Letzte Meldung

Die Formel 1 trauert um Frank Williams. Der frühere Teamchef und Mitbesitzer des gleichnamigen britischen Traditionsrennstalls starb am Sonntag im Alter von 79 Jahren, wie seine Familie mitteilte. Er war bis zu seinem offiziellen Ausscheiden im September 2020 der älteste Teamchef in der Formel 1.

Schon seit langer Zeit weilte er aber nicht mehr bei einem Rennen der Motorsport-Königsklasse. Sein Gesundheitszustand hatte sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. Am Freitag sei er ins Krankenhaus eingewiesen worden und dort am Sonntagmorgen friedlich gestorben, hieß es in der Mitteilung.

Seine Tochter Claire, stellvertretende Teamchefin, vertrat ihn bereits seit Langem an den Grand-Prix-Wochenenden. Nach dem Großen Preis von Italien in Monza 2020 zog sich die Familie aus dem an einen US-Investor verkauften Rennstall zurück. Eine Ära ging damit zu Ende. Seit einem Autounfall 1986 auf der Rückreise von Testfahrten im französischen Le Castellet saß Frank Williams im Rollstuhl. Er musste seitdem immer betreut werden.

Für seinen Rennstall holten Legenden wie Nelson Piquet, Nigel Mansell und Alain Prost Titel. Insgesamt neunmal gewann Williams die Konstrukteurs-WM und siebenmal die Fahrerwertung, zuletzt beides 1997. 114 Grand-Prix-Siege feierte Williams.

Die schwärzeste Stunde erlebten Frank Williams und der Rennstall, den er 1977 mit Patrick Head gegründet hatte, am 1. Mai 1994. Die brasilianische Formel-1-Ikone Ayrton Senna starb in Imola nach einem Unfall in einem Williams-Wagen.

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Die Formel 1 trauert um Frank Williams. Der frühere Teamchef und Mitbesitzer des gleichnamigen britischen Traditionsrennstalls starb am Sonntag im Alter von 79 Jahren, wie seine Familie mitteilte. Er war bis zu seinem offiziellen Ausscheiden im September 2020 der älteste Teamchef in der Formel 1.

Schon seit langer Zeit weilte er aber nicht mehr bei einem Rennen der Motorsport-Königsklasse. Sein Gesundheitszustand hatte sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. Am Freitag sei er ins Krankenhaus eingewiesen worden und dort am Sonntagmorgen friedlich gestorben, hieß es in der Mitteilung.

Seine Tochter Claire, stellvertretende Teamchefin, vertrat ihn bereits seit Langem an den Grand-Prix-Wochenenden. Nach dem Großen Preis von Italien in Monza 2020 zog sich die Familie aus dem an einen US-Investor verkauften Rennstall zurück. Eine Ära ging damit zu Ende. Seit einem Autounfall 1986 auf der Rückreise von Testfahrten im französischen Le Castellet saß Frank Williams im Rollstuhl. Er musste seitdem immer betreut werden.

Für seinen Rennstall holten Legenden wie Nelson Piquet, Nigel Mansell und Alain Prost Titel. Insgesamt neunmal gewann Williams die Konstrukteurs-WM und siebenmal die Fahrerwertung, zuletzt beides 1997. 114 Grand-Prix-Siege feierte Williams.

Die schwärzeste Stunde erlebten Frank Williams und der Rennstall, den er 1977 mit Patrick Head gegründet hatte, am 1. Mai 1994. Die brasilianische Formel-1-Ikone Ayrton Senna starb in Imola nach einem Unfall in einem Williams-Wagen.

Skispringen

Ryoyu Kobayashi fällt nach seinem überlegenen Weltcup-Sieg am Samstag in Ruka am Sonntag aus: Der Grund ist ein positiver Test auf Covid-19. Der 25-jährige Japaner musste sich daraufhin in Quarantäne begeben. Die FIS hatte den positiven Test eines Japaners mitgeteilt, kurze Zeit später bestätigte Kobayashi, der Betroffene zu sein.

Via Twitter teilte der Japaner mit, dass ein Selbsttest im Hotel noch negativ ausgefallen war. „Vielleicht sind das die Überreste meiner Erkrankung vom Juni? Ich wurde zweimal geimpft, und auch Antikörper wurden bei mir nachgewiesen“, so ein enttäuschter Kobayashi weiter. Laut seinen Angaben zeigt er bisher keine Symptome.

Der Japaner ist bereits der fünfte CoV-Fall in der neuen Weltcup-Saison, die erst vergangene Woche in Nischnij Tagil begonnen hat. In Russland waren drei Fälle bekanntgeworden, danach erwischte es den DSV-Kotrainer Andreas Wank.

Fußball

Guido Burgstaller bleibt in der zweiten deutschen Bundesliga in Torlaune. Beim 1. FC Nürnberg brachte der Kärntner Stürmer seinen Club St. Pauli am Sonntag per Kopf mit 1:0 (3.) in Führung, die Hamburger siegten schließlich 3:2 (2:1) und verteidigten an der Tabellenspitze den Vorsprung von drei Punkten auf Darmstadt. Einen weiteren Zähler dahinter ist Jahn Regensburg Dritter.

Guido Burgstaller
picturedesk.com/dpa/Daniel Karmann

Mit seinem zwölften Saisontor liegt Burgstaller in der Schützenliste einen Treffer hinter Spitzenreiter Sven Michel (Paderborn). Neben dem Ex-ÖFB-Teamkicker trafen in einer hart umkämpften Partie auch Leart Paqarada (10.) und Adam Dzwigala (64.) für die Gäste, Nürnbergs Johannes Geis (21.) sowie Manuel Schäffler (72.) machten es zweimal wieder spannend.

Der HSV hielt dank Faride Alidou (13.), Bakery Jatta (40.) und Manuel Wintzheimer (89.) mit einem 3:0-Erfolg gegen Schlusslicht Ingolstadt (mit Christian Gebauer und Nico Antonitsch) Anschluss an die Top Drei, den Hamburgern fehlen als Fünftem zwei Punkte auf Regensburg.

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Beim Debüt von Starverteidiger Sergio Ramos hat sich Paris Saint-Germain in Überzahl zu einem Pflichtsieg gemüht. In der französischen Ligue 1 kam der Tabellenführer am Sonntag zu einem 3:1 (1:1) bei Schlusslicht AS St. Etienne. Der Spanier Ramos gab dabei nach vier Monaten Verletzungspause seinen Einstand bei PSG.

Der 35-Jährige hatte Real Madrid nach 16 Jahren im Sommer ablösefrei verlassen, weil sein Vertrag nicht verlängert worden war. Er war schon vor seinem Abschied bei den „Königlichen“ häufiger verletzt gewesen und hatte es auch nicht ins spanische EM-Aufgebot geschafft.

Angel Di Maria und Sergio Ramos
AP/Laurent Cipriani

In St. Etienne war zunächst der Tabellenletzte sogar durch Denis Bouanga (23.) in Führung gegangen. Kurz vor der Pause erhielt Abwehrspieler Timothee Kolodziejczak jedoch Rot nach einer Notbremse gegen Kylian Mbappe. Den folgenden Freistoß von Messi setzte Kapitän Marquinhos per Kopf zum Ausgleich ins Netz.

Nach der Pause sorgte Angel Di Maria nach einer Serie vergebener Chancen für die Vorentscheidung zugunsten der Pariser. Der Argentinier traf in der 79. Minute nach Vorlage von Lionel Messi zum 2:1, ehe Marquinhos in der Nachspielzeit den Endstand fixierte. Kurz vor Schluss musste PSG allerdings noch die Verletzung von Topstar Neymar verkraften. Der Brasilianer knickte bei einem Zweikampf um und musste vom Feld getragen werden.

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Palmeiras Sao Paulo hat sich zum zweiten Mal in Folge den Titel der Copa Libertadores gesichert. Der Club setzte sich am Samstag im Finale in Montevideo gegen Flamengo Rio de Janeiro mit 2:1 in der Verlängerung durch.

Im Centenario-Stadion war Palmeiras in der regulären Spielzeit lange in Führung gelegen. In der fünften Minute brachte Raphael Veiga sein Team in Front. Gabriel Barbosa glich für Flamengo in der 72. Minute aus. Für „Gabigol“, den besten Torschützen des Wettbewerbs, war es der elfte Treffer im 13. Spiel. Den Siegestreffer erzielte Deyverson in der 95. Minute.

Der FC Barcelona hat im zweiten Ligaspiel unter Coach Xavi den zweiten Sieg eingefahren. Die Katalanen gewannen bei Villarreal 3:1 und liegen damit als Siebenter vorerst sieben Punkte hinter Spitzenreiter Real Madrid.

Frenkie de Jong (48.), Memphis Depay (88.) und Philippe Coutinho (94./Elfmeter) trafen für Barca, Samuel Chukwueze (76.) hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich für den Europa-League-Sieger markiert. Bei den Gästen saß ÖFB-Teamspieler Yusuf Demir auf der Bank.

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Aufgrund zahlreicher positiver Coronavirus-Fälle in der Mannschaft ist Belenenses Lissabon am Samstag in der portugiesischen Meisterschaft im Stadt-Derby gegen den Club von ÖFB-Legionär Valentino Lazaro Benfica nur mit neun Spielern angetreten.

Bereits zur Pause lag der Tabellen-16. gegen den Spitzenreiter mit 0:7 zurück, nach dem verletzungsbedingten Aus von drei Belenenses-Spielern wurde die Partie schließlich abgebrochen, da laut FIFA-Regulativ mindestens sieben Spieler inklusive Torhüter auf dem Feld stehen müssen.

Belenenses hatte nicht zuletzt aus Protest gegen die portugiesischen Gesundheitsbehörden und den Fußballverband, die die Partie nicht abgesagt hatten, selbst auf den Antrag einer Spielverlegung verzichtet.

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Nordische Kombi

Johannes Lamparter hat nach dem ersten Weltcup-Bewerb der Nordischen Kombination am Freitag auch am Sonntag in Ruka den zweiten Rang belegt. Der lange Zeit führende Doppelweltmeister hatte in der 10-km-Loipe den norwegischen Topstar Jarl Magnus Riiber ununterbrochen im Nacken, ehe dieser im Finish den Turbo zündete. Riiber siegte letztlich mit 12,4 Sekunden Vorsprung auf den 20-Jährigen. Dritter wurde mit Jens Luraas Oftebro ein weiterer Norweger (+33,0 Sek.).

Mit Lukas Greiderer als Fünftem (+36,6) und Mario Seidl (Zweiter nach dem Sprung/+45,2) als Achtem kamen zwei weitere ÖSV-Athleten in die Top Ten. Franz-Josef Rehrl hatte auf ein Antreten verzichtet, am Samstag war der Steirer aus der Konkurrenz ausgestiegen.

Der Sprung am Vormittag war wegen zu starken Windes abgesagt worden, womit der provisorische Wertungsdurchgang (PCR) vom Donnerstag für den Bewerb herangezogen wurde. Dieser hatte mit den Rängen eins, zwei, sieben und acht für Österreich sehr gut geendet, Lamparter ging somit sechs Sekunden vor Seidl in die 10-km-Loipe.

Weltcup-Auftakt in Ruka

Sonntag-Bewerb (1 Sprung und 10 km Langlauf):
1. Jarl Magnus Riiber NOR 25:08,3
2. Johannes Lamparter AUT + 12,4
3. Jens Luraas Oftebro NOR 33,0
4. Terence Weber GER 34,9
5. Lukas Greiderer AUT 36,6
6. Ryota Yamamoto JPN 40,8
7. Manuel Faisst GER 44,7
8. Mario Seidl AUT 45,2
9. Johannes Rydzek GER 55,7
10. Ilkka Herola FIN 57,1
18. Martin Fritz AUT 2:27,4
19. Stefan Rettenegger AUT 2:29,1
24. Thomas Jöbstl AUT 3:47,7
34. Manuel Einkemmer AUT 5:58,5

Anm.: Sprung-Wertung provisorischer Durchgang Donnerstag

Nicht am Start u.a.: Franz-Josef Rehrl (AUT)

Biathlon

Nach dem großartigen Start in die Saison mit Rang zwei im Einzel hat es für Lisa Hauser beim Biathlon-Weltcup in Östersund im Sprint nicht nach Wunsch geklappt. Die Massenstart-Weltmeisterin aus Tirol kam am Sonntag über 7,5 Kilometer nach jeweils einer Strafrunde nach dem Liegend- und Stehendschießen nur auf Platz 21. Bei den Männern über 10 km kam Simon Eder als bester ÖSV-Läufer auf Rang 20.

Der Sieg ging an die Schwedin Hanna Öberg vor der Französin Anais Chevalier-Bouchet (+11,3 Sek.) und der Norwegerin Marte Olsbu Röiseland (+15,4). Hauser hatte 1:15,1 Minuten Rückstand auf Öberg. Weltcup-Punkte gab es auch für Dunja Zdouc (31.) und Christina Rieder (36.).

Auch bei den Männern ging der Sieg an Schweden. Sebastian Samuelsson gewann vor den Norwegern Vetle Sjaastad Christiansen (+11,8) und Johannes Thingnes Bö (+12,2). Eder büßte trotz fehlerlosem Schießen gegenüber dem Einzel vier Plätze ein und kam mit einem Rückstand von 1:17,8 Minuten ins Ziel. Der zweitbeste Österreicher Felix Leitner rutschte nach einem Fehlschuss auf Rang 31 zurück.

Damen-Sprint (7,5 km):
1. Hanna Öberg SWE 19:01,5 0*
2. Anais Chevalier-Bouchet FRA + 11,3 0
3. Marte Olsbu Röiseland NOR 15,4 1
4. Dsinara Alimbekawa BLR 18,0 0
5. Hana Sola BLR 27,3 1
6. Justine Braisaz-Bouchet FRA 35,9 1
7. Franziska Preuß GER 38,8 1
8. Elvira Öberg SWE 38,9 2
9. Linn Persson SWE 47,1 1
10. Ida Lien NOR 50,9 0
21. Lisa Hauser AUT 1:15,1 2
31. Dunja Zdouc AUT 1:32,8 0
36. Christina Rieder AUT 1:40,,8 0
57. Julia Schwaiger AUT 2:03,6 1
70. Anna Juppe AUT 2:18,6 1
* Schießfehler = Strafrunde
Herren-Sprint (10 km):
1. Sebastian Samuelsson SWE 22:33,5 0*
2. Vetle Sjaastad Christiansen NOR + 11,8 0
3. Johannes Thingnes Bö NOR 12,2 0
4. Emilien Jacquelin FRA 23,2 1
5. Simon Desthieux FRA 23,8 0
6. Philipp Nawrath GER 27,5 0
7. Fabien Claude FRA 27,5 1
8. Sivert Guttorm Bakken NOR 37,6 0
9. Filip Fjeld Andersen NOR 49,1 0
10. Alexander Loginow RUS 53,4 0
20. Simon Eder AUT 1:17,8 0
31. Felix Leitner AUT 1:31,9 1
58. Julian Eberhard AUT 2:21,9 2
80. David Komatz AUT 2:52,3 2
99. Magnus Oberhauser AUT 3:14,2 2
* Schießfehler = Strafrunde

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Langlaufen

Teresa Stadlober hat beim Skilanglauf-Weltcup in Ruka nach Platz 13 im Klassisch-Bewerb über 10 km Skating Rang 14 belegt. Die Salzburgerin kam am Sonntag in der Verfolgung mit 1:52 Minuten Rückstand auf die norwegische Siegerin Therese Johaug ins Ziel. Bei den Männern verzichtete Norwegens Team aufgrund der tiefen Temperaturen von minus 18 Grad aus Angst um die Gesundheit geschlossen auf den Start. Das russische Team profitierte davon und feierte einen Vierfachsieg.

Teresa Stadlober
GEPA/Harald Steiner

Ursprünglich hätten am Vormittag die Frauen beginnen sollen. Weil im Norden Finnlands aber über minus 20 Grad gemessen worden waren, wurde das Rennen auf den Nachmittag verlegt. Dann revanchierte sich die Vortageszweite Johaug, die mit 7,8 Sekunden Vorsprung auf die schwedische Vortagessiegerin Frida Karlsson gewann. Stadlober lief lange um Platz elf mit, verlor aber in der letzten Runde den Anschluss.

„Brutal schwierig“

„Heute war es brutal schwierig“, erklärte Stadlober. „Ich hatte von Anfang an schwere Beine und habe in der ersten Runde versucht, die Lücke nach vorne zu schließen. Dabei habe ich mich vielleicht ein wenig übernommen und dann das ganze restliche Rennen über wirklich gekämpft. Wenn es so kalt und der Schnee so langsam ist, sind das auch nicht meine Lieblingsverhältnisse“, sagte die Salzburgerin.

Während bei den Frauen die Topläuferinnen am Start waren, verzichteten bei den Männern einige Topläufer. Neben den Norwegern fehlte auch der finnische Vortagessieger Iivo Niskanen und der vierfache Olympiasieger Dario Cologna aus der Schweiz. So dominierten die Russen im 15-km-Verfolgungsrennen. Alexander Bolschunow siegte schließlich mit 0,5 Sekunden Vorsprung auf Sergej Ustjugow und 0,7 Sekunden vor Artem Malzew.

Der Österreicher Mika Vermeulen lief so wie am Vortag auf Rang 23, mit 1:42,6 Sekunden Rückstand auf den Sieger. „Das war definitiv das kälteste Rennen, das ich jemals gelaufen bin. Alles tat weh und alles war kalt, aber mit der Platzierung bin ich absolut zufrieden“, sagte Vermeulen.

Mehr dazu in Langlauf-Weltcup

Rodeln

Für Österreichs-Herren hat es am Sonntag beim Kunstbahn-Weltcup in Sotschi nicht zu Topplätzen gereicht. Olympiasieger David Gleirscher kam als bester ÖRV-Starter auf Rang sechs. Jonas Müller, Nico Gleirscher, Wolfgang Kindl sowie Reinhard Egger belegten die Plätze zehn, elf, zwölf und 31. Der Deutsche Johannes Ludwig feierte im zweiten Saisonrennen seinen zweiten Sieg, er gewann vor seinem Landsmann Felix Loch und dem Russen Roman Repilow. Im Teambewerb belegte Österreich den sechsten Rang. Der Sieg ging an Russland.

David Gleirscher
AP/Mark Schiefelbein

Bei schwierigen Bedingungen vor allem im ersten Durchgang zeigte David Gleirscher im zweiten Lauf auf und arbeitete sich mit der zweitschnellsten Zeit von Rang 28 auf sechs vor. Der Tiroler hatte am Ende 0,425 Sekunden Rückstand auf Sieger Ludwig, der mit Bestzeit im zweiten Lauf von Position 20 noch zum Sieg fuhr. Gleirschers Bruder Nico schaffte im zweiten Durchgang die viertbeste Zeit und verbesserte sich damit von 29 auf elf, unmittelbar hinter Teamkollege Müller.

Gute Läufe bei schwierigen Bedingungen

In der abschließenden Teamstaffel, bei der jeweils nur ein Lauf absolviert wird, nutzte das russische Aufgebot die frühe Startnummer optimal und feierte einen überlegenen Sieg, auf den Plätzen landeten Deutschland und Lettland. Das ÖRV-Team, das aufgrund des Auftaktsiegs in Yanqing als letztes Quartett in die Entscheidung gestartet war, hatte in der deutlich langsameren Bahn wenig zu bestellen.

Madeleine Egle, David Gleirscher und die Doppelsitzer Yannick Müller/Armin Frauscher zeigten in Anbetracht der Möglichkeiten gute Fahrten, viel mehr als Rang sechs war aber diesmal nicht drinnen. Am kommenden Wochenende folgt im Sliding Center Sanki die Revanche.

ÖRV-Cheftrainer und Sportdirektor Rene Friedl bilanzierte: „Es war aufgrund der Witterung wieder nicht einfach, aber das soll keine Ausrede sein. Der Trend hat sich leider fortgesetzt, wir tun uns hier schwer, haben auch heute zu viele kleine Fehler eingestreut. Die Ausgangsposition in der Staffel war mit der letzten Startnummer nicht optimal, die Läufe waren in Ordnung, hier sind wir sicherlich etwas unter Wert geschlagen worden. Bei den Herren ist die Leistung von David positiv hervorzuheben, auch das mannschaftliche Ergebnis gibt mit vier Läufern innerhalb der Top Zwölf Hoffnung.“

Herren:
1. Johannes Ludwig GER 1:44,626
2. Felix Loch GER + 0,158
3. Roman Repilow RUS 0,208
4. Max Langenhan GER 0,394
5. Kristers Aparjods LAT 0,401
6. David Gleirscher AUT 0,425
10. Jonas Müller AUT 0,526
11. Nico Gleirscher AUT 0,552
12. Wolfgang Kindl AUT 0,632
31. Reinhard Egger AUT 1,474

Mehr dazu in Rodel-Weltcup

Bob

Die Weltcup-Titelverteidigerinnen Katrin Beierl/Jennifer Onasanya haben am Sonntag in Innsbruck-Igls im Zweierbob Rang sechs belegt. Das rot-weiß-rote Duo zeigte sich somit nach Rang zehn vor einer Woche an gleicher Stelle leicht verbessert.

Nach zwei Durchgängen wiesen sie 0,70 Sekunden Rückstand auf die deutschen Siegerinnen Laura Nolte/Levi Deborah auf. Zweite wurden deren Landsfrauen Kim Kalicki/Leonie Fiebig vor den Kanadierinnen Christine de Bruin/Kristen Bujnowski.

Frauen-Zweier (Endstand nach zwei Läufen):
1. Laura Nolte / Leonie Fiebig GER 1:46,71
2. Kim Kalicki / Anabel Galander GER + 0,06
3. Christine De Bruin / Kristen Bujnowski CAN 0,15
4. Mariama Jamanka / Kira Lipperheide GER 0,34
5. Elana Meyers Taylor / Love Kaysha USA 0,40
6. Katrin Beierl / Jennifer Onasnya AUT 0,70

Mehr dazu in Bob- und Skeleton-Weltcup

Ski alpin

Die am Freitag abgesagte erste Weltcup-Abfahrt von Lake Louise wird in der kommenden Woche in Beaver Creek nachgeholt. Das gab der Internationale Skiverband (FIS) am Sonntag bekannt.

Damit stehen im US-Bundesstaat Colorado von Donnerstag bis Sonntag vier Speed-Rennen auf dem Programm, angefangen mit zwei Super-G. Die Abfahrten gehen am Samstag und Sonntag in Szene.

Mehr dazu in sport.ORF.at/skialpin

Nach dem Doppelsieg in der Abfahrt durch Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr zählen die ÖSV-Herren auch im Super-G am Sonntag in Lake Louise zu den Favoriten. Mit Mayer, Kriechmayr, Christian Walder und Max Franz starten gleich vier Österreicher innerhalb der ersten acht Läufer. Eröffnet wird das Rennen vom Norweger Kjetil Jansrud.

Der Super-G ist ab 20.15 Uhr live in ORF1 und im Livestream zu sehen. Übertragungsbeginn ist 20.00 Uhr.

Startliste und interessante Fakten in sport.ORF.at/skialpin

Motorrad

Nach zwei Jahren in der Moto3-Weltmeisterschaft wechselt Maximilian Kofler in die Supersport-WM. Der Oberösterreicher unterschrieb für 2022 bei der italienischen Mannschaft CM Racing und wird die volle Saison an der Seite des früheren Weltmeisters Randy Krummenacher auf einer Ducati Panigale V2 bestreiten. Das gab das Management des 21-Jährigen am Sonntag bekannt.

Maximilian Kofler (AUT)
GEPA/Manfred Binder

„Es wird ein großer Schritt werden von der Moto3 auf die Supersport-Maschine, aber auch ein sehr reizvoller“, sagte Kofler. „Mit Randy habe ich einen sehr erfahrenen Teamkollegen an meiner Seite, von dem ich mir viel abschauen kann. Er zählt zu den absoluten Topkandidaten auf den Titel im nächsten Jahr und ist daher ein starker Referenzwert ab dem ersten gemeinsamen Training“, erklärte Kofler.

In seinen zwei Moto3-Saisonen auf einer KTM konnte Kofler 2021 erstmals auch punkten, ein neunter Platz in San Marino war dabei sein bestes Resultat. Im Gegensatz zur Moto3 warten bei der Supersport-WM, die gemeinsam mit der Superbike ausgetragen wird, je zwei Rennen an den Wochenenden. Damit stehen 26 Rennen an 13 Stationen am Programm.

Tennis

Im Fall der Chinesin Peng Shuai hat der WTA-Chef seine „tiefe Sorge“ bekräftigt. Steve Simon bezweifelte in einer Mitteilung erneut, dass es der 36-Jährigen möglich sei, „frei, offen und direkt“ zu kommunizieren.

Peng Shuai hatte Anfang November im sozialen Netzwerk Weibo Vorwürfe wegen eines sexuellen Übergriffs durch einen chinesischen Spitzenpolitiker veröffentlicht. Ihr Posting wurde bald danach gelöscht. Seither äußerten Sportler, Politiker und Menschenrechtler Sorge um das Wohlergehen der Tennisspielerin.

Der WTA-Chef habe über verschiedene Kanäle Kontakt zu Peng Shuai gesucht, hieß es. Ihre Antworten auf zwei E-Mails seien „klar von anderen beeinflusst“ gewesen. Daher habe sich Simon entschieden, ihr so lange keine Mail mehr zu schreiben, bis die Reaktionen wirklich von Peng Shuai kommen würden und nicht zensiert seien.

Schon zu Beginn der Affäre hatte der WTA-Chef gedroht, keine Turniere mehr in China ausrichten zu wollen, solange Peng Shuais Sicherheit nicht gewährt sei. China ist mit einer Reihe von Veranstaltungen wichtiger Geldgeber der Damen-Tour. Zusätzliche Brisanz erhält der Fall durch die bevorstehenden Winterspiele in Peking im Februar und die ohnehin anhaltende Kritik am Gastgeberland.

Eishockey

Die Dallas Stars haben am Samstag (Ortszeit) ihren vierten Sieg in Serie in der National Hockey League (NHL) gefeiert. Das Team von Michael Raffl setzte sich bei den Arizona Coyotes mit 3:2 durch. Der Villacher stand dabei 16:03 Minuten auf dem Eis und gab zwei Torschüsse ab.

Erik Johnson (Avalanche) and Michael Raffl (Stars)
AP/LM Otero

Die Stars erwischten einen Traumstart und gingen bereits nach 54 Sekunden durch Roope Hintz, der seinen siebenten Treffer in den letzten acht Spielen verbuchte, in Führung. Nach dem schnellen Ausgleich durch Antoine Roussel (4.) sorgte Jakob Peterson noch im ersten Drittel für das 2:1 für Dallas (19.). Die Entscheidung fiel dann bereits im Mitteldrittel. Travis Boyd glich zunächst für Arizona erneut aus (25.), ehe Jason Robertson bereits in der 29. Minute den Dallas-Siegestreffer erzielte.

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ICE Hockey League, 22. Runde

Beginn 16.00 Uhr:

Vienna – Linz -:-

(-:- -:- -:-)

Beginn 16.30 Uhr:

Salzburg – Ljubljana -:-

(-:- -:- -:-)

Beginn 17.30 Uhr:

KAC – Fehervar -:-

(-:- -:- -:-)

Znojmo – Bozen -:-

(-:- -:- -:-)

Beginn 18.00:

Pustertal – VSV -:-

(-:- -:- -:-)

Tabelle

Sp S SV NV N TV P PS
1. HK Olimpija Ljubljana 19 12 0 3 4 70:53 39 2,053
2. Hydro Fehervar AV19 20 10 2 3 5 70:53 37 1,850
3. Red Bull Salzburg 22 8 7 2 5 66:47 40 1,818
4. TIWAG Innsbruck Haie 18 8 4 0 6 56:54 32 1,778
5. HC Bozen Südtirol Alperia 19 9 2 1 7 53:59 32 1,684
6. EC Grand Immo VSV 19 8 2 3 6 74:59 31 1,632
7. KAC 20 6 5 4 5 56:52 32 1,600
8. spusu Vienna Capitals 20 8 3 1 8 49:48 31 1,550
9. HC Orli Znojmo 19 7 2 0 10 61:59 25 1,316
10. Moser Medical Graz 99ers 21 7 1 3 10 63:73 26 1,238
11. Dornbirn Bulldogs 20 4 2 5 9 55:75 21 1,050
12. Steinbach Black Wings Linz 21 4 2 6 9 46:69 22 1,048
13. HC Pustertal Wölfe 20 4 2 4 10 47:62 20 1,000

S = Siege (drei Punkte)
SV = Siege nach Verlängerung/Penaltyschießen (zwei Punkte)
NV = Niederlagen nach Verlängerung/Penaltyschießen (ein Punkt)
N = Niederlagen (null Punkte)
PS = Punkteschnitt

Bratislava Capitals nach 14 absolvierten Spielen ausgestiegen

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Basketball

Die Phoenix Suns haben am Samstag (Ortszeit) das Topspiel der National Basketball Association (NBA) bei den Brooklyn Nets mit 113:107 gewonnen. Für die Suns war es der 17. Saisonsieg bzw. der 16. en suite. Es ist die zweitlängste Erfolgsserie in der Clubhistorie, mit einem weiteren Sieg im Schlager gegen Golden State am Dienstag würde man die Bestmarke aus der Saison 2006/07 einstellen.

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Tischtennis

Ni Xia Lian hat sich bei der Tischtennis-WM in Houston im Alter von 58 Jahren eine Medaille gesichert. Die für Luxemburg spielende gebürtige Chinesin deklassierte am Samstag mit ihrer Partnerin Sarah de Nutte im Viertelfinale die Inderinnen Manika Batra/Archana Kamath mit 3:0 (1,6,8) und steht im Halbfinale.

Zumindest Bronze hat Ni Xian Lian bei ihrer 22. WM damit schon vor dem Halbfinale gegen die Chinesinnen Wang Manyu/Sun Yingsha sicher. Für Ni Xian Lian ist es die vierte WM-Medaille – nach 36 Jahren Pause. Sie hatte 1983 damals noch als Chinesin Gold im Teambewerb und im Mixed-Doppel gewonnen, 1985 folgte Silber im Doppel.