolgreicher waren nur Russland (6 - 6 - 4) und Deutschland (6 - 5 - 10) mit je sechs Goldmedaillen.

Doping

Russische Olympiasiegerin gesperrt

Die russischen Leichtathletinnen Julija Saripowa und Tatjana Tschernowa sind von der nationalen Anti-Doping-Agentur RUSADA gesperrt worden. 3.000-Meter-Hindernis-Olympiasiegerin Saripowa wurde rückwirkend vom 25. Juli 2013 an für zweieinhalb Jahre aus dem Verkehr gezogen. Ex-Siebenkampf-Weltmeisterin Tschernowa wurde von 22. Juli 2013 an für zwei Jahre gesperrt.

Bei den Athletinnen seien Unregelmäßigkeiten im biologischen Pass des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) festgestellt worden, teilte RUSADA am Freitag mit. Beiden Sportlerinnen würden zudem mehrere Titel aberkannt. Offen blieb, ob Saripowa auch ihr Olympiagold von 2012 in London verliert.

Der Dopingskandal in Russland weitet sich damit weiter aus. Erst vergangene Woche hatte RUSADA mehrere Geher wegen der Einnahme unerlaubter Substanzen bestraft. Sportminister Witali Mutko zeigte sich enttäuscht über die erneute Dopingaufdeckung und forderte Konsequenzen im russischen Leichtathletikverband. Verbandschef Valentin Balachnitschew erklärte sich der Agentur ITAR-TASS zufolge zu einem Rücktritt bei einer Präsidiumssitzung am 17. Februar bereit.

Marathonläuferin Jeptoo zwei Jahre gesperrt

Die Weltklasse-Marathonläuferin Rita Jeptoo ist vom kenianischen Verband wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt worden. Die 33-Jährige war nach einer Trainingskontrolle im September der Einnahme des Blutdopingmittels EPO überführt worden.

Jeptoo bestritt Doping, ihr Heimatverband sah jedoch in seinem am Freitag verkündeten Urteil alle Verfahrensregeln erfüllt und hält die Sperre für gerechtfertigt. Jeptoo hatte im Vorjahr die hochkarätigen Läufe in Boston und Chicago gewonnen.